Kinder brauchen Vorbilder – Notinsel zeigt am Tag der Zivilcourage wie das gelingt
Posted by PM-Ersteller - 18/09/25 at 02:09:24 p.m.Der 19. September ist der Tag der Zivilcourage in Deutschland – Notinsel ist Teil des Bundesnetzwerk Zivilcourage
Kinder wachsen mit offenen Augen und offenen Herzen auf. Sie beobachten, wie Erwachsene handeln – und sie lernen daran. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt immer wieder auf die Probe gestellt wird, brauchen Kinder gute Vorbilder. Zivilcourage heißt nicht nur, im Notfall hinzusehen und zu handeln, sondern auch, im Alltag ein Vorbild zu sein.
Das deutschlandweite Notinsel-Projekt der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel steht genau dafür: Über 16.600 Geschäfte und Einrichtungen – von Bäckereien über Apotheken, Arztpraxen und Friseurbetriebe bis hin zu öffentlichen Einrichtungen – zeigen Gesicht und Haltung. Mit dem Notinsel-Aufkleber an ihrer Eingangstür machen sie deutlich: „Hier bist du sicher.“ Sie stehen Kindern in Notlagen zur Seite, hören zu, helfen praktisch und holen im Ernstfall auch Eltern oder Polizei hinzu.
„Zivilcourage bedeutet, Kinder ernst zu nehmen und ihnen das Gefühl zu geben, nicht allein zu sein“, sagt Jerome Braun, Initiator des Projekts und Geschäftsführer der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel. „Die teilnehmenden Geschäfte sind ein sichtbares Beispiel dafür, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt funktioniert. Sie sind für Kinder ein wichtiges Signal: Erwachsene sind da, wenn ich Hilfe brauche.“
Kinder lernen am stärksten durch Nachahmung. Wenn sie erleben, dass Erwachsene Verantwortung übernehmen, hinschauen und füreinander einstehen, wächst in ihnen das Vertrauen in eine Gesellschaft, die auf Solidarität und Respekt gründet. Zivilcourage im Alltag heißt: Vorbild sein.
Das Notinsel-Projekt ist längst das größte Kinderschutzprojekt im öffentlichen Raum in Deutschland. Es zeigt, wie lokale Strukturen, Schulen, Kitas, Vereine und Gewerbe gemeinsam ein Netz der Sicherheit knüpfen. Ziel ist es, dieses Netz weiter auszubauen und die lokalen Gemeinschaften zu stärken, damit Kinder sicher unterwegs sein können.
Zum Tag der Zivilcourage ruft die Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel dazu auf, das eigene Verhalten zu reflektieren: Bin ich ein gutes Vorbild? Schaue ich hin, wenn jemand Hilfe braucht? Zivilcourage fängt im Kleinen an – und macht im Großen den Unterschied.
Mehr Informationen und alle Notinsel-Standorte finden Sie unter: www.notinsel.de
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel
Herr Jerome Braun
Friedrich-Eberle-Str. 4d
76227 Karlsruhe
Deutschland
fon ..: 0721-66985659
web ..: https://www.notinsel.de
email : info@haensel-gretel.de
Die Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel schützt und stärkt Kinder vor körperlicher, seelischer und sexualisierter Gewalt. Damit Kinder nicht verloren gehen, setzt sich die Stiftung seit 1997 mit mehr als 500 Projekten für die Sicherheit, den Schutz und die Aufmerksamkeit für Kinder und Jugendliche ein. Hänsel+Gretel trägt zur Verbesserung ihrer Lebenswelt bei und erreicht jedes Jahr mehrere zehntausend Kinder, Jugendliche, deren Eltern, zahlreiche Schulen, Kindergärten, Jugendeinrichtungen und pädagogische Fachkräfte.
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Gedankedusche: Loitz, wo die Worte wichtiger sind als die Wahrheit
Posted by PM-Ersteller - 26/06/25 at 10:06:31 a.m.Abdruck honorarfrei bei Nennung des Urhebers. Bild- und Textmaterial im Kontext der Gedankendusche frei verwendbar. Bitte bei Veröffentlichung kurze Mitteilung an die Redaktion.
Ein Stück Loitz: Geschichten, Gerüchte, Gleichgültigkeit
Diese Gedankendusche richtet sich an alle, die meinen, mit Worten sei schon geholfen – und an jene, die spüren: Es ist nicht egal, wie wir über andere sprechen. Sie gilt für Loitz. Für die Marktstraße. Für unsere gemeinsame Verantwortung in einer Stadt, die sich nach Zukunft sehnt – und dafür die Gegenwart aushalten muss.
„Ich hab da Lösungen“ – aber wofür eigentlich?
Wenn ein Lokalpolitiker in die Kamera sagt, er habe „Lösungen“ für ein Problem – aber dieses Problem nie benennt, nie zeigt, nie belegt -, dann sollte man hellhörig werden.
Wenn er davon spricht, dass „Steine fliegen“, dass „Flüchtlinge bedrohen“, dass „sie sich nicht integrieren lassen“, aber weder Namen, Bilder, Protokolle noch klare Zusammenhänge liefert – dann sollte man nicht zustimmen, sondern fragen.
Wer Lösungen predigt, aber das Problem nur behauptet, verschiebt die Grenze:
» weg vom Faktischen
» hin zur Stimmung
Und die Stimmung ist kein Beweis.
Wo Fakten fehlen, wird Abgrenzung zur Maske
Bis heute – am 25. Juni 2025 – gibt es keine Bildbeweise, keine Videoaufnahmen, keine offizielle Feststellung, die die schwerwiegenden Vorwürfe gegen die Mietparteien der Marktstraße eindeutig stützen.
Nur die Aussagen zweier Familien – fünf Personen – stehen im Raum. Und doch wird der Eindruck erzeugt, als ginge von diesen Häusern eine diffuse Gefahr aus.
Warum?
Weil andere sich abwenden.
Die Beauftragte für Sinti und Roma verweist auf mangelnde Zuständigkeit – nachvollziehbar, denn die betroffenen Familien sind keine Sinti oder Roma im klassischen Sinn.
Der Migrationsbeauftragte wiederum duckt sich weg – womöglich, weil die Betroffenen keine Glaubensbrüder sind.
Denn: Es handelt sich um Krimtataren – nicht um Araber, keine Afghanen, keine „klassischen Flüchtlinge“, keine EU-Bürger. Ein Niemandsland der Zuständigkeiten.
Der Preis der Unschärfe
Wenn politische Vertreter öffentlich fordern, „die Stadt zu verlassen“, wenn sie unter dem Vorwand des „Integrationsversagens“ suggerieren, es gebe nur noch zwei Optionen – Belehrung oder Ausweisung -, dann verläuft eine gefährliche Linie mitten durch das Recht:
Von der Integrationspflicht zur Existenzberechtigung.
Was heute als „sachliche Problemlösung“ getarnt wird, ist in Wahrheit oft nur ein Umschlag für Ausgrenzung.
Wo Fakten fehlen, entstehen Halbwahrheiten.
Wo Fotos fehlen, reicht der Verdacht.
Wo Politik versagt, rückt Rhetorik nach.
Dummheit ist keine Meinung. Sie ist ein Verstärker.
Unwissenheit schützt nicht vor Verantwortung.
Wer keine Belege verlangt, wer unkritisch weiterträgt, was andere ohne Grundlage behaupten, wird Teil des Problems – und zum Verstärker seiner Folgen.
Denn Dummheit ist kein Mangel – sie ist ein Hebel.
Ein Hebel für:
» politische Aufmerksamkeit
» populistische Mobilisierung
» strukturelle Verdrängung
Selbstprüfung: Drei unbequeme Fragen
Würde ich auch so urteilen, wenn ich den Namen, das Gesicht und die Geschichte dieser Menschen kennen würde?
Oder ist es bequemer, in der Anonymität Schuld zu vermuten?
Habe ich wirklich hinterfragt, wer diese Menschen sind – oder habe ich nur das wiederholt, was andere behaupten?
Wen höre ich? Und wem höre ich zu?
Bin ich sicher, dass mein Urteil auf Wissen beruht – oder ist es bloß ein Echo fremder Interessen?
Was davon ist meine eigene Stimme?
Fazit: Eine Frage des Rückgrats
Wer Verantwortung übernehmen will, muss unterscheiden können – zwischen einer echten Gefahr und einem Vorurteil.
Zwischen einem nachgewiesenen Vorfall und einem nachgeplapperten Gerücht.
Zwischen einer Lösung – und einer Projektion.
Legen Sie die Nebelkerze beiseite.
Stellen Sie sich aufrecht hin – mit geradem Rücken.
Mit nüchternem Blick. Mit menschlichem Maß.
Und mit dem Mut zu sagen: „Ich weiß es nicht – aber ich will es wissen.“
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
DREIFISCH
Herr Anselm Bonies
Greifswalder Str. 242
Loitz 17121
Deutschland
fon ..: 03999895900
web ..: https://dreifisch.com
email : support@dreifisch.com
Willkommen – ich bin Anselm Bonies, kreativer Begleiter, der das Spiel zwischen Farbe, Form und Gestaltung als Herzstück meiner Arbeit versteht.
In meiner Welt dreht sich alles um die Symbiose aus Fotografie, Film und Grafikdesign. Für mich bedeutet kreatives Arbeiten, nicht nur eindrucksvolle Werke zu schaffen, sondern auch Geschichten zu erzählen und Dialoge zu eröffnen – und das in enger Zusammenarbeit mit Ihnen. Ich sehe mich als jemanden, der nicht nur gestaltet, sondern begleitet. Als kreativer Partner entwickle ich mit Ihnen gemeinsam visuelle Erlebnisse, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen und die Wesenheit Ihrer Botschaft auf den Punkt bringen.
Was können Sie von mir erwarten?
Ob Sie eine starke Markenidentität aufbauen, ein einzigartiges visuelles Erlebnis gestalten oder eine Geschichte erzählen möchten, die Ihr Publikum berührt – ich bringe die Erfahrung, das Gespür und das technische Know-how mit, um Ihre Ideen lebendig werden zu lassen. Mein Ziel ist es, Ihre Vision so präzise und individuell wie möglich umzusetzen und dabei einen kreativen Prozess zu schaffen, der Ihre Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertrifft.
Ihr Projekt – einzigartig und persönlich
Meine Arbeit ist mehr als das reine Erschaffen von Bildern und Designs. Es ist ein Prozess der Transformation: Gemeinsam entwickeln wir eine Idee, die Form annimmt, lebendig wird und Spuren hinterlässt. Dabei liegt mein Fokus stets darauf, Ihre Botschaft in kraftvolle, visuelle Ausdrucksformen zu übersetzen – maßgeschneidert und auf Ihre Ziele abgestimmt.
Lernen Sie mich kennen
Wie andere mich sehen? Das erfahren Sie am besten selbst. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine E-Mail, und erleben Sie, wie aus Ihren Ideen greifbare, kreative Werke werden. Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen und gemeinsam neue Wege zu beschreiten – dort, wo Farbe, Form und Gestaltung zu einzigartigen Momenten verschmelzen.
Neugierig geworden? Lassen Sie uns ins Gespräch kommen!
Sie möchten mehr über Gedankendusche: Kritisches Denken durch kreative Handlung erfahren, ein Interview führen oder eine Veröffentlichung planen? Ich stehe Ihnen gerne für Rückfragen, Presseanfragen oder kreative Kooperationen zur Verfügung.
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Die spannende Geschichte einer Integration
Posted by PM-Ersteller - 08/10/21 at 10:10:28 a.m.„Reich mir deine Hand“ ist Erstlingswerk der Münchner Autorin Victoria Pachner
Das Erstlingswerk „Reich mir deine Hand“ der jungen Autorin Victoria Pachner widmet sich gleich mehreren brandaktuellen Themen. Es geht um die Gegenüberstellung der afrikanischen und europäischen Kulturen, um Rassismus und Mobbing im echten Leben und auf Social Media, um Gewalt und Verlust, aber auch um Toleranz und Akzeptanz. Victoria Pachner weiß, wovon sie spricht: Sie verbrachte ihre Kindheit in der Heimat ihrer Mutter, in Südafrika. Dort lernte sie die furchtbaren Zustände der verschiedenen afrikanischen Länder, die Armut und kriegerischen Auseinandersetzungen zwar nicht am eigenen Leibe, aber aus nächster Nähe kennen. So entstand die Idee zu diesem Jugendbuch.
Sahara verbringt eine einfache, aber von Liebe und Wärme geprägte Kindheit in einem kleinen Dorf im Sudan, wo ihr Großvater Schamane und Dorfoberhaupt ist. Das friedliche Dasein hat für Sahara ein jähes Ende, als sie in die Hände von Menschenhändlern gerät und Gewalt und Verlust in ihr Leben einziehen. Sie verliert ihre Familie und ihre Freunde, schafft es aber mit viel Glück und Hilfe anderer Menschen, bis nach Deutschland zu fliehen, wo sie liebevolle Adoptiveltern findet. In ihrer neuen Heimat wird sie nicht nur mit einer fremden Sprache, sondern mit einer völlig neuen Welt konfrontiert. Ihren neuen Mitschülern fällt es leicht, Sahara mithilfe von Social Media zu mobben und auszuschließen. Doch Sahara kämpft sich schließlich frei, kann sich integrieren – und wird zu einer erfolgreichen Läuferin.
Victoria Pachners Roman für Jugendliche ab ca. 14 Jahren fesselt von Beginn an. Aufgrund ihres eigenen Lebensweges, der sie aus Johannesburg und Pretoria nach Wien und München führte, sind ihr der Gegensatz der Kulturen und dessen Auswirkungen nicht fremd. Die junge Autorin, Jahrgang 2004, lebt in München und macht dort ihr Abitur. Ihr Roman ist ein Plädoyer für Toleranz und Akzeptanz.
Bibliografische Angaben:
Victoria Pachner: Reich mir deine Hand
Papierfresserchens MTM-Verlag GbR 2021, ISBN: 978-3-96074-511-2
Taschenbuch, 230 Seiten, 13,90 Euro
Das Buch ist über den Buchhandel, den Verlag und Amazon zu beziehen und auch als E-Book erhältlich.
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