Supermärkte und Online-Handel nehmen Wachteleier aus dem Sortiment – Tierqual-Eier aber weiterhin bei ebay

Das Deutsche Tierschutzbüro warnt daher vor ebay und rät vom Kauf von Wachteleiern ab.

Berlin/Potsdam, 12.06.2019. Im Anschluss an Enthüllungen durch Undercover-Recherchen des Deutschen Tierschutzbüros, die die qualvolle Käfighaltung von Wachteln in drei deutschen Betrieben aufgedeckt haben, haben nun auch die Online-Händler Amazon und food.de Wachteleier aus einem betroffenen Betrieb im Dahmer Ortsteil Buckow aus dem Sortiment genommen. Zuvor hatten bereits Supermärkte, wie EDEKA in Hamburg, die Wachteleier ausgelistet. Nun bieten auch die beiden Online-Händler dem Brandenburger Wachtelbetrieb ab sofort keine Plattform mehr zum Verkauf. Im Gegensatz dazu hat ebay, wo bereits tausende Eier aus dem Betrieb verkauft wurden, verkündet, die Wachteleier nicht für den Vertrieb zu sperren, obwohl staatsanwaltliche Ermittlungen anhänglich sind. Das Deutsche Tierschutzbüro warnt daher und rät vom Kauf der Wachteleier auf ebay ab. In dem Betrieb in Buckow sind 10.000 Tiere unter qualvollen Bedingungen in engen Käfiganlagen untergebracht und leiden unter Verhaltensstörungen und Verletzungen. Nach einer Anzeige wegen Tierquälerei durch das Deutsche Tierschutzbüro ermittelt momentan die Staatsanwaltschaft Potsdam gegen den Betrieb. „Wir empfinden es als sehr befremdlich, dass ebay, im Gegensatz zu anderen Händlern und Online-Plattformen, nicht das Ermittlungsergebnis der Staatsanwaltschaft abwartet und dem Betreiber stattdessen weiterhin die Möglichkeit gibt, seine Wachteleier aus tierquälerischer Haltung zu verkaufen. Dabei könnte ebay laut eigener Nutzungsvereinbarung die Zusammenarbeit jederzeit -ohne Angaben von Gründen- beenden. Dass ebay, obwohl hier vermutlich sogar Verbrauchertäuschung vorliegt, da auf den Verpackungen die Käfighaltung nicht gekennzeichnet ist, nicht handelt, enttäuscht uns sehr“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros.

Das Deutsche Tierschutzbüro hatte die Zustände in den drei Betrieben ursprünglich im April öffentlich gemacht und Strafanzeige gestellt. Entstanden waren die Aufnahmen durch eine Undercover-Recherche der Tierrechtsorganisation.

Der Verbrauch von Wachteleiern ist in den letzten Jahren massiv gestiegen. Viele Verbraucher greifen nach zahlreichen Hühnereier-Skandalen gerne zum Wachtelei als Alternative. Immer mehr Supermärkte bieten mittlerweile die als Delikatesse geltenden Eier an. So werden allein in Deutschland pro Jahr schätzungsweise über 40 Mio. Wachteleier verzehrt. Etwa die Hälfte aller Eier stammen auch aus deutschen Betrieben.

Vielen Verbrauchern ist sicherlich nicht bewusst, unter welch schlimmen Bedingungen die Tiere für die Produktion von Wachteleiern gehalten werden und dass es keine gesetzliche Grundlage für die Haltung von Wachteln in Deutschland gibt. „Die Betreiber haben im Grunde einen Freifahrtschein und können die Tiere so halten, wie sie möchten. Niemand kontrolliert sie und so haben Wachteln ein kurzes und grausames Leben“, so Peifer. Das Deutsche Tierschutzbüro empfiehlt den Konsumenten überhaupt keine Eier zu kaufen und plädiert für die vegane Lebensweise – denn nur so kann man den Tieren wirklich helfen und sichergehen, dass man keine Tierquälerei unterstützt.

Weitere Informationen zur Recherche unter: https://www.tierschutzbuero.de/wachtelei-tierquaelerei

Bildmaterial aus dem Betrieb auf Anfrage.

Plattform des Wachtelhalters auf ebay: https://www.ebay.de/usr/wachtelhofneumann

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Deutsches Tierschutzbüro e.V.
Herr Jan Peifer
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10243 Berlin
Deutschland

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fax ..: 030-270049610
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Das Deutsche Tierschutzbüro ist ein eingetragener Verein, der sich für mehr Rechte von Tieren einsetzt. Die bundesweit tätige Organisation ist als besonders förderungswürdig anerkannt und gemeinnützig. Weitere Informationen unter www.tierschutzbuero.de

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Erfolg nach Enthüllung von Tierquälerei: Wachtelei-Anlage in Lübeck stellt den Betrieb ein

Das Deutsche Tierschutzbüro hatte im April Undercover-Aufnahmen veröffentlicht, die nun zur Schließung des Betriebes führten.

Nach den Veröffentlichungen von verdeckt aufgenommenem Videomaterial im April 2019 stellt der Wachtelei-Produzent „Hanse-Wachtel“aus Lübeck den Betrieb ein. Auf dem vom Deutschen Tierschutzbüro erstellten Material war zu sehen, wie die Wachteln unter tierquälerischen Bedingungen in Käfigen untergebracht leben mussten. Aktivisten der Tierrechtsorganisation hatten in den größten Wachtelbetrieben in Deutschland versteckt ermittelt und erschreckende Videoaufnahmen erstellt. Neben der Veröffentlichung des Materials stellte das Deutsche Tierschutzbüro auch Strafanzeigen und meldete die Fälle den zuständigen Veterinärämtern. Durch die Schließung des Betriebs in Lübeck werden wohl auch die Ermittlungen eingestellt. Neben dem Betrieb in Lübeck waren noch zwei weitere Betriebe in Goldenstedt bzw. Buckow (Dahme/Mark, Brandenburg) betroffen. „Das entstandene Videomaterial hatte eigentlich sofort klargemacht, dass die von uns untersuchten Betriebe unverzüglich schließen und keine Wachteln mehr halten sollten. Solch tierquälerischen Zustände dürfen niemals Realität sein – die Einstellung des Betriebs in Lübeck ist somit ein kleiner Sieg für die Tiere“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros.

In dem Betrieb in Lübeck waren 2.000 Tiere unter qualvollen Bedingungen in engen Käfiganlagen untergebracht und litten unter Verhaltensstörungen und Verletzungen. Vertrieben und vermarktet wurden die Eier z.B. bei Handelshof, Selgros und EDEKA. Einige Supermarktketten hatten die Wachteleier kurz nach den Enthüllungen bereits aus dem Sortiment genommen.

Der Verbrauch von Wachteleiern ist in den letzten Jahren massiv gestiegen. Viele Verbraucher greifen nach zahlreichen Hühnereier-Skandalen gerne zum Wachtelei als Alternative. Immer mehr Supermärkte bieten mittlerweile die als Delikatesse geltenden Eier an. Vor allem in der Osterzeit steigt die Nachfrage massiv. So werden allein in Deutschland pro Jahr schätzungsweise über 40 Mio. Wachteleier verzehrt. Etwa die Hälfte aller Eier stammen auch aus deutschen Betrieben.

Vielen Verbrauchern ist sicherlich nicht bewusst, unter welch schlimmen Bedingungen die Tiere für die Produktion von Wachteleiern gehalten werden und dass es keine gesetzliche Grundlage für die Haltung von Wachteln in Deutschland gibt. „Die Betreiber von Anlagen mit Wachtelhaltung haben im Grunde einen Freifahrtschein und können die Tiere so halten, wie sie möchten. Niemand kontrolliert sie und so haben Wachteln ein kurzes und grausames Leben“, so Peifer. Das Deutsche Tierschutzbüro empfiehlt den Konsumenten überhaupt keine Eier zu kaufen und plädiert für die vegane Lebensweise – denn nur so kann man den Tieren wirklich helfen und sichergehen, dass man keine Tierquälerei unterstützt.

Mehr Informationen unter: https://www.tierschutzbuero.de/wachtelei-tierquaelerei/

Bildmaterial auf Anfrage.

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Das Deutsche Tierschutzbüro ist ein eingetragener Verein, der sich für mehr Rechte von Tieren einsetzt. Die bundesweit tätige Organisation ist als besonders förderungswürdig anerkannt und gemeinnützig. Weitere Informationen unter www.tierschutzbuero.de

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Hamburger EDEKA-Markt nimmt Wachteleier aus Betrieb mit qualvoller Käfighaltung aus dem Sortiment

Der Betrieb aus Brandenburg verliert nach der Veröffentlichung von Undercover-Aufnahmen einen weiteren Kunden.

Nach der neuesten Ausstrahlung des NDR zur aktuellen Undercover-Recherche des Deutschen Tierschutzbüros, die die qualvolle Käfighaltung von Wachteln in drei deutschen Betrieben aufgedeckt hat, reagiert nun auch EDEKA Timmer in Hamburg und nimmt mit sofortiger Wirkung Eier, die aus einem Betrieb im Dahmer Ortsteil Buckow stammen, aus dem Sortiment. Schon nach der ersten Veröffentlichung des Bildmaterials im April dieses Jahres entfernten mehrere EDEKA-Märkte und der Handelshof Wachteleier aus weiteren umstrittenen Betrieben in Goldenstedt und Lübeck. In dem Betrieb in Buckow sind tausende Tiere unter qualvollen Bedingungen in engen Käfiganlagen untergebracht und leiden unter Verhaltensstörungen und Verletzungen. Nach einer Anzeige wegen Tierquälerei durch das Deutsche Tierschutzbüro ermittelt nun auch die Staatsanwaltschaft Potsdam gegen den Betrieb. „Wir begrüßen, dass auch EDEKA Timmer die einzig richtige Konsequenz zieht und die Geschäftsbeziehung zum Betrieb in Buckow/Dahme sofort beendet hat. Solch tierquälerische Zustände und die daraus entstandenen Produkte müssen endlich der Vergangenheit angehören“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros.

Das Deutsche Tierschutzbüro hatte die Zustände in den drei Betrieben ursprünglich im April öffentlich gemacht und Strafanzeige gestellt. Entstanden waren die Aufnahmen durch eine Undercover-Recherche der Tierrechtsorganisation.

Der Verbrauch von Wachteleiern ist in den letzten Jahren massiv gestiegen. Viele Verbraucher greifen nach zahlreichen Hühnereier-Skandalen gerne zum Wachtelei als Alternative. Immer mehr Supermärkte bieten mittlerweile die als Delikatesse geltenden Eier an. Vor allem in der Osterzeit steigt die Nachfrage massiv. So werden allein in Deutschland pro Jahr schätzungsweise über 40 Mio. Wachteleier verzehrt. Etwa die Hälfte aller Eier stammen auch aus deutschen Betrieben.

Vielen Verbrauchern ist sicherlich nicht bewusst, unter welch schlimmen Bedingungen die Tiere für die Produktion von Wachteleiern gehalten werden und dass es keine gesetzliche Grundlage für die Haltung von Wachteln in Deutschland gibt. „Die Betreiber haben im Grunde einen Freifahrtschein und können die Tiere so halten, wie sie möchten. Niemand kontrolliert sie und so haben Wachteln ein kurzes und grausames Leben“, so Peifer. Das Deutsche Tierschutzbüro empfiehlt den Konsumenten überhaupt keine Eier zu kaufen und plädiert für die vegane Lebensweise – denn nur so kann man den Tieren wirklich helfen und sichergehen, dass man keine Tierquälerei unterstützt.

Weitere Informationen zur Recherche unter: https://www.tierschutzbuero.de/wachtelei-tierquaelerei

Bildmaterial aus den Betrieben auf Anfrage.

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