Freigabe-Workflow: Struktur, Technik und Praxisbeispiele für den Mittelstand

Digitale Freigabe-Workflows ersetzen fehleranfällige E-Mail-Genehmigungen durch strukturierte, DSGVO-konforme Abläufe mit Audit Trail, mobilem Zugriff und automatischen Eskalationsregeln.

BildDefinition und Abgrenzung im betrieblichen Kontext Ein Freigabe-Workflow stellt einen strukturierten, digitalen Ablauf dar, der die Prüfung und Genehmigung von Anträgen, Dokumenten oder betrieblichen Entscheidungen in einer festgelegten Reihenfolge regelt. Im Gegensatz zu allgemeinen Arbeitsabläufen enthält dieser Prozess mindestens eine Genehmigungsstufe mit einer klaren Entscheidungslogik, die zwischen Freigabe, Ablehnung und Rückfrage unterscheidet.

Vom organisatorischen Freigabeprozess grenzt sich der Freigabe-Workflow durch seine technische Implementierung ab. Während der Prozess das organisatorische Regelwerk definiert, übernimmt der Workflow die systemische Umsetzung: Er überwacht Fristen, dokumentiert Entscheidungen und stößt Folgeaktionen an. Zu den typischen Auslösern im betrieblichen Alltag zählen Eingangsrechnungen, Bestellanforderungen, Urlaubsanträge sowie Verträge.

Strukturelle Defizite traditioneller Genehmigungsverfahren

In der unternehmerischen Praxis basieren Genehmigungen häufig noch auf Papierformularen oder der Kommunikation per E-Mail. Beide Ansätze weisen erhebliche strukturelle Schwachstellen auf.

Die Freigabe per E-Mail erzeugt keine revisionssichere Entscheidungshistorie. Anfragen gehen in vollen Postfächern unter, eine systematische Fristenüberwachung fehlt, und bei internen oder externen Prüfungen mangelt es an belastbaren Nachweisen.

Papierbasierte Verfahren scheitern an Medienbrüchen und dem zeitaufwendigen Transfer zwischen Standorten oder Abteilungen. Fehlt eine Stellvertreterregelung, stockt der Vorgang bei Abwesenheit des Entscheiders. Für den Antragsteller entsteht ein Transparenzdefizit, da der aktuelle Bearbeitungsstatus nicht einsehbar ist, was zu zeitintensiven Rückfragen führt. Ein erhebliches Compliance-Risiko entsteht bei Zertifizierungen oder Steuerprüfungen, wenn ein lückenloser Prüfpfad fehlt.

Systemischer Aufbau moderner Freigabestrukturen

Wer versteht, wo traditionelle Verfahren versagen, erkennt auch, welche Bausteine ein funktionaler Freigabe-Workflow zwingend enthalten muss.

Den Ausgangspunkt bildet ein digitales Antragsformular, das alle notwendigen Daten über Pflichtfelder und optionale Anhänge fehlerfrei erfasst. Ein regelbasiertes Routing leitet den Antrag automatisch an die zuständige Person weiter. Grundlage sind definierte Kriterien wie Bestellwert, Kostenstelle oder Dringlichkeit. Manuelle Zwischenschritte entfallen.

Die Genehmigungsstufen sind wahlweise sequenziell, als Hierarchie, oder parallel nach dem Vier-Augen-Prinzip konfigurierbar. Die Anzahl der Stufen richtet sich nach dem Risikoprofil des Vorgangs. Eine Rechnungsfreigabe bis 500 Euro erfordert typischerweise eine Stufe. Ein Investitionsantrag über 50.000 Euro durchläuft mehrere. Automatisierte Eskalationsregeln greifen bei Fristüberschreitungen und leiten den Vorgang eigenständig weiter. Den Abschluss bilden Folgeaktionen, die direkt Buchungen im Warenwirtschaftssystem, Benachrichtigungen oder Kalendereinträge auslösen.

Relevante Anwendungsszenarien im mittelständischen Sektor

Die beschriebenen Bausteine greifen in der Praxis auf eine Reihe zentraler Verwaltungsabläufe, die im Mittelstand regelmäßig Ressourcen binden.

Bei der digitalen Rechnungsfreigabe wird die Eingangsrechnung erfasst und direkt nach Kostenstelle und Betragshöhe weitergeleitet. Zeitintensive Absprachen zwischen Buchhaltung und Fachabteilung entfallen. Digitale Urlaubsanträge ermöglichen eine Genehmigung mit minimalem Aufwand und führen zur automatischen Eintragung der Abwesenheit im Personalkalender.

Bei Bestellanforderungen aktiviert das System beim Überschreiten definierter Schwellenwerte automatisch zusätzliche Genehmigungsstufen. Die digitale Vertragsfreigabe bündelt rechtliche und kaufmännische Prüfung, dokumentiert jede Entscheidung und erstellt automatisch den erforderlichen Prüfpfad. Bei Budgetfreigaben für Investitionen greifen systemisch hinterlegte Stellvertreterregelungen sofort, wenn ein Entscheider nicht verfügbar ist.

Prozessautomatisierung und Datenschutzanforderungen mit Flow360

Für die softwareseitige Umsetzung bieten sich Plattformen an, die eine Konfiguration direkt im Browser ohne Programmierkenntnisse ermöglichen. Prozessverantwortliche passen Routing-Regeln oder Genehmigungsstufen unabhängig von der IT-Abteilung an, innerhalb von Stunden einsatzbereit.

Die Implementierung über Flow360 erfolgt in drei Schritten: von der visuellen Formulargestaltung per Drag-and-Drop über den Aufbau des Genehmigungsbaums bis zur Definition der Folgeaktionen. Die Plattform bietet einen flexiblen Genehmigungsbaum, mobile Freigabe per Smartphone, integrierte Stellvertreterregelungen sowie einen vollständigen Audit Trail für jeden Vorgang.

Die Anforderungen der DSGVO werden erfüllt, indem alle Daten ausschließlich auf europäischen Servern verarbeitet werden. Flow360 nutzt die Infrastruktur von Hetzner in Deutschland und verzichtet auf Serverstrukturen in den USA. Eine granulare Rechteverwaltung schützt vor unbefugten Zugriffen. Damit unterscheidet sich die Plattform strukturell von internationalen Workflow-Tools, die Daten in US-amerikanischen Rechenzentren verarbeiten.

Unternehmen, die einen ersten Freigabe-Workflow aufbauen möchten, können Flow360 kostenlos testen und einen Prozess ohne Vorkenntnisse direkt im Browser einrichten.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

com.plex GmbH
Frau Maria Christina Bienek
Friedrich Ebert Allee 65
53113 Bonn
Deutschland

fon ..: +49 228 84239484
web ..: https://flow360.io/
email : info@flow360.io

Flow360.io ist eine Workflow-Automation Software der com.plex GmbH, einem deutschen Unternehmen, das seit 1998 Software für mittelständische Unternehmen entwickelt, um komplexe Prozesse für Mitarbeiter zu vereinfachen. „com.plex things made simple“

Mit Flow360.io entwickelte die com.plex ein SaaS (Software as a Service), dass alle Erfahrungen aus über 20 Jahren Prozessmanagement bündelt. Flow360.io ist ein No-Code-SaaS für die Automatisierung von Geschäftsprozessen, das seit 2021 in Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Branchenvertretern weiterentwickelt wurde. Mit Flow360 können Geschäftsprozesse ohne Programmierkenntnisse definiert, automatisiert und in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess eingebracht werden. Dies ermöglicht Unternehmen die vielfältigen Unternehmensanforderungen in den Bereichen Vertrieb, Marketing, HR, Finanzen, IT und Operations produktiver zu arbeiten und ihre Zeit nicht länger mit der Suche nach Informationen zu verschwenden.

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Sterben Make, Zapier & n8n durch KI?

Digitale Infrastruktur statt Relikte der Vergangenheit: Warum der deutsche Mittelstand im KI-Zeitalter weiter auf klassische Automatisierungstools setzt.

BildBonn, 30. Juni 2026 – Wer die Diskussionen in Tech-Foren und Fachblogs der vergangenen Monate verfolgt hat, könnte leicht den Eindruck gewinnen, klassische Automatisierungsplattformen hätten ihren Zenit überschritten. Angesichts des Aufkommens autonomer KI-Agenten und flexibler Sprachmodelle wird in der Branche des Öfteren der Abgesang auf starre Regelketten angestimmt. Ein genauerer Blick auf die operative Realität im deutschen Mittelstand zeigt jedoch ein vollkommen gegensätzliches Bild. Plattformen wie Zapier verzeichnen weiterhin ein stabiles, zweistelliges Wachstum von fast dreißig Prozent pro Jahr, während der Open-Source-Wettbewerber n8n mit Milliardenbewertungen glänzt. Diese Zahlen signalisieren keinen Marktverfall, sondern die Evolution einer reifenden Nutzerbasis, die Automatisierungstools mittlerweile als feste digitale Infrastruktur begreift.

Der Migrationspfad im Mittelstand: Reifung statt Abkehr

In der Praxis zeigt sich ein wiederkehrender Entwicklungspfad in den Unternehmen. In der Praxis zeigt sich ein wiederkehrender Entwicklungspfad in den Unternehmen. Viele Betriebe starten ihre Digitalisierungsreise, indem sie reine Verbindungsplattformen wie Zapier nutzen, um unkomplizierte Abläufe ohne Programmierkenntnisse von einem System zum anderen zu schieben. Mit zunehmender Nutzung stoßen diese reinen Datentransport-Systeme jedoch an wirtschaftliche Grenzen, da jeder einzelne Datendurchlauf extra abgerechnet wird. Zudem fehlen ihnen die logischen Strukturen, um tiefe, dokumentationspflichtige Kernprozesse dauerhaft zu verwalten. Nutzerberichte über sprunghaft ansteigende Kosten bei hohem Transaktionsvolumen lösen dann oft Wechselbewegungen aus. Die Unternehmen kehren der Automatisierung jedoch nicht den Rücken, sondern wandern zu flexibleren Alternativen wie Make oder n8n ab, um mehr Kontrolle über ihre Datenflüsse zu erlangen oder Kosten durch lokales Hosting zu senken. Die Automatisierungsplattformen reagieren auf diesen Trend, indem sie künstliche Intelligenz direkt in ihre Systeme integrieren. Sprachassistenten und spezialisierte KI-Bausteine unterstützen die Anwender heute beim Bauen von Workflows, anstatt die Ausführung komplett autonom zu übernehmen. Im regulierten deutschen Mittelstand ist dieses deterministische, nachvollziehbares Prozessverhalten ein unverzichtbares Kriterium der Compliance.

Eigene Spielregeln im DACH-Raum: Datenschutz im Fokus

Besonders im DACH-Raum gelten eigene Spielregeln, die von einem hohen Verantwortungsbewusstsein geprägt sind. Dabei steht das Thema Datenschutz an oberster Stelle. Während globale Marktführer Daten oft auf amerikanischen Servern verarbeiten, greifen hiesige kleine und mittlere Unternehmen bevorzugt auf Plattformen mit europäischem Hosting oder vollständigen Self-Hosting-Optionen auf deutschen Servern zurück, um konkrete Probleme mit der Datenschutzgrundverordnung von vornherein zu vermeiden. Jüngste Mittelstandsstudien listen diese Integrationstools folgerichtig als eine der vier Schlüsseltechnologien für die hiesige Wirtschaft auf.

Die Kehrseite des No-Code-Booms: Schatten-IT und Wartungsaufwand

Der massive Einzug von No-Code-Tools bringt jedoch auch neue Herausforderungen für die Chefetagen mit sich. Wenn Fachabteilungen eigenmächtig und ohne Abstimmung mit der internen IT-Leitung komplexe Schnittstellen bauen, entsteht eine unkontrollierbare Schatten-IT. Verlässt ein zuständiger Mitarbeiter das Unternehmen, drohen kritische Datenverbindungen unerwartet abzubrechen. Zudem erweisen sich moderne Systemlandschaften als hochdynamisch. Updates von lokalen ERP-Systemen oder Änderungen an externen Programmierschnittstellen können dazu führen, dass mühsam eingerichtete Routen unbemerkt blockieren und Daten im digitalen Nirgendwo verschwinden. Für Entscheider bedeutet dies, dass eine klare Trennung zwischen einem kontrollierten Prozesskern und flexiblen, externen Datenwegen zwingend notwendig ist.

Flow360 als sicherer Hafen für die Unternehmensprozesse

Genau an dieser Schnittstelle positioniert sich die No-Code-Plattform Flow360. Das System fungiert als strukturierter Rahmen, der das operative Tagesgeschäft abbildet und gleichzeitig das Governance-Problem der IT-Abteilungen löst. Digitale Formulare, automatisierte Eskalationsketten und eine konsistente Stammdatenbank laufen zentral in einer geschützten Umgebung. Für die nötige Intelligenz sorgt die Einbindung des europäischen Sprachmodells Mistral, wodurch sämtliche regulatorischen Anforderungen gewahrt bleiben. Anstatt eine neue, isolierte Insellösung zu schaffen, integriert sich die Plattform über offene Standards wie eine leistungsfähige REST-API und flexible Webhooks in die bestehende Softwarelandschaft der Unternehmen.

Wirtschaftliche Planbarkeit durch intelligente Architektur

Diese Architektur erlaubt eine strategisch und wirtschaftlich sinnvolle Aufgabenteilung. Alle Kernprozesse, die im Schichtbetrieb oder im täglichen Qualitätsmanagement hunderte Male durchlaufen werden, verbleiben in Flow360. Da die Abrechnung hier auf einem monatlichen Fixpreis basiert, sind die Kosten für das Unternehmen absolut planbar, selbst bei stark steigendem Prozessvolumen. Externe Automatisierungsplattformen wie Make, n8n oder Zapier werden erst dann über Echtzeit-Webhooks angesteuert, wenn Daten gezielt an Drittsysteme übergeben oder punktuelle Sonderfunktionen aufgerufen werden müssen. Dies verhindert eine unkontrollierte Kostenexplosion durch volumenbasierte Abrechnungsmodelle der Integrationsdienstleister.

Praxisnahe Szenarien und Ausblick auf erhöhte Resilienz

Die Einsatzszenarien für diese hybride Infrastruktur sind vielfältig. So lassen sich Qualitätsmeldungen aus Flow360 direkt in bestehende Kommunikationskanäle wie Microsoft Teams einspeisen, damit zuständige Mitarbeiter in ihrer gewohnten Arbeitsumgebung informiert werden. Ebenso können Prüfergebnisse oder Lieferantenbewertungen ohne manuelle Doppelpflege in führende ERP- oder CRM-Systeme zurückgeschrieben werden. Der Datenfluss funktioniert auch in die umgekehrte Richtung, sodass ein Wareneingang im ERP-System vollautomatisch eine Qualitätsprüfung in Flow360 auslöst.

Für den deutschen Mittelstand ist die Botschaft klar: Erfolgreiche Prozessdigitalisierung verlangt nach Systemen, die sich nahtlos in bestehende Welten einfügen, anstatt neue Barrieren zu errichten. Flow360 liefert hierfür das stabile Fundament, das Flexibilität mit der nötigen IT-Sicherheit und Kostenkontrolle vereint.

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Mit Flow360.io entwickelte die com.plex ein SaaS (Software as a Service), dass alle Erfahrungen aus über 20 Jahren Prozessmanagement bündelt. Flow360.io ist ein No-Code-SaaS für die Automatisierung von Geschäftsprozessen, das seit 2021 in Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Branchenvertretern weiterentwickelt wurde. Mit Flow360 können Geschäftsprozesse ohne Programmierkenntnisse definiert, automatisiert und in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess eingebracht werden. Dies ermöglicht Unternehmen die vielfältigen Unternehmensanforderungen in den Bereichen Vertrieb, Marketing, HR, Finanzen, IT und Operations produktiver zu arbeiten und ihre Zeit nicht länger mit der Suche nach Informationen zu verschwenden.

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Stille Kostenfresser: Warum manuelle Verwaltungsprozesse den Mittelstand mehr kosten als jede Maschine

Fachabteilungen automatisieren administrative Abläufe ohne Programmieraufwand. No-Code Plattformen sichern dabei operatives Wissen und machen Unternehmen unabhängig von einzelnen Wissensträgern.

BildGeschäftsprozesse automatisieren: Wie No-Code-Technologien administrative Abläufe im Mittelstand nachhaltig absichern

Während produzierende Mittelstandsunternehmen in der Fertigung längst auf digitale Steuerungen setzen, laufen viele administrative Kernprozesse noch immer über E-Mail-Ketten, Excel-Tabellen und manuelle Dateneingaben. Bestellwesen, Auftragsabwicklung und interne Freigabeprozesse binden Kapazitäten, die an anderer Stelle fehlen. Gleichzeitig blockiert der akute Fachkräftemangel in den IT-Abteilungen die notwendige Modernisierung dieser Abläufe. Durch den Einsatz von No-Code-Plattformen wie Flow360 können Unternehmen diesen Engpass eigenständig auflösen und ihre Geschäftsprozesse automatisieren, ohne auf freie IT-Kapazitäten angewiesen zu sein. Die Fachabteilung selbst modelliert, testet und betreibt die Workflows. Das verkürzt Durchlaufzeiten, reduziert Fehlerquoten und sichert operatives Wissen, das bislang in den Köpfen einzelner Mitarbeiter steckte.

Fachbereichsgesteuerte Prozessdigitalisierung ohne Programmieraufwand

No-Code-Plattformen stellen funktionale Softwarebausteine über eine grafische Oberfläche bereit, die ohne klassischen Programmiercode verbunden werden. Wer administrative Geschäftsprozesse automatisieren möchte, benötigt dafür kein Informatikstudium, sondern primär das präzise Praxiswissen über den tatsächlichen Ablauf im Betrieb. Eine technologische Weiterentwicklung erfährt diese Technologie aktuell durch die Integration von KI. Moderne Plattformen wie Flow360 ermöglichen es den Fachabteilungen, sowohl standardisierte als auch individuelle Prozesse über eine einfache Textbeschreibung in kurzer Zeit zu generieren. Die KI übersetzt diesen Textbefehl direkt in funktionale Workflows, die operative Arbeitsschritte präzise abbilden. Da die Erstellung direkt im jeweiligen Fachbereich erfolgt, sinkt das Risiko von Missverständnissen an der Schnittstelle zur IT, und die Anwendung bleibt ein flexibles Abbild der realen Arbeitspraxis.

Innerbetriebliche Voraussetzungen und Kriterien für die Softwareauswahl

Damit dieser Ansatz dauerhaft trägt, braucht es neben der passenden Technologie auch eine klare innerbetriebliche Struktur. Sachbearbeiter und Teamleiter kennen die realen Schwachstellen in bestehenden Prozessen am besten und müssen von Beginn an einbezogen werden. Gleichzeitig hat die Geschäftsleitung klare Richtlinien für Verantwortlichkeiten zu definieren, um das Entstehen unkontrollierter Parallelstrukturen zu verhindern. Verändern sich Anforderungen, sollten die betroffenen Fachanwender die Anwendung ohne Verzögerung selbst anpassen können. Die Abläufe verharren dadurch nicht in einem starren Zustand, sondern entwickeln sich synchron mit den realen Anforderungen des Alltags weiter. Bei der Softwareauswahl stehen technische und regulatorische Kriterien im Vordergrund. Die Integration bestehender Kernsysteme wie ERP oder CRM erfolgt über stabile, Schnittstellen. Für europäische Unternehmen ist die Einhaltung der DSGVO dabei eine Pflichtvoraussetzung. Flow360 erfüllt diese Vorgabe durch eine Infrastruktur auf deutschen Servern und den ausschließlichen Einsatz europäischer KI-Technologie.

Praxisbeispiel: Genehmigungsprozesse im Gesundheitswesen digitalisiert

Ein Unternehmen aus dem Bereich medizinischer Assistenztechnologie verdeutlicht, wie ein mehrstufiger, über Monate laufender Genehmigungsprozess durch No-Code-Automatisierung personenunabhängig und stabil wird. Das Unternehmen koordiniert bei jedem Auftrag mehrere externe Parteien, darunter Endkunden, Angehörige und Kostenträger, und muss dabei enge Bearbeitungsfristen einhalten. Bislang steuerte das Team diesen sensiblen Ablauf über drei getrennte Systeme: E-Mail-Verteiler, separate Excel-Listen und ein Task-Management-Tool. Fristen wurden nicht automatisch überwacht, Verzögerungen fielen meist erst durch Kundenrückfragen auf. Die Bearbeitungsqualität hing stark von einzelnen erfahrenen Mitarbeitern ab. Schied eine dieser Personen aus oder fiel sie krankheitsbedingt aus, drohten sofort Informationsverluste, verlängerte Liegezeiten und ein erhöhtes Reklamationsrisiko.

Nach der Einführung des Workflow Automatisierungstools Flow360 wurden sämtliche Kommunikationsschritte, Entscheidungsverzweigungen und Fristenkontrollen als logischer Workflow abgebildet. Die Mitarbeiter arbeiten nun auf einer einzigen Oberfläche, werden Schritt für Schritt durch den Prozess geführt und erhalten automatisch eine Meldung, wenn ein Schritt ins Stocken gerät. Das Ergebnis: Der Zeitaufwand pro Kundenprozess sank um dreißig Prozent, die Zahl der Kundenreklamationen und Statusanfragen ging um fünfunddreißig Prozent zurück. Das operative Wissen, das zuvor in den Köpfen einzelner Mitarbeiter steckte, ist heute für das gesamte Team zugänglich und kann durch Versionierung der Prozesse jederzeit nachvollziehbar weiterentwickelt werden.

Administrative Belastbarkeit als strategischer Wettbewerbsvorteil

Die Fähigkeit, Geschäftsprozesse zu automatisieren, ist für mittelständische Unternehmen kein reines IT-Projekt mehr, sondern eine operative Führungsaufgabe zur langfristigen Standortsicherung. No-Code-Plattformen in Kombination mit KI senken die technische Eintrittsschwelle so weit ab, dass Fachabteilungen eigenständig handeln können. Unternehmen, die diese Werkzeuge mit einer klaren Struktur einführen, reduzieren ihre Gemeinkosten, erhöhen ihre Lieferfähigkeit und schützen sich vor dem Verlust kritischen Betriebswissens, ohne auf knappe Entwicklerkapazitäten warten zu müssen. Flow360 begleitet diesen Prozess als europäische No-Code-Lösung für den Mittelstand: DSGVO-konform, auf deutschen Servern betrieben und unabhängig von außereuropäischen KI-Infrastrukturen.

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Flow360.io ist eine Workflow-Automation Software der com.plex GmbH, einem deutschen Unternehmen, das seit 1998 Software für mittelständische Unternehmen entwickelt, um komplexe Prozesse für Mitarbeiter zu vereinfachen. „com.plex things made simple“

Mit Flow360.io entwickelte die com.plex ein SaaS (Software as a Service), dass alle Erfahrungen aus über 20 Jahren Prozessmanagement bündelt. Flow360.io ist ein No-Code-SaaS für die Automatisierung von Geschäftsprozessen, das seit 2021 in Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Branchenvertretern weiterentwickelt wurde. Mit Flow360 können Geschäftsprozesse ohne Programmierkenntnisse definiert, automatisiert und in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess eingebracht werden. Dies ermöglicht Unternehmen die vielfältigen Unternehmensanforderungen in den Bereichen Vertrieb, Marketing, HR, Finanzen, IT und Operations produktiver zu arbeiten und ihre Zeit nicht länger mit der Suche nach Informationen zu verschwenden.

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