Automatisierte Prozesse verbessern letztlich den Kundenkontakt
Posted by PM-Ersteller - 10/08/20 at 12:08:40 p.m.ISFORT-Gruppe erweitert logistische Kompetenz mit AutoStore-Systemen von AM-Automation.
Klassischer Bürobedarf, Einrichtungskonzepte, Dokumenten-Management oder Schulbedarf: Das Portfolio der ISFORT-Gruppe ist breit aufgestellt. Persönliche Kundenkontakte stehen für das Münsteraner Familienunternehmen ganz oben auf der Agenda. Mehr Zeit dafür verschaffen nun zwei AutoStore-Systeme von AM-Automation.
„Mit dem Einsatz von AutoStore-Systemen gehen wir einen logischen Schritt auf dem Weg zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens“, sagt Daniela Isfort, die als Geschäftsführerin mehrerer Gesellschaften die Geschicke der ISFORT-Gruppe lenkt. 1966 gründete ihr Vater mit der IBS Bürosysteme Karl Isfort GmbH & Co.KG am Standort Münster sein erstes Handelsunternehmen für Büroartikel. Inzwischen ist daraus eine bundesweit aktive Firmengruppe erwachsen, mit nahezu 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an sechs Standorten und umfassenden Angeboten für die Büroorganisation von B2B-Kunden. Wo immer möglich, setzt ISFORT die sprichwörtliche Kundennähe in die Tat um. Am Firmensitz Münster werden die bestellten Bürobedarfsartikel in einem Umkreis von 50 Kilometern nicht etwa von klassischen Paketdiensten ausgeliefert, sondern per Lastenfahrrad und reinem Elektrosprinter.
Mehr Zeit für Kundenkontakte dank AutoStore
Persönliche Kundenkontakte erfordern vor allem Zeit. Die Suche nach erschließbaren Zeit-Ressourcen führte Daniela Isfort zu den firmeninternen Logistikabläufen. In den Logistikzentren von ISFORT werden auf einer Fläche von insgesamt 8.000 m2 mehr als
15.000 Artikel bereitgehalten, die innerhalb von 24 Stunden deutschlandweit und europaweit ausgeliefert werden können. In der Vergangenheit folgte die Kommissionierung der bestellten Waren klassischen Abläufen, soll heißen: Die manuelle Entnahme der einzelnen Artikel aus traditionellen Lagerbehältern nahm durch die weiten Kommissionierwege vergleichsweise viel Zeit in Anspruch.
Um den Aufwand zu reduzieren und gleichzeitig Reserven für die Zukunft zu schaffen, investierte die ISFORT-Gruppe nun in AutoStore: „Dank AutoStore konnten wir unsere Lagerkapazitäten um 50 Prozent steigern, ohne dass dafür zusätzliche Fläche in Anspruch genommen werden musste“, berichtet Daniela Isfort. Die automatische Kommissionierung über AutoStore führte zudem zu einer fünffachen Steigerung der Produktivität, verbunden mit der Einsparung von Zeit, die zuvor für Laufwege aufgewandt werden musste.
Bestellt und prompt ausgeliefert
Mit der Realisierung der neu gestalteten Logistikprozesse beauftragte die ISFORT-Gruppe AM-Automation. Innerhalb weniger Monate konzipierte und implementierte AM-Automation am ISFORT-Firmensitz im Münsteraner Stadtteil Roxel ein AutoStore-System mit 18.000 Behältern und 28 Robotern, das die gesamte Palette an Bürobedarfsartikeln auf Abruf bereithält. Die Anlage erlaubt pro Stunde die Kommissionierung von mehr als 700 Auftragspositionen, Münsteraner Kunden von ISFORT können die Waren in den meisten Fällen bereits wenige Stunden nach Auftragserteilung in Empfang nehmen. Und statt die Aussenseiten der Konstruktion wie sonst üblich mit roten oder grauen MDF-Platten zu verkleiden, hat AM-Automation das Aluminium-Rastersystem auf Kundenwunsch in den ersten magentafarbenen „Mädchen-AutoStore“ verwandelt.
Ein weiteres AutoStore-System ließ ISFORT von AM-Automation am 20 Kilometer entfernten Standort Laer einrichten. Rund 9.500 Lagerbehälter können dort mit bis zu 20.000 Schulranzen befüllt werden. Standardmäßig ist die Anlage mit drei Robotern
ausgestattet; gegen Ende der Sommerferien, wenn die Nachfrage zu Schuljahresbeginn deutlich anzieht, kann die Kapazität der Kommissionierung über „ausgeliehene“ Roboter aus dem Logistikzentrum Münster aber bedarfweise erhöht werden.
„Über den Einsatz von AutoStore-Systemen und die Zusammenarbeit mit AM-Automation konnten wir unsere Logistikprozesse absolut nachhaltig gestalten“, sagt Daniela Isfort, „und weil der Energiebedarf der eingesetzten Roboter kaum größer ist als der Betrieb von einigen Staubsaugern, leisten wir quasi nebenbei auch noch einen Beitrag zum Klimaschutz.“
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Die AM-Automation GmbH mit Sitz in Offenau (Baden-Württemberg) konzipiert und realisiert als Generalunternehmer maßgeschneiderte AutoStore-Anlagen einschließlich angrenzender Förder- und Lagersysteme für Logistikdienstleister und Betreiber eigener Warenlager. Das Leistungsangebot umfasst dabei auch die Einbindung in die jeweilige IT-Landschaft, die Schulung des Bedienpersonals sowie fortlaufende Serviceleistungen. AM-Automation ist offizieller AutoStore-Distributor für Deutschland und darüber hinaus führender Anbieter von AutoStore-Lösungen in der DACH-Region sowie weiteren europäischen Ländern.
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Dreifach höhere Produktivität dank „Ware-zur-Person“
Posted by PM-Ersteller - 27/11/19 at 03:11:41 p.m.Firmengruppe H. Gautzsch und AM-Automation realisieren AutoStore-System im
neuen Zentrallager Süd
Die Suche nach einer nachhaltigen und flexiblen Lösung zur Lagerung von Kleinteilen führte den Elektrogroßhändler H. Gautzsch zum AutoStore-Konzept. Inzwischen betreibt das Unternehmen fünf eigene AutoStore-Anlagen – zum Beispiel im kürzlich neu gebauten Zentrallager Süd nahe Passau.
Zubehörteile für Installationen und Schaltanlagen, Systemkomponenten für Smart-Home-Anwendungen oder LED-Beleuchtungen unterschiedlichster Art: Im Zentrallager Süd der H. Gautzsch Firmengruppe stehen mehr als 30.000 Elektroartikel abrufbereit zur Verfügung. Das Logistikzentrum am Standort Rathsmannsdorf bei Passau wurde erst kürzlich in Betrieb genommen und soll dem Warenfluss von der Einlagerung bis zur Kommissionierung höchste Effizienz verschaffen. Von Rathsmannsdorf aus versorgt die Elektrogroßhandlung H. Gautzsch im Umkreis von 70 Kilometern Fachbetriebe des Elektrogewerbes und sorgt für die Bestückung eigener Verkaufsfilialen, in Bayern wie auch im Nachbarland Österreich. Vor mehr als 160 Jahren in Münster gegründet, ist die H. Gautzsch Firmengruppe mit Elektroartikeln, Gartenmöbeln und Eisenwaren an insgesamt 79 Standorten überregional präsent. 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschaften in 59 H. Gautzsch-Unternehmen einen Umsatz von mehr als 450 Mio. Euro, neben dem Warenverkauf gewinnen dabei Dienstleistungen im E-Business oder produktbezogene Schulungen für den Elektrosektor zunehmend an Bedeutung.
Bildquelle: H. Gautzsch, Bayern
Kleinteile mit hohem Flächenbedarf
In der Warenlogistik setzt die H. Gautzsch Firmengruppe konsequent auf den Einsatz modernster Technik. Wo immer möglich, werden Abläufe kontinuierlich optimiert oder erleichtern automatisierte Lösungen das Handling des Lagerguts.
Mit klassischer Lagerhaltung sind die Kundenanforderungen angesichts rasant wachsender Sortimente vor allem im Kleinteile-Bereich kaum noch zu bewältigen: Der Bedarf an zusätzlicher Fläche geht unmittelbar zu Lasten der Wirtschaftlichkeit, und zusätzliche Wege bei der Einlagerung und Entnahme der einzelnen Artikel kosten wertvolle Zeit.
Die Suche nach einer langfristig rentablen und leicht skalierbaren Alternative zum traditionellen Fachbodenregal führte H. Gautzsch-Geschäftsführer Helmut Lindinger schließlich zum AutoStore-Konzept. „AutoStore erfüllt alle Anforderungen, die eine Logistiklösung für unser Angebot mitbringen muss“, stellt Lindinger fest. Konkret: „Das Lagergut wird deutlich komprimiert, damit sinkt der Raumflächenbedarf. Das System lässt sich einfach und modular erweitern, ist gegenüber anderen Konzepten weniger störanfällig und bietet eine hohe Betriebssicherheit.“ Die Logistiker von H. Gautzsch besichtigten vorhandene AutoStore-Anlagen im Praxiseinsatz und realisierten bald darauf das erste eigene Projekt im Münsteraner Zentrallager Elektro-West. Kurze Zeit später integrierte AM-Automation als führender AutoStore-Anbieter in Deutschland weitere Systeme im benachbarten Zentrallager Haushalt und Garten sowie im bayerischen Rathsmannsdorf.
„AutoStore erfüllt alle Erwartungen“
Die Erwartungen sieht H. Gautzsch-Geschäftsführer voll und ganz erfüllt und nennt als Beispiel das neu errichtete Zentrallager Süd: „In der Kommissionierung konnten wir die Produktivität verdreifachen, indem die angeforderten Artikel nicht mehr einzeln aus Regallagerplätzen entnommen werden müssen, sondern automatisch zum Arbeitsplatz transportiert werden.“ Bei maximaler Ausnutzung der vorhandenen Lagerfläche bedeute das zugleich eine spürbare Arbeitserleichterung für die insgesamt rund 40 eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bis zu 80 Prozent ihrer Kapazitäten mit dem Handling von Kleinteilen verbringen.
Einfaches Konzept, hohe Flexibilität
AutoStore basiert auf einem einfachen Konzept. Die Basis bildet eine bis zu 7,50 m hohe und in Raster aufgeteilte Aluminiumkonstruktion (das sogenannte Grid). Die Einlagerung der Waren erfolgt in standardisierten Behältern, die je nach Auslegung des Systems Volumina von 48, 75 oder 99 Litern bieten, bei einer maximalen Zuladung von jeweils 30 Kilogramm. Die Behälter werden in den vertikalen Kanälen des Grids übereinander gestapelt, auf der horizontalen Ebene betragen die Zwischenräume jeweils nur wenige Zentimeter. AutoStore nutzt den verfügbaren Raum damit in allen Richtungen maximal aus.
Eine AutoStore-Konstruktion kann je nach Auslegung zwischen 1.000 und mehr als 1.500.000 Behälter aufnehmen. Im H. Gautzsch-Zentrallager Süd integrierte AM-Automation ein System, das bei einer Lagerguthöhe von rund 5,5 m und einer Flächennutzung von rund 17 x 46 m insgesamt gut 22.000 Lagerbehälter mit einem Volumen von jeweils 75 Litern aufnehmen kann.
Die Ein- und Auslagerung der einzelnen Behälter erfolgt zentral von der Oberseite aus. Dort sind kompakte Roboter im Einsatz, die über Fahrschienen jede Zelle des Rasters ansteuern und den jeweils obersten Behälter einer Zelle entnehmen können. Je nach Auslegung sind auf dem Grid zwei bis weit über 600 Fahrzeuge im Einsatz. Die Lagerbehälter besitzen im Unterschied zu klassischen Regalen keine fest zugewiesenen Plätze, sondern werden im Betrieb kontinuierlich umgeschichtet. Eine komplexe Software steuert die Bewegungsabläufe und bleibt kontinuierlich über die Standorte der einzelnen Behälter auf dem Laufenden. Aus der Zahl der auf dem Grid eingesetzten Roboter ergibt sich die Kommissionier-Leistung der gesamten Anlage: Ein einzelner Roboter kann pro Stunde im Durchschnitt 25 Ein- und Auslagerungen vornehmen, im H. Gautzsch-Zentrallager Süd sind aktuell 21 solcher Systeme im Einsatz.
Die Kommissionierung der entnommenen Artikel – und umgekehrt auch die Einlagerung neuer Waren – erfolgt von sogenannten Ports aus, die an beliebigen Orten entlang der untersten Grid-Ebene eingerichtet werden können.
In Verbindung mit dem kundenspezifischen Lagerverwaltungssystem sorgt die AutoStore-Routing-Software dafür, dass die angeforderten und auf der obersten Ebene entnommenen Behälter über vertikal unbestückte Zellen an den gewünschten Arbeitsplatz gelangen.
Nach den positiven Erfahrungen mit den bislang installierten Systemen mag die H. Gautzsch Firmengruppe auf AutoStore kaum noch verzichten. In Kooperation mit AM-Automation ist bereits die Einrichtung weiterer Anlagen an unterschiedlichen Standorten des Unternehmens im Gespräch.
„Für das Handling von Kleinteilen ist AutoStore unserer Meinung nach die beste am Markt verfügbare Lösung“, resümiert Helmut Lindinger, Geschäftsführender Gesellschafter der H. Gautzsch Firmengruppe in Bayern.
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Die AM-Automation GmbH mit Sitz in Offenau (Baden-Württemberg) ist offizieller Distributor und AutoStore-Marktführer in Deutschland. AM-Automation konzipiert und realisiert als Generalunternehmer maßgeschneiderte AutoStore-Anlagen sowie angrenzende Förder- und Lagersysteme für Logistikdienstleister und Betreiber eigener Warenlager. Das Leistungsangebot von AM-Automation umfasst dabei auch die Einbindung in die jeweilige IT-Landschaft, die Schulung des Bedienpersonals sowie fortlaufende Serviceleistungen.
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