Der Wintersee: Krippen am Lago Maggiore

Wenn die Blütenpracht des Blumensees eine Pause einlegt und Stille in die einmalig schöne Gebirgslandschaft am oberitalienischen See einkehrt, dann ist Krippenzeit.

BildDie beliebte Ferienregion um den Lago Maggiore mit seinem hochalpinen Hinterland fasziniert auch im Winter. Die Bergwelt und der See verlocken zu Spaziergängen und Wanderungen. Und wer durch diese schöne Gegend im Dezember und Januar wandert, der wird überall eine der italienischen Besonderheiten entdecken: die Krippen.

Die Weihnachtskrippen blicken in ganz Italien auf eine lange und vielfältige Tradition zurück. Die ersten sinnfälligen Darstelllungen der Weihnachtsgeschichte sind bekanntermaßen bereits seit dem Heiligen Franz von Assisi überliefert. Zu fast schon einer wahren Kunst mit eigener Ausdrucksform haben sich die Krippendarstellungen entwickelt, besonders in Neapel, dessen Krippen weltweit bekannt sind. Aber in ganz Italien gehört die Krippenkunst einfach dazu und bringt Freude in die dunkle Jahreszeit.

Auch am Lago Maggiore wird die Landschaft in der winterlichen Zeit von Krippen verschönert. Und es ist ein Riesenspaß für die ganze Familie, sich nach draußen auf Entdeckungstour zu begeben. Denn was die Materialien und den Standort anbelangt, haben die Krippen am Lago Maggiore einiges zu bieten. Die Krippen werden nicht nur in die Landschaft und in die lauschigen Ortskerne gestellt, sie erwachsen auch aus dem See und seiner Umgebung.
Ein romantisches Beispiel dafür ist die Krippe aus Sand, presepe di sabbia, in Verbania. Aus gut 75 Tonnen Sand formt hier eine Gruppe von Künstlern unter Leitung von Sergi Ramirez ein kunstvolles Ensemble, das Szenen der Geburt des Jesuskindes, der Drei Heiligen Könige und der Basilika San Vittore in Intra darstellt. Der Sand für die beeindruckende Skulptur stammt dabei aus dem Fluss Toce, der nahe der beschaulichen Stadt Verbania in den Lago Maggiore fließt und die größte Wasserzufuhr in den See darstellt. Die Krippe ist, natürlich gegen Regen geschützt, den gesamten Dezember über bis zum 7. Januar auf der Piazza Fasan zu bewundern.

Eine große Krippen-Erlebniswelt erstreckt sich in den Bergen unweit des Sees, in Crodo. Presepi sull’acqua, Krippen auf dem Wasser heißt diese beeindruckende Ausstellung von Krippen in der der wilden hochalpinen Bergewelt. Über das Dorf Crodo und die umliegenden Weiler sind nicht weniger als 62 Krippen verteilt, immer auf dem Wasser. Sei es auf alten Dorfbrunnen aus dem 15. Jh., über den alten gemeinschaftlichen Waschplätzen oder den zahlreichen in den Hängen angelegten Bachläufen, die der Bewässerung dienen. Ein ideales Ausflugsziel für die ganze Familie, um sich die kunstvollen Krippendarstellungen eingebettet in die einzigartige Natur anzuschauen. Eigens ausgewiesene Wanderwege zwischen 15 und 55 Minuten machen die Erkundung dieser Kleinode zu einem besonderen Erlebnis. Wer nicht ganz so gut Fuß ist, kann auch einen Shuttle-Service in Anspruch nehmen. Presepi sull’acqua in Crodo hat sich seit 5 Jahren zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt. Auf bis zu 1200 Metern Höhe kann man nicht nur die Naturschönheit des Valle Antigorio sondern auch die exzellente regionale Bergküche genießen.

Wer ganz nah am See spazieren möchte, dem sei von Dezember bis in den Januar hinein Romanico empfohlen, der beliebte Ortsteil von Baveno, der direkt am Ufer des Lago Maggiore liegt. A spasso per i presepi, in etwa Schlendern bei den Krippen, heißt ein Rundgang durch das pittoreske historische Quartier, das Borgo Romanico. Hier sind es meist kleine Krippen, traditionell und phantasievoll, die am Wegesrand der gemütlichen Gassen und der kleinen Höfe liebevoll arrangiert sind und Groß und Klein auf einem winterlichen Spaziergang verzaubern. Höhepunkt dieser romantischen Wochen wird am 13. Dezember das Fest der Santa Lucia sein, wenn zu Musik und Umzügen in ausgelassener Stimmung vin brulé, Glühwein, und heiße Schokolade getrunken wird.

Wenn dann am 6. Januar traditionell die Drei Heiligen Könige ins Haus stehen, bietet der Lago Maggiore eine echte Überraschung – einen kalten Sprung ins Wasser. Il tuffo della Epifania wird alle Jahre wieder im kleinen Örtchen Ghiffa, etwas nördlich von Verbania, begangen. Wagemutige beenden die Weihnachtszeit unter großem Hallo und mit vielerlei Gaudi, indem sie in das kalte Wasser des Lago Maggiore eintauchen. Danach heißt es dann gründlich abtrocknen, und der eine oder andere vin brulé wird dann für Wärme von innen her sorgen. In noch größerem Rahmen findet dieses Spektakel dann im Februar in Arona statt. Aber bis dahin heißt es erst einmal, sich von den Krippen allerorten am Lago Maggiore und in seinen Bergen bezaubern zu lassen.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.derlagomaggiore.de und www.distrettolaghi.de

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Erzgebirgische Weihnachtstradition für Groß und Klein mit Weihnachtskrippen, Baukästen und anderem.

Anregung zu gutem Geschmack und Kreativität mit traditionellen, individuell gestalteten Weihnachtsfiguren und Kreativbaukästen für Kinder ab 1 1/2 Jahren bis unendlich, eine seltene Firmenphilosophie.

Die Designerin Barbara Friedrich aus dem Erzgebirge studierte nach solider Drechslerausbildung Holgestaltung in Schneeberg. Die Massenproduktion von Erzgebirgischer Volkskunst stand im Gegensatz zu ihren Kindheitserfahrungen des „Selbermachens“. Die damals üblichen, liebevoll in der Familie oder kleinen Betrieben hergestellten Weihnachtsengel, Räuchermännchen, Weihnachtskrippen und anderes mehr zeigten die Vielfalt der schöpferischen Aktivitäten. Ebenso erinnerte sie sich an die selbst mit viel Begeisterung, Erfindergeist und vorhandenen Materialien selbst geschaffenen Spielwelten. Das prachtvolle, durchgestylte Puppenhaus wurde nur nach Aufforderung des ärgerlichen Vaters bespielt. Ein nicht funktionierender Holzbaukasten mit Steckverbindern allerdings machte sie wütend.

Natürlich war für die Eigenherstellung der Weihnachtsdekoration in den meisten Fällen die Zeit vorbei, bzw. außerhalb des Erzgebirges nie da gewesen.
Sie wußte, die Tradition muß erhalten bleiben, aber sichtbar ein Produkt unserer Generation sein. Das hieß für sie: Serielle Fertigung mit der Möglichkeit individueller Gestaltung. Sie schuf auf diese Weise eine Vielfalt von Weihnachtsfiguren in Manufaktur-herstellung bis hin zu exklusiven Einzelstücken. So entstanden aus einem perfekt gestalteten Rohling eines Engels schon allein durch das verschiedenartige Einsetzen der Flügel 4 ganz eigene Weihnachtsengel. Die farbenprächtige Bemalung im Wechsel mit Holzsichtigkeit vervielfältigt die Möglichkeiten. Kostbarkeit wird erzeugt durch Versilberung und Vergoldung. Selbst die aufwändige mittelalterliche Glanzvergoldung für ihren gotisch anmutenden Engel Angelika bringt sie, die ein Zweitstudium als Restauratorin in Dresden absolviert hat, ins Spiel. Allerdings läßt das vorgeschriebene prächtige Bergmannshabit eines Steigers keine Variationen zu. Die Weihnachtskrippen weiß sie durch Bemalung, verschiedene Anordnung – und Krippenbögen zu variieren. Mit der schritt weisen Erweiterung der so genannten Baukastenkrippe ermöglicht sie Eltern und Großeltern ein zu jeder Weihnacht erweiterbares Geschenk für Kinder und Enkel, das viele ein Leben lang bewahren.

Der Holzbaukasten, ihre andere Produktserie, bietet Kindern ab 1 1/2 Jahren ein mit wachsendes Spielzeug. Das Einzigartige dieses Kreativbaukastens aus Holz besteht in den patentierten Verbindern. Sie ermöglichen trotz der wenigen geometrischen Rotbuchenteile die gewagtesten und unmöglichsten Bauwerke. Mit ihrer eigenen Testabteilung, ihren Enkeln, konnte sie seit Jahren beobachten, daß die Vielfalt der Konstruktionsmöglichkei-ten die Kinder immer wieder begeistert. Der Architekten-Opa baut manchmal mit. Inzwischen spielen die selbst gekneteten Figuren, Blumen, Gemüse, Gespenster, Playmobilteile und Naturmaterialien mit. Das Anmalen bereitet zusätzlichen Spaß.

Praxiserprobung und Gespräche mit potentiellen Abnehmern sind für das Unternehmen wichtig. Kindergärten bescheinigen „…einfach gut…“. Eltern und Großeltern, die vorsichtigerweise nicht gleich die 150 Teile im Jutesack erwerben wollen, haben die Möglichkeit, Einzelsets wie z. B Traktor oder Eisenbahn zu kaufen. Über deren Nachbe-stellungen freut sich Frau Friedrich. Alljährlich in der Vorweihnachtszeit nimmt sie die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit Kindern und Erwachsenen wahr durch ihren Handwerkerstand im Museum für Sächsische Volkskunst in Dresden. So auch in diesem Jahr am Sonnabend und Sonntag des 2. Advent. Hier bietet sie stets auch etwas zum Selbermachen bzw. Vorführen an.
Das Bedürfnis nach gut gestaltetem traditionellem Weihnachtsschmuck ist groß.
Und beim Baukasten-Konstruieren mit Kindern, sogar mit Behinderten, erkannte sie ihr eigenes Kinderzeitbedürfnis sowie das ihrer Enkel wieder, etwas ineinander zu fügen, aber bitte ohne zu rutschen und zu klemmen.

Die handwerklich erfahrene Künstlerin und Restauratorin will anregen zu gutem Geschmack und zu Kreativität!

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Volkskunst und Design
Frau Barbara Friedrich
Liliensteinstraße 16a
01277 Dresden
Deutschland

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web ..: http://www.volkskunst-design.de
email : friedrich@volkskunst-design.de

Das Unternehmen vertritt solides Handwerk, erzgebirgische Tradition und künstlerische Gestaltung. Die Inhaberin, schöpft aus ihrer weihnachtlichen Kindheitserfahrung im Erzgebirge, in der die Freude an den selbst gestalteten Weihnachtsfiguren der Erwachsenen und größeren Kinder genauso wichtig war wie das Erschaffen der eigenen Spielwelt. So erreichen ihre Produkte Menschen, die ihre Wohnung mit individuellem weihnachtlichem Dekor gestalten wollen. Ebenso begeistern die Kreativbaukästen Kinder, junge Eltern und Großeltern. Die Firma will sensibilisieren für „Weniger ist mehr“, sowohl in Wohn- als auch in Kinderzimmern.

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