Welche Farbe trägt die Trauer? – Ein Schreibprojekt für trauernde Kinder

Neues Schreibprojekt: „Welche Farbe trägt die Trauer?“ – ein geschützter Raum, in dem Kinder und Jugendliche ihre Erfahrungen mit Abschied und Verlust in Worte fassen können.

BildDer Papierfresserchens MTM-Verlag bietet seit über 20 Jahren Schreibprojekte für Kinder und Jugendliche an. Dabei wurde immer wieder sichtbar, dass gerade trauernde Kinder und Jugendliche ihre Erfahrungen in ihre Texte einfließen lassen – oft ganz unabhängig davon, ob das Thema Trauer im Mittelpunkt steht oder nicht.

Aus dieser langjährigen Beobachtung heraus ist ein neues Schreibprojekt entstanden, das sich dem Thema bewusst und direkt widmet: „Welche Farbe trägt die Trauer?“ – ein geschützter Schreibraum für Kinder und Jugendliche, die sich mit Abschied, Krankheit, Tod und Erinnerung auseinandersetzen möchten.

Im Zentrum steht das Schreiben als Ausdrucksform: als Möglichkeit, Gedanken zu ordnen, Erinnerungen festzuhalten und Gefühlen Worte zu geben. Vielleicht, weil ein Elternteil gestorben ist, ein Großelternteil, ein Geschwisterkind oder ein guter Freund. Auch der Verlust eines geliebten Haustieres kann Anlass sein, darüber zu schreiben. Kinder und Jugendliche sind eingeladen, eigene Texte zu verfassen – in ihrem eigenen Tempo, in ihrer eigenen Form und mit genau der Nähe zum Erlebten, die sich für sie richtig anfühlt.

Das Projekt versteht sich als offenes Angebot für junge Menschen im Alter von 6 bis 15 Jahren, die schreiben möchten, ohne sich messen zu müssen. Alle Ausdrucksformen sind willkommen: persönliche Erinnerungen, Märchen, Kurzgeschichten, Gedichte, Briefe oder auch fragmentarische Texte. Ebenso ist es möglich, sich dem Thema über erfundene Figuren oder symbolische Bilder zu nähern. Persönliche Erfahrungen können, müssen aber nicht im Mittelpunkt stehen.

Neben der individuellen Ausdrucksmöglichkeit verfolgt das Projekt auch ein gesellschaftliches Anliegen: Trauer und Verlust sollen als Teil kindlicher Lebensrealität ernst genommen werden. Indem Kinder und Jugendliche die Möglichkeit erhalten, ihre Erfahrungen in Worte zu fassen, entsteht ein Raum, der Zuhören, Verstehen und Mitgefühl fördert.

Wo sonst häufig vor allem Erwachsene über Trauer bei Kindern sprechen, kommen hier die Kinder und Jugendlichen selbst zu Wort – sie schreiben für Gleichaltrige, für andere junge Menschen und zugleich auch für Erwachsene. So eröffnet das Projekt eine neue Perspektive auf das Schreiben über Trauer – authentisch, vielstimmig und nah an den Erfahrungen derjenigen, um die es geht.

Weitere Informationen unter: https://www.papierfresserchen.eu/schreibwettbewerbe/welche-farbe-traegt-die-trauer/

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Papierfresserchens MTM-Verlag
Frau Martina Meier
Mühlstr. 10
88085 Langenargen
Deutschland

fon ..: 0179 2071404
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email : info@papierfresserchen.de

Papierfresserchens MTM-Verlag steht seit vielen Jahren für kreative Buchprojekte, spannende Anthologien und die Förderung von Autorinnen und Autoren jeden Alters, die ihre Geschichten und Gedanken einer breiten Leserschaft zugänglich machen möchten.

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Gefühlsecht – Ein Buch, das unter die Haut geht

Autorin Liv Anders schreibt über Liebe, Verlust und das Wiederfinden von sich selbst

BildMit Gefühlsecht veröffentlicht die Autorin Liv Anders einen intensiven und tiefgehenden Band voller Emotionen. In einer einzigartigen Mischung aus Lyrik, Reflexionen und persönlichen Geschichten erzählt sie von Herzschmerz, unerwiderter Liebe, Verlustangst und dem Mut, weiterzumachen. Ein Buch für alle, die sich in ihren eigenen Gefühlen wiederfinden möchten.

Wenn Worte heilen können

In Gefühlsecht beschreibt Liv Anders in poetischen und ehrlichen Texten, wie Liebe schmerzen kann, wie es sich anfühlt, für die falschen Menschen zu kämpfen und wie man lernt, sich selbst nicht zu verlieren. Dabei nimmt sie die Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch Liebeskummer, toxische Beziehungen und Selbstzweifel – hin zu Selbstliebe, Akzeptanz und innerer Heilung.

Ein Buch, das berührt und Hoffnung gibt

Mit viel Feingefühl zeigt die Autorin, dass Heilung nicht linear verläuft, dass Schmerz ein Teil des Lebens ist – aber dass es immer ein Licht am Ende des Tunnels gibt. Gefühlsecht ist ein Buch für alle, die fühlen, lieben und manchmal daran zerbrechen – und die trotzdem nie aufhören, an die Liebe zu glauben.

Buch-Details: 

– Buchtitel: Gefühlsecht

– Autorin: Liv Anders

– Erscheinungsdatum: März 2025

– Erhältlich als: Paperback & E-Book

– Erhältlich bei: Amazon, Thalia, Hugendubel, Bücher.de, Tolino, Apple Books u. a.

– ISBN-Nr.: 9783769357974

Über die Autorin Liv Anders:
Liv Anders schreibt über das, was tief geht – Liebe, Verlust, Sehnsucht und das Chaos der Gefühle. In ihren Texten verbindet sie poetische Lyrik mit persönlichen Geschichten und schafft so einen Raum für alle, die fühlen. Mit ihrem Debüt „Gefühlsecht“ gibt sie Emotionen eine Stimme und zeigt, dass Herzschmerz genauso zum Leben gehört wie Hoffnung und Heilung. Ihre Texte treffen mitten ins Herz und bieten Trost, Identifikation und Mut, den eigenen Gefühlen Raum zu geben.

Mehr über die Autorin und ihr Buch auf https://www.livanders.de/ und Instagram: @livanders_autorin

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Ein Liebesroman, der keiner sein will, und gerade deswegen wohl ein besonders schöner ist

Literaturhinweis zu einem außergewöhnlichen Liebesroman. Eines von sieben Büchern des Autors Stefan G. Rohr. Lektorats-Rezension von Nicola Gavran.

BildSchlager und Liebesromane haben etwas gemeinsam: Kennt man einen, kennt man alle. Und deswegen kann man – zumindest ist es beim Schlager so – bereits nach wenigen Takten förmlich mitpfeifen. Die Melodie, im Buch der Plot, fühlt sich an wie schon tausendmal gehört, eine Überraschung kann es nicht mehr wirklich geben. Das Happy-End steht in der Regel bereits von Anfang an fest. Und außerdem ist es auch egal. Es zählt allein das Wohlbefinden. Und dieses stellt sich stets ein, wenn einen am Ende die heile Welt so schön locker mitschwingen lässt, oder eben Kitsch Tränenströme erzeugt.  

Der Autor des Romans „Am anderen Ende der Sehnsucht“, Stefan G. Rohr, stellte es kürzlich in einem Gespräch wohl gerade deshalb ganz vorne an, dass er niemals daran gedacht habe, seine Erzählung einmal in das Genre Liebesgeschichte einzuordnen. Ein derartiges Buch hätte er einfach nicht beginnen können. Dieses meinte er nicht etwa abfällig. Er gab indes schlichtweg zu: „Ich kann so etwas gar nicht!“ Und es klang völlig überzeugend. Als er zuvor aber irgendwann seinen Schlusssatz formulierte, sicher auch ein wenig Abstand zum soeben verfassten Werk eingenommen hatte, wird er sich womöglich erstaunt am Kopf gekratzt und vielleicht in sich hineingemurmelt haben: „Irgendwie ist es ja ein Liebesroman geworden. Nur eben ganz anders.“ Ja, und das träfe dann tatsächlich auch den Nagel auf den Kopf. Denn diese Erzählung ist ganz der Liebe gewidmet. Doch man sucht vergeblich alle diese Attitüden, mit denen die landläufig als Liebesromane bezeichneten Schriften üblicherweise aufwarten müssen, damit sie auch ihre Leserschaft finden. Das Wesen der Handlung liegt tief verborgen im Titel selbst, was der Autor jedoch erst sehr spät zu erkennen gibt. Er geht es anders an: Mit Landschaftsbeschreibungen, die an Fontanes „Wanderung in der Mark Brandenburg“ erinnern, und Wortmalereien, welche durchaus Anleihen bei Arthur Schnitzler vermuten lassen, schafft der Autor es mit angenehmer Leichtigkeit, die Geschichte in die Richtung einer unspektakulären, ja sogar altmodisch wirkenden Erzählung zu treiben, in der schnell eine wunderbare Sprache bezaubert. Die Story, die sich am Spielort eines bekannten Moselstädtchens ereignet, unterhält gerade kokett mit schrulligen Charakteren und fröhlichen Geschehnissen, als sich der Plot ganz eigentümlich in etwas Traumwandlerisches, fast schon Mystisches wandelt, und gelegentlich beinahe verklärt wirkt. Das alles macht nicht nur den hohen Reiz für die Leserschaft aus, es gehört einfach zu dieser Erzählung und fesselt gerade so bis zum Schluss auf ganz besondere Weise. Es ist dadurch ein Kurzroman mit einer ganz eigenen Note entstanden. Vom Sprachstil her ist diese Novelle dabei durchaus eine kleine literarische Herausforderung, welche aber nicht nur Liebhaber der klassischen Romantik ansprechen wird. Wer einfach nur einmal einen belletristischen Ausflug in die Vergangenheit unternehmen möchte, wird ebenfalls auf seine Kosten kommen.

_Am anderen Ende der Sehnsucht  – Roman/Novelle von Stefan G. Rohr; ISBN 978-3-7529-4321-4  (8,99 EUR, 196 Seiten; auch als eBook). https://www.belletristik.online/am-anderen-ende-der-sehnsucht_

Kontakt für Rezensionsexemplare: https://www.belletristik.online/presse

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Nicola Gavran, langjährige Erfahrungen aus der Agenturarbeit, dem Marketing, der Textentwicklung und dem Lektorat in unterschiedlichsten Bereichen, von der Werbung, über fachjournalistische Dokumentationen, bis hin zu Sach- und Fachbüchern und belletristischen Romanen.

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