Wie Betreuer privates Eigentum vernichten!

Gesetzeslücke im Betreuungsrecht führt bei Haushaltsauflösungen dazu, dass vom Gericht eingesetzte Betreuer Eigentum vernichten! Unersetzliche Erinnerungsstücke der Betreuten gehen so verloren.

BildAm 26.3.2021 hat der Deutsche Bundesrat in 2. Lesung das neue Betreuungsgesetz auf den Weg gebracht.
Die Rechtswissenschaftler des Forschungsinstituts für Betreuungsrecht der Kester Haeusler-Stiftung kritisierten aktuell, dass es auch in dem neuen Gesetz beim Verkauf von Immobilien kein Vorkaufsrecht für Angehörige gibt.

Ebenfalls keinen Regelungsbedarf hat der Gesetzgeber bei der Auflösung von Haushalten gesehen. So wird die oft unbarmherzige und menschenfeindliche Praxis vieler Betreuer fortgesetzt werden, dass bei der Auflösung von Hausrat Erinnerungsstücke vernichtet werden. Es besteht bei Haushaltsauflösungen keine Informationspflicht gegenüber Angehörigen der betreuten Personen. Beim Umgang mit Inventar, Erinnerungsstücken und persönlichsten Gegenständen sind den Betreuern sogar per Gesetz die Hände gebunden. Mobiliar und andere Gegenstände dürfen demnach den Angehörigen vom Betreuer nicht angeboten werden, da der Gesetzgeber für Betreuer ein Schenkungsverbot vorsieht. Somit können nur materiell geringwertige Gegenstände wie z.B. Fotos an Angehörige weitergegeben werden. In der Praxis ist aber oft auch das nicht der Fall, da professionelle Firmen zur Entsorgung des Haushalts beauftragt werden, die keinen Kontakt zu den Angehörigen haben.
Die Münchner Juristen weisen darauf hin, dass Betreute mit der Anordnung einer Betreuung nicht ihre Eigentumsrechte verlieren, damit also auch nach der Haushaltauflösung weiterhin Eigentümer der dort bewahrten Gegenstände bleiben. „Mit welchem Recht der Staat dann dem Betreuer erlaubt und ihn sogar dazu auffordert Gegenstände entweder zu verkaufen oder der Müllabfuhr zu übergeben, ist rechtlich unserer Ansicht nach bisher nicht überlegt worden“, kritisiert Prof. Dr. Volker Thieler, Vorstandsvorsitzender der Kester Haeusler Stiftung.

Die Stiftung bietet enteigneten Betroffenen an sich beim Forschungsinstitut für Betreuungsrecht zu melden und ihren Fall darzulegen. In diesem Zusammenhang wird auf das Interview mit Prof. Thieler im Beitrag ‚Verloren unter gerichtlicher Betreuung‘ in der ARD-Sendung Plusminus am 21.04.2021 um 21.45 Uhr hingewiesen.

Das neue Vormundschafts- und Betreuungsgesetz wird nach jetziger Planung am 1. Januar 2023 in Kraft treten.

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Im Rahmen Ihrer Forschungstätigkeit beschäftigt sich die Kester-Haeusler-Stiftung mit ihren Instituten für Betreuungsrecht www.betreuungsrecht.de und Erbrecht www.institut-fuer-internationales-erbrecht.de seit über 30 Jahren mit aktuellen Fragen der Rechtsprechung und der Gesetzgebung sowie den Auswirkungen rechtlicher Vorschriften in der Praxis. Der Leiter der Forschungsinstitute Prof.Dr.Volker Thieler steht Ihnen jederzeit für Fragen zur Verfügung.
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Lebensqualität – Eine Frage der Grundwerte

In seinem Buch „Lebensqualität“ zeigt der Autor Collin Coel auf, dass es für seine Definition eines guten Lebens nicht viel braucht. Doch ist das in der heutigen Gesellschaft überhaupt realistisch?

BildFür eine hohe Lebensqualität sorgen in erster Linie ein friedliches Umfeld, eine solide Ausbildung, ein vernünftiges Einkommen sowie eine gesunde Familie. Theoretisch sind diese Dinge in der westlichen Welt für jeden erreichbar. In seinem neuen Buch blickt der Autor jedoch hinter die Kulissen und analysiert Daten, Fallbeispiele sowie neue wissenschaftliche Ansätze. Thematisch deckt Coel in seinen Ausführungen eine große Bandbreite ab. So ist von Hoffnung und Respekt ebenso die Rede wie von Liebe. Auch Aspekte wie Klimaschutz und der Wert des Menschen finden im Buch Beachtung.

Der österreichische Autor Collin Coel lebt in Wien. Er studierte Maschinenbau und Betriebswirtschaftslehre und sein größter Traum ist die Gründung eines eigenen Unternehmens. Coel sieht sich als entschiedener Verfechter der sogenannten Borderlinephilosophie. Seine Devise lautet: Mittelweg statt Mittelmaß. Diese Abkehr von der unbewussten Schwarzmalerei ist gesellschaftspolitisches Ideal und ökonomische Notwendigkeit zugleich. Da seine große Leidenschaft dem Schreiben gilt, hat er schon zahlreiche Romane und Fachbücher veröffentlicht, die teilweise autobiografische Züge aufweisen und seine persönlichen Erfahrungen abbilden.

„Lebensqualität – Eine Frage der Grundwerte“ von Collin Coel ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7482-7230-4 zu bestellen. Die tredition GmbH ist ein Hamburger Unternehmen, das Verlags- und Publikations-Dienstleistungen für Autoren, Verlage, Unternehmen und Self-Publishing-Dienstleister anbietet. tredition vertreibt für seine Kunden Bücher in allen gedruckten und digitalen Ausgabeformaten über alle Verkaufskanäle weltweit (stationärer Buchhandel, Online“Stores) mit Einsatz von professionellem Buch- und Leser-Marketing.

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Sprache und Politik in Lateinamerika – Drei Studien über die politische Kommunikation

Das wissenschaftliche Fachbuch „Sprache und Politik in Lateinamerika“ von Dinah Leschzyk setzt sich aus drei Fallstudien zusammen, welche die politische Sprachpolitik in Südamerika untersuchen.

BildDie Autorin Dinah Leschzyk stellt im ersten Kapitel des zweisprachigen Buches (Deutsch/Spanisch), „Sprache und Politik in Lateinamerika“, die Nutzung sozialer Medien im kolumbianischen Präsidentschaftswahlkampf des Jahres 2010 überblicksartig dar. Dagegen konzentriert sich das zweite, auf Spanisch verfasste Kapitel auf Wörter und Ausdrücke, die Parteien und ihre Mitglieder im Kontext des Wahlkampfes gebildet haben und die anschließend wieder aus dem Wortschatz verschwunden sind.

Thema des dritten Beitrags ist die Sprachpolitik der ehemaligen brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff, der ersten Frau in ihrem Amt. Während ihrer Regierungszeit forderte sie immer wieder, mit der geschlechtsadäquaten Anrede „presidenta“ adressiert zu werden, wobei dieser Wunsch immer wieder insbesondere von der Opposition und von Medienvertretern missachtet wurde. Die Autorin führt in diesem Kapitel aus, welche Argumente gegen den Gebrauch der femininen Form angeführt werden und welche sprachpolitischen Maßnahmen in Rousseffs Amtszeit angestoßen wurden, um die Sichtbarkeit diverser Geschlechter zu erhöhen.

Dr.in Dinah K. Leschzyk lehrt und forscht seit über zehn Jahren zu Sprache und Politik. In ihrer Doktorarbeit hat sie die Online-Kommunikation im kolumbianischen Präsidentschaftswahlkampf untersucht. In ihrem Habilitationsprojekt analysiert sie antiqueere Rhetorik in Brasilien. Ihr aktuelles Buch ist eine gebündelte Veröffentlichung beider Arbeiten.

„Sprache und Politik in Lateinamerika“ von Dinah Leschzyk ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-347-26069-6 zu bestellen. Die tredition GmbH ist ein Hamburger Unternehmen, das Verlags- und Publikations-Dienstleistungen für Autoren, Verlage, Unternehmen und Self-Publishing-Dienstleister anbietet. tredition vertreibt für seine Kunden Bücher in allen gedruckten und digitalen Ausgabeformaten über alle Verkaufskanäle weltweit (stationärer Buchhandel, Online“Stores) mit Einsatz von professionellem Buch- und Leser-Marketing.

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