Wirtschaftlichkeit trifft ökologischen Fußabdruck: Linerless drucken und etikettieren
Posted by PM-Ersteller - 10/08/26 at 12:08:43 p.m.Der Bedarf an grünen Lieferketten wächst. cab sieht mehrere Gründe:
Branchenspezifisch verändern sich die Richtlinien. Kunden, Geschäftspartner und Lieferanten fordern in Vergabeverfahren Nachweise ein. Unternehmen spüren den Druck, bestehende Praktiken zu überdenken und im Sinne der Ressourcenschonung weiter zu verbessern.
Hier punkten Linerless-Druck- und -Etikettiersysteme QL aus der erprobten cab Serie HERMES. Diese realisieren Anwendungen mit Logistiketiketten ohne Trägermaterial. Weltweit entfällt tonnenweise Abfall. Der ökologische Fußabdruck sinkt signifikant. Indem Endlosetiketten weniger Rollenwechsel erforderlich machen, reduzieren sich Stillstände in Anlagen. Gedruckt wird im Thermodirektverfahren auf spezielles, thermisch empfindliches Papier. Diese Methode verzichtet auf Toner und Farbbänder und bietet damit eine weitere Komponente der Nachhaltigkeit und wartungsarme Kennzeichnung in der Logistik. Industrie und Umwelt profitieren. Welcher Unternehmer freut sich nicht über ökologisches Gleichgewicht als Garant wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit?
cab Linerless-Druck- und -Etikettiersysteme wurden für den Einsatz dort konzipiert, wo Industrieunternehmen in deren Lagerhaltung und Warenbewegung mit Informationen auszeichnen. Verschiedene Applikatoren bringen Linerless-Etiketten durch Anrollen, Anblasen oder Andrücken auf Verpackungen. Ob Etikettieren über Eck, auf ebene Flächen oder Zylinder, im Durchlauf oder Stillstand – HERMES QL-Linerlessgeräte bieten diese Lösungen. Etikettierung ist von allen Seiten möglich.
In Ergänzung der Linerless-Druck- und -Etikettiersysteme HERMES QL stellt cab speziell für Linerlessdruck ausgelegte Modelle der Etikettendruckerserie SQUIX zur Verfügung.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
cab Produkttechnik GmbH & Co KG
Herr Guntram Stadelmann
Wilhelm-Schickard-Straße 14
76131 Karlsruhe
Deutschland
fon ..: 0721 6626-285
web ..: https://www.cab.de
email : g.stadelmann@cab.de
cab ist Europas größter Hersteller von Etikettendrucksystemen. Das Geräteportfolio umfasst Lösungen für die Kennzeichnung von Einzelteilen, Baugruppen, Produkten und Verpackungen. Gesundes weltweites Wachstum, zukunftsweisende Technologien, auf den Bedarf der Anwender ausgerichtete Produkte sowie die kompetente Betreuung aller Kunden sind die obersten Ziele des Unternehmens. Dafür setzen sich Mitarbeiter an Standorten in acht Ländern und mehr als 500 Vertriebs- und Servicepartner rund um den Globus ein.
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Von der Verpackung zum Kreislaufsystem – Wie die PPWR industrielle Verpackungsprozesse verändert
Posted by PM-Ersteller - 08/07/26 at 08:07:23 a.m.PPWR wandelt Verpackungen zu Teil digital gesteuerter Kreisläufe. Entscheidend werden Daten, Rückverfolgbarkeit & Identifikation. Barcode- & RFID-Systeme ermöglichen transparente, steuerbare Umläufe.
Verpackungen standen lange Zeit vor allem für Produktschutz, Transport und Entsorgung. Mit der neuen EU-Verordnung 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR – Packaging and Packaging Waste Regulation) verändert sich dieses Verständnis grundlegend. Verpackungen werden zunehmend Teil digital steuerbarer Kreislaufsysteme, in denen Materialflüsse und Datenflüsse eng miteinander verbunden sind.
Die PPWR wird häufig als Umweltregulierung betrachtet. Tatsächlich greift sie jedoch deutlich tiefer in industrielle Prozesse ein. Sie verändert nicht nur Anforderungen an Verpackungen, sondern das grundlegende Systemverständnis ihres Einsatzes.
Verpackung wird Teil eines Kreislaufsystems
Das klassische lineare Modell – Produktion, Nutzung, Entsorgung – wird zunehmend durch zirkuläre Strukturen ersetzt. Verpackungen sollen künftig mehrfach genutzt, zurückgeführt und in geschlossenen Kreisläufen geführt werden. Damit verändert sich ihre Rolle grundlegend: Verpackungen sind nicht mehr isolierte Produkte, sondern Bestandteile eines übergeordneten Systems. Für Unternehmen bedeutet das einen Perspektivwechsel: Entscheidend ist nicht mehr nur die Verpackung selbst, sondern ihr Verhalten im Umlauf.
Mehrweg als zentrale Systemlogik
Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist Mehrweg. Mehrwegsysteme werden im Kontext der PPWR – Packaging and Packaging Waste Regulation zu einem strukturellen Element moderner Liefer- und Logistikprozesse.
Mit steigender Umlaufzahl wächst jedoch auch die Komplexität:
Verpackungen bewegen sich zwischen verschiedenen Standorten, Akteuren und Prozessschritten. Rückführung und Wiederverwendung müssen aktiv gesteuert werden.
Damit wird deutlich: Mehrweg funktioniert nicht allein durch robuste Verpackungen, sondern durch transparente und steuerbare Prozesse.
Von physischen Objekten zu digitalen Daten
Mit zunehmender Systemkomplexität gewinnen Daten eine zentrale Rolle. Im Fokus stehen Fragen wie:
* Wo befindet sich ein Behälter?
* Wie oft wurde er genutzt?
* In welchem Zustand ist er?
* Wie effizient läuft der Umlauf?
Diese Informationen werden zur Grundlage für die Steuerung moderner Kreislaufsysteme.
Damit verschiebt sich der Fokus von der Verpackung selbst hin zu ihrer digitalen Abbildung im System.
Identifikation als Grundvoraussetzung
Damit diese Daten entstehen können, ist eine eindeutige Identifikation jedes einzelnen Objekts erforderlich. Nur wenn Verpackungen und Behälter zuverlässig erkannt werden, lassen sich Umläufe nachvollziehen, Bestände steuern und Prozesse effizient gestalten. Identifikation wird damit zur grundlegenden Voraussetzung funktionierender Kreislaufsysteme.
Industrielle Kennzeichnung als Enabler
Genau an dieser Schnittstelle zwischen physischer Welt und digitalem System setzen industrielle Kennzeichnungstechnologien an. Barcode- und RFID-Systeme ermöglichen es, Objekte eindeutig zu identifizieren und in digitale Prozessketten zu integrieren. Dadurch entstehen transparente Datenstrukturen, die eine automatisierte und skalierbare Steuerung von Mehrwegsystemen ermöglichen.
Die Plöckl Media Group (PMG) beschäftigt sich seit vielen Jahren mit industriellen Kennzeichnungs- und Identifikationslösungen für genau solche Anwendungen. Im Fokus steht dabei nicht die Verpackung als Einzelobjekt, sondern ihre Rolle innerhalb eines funktionierenden Gesamtsystems.
Mit Lösungen für Barcode- und RFID-Kennzeichnung unterstützt die Plöckl Media Group Unternehmen dabei, physische Objekte dauerhaft mit digitalen Informationen zu verbinden und so die Grundlage für transparente Kreisläufe zu schaffen.
Wenn Verpackung zum System wird
Die PPWR markiert keinen rein regulatorischen Wandel, sondern einen strukturellen Übergang industrieller Verpackungssysteme.
Verpackungen werden zunehmend Teil vernetzter, datenbasierter Kreisläufe. Entscheidend ist dabei nicht mehr nur das Produkt selbst, sondern die Fähigkeit, Prozesse über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg transparent und steuerbar zu gestalten.
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Plöckl Media Group GmbH
Herr Roman Plöckl
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Hochqualitative, spezialresistente Labels für verschiedenste Anwendungsbereiche. Die Plöckl Media Group GmbH bietet professionelle Lösungen zur eindeutigen Kennzeichnung Ihrer Produkte oder Waren. Von der Idee bis zur automatisierten Applikation bieten wir Ihnen unsere volle Unterstützung an. Mit unseren RFID-Labels, Barcode-Labels, aber auch Spezial-Labels, welche individuell auf ihre Anwendungswünsche angepasst werden, sind wir ihr perfekter Kennzeichnungspartner.
Das Unternehmen Plöckl Media Group entwickelte sich aus der klassischen Druckvorstufe (Typodata GmbH) und High-End-Digitaldruck (DigiDruck GmbH) und deren spezifischen Veredelungs- und Weiterverarbeitungsmöglichkeiten. Besonders in der Herstellung von hochqualitativen, spezialresistenten Labels für verschiedenste Anwendungsbereiche sind wir führend auf dem Markt. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, genauer hinzusehen, genauer hinzuhören und im offenen Dialog mit unseren Kunden die beste Produktlösung zu entwickeln.
Die Plöckl Media Group steht für Kompetenz rund ums Label! www.be-pmg.de
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„Das ist reines Sachenrecht. Es sagt nichts über Marketing aus.“ Der Satz, der ein Buch ausgelöst hat.
Posted by PM-Ersteller - 19/06/26 at 08:06:05 a.m.Für Teams, die bereits an der PPWR-Compliance arbeiten: Ein neues Buch über die Marketing-Ebene, die in den meisten Compliance-Briefings fehlt.
Für Teams, die schon an der PPWR-Compliance arbeiten: Ein neues Buch über die Marketing-Ebene, die in den meisten Compliance-Briefings fehlt. _
Düsseldorf, im Juni 2026. Der Satz, der Thomas Walther am Ende dazu gebracht hat, ein Buch zu schreiben, fiel ruhig und selbstbewusst von einem anderen Fachexperten auf einem Panel zur EU-Verpackungsverordnung. „Das ist reines Sachenrecht“, sagte der Sprecher. „Es sagt nichts über Marketing aus.“
Walther, der seit über drei Jahrzehnten in der Verpackungsindustrie tätig ist und einen Master of Law besitzt, war mit dieser Aussage so deutlich anderer Meinung, dass er 256 Seiten zwischen zwei Buchdeckel packte. Das Ergebnis, „The Packaging Truth“, erscheint in diesem Monat bei BoD Books on Demand in Hamburg.
Seine Argumentation: Das Gegenteil ist der Fall. Die PPWR (Verordnung (EU) 2025/40) zusammen mit der Empowering Consumers Directive, der UCPD-Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union und einer schnell wachsenden Sammlung nationaler Urteile verschiebt die Grenzen dessen, was Markeninhaber glaubwürdig auf einer Verpackung kommunizieren dürfen. Die „Klimaneutral“-Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 27. Juni 2024 ist nur eines von vielen Signalen. Die früheren EuGH-Urteile zu Begriffen wie „Himbeer-Vanille“ und „Lifting“ sind ein weiteres.
„Unsere Branche hat Verpackungs-Compliance und Verpackungskommunikation jahrelang als zwei getrennte Welten behandelt“, sagt Walther. „Das sind sie nicht mehr. Ein grüner Farbtupfer, ein Blatt-Symbol, eine Prozentzahl auf der Schauseite, die Farbe der Pappe, sogar das matte Finish, all das fließt in den Gesamteindruck ein, an dem das europäische Recht Aussagen jetzt misst. Die rechtliche Grenze hat sich verschoben, und viele gut gemeinte Teams arbeiten noch mit einer Karte, die nicht mehr zum Gebiet passt.“
Das Buch richtet sich an Verpackungsdesigner, Markeninhaber und Fachleute aus Verpackungs- und Marketingrecht. Es ist keine juristische Abhandlung. Walther hat es bewusst als gut lesbares Werk angelegt, das die Hintergründe, die Geschichte und die politische Absicht hinter den neuen Regeln erklärt. Es enthält keine Rechtsberatung. Es zeigt jedoch die praktischen Fallstricke auf, führt durch einen vierstufigen Bewertungspfad für Recycling- und Recyclingfähigkeitsaussagen, liefert Checklisten und durchgearbeitete Beispiele und bietet eine Grundlage für das Gespräch, das anschließend mit der Rechtsabteilung oder mit Fachanwälten geführt werden sollte.
Ein besonderes Merkmal des Buches ist sein psychologisches Fundament. Walther widmet die einleitenden Kapitel dem Halo-Effekt, dem Moral Licensing, der Verfügbarkeitsheuristik, der Signaltheorie, der Haptik und der kognitiven Leichtigkeit. Er behandelt diese Themen nicht als akademische Einlagen, sondern als das implizite Menschenbild der Durchschnittsverbraucher-Doktrin, die EU-Gerichte und nationale Gerichte heute anwenden. „Wenn man verstanden hat, warum der rechtliche Maßstab so gebaut ist, wie er ist, lässt er sich viel leichter anwenden“, sagt Walther.
Die Kapitel, die nach seinem eigenen Eingeständnis am ehesten Unbehagen auslösen, sind diejenigen, die „recyclingfähig“, „kompostierbar“, „Rezyklatanteil“ und „Frei-von“-Aussagen aus der kombinierten Perspektive von Regulierung und Verbraucherwahrnehmung behandeln. Die Diskussion zu Mass Balance und chemischem Recycling, zum „Recycled at Scale“-Kriterium nach Artikel 6 PPWR und zu dem, was Walther „Rolling Obviousness“ nennt, also der Gedanke, dass die heutige Spitzenleistung morgen rechtliches Mindestmaß und damit übermorgen kein Werbeargument mehr ist, dürfte länger laufende Nachhaltigkeitskampagnen bei mehr als einer Marke neu justieren.
Walther sagt selbst, dass die Arbeit mit der letzten Seite des Buches nicht abgeschlossen ist. Die PPWR entwickelt sich weiter durch Delegated Acts und Auslegungshilfen der Europäischen Kommission, und informierte Praxis bedeutet, diese Entwicklung weiter zu beobachten. Deshalb bietet er zusammen mit Dennis Bankmann von Emerging Motif und Rechtsanwalt Martin Stange von Hoffmann Liebs in Düsseldorf das begleitende Training „Green Claims under PPWR and EmpCo“ an. Das Programm gibt Teilnehmenden die Gelegenheit, Fragen direkt mit den Personen zu diskutieren, die in diesem Schnittfeld arbeiten. Termine unter
Besonderer Dank für die Gestaltung und Produktion des Buches gilt dem Verpackungsdesigner Alexander Dort von der Alexander Dort GmbH.
Titel: „The Packaging Truth“ von Thomas Walther
Verlag: BoD Books on Demand, Hamburg
Jahr: 2026
ISBN: 978-3-6957-2022-4
Umfang: 256 Seiten, 17 Kapitel
Sprache: Englisch (das Buch ist nicht auf Deutsch erhältlich)
Über presse@bod.de kann ein Rezensionsexemplar angefragt werden.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Autor
Herr Thomas Walther
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Krefeld 47803
Deutschland
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Thomas Walther ist neben seiner Haupttätigkeit freiberuflicher Autor. Thomas Walther besitzt einen Master of Law und ist seit über dreißig Jahren in der Verpackungsindustrie tätig. Die Kombination aus juristischer Ausbildung und langjähriger operativer Erfahrung ist selten und prägt die Perspektive des Buches. Er schreibt und referiert an der Schnittstelle zwischen Verpackungsrecht und Verpackungskommunikation.
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