E-Rechnung: Ab 2027 greift die Versandpflicht für Unternehmen über 800.000 Euro Umsatz

Ein PDF ist noch keine E-Rechnung. Rechtlich zählt nur ein strukturiertes Format wie ZUGFeRD oder XRechnung. Empfangen muss jedes Unternehmen bereits, gesendet wird ab 2027 gestaffelt.

BildDarmstadt, im August 2026 – Die Einführung der E-Rechnung im deutschen B2B-Geschäftsverkehr geht auf das Wachstumschancengesetz zurück und erfolgt in Stufen. Seit dem 1. Januar 2025 muss jedes inländische Unternehmen E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können, ohne dass der Absender vorher zustimmt. Eine Übergangsfrist gibt es für diese Empfangspflicht nicht.

Für den Versand gelten längere Fristen: Ab dem 1. Januar 2027 müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz elektronisch fakturieren, ab dem 1. Januar 2028 alle übrigen im B2B-Geschäftsverkehr. Ausgenommen bleiben Kleinbetragsrechnungen bis 250 Euro, Fahrausweise und Rechnungen an Privatpersonen.

Entscheidend ist der Unterschied zwischen einer PDF und einer E-Rechnung. Rechtlich gilt nur ein strukturiertes, maschinenlesbares Format als E-Rechnung. In Deutschland sind das ZUGFeRD, ein PDF mit eingebettetem XML, das Menschen und Maschinen lesen können, sowie die XRechnung als reines XML, das öffentliche Auftraggeber verpflichtend fordern. Beide folgen der europäischen Norm EN 16931. Wer an Behörden fakturiert, benötigt zusätzlich die Leitweg-ID des Empfängers im Feld Käufer-Kennung.

Für Unternehmen stellt sich damit weniger die Frage nach dem Format als nach dem Weg dorthin. In der Praxis stehen zwei Ansätze nebeneinander: ein separates Konverter-Werkzeug, das Rechnungsdaten nachträglich umwandelt, oder eine Faktura, die das strukturierte Format direkt beim Versand erzeugt. In der Unternehmenssoftware teamspace ist der zweite Weg umgesetzt: ZUGFeRD und XRechnung entstehen beim Versand automatisch aus der fertigen Rechnung, das Format ist pro Auftraggeber hinterlegt. Eingehende E-Rechnungen erkennt das System am Anhang und legt daraus eine Eingangsrechnung mit ausgelesenen Feldern an.

Praktischer Hinweis für Betriebe, die noch nicht umgestellt haben: Wer den Empfang zuerst einrichtet, erfüllt die bereits geltende Pflicht und muss für den späteren Versand nur noch die Formate aktivieren. Einen Überblick über den gesamten Abrechnungsweg vom Angebot bis zum Mahnwesen gibt die Übersicht zur Rechnungssoftware.

Über teamspace und die 5 POINT AG
teamspace ist eine Unternehmenssoftware für Dienstleister, die Projekte, Zeiterfassung, Abrechnung, CRM, Ticketsystem und Personalverwaltung in einer Anwendung führt. Entwickelt und betrieben wird sie von der 5 POINT AG, einer 1999 gegründeten Aktiengesellschaft aus Darmstadt. Rund 400 Unternehmen mit über 20.000 Nutzern im deutschsprachigen Raum arbeiten mit der Software. Entwickelt wird in Darmstadt, betrieben wird in einem nach ISO/IEC 27001 zertifizierten Rechenzentrum in Frankfurt am Main. Weitere Informationen: teamspace.

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5 POINT AG
Herr Marvin Halter
Rheinstraße 40-42
64283 Darmstadt
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web ..: https://www.5point.de
email : halter@5point.de

Die 5 POINT AG aus Darmstadt entwickelt seit 1999 die Unternehmenssoftware teamspace, die Projekte, Zeiterfassung, Abrechnung, CRM, Ticketsystem und Personalverwaltung in einer Anwendung führt. Rund 400 Dienstleister mit über 20.000 Nutzern im deutschsprachigen Raum arbeiten damit. Entwickelt wird in Darmstadt, betrieben in einem nach ISO/IEC 27001 zertifizierten Rechenzentrum in Frankfurt am Main. Die Aktiengesellschaft ist eigenfinanziert.

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Shincheonji-Kirche Jesu weist Behauptungen über angebliche Parteibeitrittsaktion zurück

Shincheonji weist Vorwürfe politischer Einflussnahme zurück und kündigt rechtliche Schritte an.

23. Juli 2026

Die Shincheonji-Kirche Jesu hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der sie die Behauptungen des Abgeordneten Song Young-gil von der Demokratischen Partei Koreas zurückweist, die dieser am 21. Juli bei der großen New-Media-Debatte äußerte. Song erklärte demnach, bei der Vorwahl der People Power Party zur Bestimmung ihres Präsidentschaftskandidaten im Jahr 2021 seien rund 110.000 Shincheonji-Mitglieder der Partei beigetreten. Die Aussage wurde anschließend von mehreren Medien aufgegriffen.

In ihrer Stellungnahme erklärt die Kirche, dass die Behauptung jeder objektiven Grundlage entbehrt.

Position der Kirche

Die Stellungnahme widerspricht zwei konkreten Vorwürfen: dass die Religionsgemeinschaft im Jahr 2021 den geschlossenen Beitritt von 110.000 Personen als vollwertige, stimmberechtigte Mitglieder der People Power Party organisiert habe, sowie dass ihr Versammlungsleiter angewiesen habe, die Stimmen gezielt auf einen bestimmten Kandidaten zu bündeln. Die Kirche erklärt, für keinen der beiden Vorwürfe objektive Belege gefunden zu haben, und weist zurück, sich in die Vorwahl der People Power Party eingemischt oder eine entsprechende Anweisung erteilt zu haben.

Reaktion der Kirche

Die Stellungnahme weist darauf hin, dass die Behauptungen von einer öffentlichen Person im Rahmen einer offiziellen Debatte geäußert wurden, und bezeichnet sie als ungeprüft. Die Kirche erklärt, dass die Vorwürfe dem Ansehen der Religionsgemeinschaft geschadet haben.

Weiteres Vorgehen

Die Kirche kündigt an, zivil- und strafrechtliche Schritte einzuleiten, als Reaktion auf das, was sie als fortgesetzte Verbreitung ungeprüfter Behauptungen aus politischem Eigeninteresse im Wahlkampf bezeichnet.

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Die Shincheonji Kirche Jesu ist multikulturell, jung und lebendig. Uns verbindet der Wunsch, zu Frieden und Einheit in der Welt beizutragen. Deshalb steht bei uns das Wort Gottes immer im Mittelpunkt.

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Adventistische Kirchenleitungen bekräftigen ihre „Stellungnahme zur gesellschaftlichen Situation“

Angesichts gesellschaftlicher Debatten erinnert die Leitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten an ihre gemeinsame „Stellungnahme zur gesellschaftlichen Situation“ vom September 2024.

BildGegenwärtig seien die Debatten von wachsendem Misstrauen zwischen den politischen Lagern sowie von einer spürbaren Verunsicherung darüber geprägt, wie Zusammenhalt in einer pluralen Gesellschaft noch gelingen könne.

Für eine offene, demokratische Gesellschaft

Am 24. September 2024 wurde von den Leitungsgremien (Ausschüssen) des Nord- und Süddeutschen Verbandes mit großer Mehrheit eine „Stellungnahme zur gesellschaftlichen Situation“ beschlossen. Darin wird die Beobachtung formuliert, dass politische Ansichten radikaler würden und Gruppierungen und ganze Parteien zunehmend extremistische Konzepte verträten. Die Stellungnahme enthält einen Appell, sich für eine offene und demokratische Gesellschaft einzusetzen. Es gelte die Menschenwürde aller zu schützen und ihnen unabhängig von Ethnie, Herkunft und Kultur in Nächstenliebe zu begegnen. Wo Verantwortung gemeinsam getragen werde und Menschen in ihrer Vielfalt respektiert würden, könne das Beste für Stadt und Land gedeihen, heißt es darin.

Gegen Gewalt entscheiden

Die Präsidenten des Nord- und Süddeutschen Verbandes, Johannes Naether und Werner Dullinger, rufen dazu auf, sich bei gesellschaftlichen Konflikten bewusst gegen Gewalt zu entscheiden: „Wenn wir in Angst und Wut verharren, spielen wir all jenen in die Hände, die bewusst das Mittel der Gewalt wählen, um eine Gesellschaft zu destabilisieren, indem sie Angst und Schrecken verbreiten“, so die Kirchenpräsidenten. Stattdessen ermutige das Evangelium dazu, sich bewusst gegen Gewalt zu entscheiden und andere Zugänge zur Konfliktlösung zu wählen, ein anderes Denken zuzulassen und konsequent anzuwenden. Es brauche einen „prophetischen Mut“, STOPP zu sagen.

Die Stellungnahme findet sich unter https://adventisten.de/aktuelles/presse kann unter folgendem Shortlink heruntergeladen werden: https://tinyurl.com/3xchnpmv.

Adventisten in Deutschland

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten wurde 1863 in den USA gegründet, ihre Wurzeln liegen in den Erweckungsbewegungen, die um 1800 in Europa und Nordamerika entstanden sind. Gegenwärtig hat die Kirche weltweit rund 22 Millionen mündig getaufte Mitglieder, die sich in über 93.000 Kirchengemeinden und zahlreichen Gruppen versammeln. In Deutschland zählt die Freikirche rund 34.500 Mitglieder in 544 Kirchengemeinden. Sie feiert in diesem Jahr unter dem Motto „Mut für morgen“ ihr 150-jähriges Bestehen in Deutschland und ist in jedem Bundesland als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt. Zu den Grundsätzen der Freikirche gehört die Freiwilligkeit, die sich unter anderem in der Finanzierung durch freiwillige Spenden ausdrückt. Außerdem tritt sie für die Trennung von Kirche und Staat ein. Die Freikirche ist Mitglied der Deutschen Bibelgesellschaft und Gastmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und der Vereinigung evangelischer Freikirchen (VeF). Weitere Informationen: www.adventisten.de

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Adventistischer Pressedienst Deutschland (APD)
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Der Adventistische Pressedienst (APD) Deutschland wurde 1984 gegründet und informiert über Aktivitäten sowohl aus der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten als auch aus der christlichen Welt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Themen wie soziales Engagement, Bildung, Gesundheit, Religionsfreiheit und Spiritualität. Der APD hat seinen Sitz in Darmstadt.

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