Eigenständig bleiben, gemeinsam gewinnen. Union der Kleinparteien.
Posted by PM-Ersteller - 05/02/26 at 02:02:37 p.m.Wer ist bereit, größer zu denken als die eigene Struktur? Politische Bewegungen entstehen genau in diesem Moment. Eigenständig bleiben, gemeinsam gewinnen.
Union statt Fusion: Warum die nächste politische Kraft nicht durch Verschmelzung entsteht, sondern durch Zusammenarbeit Im freiheitlichen und konservativen Spektrum Deutschlands zeigt sich seit Jahren ein strukturelles Paradox: Die inhaltliche Schnittmenge ist groß, die politische Wirkung jedoch bleibt überschaubar. Nicht weil es an Ideen mangelt. Nicht weil es an engagierten Mitgliedern fehlt. Sondern weil Kräfte parallel wirken, statt sich strategisch zu ergänzen.
Während große Parteien gelernt haben, Macht zu organisieren, organisieren kleine Parteien häufig vor allem sich selbst.
Doch genau hier beginnt ein Umdenken.
Immer mehr Akteure erkennen: Der Weg zu größerer politischer Relevanz führt nicht zwangsläufig über Fusionen. Juristische Verschmelzungen klingen nach Stärke, erzeugen in der Praxis jedoch oft monatelange Strukturdebatten, Machtfragen und kulturelle Reibungsverluste. Am Ende entsteht selten Dynamik “ häufig eher Stillstand.
Was stattdessen gebraucht wird, ist eine freiwillige Union auf Arbeits- und Erfolgsebene.
Keine Gleichmacherei.
Keine Auflösung von Identitäten.
Sondern koordinierte Schlagkraft.
Denn politische Wirkung entsteht dort, wo Zusammenarbeit sichtbar wird: bei Wahlen, Kampagnen und öffentlicher Wahrnehmung.
_“Nicht organisatorische Größe entscheidet über politischen Einfluss, sondern gemeinsame Schlagkraft“ Ingo Wendelken_
Warum dieser Schritt jetzt entscheidend ist
Die politische Landschaft verändert sich schneller, als viele Organisationen reagieren können. Wähler erwarten Klarheit, Führungsfähigkeit und professionelle Kampagnen. Sie interessieren sich kaum für interne Parteistrukturen, wohl aber dafür, ob eine politische Kraft realistische Chancen hat, Einfluss zu gewinnen.
Zersplitterung sendet das gegenteilige Signal.
Sie vermittelt Unentschlossenheit.
Sie streut Ressourcen.
Und sie kostet Vertrauen.
Wer politische Verantwortung übernehmen will, muss deshalb zunächst zeigen, dass Kooperation möglich ist.
Nicht als Zweckbündnis.
Sondern als strategische Reife.
Konkrete Beispiele: Wo Zersplitterung unmittelbar Wirkung verhindert
1. Wahlkämpfe unterhalb der Wahrnehmungsschwelle
Wenn mehrere kleine Parteien mit ähnlichen Positionen gleichzeitig antreten, passiert ein vorhersehbarer Effekt: Stimmen verteilen sich, aber keine Kraft erreicht kritische Größe.
Das Ergebnis ist politisch paradox: Obwohl in Summe ein relevantes Wählerpotenzial existiert, bleibt es unsichtbar.
Eine abgestimmte Kandidatur könnte dagegen plötzlich Mandate ermöglichen und damit mediale Aufmerksamkeit, parlamentarische Redezeit und strukturelles Wachstum.
Nicht Ideologie entscheidet hier.
Sondern Mathematik.
2. Parallel laufende Kampagnen
Während eine Partei mühsam Reichweite aufbaut, startet wenige Wochen später eine andere eine thematisch ähnliche Kampagne mit eigenem Design, eigener Botschaft, eigener Infrastruktur.
Was fehlt, ist Skalierung.
Statt fünf kleiner Kampagnen könnte eine gemeinsame Kampagne entstehen, die professioneller wirkt, häufiger wahrgenommen wird und mehr Menschen erreicht.
Größe erzeugt Glaubwürdigkeit.
Und Glaubwürdigkeit erzeugt Wählervertrauen.
3. Konkurrenz um dieselben Ehrenamtlichen
Engagierte politische Menschen sind kein unbegrenztes Gut. Wenn mehrere Organisationen um dieselben Aktiven werben, schwächt sich das gesamte Lager.
Kooperation würde dagegen ermöglichen, Kompetenzen gezielt einzusetzen:
* erfahrene Wahlkampfplaner dort, wo Wahlen entschieden werden
* starke Kommunalpolitiker dort, wo lokale Verankerung zählt
* kampagnenfähige Teams dort, wo öffentliche Debatten geprägt werden
Nicht jeder muss alles tun.
Aber jeder sollte dort wirken, wo er den größten Unterschied macht.
Was eine Union konkret bedeutet
Eine Union ist kein symbolischer Schulterschluss. Sie ist ein Arbeitsmodell.
Der Kern lautet:
Eigenständig bleiben: gemeinsam handeln.
Daraus ergeben sich klare operative Schritte.
Die ersten fünf Arbeitsschritte einer realistischen Sammlungsstrategie
1. Fusion ausdrücklich ausschließen
Solange Parteien befürchten müssen, geschluckt zu werden, bleibt echtes Vertrauen unmöglich.
Eine klare Zusage schafft sofort Entspannung:
* keine Auflösung
* keine Übernahme
* keine erzwungene Angleichung
Kooperation braucht Sicherheit – nicht Druck.
2. Einen kleinen, handlungsfähigen Koordinationskreis bilden
Nicht als neue Meta-Struktur, sondern als Arbeitsgremium.
Ideal sind wenige Vertreter mit operativer Erfahrung statt großer Vorstandsdelegationen.
Aufgabe dieses Kreises:
* Wahlstrategien abstimmen
* Konkurrenz vermeiden
* Ressourcen bündeln
* gemeinsame Projekte definieren
Nicht Ideologie steht im Mittelpunkt “ sondern Funktionalität.
3. Einen minimalen gemeinsamen Nenner festlegen
Keine 80 Seiten Programmvergleich.
Fünf bis sieben verbindende Prinzipien reichen völlig aus, etwa:
* individuelle Freiheit
* Rechtsstaatlichkeit
* wirtschaftliche Vernunft
* Verantwortung
* Meinungspluralismus
Breite entsteht nicht durch Detailharmonisierung, sondern durch klare Leitlinien.
4. Wahlabsprachen treffen
Hier entscheidet sich der reale Effekt.
Möglichkeiten sind unter anderem:
* regionale Nichtangriffspakte
* abgestimmte Direktkandidaturen
* gemeinsame Listen
* gegenseitige Unterstützung in Schwerpunktregionen
Für Wähler entsteht so erstmals ein Bild politischer Ernsthaftigkeit.
5. Professionelle Kampagnenfähigkeit aufbauen
Gemeinsam genutzte Infrastruktur kann den Unterschied machen:
* geteilte Datenkompetenz
* koordinierte Pressearbeit
* ein gemeinsamer Kampagnenkalender
* strategisches Fundraising
Kooperation ist dann keine Idee mehr “ sondern gelebte politische Praxis.
Der kulturelle Wandel dahinter
Der vielleicht wichtigste Schritt ist kein organisatorischer, sondern ein mentaler.
Der Fokus verschiebt sich:
weg von Titeln -> hin zu Wirkung.
weg von Besitzständen -> hin zu Verantwortung.
Nicht die Frage „Wer führt?“ entscheidet über Zukunftsfähigkeit.
Sondern die Frage:
Wer ist bereit, größer zu denken als die eigene Struktur?
Politische Bewegungen entstehen genau in diesem Moment.
Warum zuerst Erfolge kommen müssen und erst danach Strukturfragen
Viele Bündnisse scheitern, weil sie mit Organisationsdebatten beginnen.
Erfolgreiche Kooperation folgt der umgekehrten Reihenfolge:
* gemeinsam antreten
* gemeinsam gewinnen
* Vertrauen aufbauen
* Zusammenarbeit vertiefen
Strukturen dürfen Ergebnis sein “ nicht Voraussetzung.
_“Wer politische Veränderungen erreichen will, muss zeigen, dass Zusammenarbeit möglich ist: pragmatisch, respektvoll und zielorientiert.“ Ingo Wendelken_
Eine strategische Chance, keine taktische Notlösung
Eine freiwillige Union wäre mehr als ein Wahlbündnis. Sie könnte zum Signal politischer Erwachsenheit werden.
Zu einem Beweis, dass freiheitliche und konservative Kräfte nicht nur analysieren können “ sondern auch handeln.
Denn am Ende gilt eine einfache Wahrheit:
Nicht wer recht hat, prägt ein Land.
Sondern wer Wirkung entfaltet.
Die Zeit der isolierten Einzelkämpfer könnte damit enden.
Und eine neue Phase beginnen: geprägt von Kooperation, strategischer Vernunft und gemeinsamer Gestaltungskraft.
Nicht fusionieren.
Nicht konkurrieren.
Sondern koordinieren.
Oder noch klarer:
Fusion organisiert Parteien.
Union erzeugt politische Stärke.
Jetzt ist der Moment, diesen Schritt zu gehen.
_“Eigenständig bleiben, gemeinsam gewinnen.“_
_ _
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Bild, Gestaltung, Text:
Ingo Wendelken
WerteUnion Bremen
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SIBB SUMMIT 2019 am 6. Juni 2019 in Berlin im Zeichen der Internationalisierung
Posted by PM-Ersteller - 29/05/19 at 09:05:56 p.m.Polnische Delegation aus Breslau zu Gast im Rahmen des SIBB-Projekts LookOut
Unter dem Motto „Berlin goes Deep Tech – wie entwickelt sich der Standort weiter?“ kommen am 6. Juni 2019 Entscheider und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Wirtschaftsförderung zum SIBB-SUMMIT 2019 in Berlin zusammen.
Dabei nimmt auch das Thema Internationalisierung einen wichtigen Raum ein. Zu den Gästen zählt beim traditionellen SUMMIT des Branchenverbandes eine Wirtschaftsdelegation des niederschlesischen Unternehmensclusters „IT Corner“, die im Rahmen eines zweitägigen Arbeitstreffens des deutsch-polnischen SIBB-Wirtschaftsprojekts LookOut erneut in der Hauptstadt weilt. Das Internationalisierungsprojekt des SIBB e.V. soll die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Breslau und Berlin weiter vertiefen und Kooperationen ausloten.
Jakub Orczyk, Vorstand / Director Sales von VM.PL: „Mit dem deutsch-polnischen Internationalisierungsprojekt LookOut des SIBB e.V. ist es uns gelungen, unsere wirtschaftlichen Aktivitäten in Berlin und Deutschland nicht nur anzuschieben, sondern die enorme Schubkraft auszunutzen. Wichtige Kontakte, die wir in diesem Rahmen knüpfen konnten, waren dabei eine treibende Kraft. Inzwischen hat die Zusammenarbeit mit der Berlin-Brandenburger Branchenorganisation eine fundamentale Bedeutung für unser Geschäft. Wir können die Vernetzung im SIBB e.V. nur jedem IT-Unternehmer empfehlen. Denn nicht nur die eigenen Firmenentwicklung partizipiert davon. Auch für die Entwicklung der IT-Wirtschaft in Polen und in Deutschland ist sie treibendes Element. Sie unterstützt die Vertiefung der Beziehungen zwischen beiden Ländern und die bessere Zusammenarbeit im Rahmen der Europäischen Union wesentlich. Wir schätzen die Chance, die uns die Kooperation zwischen SIBB und IT Corner bietet und engagieren uns in dieser Initiative deshalb auch in Zukunft weiter.“
Bernd Völcker, Gründer und Mitglied des Management Boards der Infopark AG: „Als in Berlin gegründetes IT-Unternehmen haben wir schon vor einigen Jahren die Entscheidung getroffen, unsere Aktivitäten auch auf unser unmittelbarstes Nachbarland Polen auszuweiten. Die über Jahre konstant hohen Wachstumsraten bei unserem europäischen Nachbarn und auch der starke Fokus, der in Polen auf die TOP-Ausbildung von IT-Nachwuchskräften im Universitätsbetrieb gelegt wird, führte zu unserer Entscheidung, in Wroclaw eine Niederlassung zu gründen. Mittlerweile wächst unser Unternehmen deutlich an diesem Standort und ist ein starker Treiber unser zunehmend internationalen Geschäftsausrichtung. Die Angebote und Aktionen im Rahmen des SIBB-Projektes LookOut nutzen wir gern und regelmäßig. Wir freuen uns jetzt schon darauf, mit unserer Wroclawer Niederlassung eine der Stationen einer Business-Delegationsreise im Oktober des Jahres sein zu werden“.
Neben dem bewährten Business-Speed-Dating tauschen sich Unternehmer der Berliner und Brandenburger Wirtschaft, Fachexperten, Technologiepartner, Medienvertreter und IT-Verantwortliche auf der Dachterrasse des ALICE Rooftop & Garden zu den zukünftigen Entwicklungen und Innovationen der IT-Branche und deren Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Berlin und Brandenburg aus.
Wann: Donnerstag, 6. Juni 2019, 17:00 bis 22:00 Uhr
Wo: Alice Rooftop & Garden im Stilwerk, Kantstraße 17, 10623 Berlin
Anmeldung zum SIBB SUMMIT sind noch möglich. Die Onlineregistrierung finden Sie unter diesem Link
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Über den IT“Branchenverband SIBB e.V.
Der SIBB e.V. ist Interessenverband der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Der Verband ist etablierter Partner der gesamten Branche in der Hauptstadtregion und Mitgestalter der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Der SIBB e.V. vernetzt die Akteure der Branche und vertritt ihre Interessen in Politik und Gesellschaft. Der Verband sorgt dabei auch für einen aktiven Austausch weit über Branchengrenzen hinaus, wendet sich mit seinem Angebot an Anwender und Anbieter gleichermaßen. Zahlreiche Veranstaltungen des Verbands fördern deshalb den Austausch, Kooperationen und Wissenszuwachs. Zum regelmäßigen Angebot gehören Foren, Netzwerke, Stammtische und kompakte Seminare. SIBB-Kongresse und Messeauftritte bilden die Höhepunkte des Jahres. Zu den mehr als 200 Mitgliedsunternehmen gehören IT-Dienstleister und Software-Anbieter, Telekommunikationsunternehmen, Unternehmen der digitalen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Etablierte Institutionen und namhafte Unternehmen finden sich ebenso darunter wie Start-ups.
SIBB region ist das Netzwerk für die IT- und Internetwirtschaft in Brandenburg und Bestandteil des SIBB e.V. und hat seinen Sitz in Wildau. Das Netzwerk SIBB region wird vom Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.
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