Verbesserte Prozessplanung in der Notaufnahme von Krankenhäusern
Posted by PM-Ersteller - 11/07/23 at 09:07:44 a.m.Im Mittelpunkt des Innovationsprojekts „NotPASS“ steht die Entwicklung eines intelligenten Echtzeit-Planungssystems für den optimalen Ressourceneinsatz in der Notaufnahme von Krankenhäusern.
Im Innovationsprojekt „NotPASS“ wird ein intelligentes Echtzeit-Planungssystem für den optimalen Ressourceneinsatz in der Notaufnahme von Krankenhäusern entwickelt. Das neue System soll mit Hilfe von Algorithmen des bestärkenden Lernens (reinforcement learning) das medizinische Fachpersonal in der Notaufnahme entlasten, Behandlungsabläufe verbessern und Wartezeiten der Patient:innen verkürzen. Gefördert wird das Projekt mit einem Gesamtvolumen von rund 875.000 Euro aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM).
Innovative Datenerfassung mittels reinforcement learning
Das Projekt „NotPASS“ wird mit vier Partner:innen aus dem Innovationsnetzwerk AIMECA durchgeführt, die ihre Kompetenzen zur Entwicklung eines neuartigen Systems zur verbesserten Entscheidungsunterstützung für die Personal- und Behandlungsplanung in der Notaufnahme bündeln. Die Innovation des Planungssystems liegt zum einen in der Anwendung der KI-Methoden und der mathematischen Optimierung. Zum anderen sollen technische Lösungen gefunden werden, die entlang eines medizinischen Notfalls, also vom Eingang eines Notrufs bis zur Versorgung und Behandlung im Krankenhaus die Durchgängigkeit und Verfügbarkeit der anfallenden Patient:innendaten gewährleisten.
Vier Partner:innen bündeln ihre Kompetenzen
Die Health365 AC GmbH entwickelt die Technologie zur Ableitung der für die Behandlung der Patient:innen notwendigen Ressourcen sowie die notwendigen Daten-Eingabesysteme und -Verarbeitungssysteme für das „NotPASS“-Projekt. Die cibX GmbH wird die Technologie zur Bereitstellung aller Informationen über die Krankenhausressourcen sowie ein Messengersystem für das Krankenhauspersonal entwickeln. Die Hochschule Niederrhein mit dem Competence Center eHealth identifiziert und bereitet die relevanten Daten für die KI auf und entwickelt die Systemlogik. Das Institut für Modellbildung und Hochleistungsrechnen der Hochschule Niederrhein entwickelt schließlich das Optimierungssystem auf Basis des reinforcement learning. Drei assoziierte Partner:innen – der Leitende Notarzt des Kreises Düren, die Klinikum Barnim GmbH mit dem Werner Forßmann Klinikum Eberswalde und die Evangelisches Krankenhaus Wesel GmbH unterstützen die Spezifikation des NotPASS-Systems durch praxisnahes Feedback.
Die Idee zum Projekt „NotPASS“ ist im Rahmen des Innovationsnetzwerks AIMECA – Künstliche Intelligenz in der medizinischen Versorgung entstanden, das über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert wird. Im Zuge der Mitgliedschaft werden die Partner:innen aktiv bei der Realisierung von F&E-Projekten sowie der Sicherstellung der Finanzierung unterstützt. Betreut wird AIMECA von der IWS GmbH, die auch das Antragsmanagement der Kooperationsprojekte übernimmt und die Mitglieder intensiv bei der Entwicklung neuer Technologien begleitet.
_Weitere Informationen finden Sie unter __www.aimeca.net_
Projektpartner:innen NotPASS:
Health365 AC GmbH | Berlin
cibX GmbH | Greven
Hochschule Niederrhein – Competence Center eHealth | Krefeld
Hochschule Niederrhein – Institut für Modellbildung und Hochleistungsrechnen | Krefeld
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Bei aller Zentralisierung muss die notfallmedizinische Grundversorgung wohnortnah gesichert bleiben!
Posted by PM-Ersteller - 18/05/23 at 04:05:05 a.m.In Deutschland soll in Zukunft die Notfallversorgung zunehmend zentralisiert werden. Diese Entwicklung hält die „Beratung mit Handicap“ für den falschen Ansatz.
Stattdessen fordert sie, elektive Behandlungen in Kliniken der Maximal- oder Zentralversorgung und Fachkrankenhäusern zu bündeln, während die notfallmedizinische Grundversorgung auch in der Peripherie und im Ländlichen Raum gewährleistet bleiben muss. Der Leiter des ehrenamtlichen Angebots, Dennis Riehle (Konstanz), spricht sich mit Blick auf die Rechte der Patienten dafür aus, dass auch künftig in maximal 15 – 20 Minuten Fahrzeit eine Anlaufstelle für akute Notfälle zur Verfügung stehen muss. Wenngleich durch die Unterstützung von Notfallhelfern und dem Telenotarzt eine Erstversorgung am Einsatzort gewährleistet werden kann, müssen Rettungsfahrzeuge und Notfalltransporte durch Privatpersonen Anlaufstellen zur Übergabe von Patienten an eine geeignete Notaufnahme in höchstens 20 – 30 Kilometer Entfernung erreichen können. „Stationäre Diagnostik und Therapie chronischer Erkrankungen oder spezialmedizinische Eingriffe, die keiner Dringlichkeit unterliegen, können in größeren Krankenhäusern zusammengefasst werden. Aber eine grundständige Notfallbehandlung gehört zum Schutzauftrag des Staates gegenüber dem Bürger, der grundgesetzlich festgehalten ist und nicht durch Zentralisierung aufgeweicht werden kann“. Insofern sei der angestrebte Weg so unverständlich, dass sich gerade die Notfallmedizin aus der Fläche zurückziehen soll, sagt Riehle.
Und weiter: „Menschen müssen im Ernstfall darauf vertrauen können, rechtzeitig einer adäquaten Behandlung zugeführt und nicht noch über lange Strecken transportiert werden zu müssen. Denn verstreichende Zeit kann in diesen Konstellationen lebensentscheidend sein. Insofern unterstützen wird, dass fachspezifische, zeitlich aufschiebbare Eingriffe in zentralisierten Kliniken stattfinden und es hierfür nicht in jeder kleineren Stadt ein geeignetes Krankenhaus geben muss. Doch Notfallbehandlung zurückzufahren – und diesen Eindruck hat das Vorhaben aus dem Gesundheitsministerium erweckt -, ist auch im verfassungsrechtlichen Sinne höchst bedenklich und abzulehnen“. Stattdessen spricht sich der Sozialberater für eine Stärkung der Notfall-Luftrettung aus, um auch komplizierte Unfallopfer oder Personen mit schwerwiegenden Akuterkrankungen im Zweifel über weitere Entfernung zeitnah einem Maximalversorger zuführen zu können. „Daneben befürworten wir das Konzept der Kommunalen Gesundheitshäuser, die eine wohnortnahe Mindestversorgung gewährleistet, beispielsweise durch Notfallpraxen und eine Notaufnahme. Gleichzeitig können diese Einrichtungen auch weitere Akteure einbinden, welche für eine medizinisch-therapeutisch-beratende Grundversorgung wichtig sind – beginnend bei Haus- und Facharztpraxen über Apotheken, Beratungsstellen, Hebammen, Psycho- und Physiotherapie-Praxen, Pflegestützpunkte, Nachbarschaftshilfevereinen mit Gemeindeschwestern und Dorfhelfern bis hin zu Sanitätsgeschäften oder Gesundheitslotsen. Und das in öffentlicher Hand, denn es ist die Aufgabe unserer Zeit, die Versorgung wieder zu entkommerzialisieren und das System von profitorientierten Investoren zu lösen“.
Die Beratung mit Handicap ist unter www.beratung-riehle.de kostenlos und überregional erreichbar.
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Zielgerichtete Alarmierung im Notfall
Posted by PM-Ersteller - 30/11/21 at 03:11:03 p.m.Backens Systems unterstützt Unternehmen beim Krisenmanagement
Blitzschlag, Überflutung oder ein Betriebsunfall – In Notsituationen können schon Sekunden entscheidend sein. Die Backens Systems GmbH aus Hilden setzt sich für ein präzises und effizientes Krisenmanagement für Unternehmen und Organisationen ein, damit außergewöhnliche Situationen erfolgreich gemeistert werden.
„Gerade jetzt, wenn der erste Schnee fällt, kann ein Alarmierungssystem sehr sinnvoll sein. So werden beispielsweise die Stadtwerke vollautomatisch für die Schneeräumung kontaktiert“, erklärt Dirk Backens, Geschäftsführer der Backens Systems GmbH. „Und besonders in Notfällen geht es um Menschenleben, die nur mit dem richtigen Alarm- und Krisenmanagement geschützt werden können.“
Die Backens Systems GmbH findet für Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und das Gesundheitswesen passende Softwarelösungen, die für Sicherheit sorgen. Die Mitarbeiter verfügen über langjährige Erfahrung in der Sicherheitstechnik und sind gleichzeitig mit den neuesten Technologien und Kommunikationskanälen vertraut. So sind sie in der Lage, ein individuelles Paket aus verschiedenen Modulen, Tools und Features zu packen und für den bestmöglichen Schutz zu sorgen.
Mit den installierten Systemen werden im Notfall nach einem vorgegebenen Regelwerk verantwortliche Stellen informiert und Einsatzkräfte angefordert. Zusätzlich wird eine medien- und plattformübergreifende Koordination aller wichtigen Akteure ermöglicht und ein schneller Informationsaustausch innerhalb der Krisenteams gewährleistet.
Backens Systems setzt auf Einfachheit und Zuverlässigkeit beim Alarm- und Krisenmanagement und kooperiert mit dem weltweit führenden Anbieter für Smart-Event-Communication (SEC) Lösungen.
Weitere Informationen zu Sicherheitstechnik Köln und Videoüberwachungsanlage Düsseldorf gibt es auf https://www.backens-systems.de.
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Die Backens Systems GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, das sich seit 1995 durch die Liebe zur technischen Perfektion auszeichnet. Dahinter stehen ein Geschäftsführer und ein Team von technikbegeisterten Menschen, die sich auf die Installation und Pflege von Kommunikations-, Netzwerk- und Sicherheitstechnik spezialisiert haben. Sie sorgen stets dafür, dass die Lösungen dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Zuverlässigkeit und die Sicherheit für Mensch und Maschine stehen dabei immer im Mittelpunkt.
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