Wohnbauprojekt F40 in Stuttgarter Top-Lage erfolgreich fertiggestellt

Insolvenzverwalter Tobias Wahl führt weiteres zentrales Bauvorhaben der Fiwoim zum Abschluss – Kostendisziplin gewahrt: Geplanter Kostenrahmen trotz Insolvenzverfahren eingehalten

BildStuttgart/Mannheim, 06. August 2026. Dem Team um Insolvenzverwalter Tobias Wahl von der Kanzlei Anchor Rechtsanwälte ist ein weiterer bedeutender Sanierungserfolg im Verfahren der Fiwoim GmbH & Co. KG gelungen. Das Neubauprojekt „F40“ in der gut gelegenen und begehrten Stuttgarter Frauenkopfstraße konnte trotz des weiterlaufenden Insolvenzverfahrens fertiggestellt werden. „Unser vorrangiges Ziel war es, trotz des enormen Zeitdrucks und der insolvenzrechtlichen Hürden durch Verhandlungen mit allen Beteiligten sicherzustellen, dass das Projekt erfolgreich beendet wird. Ein Stillstand oder ein Abbruch der Arbeiten hätte zu deutlich höheren Verlusten für die Gläubiger geführt“, erklärt Insolvenzverwalter Tobias Wahl. Das Gebäude wurde nach dem erfolgreichen Abschluss der Arbeiten nun an die Wohnungseigentümer-Gemeinschaft (WEG-Verwaltung) übergeben.

Exklusiver Wohnraum mit bewegter Geschichte

Die Fiwoim GmbH & Co. KG, ein 2017 gegründeter Bauträger aus Weilheim an der Teck, hatte sich auf die Realisierung hochwertiger Wohnimmobilien spezialisiert. Infolge massiv gestiegener Baukosten und einer branchenweiten Liquiditätskrise musste das Unternehmen bereits im Mai 2024 Insolvenz anmelden. Zu diesem Zeitpunkt war das Projekt F40 – ein Mehrfamilienhaus mit fünf exklusiven Wohneinheiten in Stuttgarter Bestlage – erst etwa zur Hälfte fertiggestellt. Vier der fünf Einheiten waren bereits vor Antragstellung veräußert worden, wobei die entsprechenden Nachträge über einen möglichem Mehraufwand während des Verfahrens rechtssicher vereinbart werden konnten.

Effizientes Management sichert Kostenrahmen

Ein wesentlicher Meilenstein für die Rettung des Bauvorhabens war die Bereitstellung eines Massedarlehens durch die Bank, die das Projekt bereits ursprünglich finanziert hatte. Diese Liquidität ermöglichte es, die weiteren Bauarbeiten ohne Unterbrechung fortzusetzen. Für die technische Projekt- und Bauleitung zeichnete im Verfahren die CPM GmbH verantwortlich, die durch ein engmaschiges Kostencontrolling und technisches Management sicherstellte, dass der ursprünglich geplante Kostenrahmen trotz der Insolvenzbedingungen strikt eingehalten wurde. Vincenz von Braun, Partner bei Anchor, der das Projekt federführend betreut hat, betont: „Die erfolgreiche Fertigstellung des Objekts F40 unter Einhaltung des Budgets beweist erneut, dass eine professionelle Insolvenzverwaltung in der Lage ist, komplexe Immobilienprojekte auch in Krisenzeiten stabil zu Ende zu führen. Das ist in diesem Verfahren bereits der zweite erfolgreiche Abschluss eines Bauprojektes.“

Erfolgreicher Abschluss auch beim Großprojekt „Polygon“

Die Fertigstellung in Stuttgart reiht sich ein in eine Serie von Erfolgsmeldungen innerhalb des Verfahrens. Bereits zuvor konnte das Wohnquartier „Polygon“ in Heilbronn, das wichtigste und größte Bauvorhaben der Fiwoim, erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Das Projekt an der Uhland- und Happelstraße umfasst insgesamt 89 Wohneinheiten und konnte im November 2025 vollständig an die Erwerber übergeben werden. „Wie schon beim Projekt Polygon in Heilbronn hat sich auch in Stuttgart gezeigt, dass eine konsequente Fortführungsstrategie der beste Weg ist, um Werte für die Masse zu sichern und das Vertrauen der Käufer zu rechtfertigen“, so das Fazit von Vincenz von Braun. Beide Projekte gelten als Vorbild für zukünftige Insolvenzverfahren in der Immobilienbranche, in denen ein Baustopp oft die größte Gefahr für die Gläubiger darstellt.

Die Beteiligten:

Insolvenzverwaltung: RA Tobias Wahl und RA Vincenz von Braun, beide Partner der Anchor Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Projekt- und Bauleitung: Manuel Randecker, Alissa Schindler, Elia Löw, Sevda Çakar-Basaran, Abdallah Ghanayem, Susanne Schulz, alle: CPM GmbH Gesellschaft für Projektmanagement

Rechtliche und betriebswirtschaftliche Beratung: RAin Dr. Alexandra Schluck-Amend (Partnerin), RAin Franziska Fuchs (Counsel), Carl Philipp Rölver (Principal), CMS

Steuerrechtliche Beratung: Jochen Kirsammer (Partner), RSM Ebner Stolz

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Anchor ist ein Hybrid aus Anwaltskanzlei und Unternehmensberatung. Mit 15 Standorten und über 190 Mitarbeitern in den Bereichen Insolvenz und Sanierung gehört die Kanzlei deutschlandweit zu den großen Restrukturierungseinheiten. Anchor hat zahlreiche größere Unternehmen in und außerhalb der Insolvenz begleitet und saniert. Die Rechtsanwälte von Anchor werden regelmäßig als Insolvenzverwalter, Sachwalter oder als Sanierungsgeschäftsführer in Insolvenz-, Eigenverwaltungs- und Schutzschirmverfahren vorgeschlagen und bestellt. Anchor Management ist für seine betriebswirtschaftliche Restrukturierungsberatung, sein Interim Management und die Distressed M&A-Beratung bekannt. In Beratungsmandaten verbindet Anchor rechtliche Kompetenz mit betriebswirtschaftlichem Know-how.

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Elf Nachwuchskräfte starten bei KRAUSE in Ausbildung und Jahrespraktikum

Zum Start erwartet die neuen Teammitglieder ein strukturierter einwöchiger Einstieg in das Unternehmen.

BildDazu gehören das gegenseitige Kennenlernen, organisatorische Informationen, Einblicke in die Unternehmensgeschichte sowie ein Überblick über das umfangreiche Produktspektrum. Bei Rundgängen durch das Werk lernen die Auszubildenden und Jahrespraktikanten zudem wichtige Abteilungen, Abläufe und Ansprechpartner kennen. Mit insgesamt elf neuen Auszubildenden und Jahrespraktikanten startet das KRAUSE-Werk in Alsfeld-Altenburg in das neue Ausbildungsjahr. Damit setzt das Unternehmen ein deutliches Zeichen für die eigene Nachwuchsförderung und die langfristige Fachkräftesicherung am Standort.

Die neuen Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger verteilen sich auf verschiedene kaufmännische, technische und gewerbliche Bereiche. Drei von ihnen beginnen eine Ausbildung als Industriekaufleute, zwei starten als Fachinformatiker, zwei weitere als Metallbauer. Hinzu kommt ein Auszubildender im Beruf Fachlagerist. Ergänzt wird der Jahrgang durch zwei Jahrespraktikanten im Bereich Wirtschaft und Verwaltung sowie einen Jahrespraktikanten im Bereich Mechatronik und Elektrotechnik.

Gerade diese Vielfalt zeigt, wie breit die Ausbildungsmöglichkeiten bei KRAUSE aufgestellt sind. Vom kaufmännischen Arbeiten über IT und Lagerlogistik bis hin zur Metallverarbeitung und technischen Praxis erhalten junge Menschen die Möglichkeit, unterschiedliche Berufsfelder kennenzulernen und ihre Fähigkeiten gezielt weiterzuentwickeln.

Während der Ausbildung legt KRAUSE Wert auf eine praxisnahe Begleitung. Die Nachwuchskräfte werden Schritt für Schritt an ihre Aufgaben herangeführt, durchlaufen relevante Unternehmensbereiche und erhalten Unterstützung durch Schulungen, Projektarbeiten und gezielte Prüfungsvorbereitungen. Auch eigene Ideen und die Mitarbeit an internen Projekten, Veranstaltungen oder Kommunikationsmaßnahmen sind Teil des Ausbildungskonzepts.

Ein wichtiger Aspekt ist die Perspektive nach der Ausbildung. KRAUSE bildet seit vielen Jahren gezielt für den eigenen Bedarf aus und kann regelmäßig eine hohe Übernahmequote vorweisen. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ihre berufliche Laufbahn im Unternehmen selbst begonnen und sich anschließend fachlich wie persönlich weiterentwickelt.

Die Unternehmensleitung wünscht allen neuen Auszubildenden und Jahrespraktikanten einen erfolgreichen Start, viel Freude beim Lernen und spannende Einblicke in die Welt der Steigtechnik. Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten, offenen Stellen und Produkten bei KRAUSE finden Interessierte unter:

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Instandhaltung: Wartungsdaten entscheiden über die nächste Beschaffung

Wer Prüfergebnisse strukturiert im digitalen Arbeitsablauf erfasst, erkennt Kostentreiber im Anlagenbestand und beantwortet die Frage nach Reparatur oder Ersatz mit Zahlen.

Bild_Bonn, 06. August 2026_. Jede Wartung erzeugt Daten. Neben dem technischen Befund entstehen Angaben zur eingesetzten Arbeitszeit, zu verwendeten Ersatzteilen, zur Art der Störung sowie zum betroffenen Gerät mit Standort und Baujahr. In den meisten Betrieben landen diese Angaben auf Formblättern und von dort in einer Ablage. Ausgewertet werden sie selten, weil die Sichtung von Papierstapeln zu aufwendig ist.

Damit entgeht den Betrieben eine Entscheidungsgrundlage. Werden dieselben Angaben bei jedem Einsatz gleich erfasst, entsteht über die Jahre eine Kostenhistorie je Gerät. Ablesbar wird daraus, welche Geräte im Bestand wiederkehrend Aufwand verursachen, ab wann die Instandhaltung eines Geräts dessen Wiederbeschaffungswert übersteigt und ob sich bestimmte Störungen bei einem Fabrikat oder einer Baureihe häufen. Für den Betreiber wird die Entscheidung über eine Neuanschaffung damit belegbar statt geschätzt. Für den Wartungsdienstleister verbessert dieselbe Datenbasis die Kalkulation von Wartungsverträgen, weil der tatsächliche Aufwand je Gerätetyp bekannt ist.

Der Verlauf sagt mehr aus als der Einzelwert

Auch technisch verschiebt sich der Erkenntnisgewinn vom einzelnen Termin zur Zeitreihe. Bei der Wartung von Photovoltaikanlagen erzeugen Sichtprüfung, Kontrolle der Verkabelung, elektrische Messungen und die Auswertung der Wechselrichterdaten Werte, die für sich betrachtet unauffällig bleiben können. Ein sinkender Isolationswiderstand über drei aufeinanderfolgende Prüfungen hinweg ist ein Befund. Derselbe Wert auf einem einzelnen Formblatt ist es nicht. Wer beginnende Schäden früh erkennen will, braucht deshalb weniger die Einzelmessung als den Vergleich mit der Vorjahresprüfung derselben Anlage.

Warum die Erfassung am Ablauf hängt

Die Ursache für fehlende Auswertbarkeit liegt selten bei den Prüfern, sondern beim Werkzeug. Eine Standard Operating Procedure legt fest, wie eine wiederkehrende Tätigkeit abzulaufen hat, damit das Ergebnis unabhängig von der ausführenden Person vergleichbar bleibt. Liegt diese Anweisung als Datei im Netzlaufwerk oder als Ausdruck am Arbeitsplatz, bleibt sie von der Ausführung getrennt.

Daraus folgen drei bekannte Muster. Solange Kopien existieren, existieren veraltete Kopien, weshalb am Arbeitsplatz Version drei aushängt, während im Laufwerk Version fünf gilt. Ein Papierformular weist zudem keine fehlende Angabe zurück, sodass Chargennummer, Prüfmittel oder Seriennummer regelmäßig fehlen. Und Freitextfelder erzeugen für denselben Sachverhalt ein Dutzend Schreibweisen, was jede spätere Auswertung verhindert.

Wie groß der Abstand zwischen dokumentiertem und gelebtem Ablauf im eigenen Betrieb ausfällt, lässt sich mit drei Fragen abschätzen. Welche Fassung einer Anweisung liegt tatsächlich am Arbeitsplatz? Welcher Anteil der Prüfaufzeichnungen aus dem vergangenen Jahr ist vollständig? Und wie lange dauert die Antwort auf die Frage, bei welchem Anlagentyp sich Abweichungen häufen? Eine Stichprobe über wenige Tage genügt für die Einschätzung.

Formular und Datenbank verbunden

Ansetzen lässt sich dort, wo die Daten entstehen. Die Plattform Flow360 bildet Arbeitsanweisungen als ausführbare Abläufe ab und verbindet die zugehörigen Formulare mit einer Datenbank. Messwerte, Prüfergebnisse und Seriennummern werden in definierten Feldern erfasst statt als Freitext. Ein Auswahlfeld für den Anlagentyp liefert bei tausend Prüfungen tausend identische Bezeichnungen. Aus dieser Konsistenz entstehen tabellarische Übersichten, in denen die Wartungen einer Anlage über mehrere Jahre nebeneinander stehen und Abweichungen je Anlagentyp zählbar werden.

Der Ablauf selbst schließt zugleich die übrigen Lücken. Ausführbar ist nur der freigegebene Stand einer Anweisung, Pflichtangaben lassen den Abschluss eines Schritts erst bei vollständiger Eingabe zu, und ein Wert außerhalb der hinterlegten Grenzen löst den vorgesehenen Abweichungsweg samt Benachrichtigung aus. Änderungen an Prüfschritten und Grenzwerten nimmt der Fachbereich ohne Programmierung selbst vor.

„Wartungsberichte werden in aller Regel sorgfältig geschrieben“, sagt Christina Bienek, Geschäftsführerin der com.plex GmbH. „Nur bleiben sie Einzelfälle, solange jeder Prüfer eigene Formulierungen wählt. Erst die einheitliche Erfassung macht aus vielen Berichten eine Auswertung, mit der sich Instandhaltung und Beschaffung planen lassen.“

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Flow360.io ist eine Workflow-Automation Software der com.plex GmbH, einem deutschen Unternehmen, das seit 1998 Software für mittelständische Unternehmen entwickelt, um komplexe Prozesse für Mitarbeiter zu vereinfachen. „com.plex things made simple“

Mit Flow360.io entwickelte die com.plex ein SaaS (Software as a Service), dass alle Erfahrungen aus über 20 Jahren Prozessmanagement bündelt. Flow360.io ist ein No-Code-SaaS für die Automatisierung von Geschäftsprozessen, das seit 2021 in Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Branchenvertretern weiterentwickelt wurde. Mit Flow360 können Geschäftsprozesse ohne Programmierkenntnisse definiert, automatisiert und in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess eingebracht werden. Dies ermöglicht Unternehmen die vielfältigen Unternehmensanforderungen in den Bereichen Vertrieb, Marketing, HR, Finanzen, IT und Operations produktiver zu arbeiten und ihre Zeit nicht länger mit der Suche nach Informationen zu verschwenden.

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