Impfschäden: Neurologische und kardiologische Beschwerden führend
Posted by PM-Ersteller - 15/11/22 at 07:11:38 a.m.Seit Anfang Oktober verzeichnet die bundesweit tätige Selbsthilfeinitiative zu Impfkomplikationen wiederum einen deutlichen Anstieg von Anfragen potenzieller Impfgeschädigter der Corona-Immunisierung.
Wie der Leiter des ehrenamtlichen Angebots, Dennis Riehle (Konstanz), aktuell mitteilte, seien darunter vornehmlich Erst- und Zweitgeimpfte, deren Piks schon Monate zurückliegt. Es gibt daneben Betroffene eines Post-Vac-Syndroms im Rahmen der Boosterung, darunter auch eine zunehmende Anzahl von Viertgeimpften, die unter übermäßigen Nebenwirkungen eines erst jüngst verabreichten Vakzins leiden und nach den ersten drei Impfungen noch keine Symptome einer Komplikation zeigten. „Aufgrund der ersten Meldungen über solche Fälle sollte nochmals dringend geprüft und abgewogen werden, ob der Mehrwert der zweiten Auffrischung die etwaigen Risiken eines Post-Vac-Geschehens tatsächlich in jedem Fall überwiegt oder ob die hohe Frequenz an Impfungen der letzten zwei Jahre – teilweise erhalten Personen schon die fünfte Injektion – das Immunsystem nicht langsam aber sicher überlastet und der Nutzen, der mit jeder weiteren Boosterung geringer wird, noch vertretbar und verhältnismäßig ist. Denn aus der Erfahrung zeigt sich, dass bei immer kürzeren Intervallen der Pikse letztlich nur noch wenig Immunantwort durch den Körper erwartet werden kann und die Gefahr von Nebenwirkungen eines strapazierten Organismus anwächst. Immerhin muss jede Impfung mit einer milden Infektion gleichgesetzt werden und hat damit auch das Potenzial, Long-Covid-ähnliche Beschwerden beim Immunisierten zu hinterlassen“.
Riehle stellt im letzten Vierteljahr eine deutliche Tendenz zu neurologischen und kardiologischen Symptomen fest, welche Betroffene eines Impfschadens berichten und vom Arzt entsprechend attestieren lassen: „Ganz vorne dabei sind Erschöpfung, Schmerzstörungen, Missempfindungen, Lähmungen und Sensibilitätsstörungen, aber auch Atemnot, Herzrhythmusstörungen, Schwindel, Blutdruckschwankungen und Sehstörungen. Dagegen werden rheumatische, immunologische und psychiatrische Probleme mittlerweile seltener genannt als noch in 2021. Akute Polyneuropathien wie das Guillain-Barré-Syndrom und ernsthafte Kardiomyopathien können dagegen öfter als noch vor einem Jahr bei Patienten einer Impfkomplikation nachgewiesen werden“, erklärt Riehle. Der 37-Jährige ist selbst seit über 15 Monaten an einem Post-Vac-Syndrom erkrankt und berät Impfgeschädigte aus der ganzen Republik: „Seit Beginn unserer Selbsthilfeinitiative haben sich bis heute knapp 3500 Personen gemeldet und um Hilfestellung in diversen Fragen gebeten. Insbesondere wird sich nach behandelnden Ärzten und Therapiemöglichkeiten erkundigt. Allerdings sind die Spezialambulanzen bis weit ins Jahr 2023 ausgelastet, weshalb an niedergelassene Haus- und Fachärzte verwiesen werden muss. Dort ist man aber häufig überfordert und hat Berührungsängste mit einer Impfkomplikation, die ja auch nur symptomatisch, aber nicht ursächlich therapiert werden kann“, sagt Riehle.
Gleichsam geht es um Anliegen wie Krankschreibung, Schwerbehinderung, Entschädigung, Erwerbsminderung, Pflegebedürftigkeit oder Sozialleistung für den Fall, wonach es durch das Post-Vac-Syndrom zu einer längerfristigen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit kommt und in der Konsequenz nicht selten ganze Familien unverhofft in akute soziale und wirtschaftliche Not gestürzt werden. „Da heißt es dann, auch seelsorgerliche Unterstützung anzubieten“, erklärt der Psychologische Berater vom Bodensee, der mit seiner Impfkomplikation pragmatisch umgeht und keine Empfehlung gegen das Immunisieren aussprechen möchte. Stattdessen ermutigt er zu überdachter und abgestufter Einzelfallentscheidung auf Basis möglicher Vorerkrankungen, Unverträglichkeiten, Anfälligkeit für Impfnebenwirkungen und der Frage, inwieweit eine Immunisierung in der jeweiligen Lebenssituation nötig ist: „Wenn man wenig soziale Kontakte hat und nicht zu den vulnerablen Gruppen und Altersschichten gehört, sollte die Erforderlichkeit für einen weiteren Piks kritisch hinterfragt werden und nicht blindlings eine zusätzliche Impfung im Vorbeigehen mitgenommen werden“, resümiert Riehle und führt hierzu noch abschließend aus: „Betroffene von Impfschäden sind ja eben gerade keine Impfgegner, denn sie haben sich in der Regel aus Überzeugung immunisieren lassen und wollten sich vor dem Virus schützen. Dass ihr Vertrauen in die Spritze durch ein Post-Vac-Syndrom leidet und auf die Probe gestellt wird, ist vollkommen nachvollziehbar. Trotzdem werden sie deshalb nicht zu Querdenkern, ganz im Gegenteil“.
Die Selbsthilfeinitiative berät Betroffene und Angehörige bundesweit kostenlos und ist über die Webseite www.selbsthilfe-post-vac-syndrom.de erreichbar.
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Ehrenamtliches Büro für Öffentlichkeitsarbeit – Dennis Riehle
Herr Dennis Riehle
Martin-Schleyer-Str. 27
78465 Konstanz
Deutschland
fon ..: 07531/955401
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Das ehrenamtliche Büro für Öffentlichkeitsarbeit unterstützt gemeinnützige Vereine und Initiativen in der PR, Medienarbeit und dem Marketing. Es wird vom Konstanzer Journalisten Dennis Riehle geleitet.
Hinweis: Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.
Pressekontakt:
Selbsthilfeinitiative Impfkomplikationen und Impfschäden
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Post-Vac-Syndrom: Betroffene mit Muskel- und Gelenkschmerzen und auffälligen Leber- und Nierenwerten
Posted by PM-Ersteller - 02/11/22 at 06:11:12 a.m.Die Selbsthilfeinitiative zu Impfkomplikationen und Impfschäden hat mittlerweile über 3000 Erstberatungen gegenüber Personen mit einem potenziellen Post-Vac-Syndrom durchgeführt.
Wie der Leiter des ehrenamtlichen Angebots, Dennis Riehle (Konstanz), mitteilt, habe insbesondere die Zahl derjenigen Betroffenen zugenommen, die von auffälligen Leber- und Nierenwerten berichteten und dabei mehrheitlich vor ihrer Corona-Schutzimpfung nicht an Erkrankungen der inneren Organe litten: „Transaminasen um eine drei- bis vierfache Erhöhung des Wertes zum Zeitpunkt vor der Immunisierung sind dabei nicht selten. Auch weisen knapp 40 Prozent der sich bei uns meldenden Patienten eine Lebervergrößerung im Sinne einer Fettleber auf, teilweise sogar fibrosiert“. Zwar hielten sich diese gestiegenen Leberenzyme bei den Meisten auf einem hohen Niveau, denn handele es sich oft um Menschen, die nicht übergewichtig oder anderweitig vorbelastet seien und mit der Leber noch nie ein Problem hatten. „Vielfach kann hierbei der unmittelbare zeitliche Zusammenhang zwischen der Verabreichung des Vakzins und den entgleisten Werten nachgewiesen werden. Die Betroffenen spüren dann ein Druckgefühl im rechten Oberbauch, haben ansonsten aber nur milde Symptome“, sagt Riehle. Bei den Untersuchungen sind nicht selten Anzeichen für eine autoimmune Reaktion zu ermitteln, beispielsweise werden M2-Autoantikörper nachgewiesen. Gleichzeitig sollte man wissen, dass der Nachweis solcher Antikörper keine unmittelbare therapeutische Konsequenz besitzt, sondern lediglich einen Hinweis liefert. Wenn gleichzeitig andere Erkrankungen ausgeschlossen werden können, untermauern sie in der Gesamtschau den Verdacht auf ein Post-Vac-Syndrom. „Ob dann eine Apherese oder eine Immuntherapie für die Beschwerden angezeigt ist oder lediglich eine konservative Symptom-Therapie gefahren wird, hängt wesentlich von der ganz individuellen Situation ab. Nicht selten können aber durchaus orthomolekulare Therapien als begleitende Maßnahme recht zielführend unterstützen. Man sollte nichts unversucht lassen, auch alternative Behandlungen können etwas bewegen“.
Auch Nierenschädigungen seien verzeichnet worden, erklärt der 37-Jährige, der selbst an einer seit über einem Jahr anhaltenden Impfkomplikation leidet und Betroffenen als Psychologischer und Sozialberater kostenlos und bundesweit für ihre Fragen zur Verfügung steht: „Es sind etwa 23 Prozent der Post-Vac-Patienten, die auf uns zukommen, die seit dem Piks Albumin und/oder den Biomarker DKK3 im Urin haben. Glücklicherweise sind das Kreatinin und die Glomeruläre Filtrationsrate bei den meisten Betroffenen noch nicht verändert, was hoffentlich eine längerfristige Beeinträchtigung der Nierenfunktion ausschließt“, erläutert Dennis Riehle. Nachdem die Hilfesuchenden mittlerweile auch in vielen Spezialambulanzen abgewiesen würden und die Haus- und Fachärzte mit einem eventuellen Impfschaden und seiner Behandlung überfordert seien, meldeten sich nicht wenige Betroffene auch verzweifelt. Dennoch sei eine Therapie schwierig und derzeit nur symptomatisch möglich, meint der Selbsthilfegruppenleiter ebenso ernüchtert. „Letztlich ist der Umgang mit einer solchen Einschränkung besonders dann herausfordernd, wenn man vorher noch kerngesund war und nun plötzlich eine Leber- oder Nierenerkrankung im Raum steht, die häufig auch mit Folgeproblemen einhergeht, exemplarisch sind hierbei ein Anstieg der Blutzuckerwerte oder ein Bluthochdruck zu nennen. Post-Vac-Patienten brauchen insofern internistische, hepatologische und nephrologische Unterstützung, das muss unser Versorgungssystem leisten. Und nicht zuletzt sollten ergänzende Therapieangebote geprüft werden, beispielsweise die Zuführung von Vitalstoffen und körpereigenen oder natürlichen Präparaten, die neben einer Ernährungsanpassung und Substitution hilfreich sein können und nicht ungenutzt bleiben müssen“, führt Riehle aus. Insgesamt sei es wesentlich, auch psychologische Begleitung zu leisten, denn es ist durchaus als frustran zu bezeichnen, mit solch einer Impfkomplikation alleine gelassen zu werden und keine Aussicht auf eine kausale Behandlung zu haben. Zwar bilden sich die meisten Post-Vac-Syndrome nach Monaten zurück oder mildern sich wenigstens ab. Selten bleiben aber Impfschäden erhalten, die es in den Lebenskontext einzubauen und anzunehmen gilt“.
Die Selbsthilfeinitiative berät bundesweit kostenlos und ist für jeden per E-Mail erreichbar. Nähere Informationen unter: www.selbsthilfe-post-vac-syndrom.de.
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Selbsthilfeinitiative zu Impfkomplikationen und Impfschäden
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