Versteckte Kameras filmen illegales Schlachten im Landkreis Neuwied – ANINOVA deckt Tierquälerei auf
Posted by PM-Ersteller - 09/07/24 at 08:07:11 a.m.Der Tierrechtsorganisation ANINOVA (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) deckte 2023 Tierquälerei und betäubungsloses Schlachten in einem Schlachthof in Hürth bei Köln auf.
Der Schlachthof wurde damals auf Grund der Bilder geschlossen. Nun liegt der Organisation Bildmaterial aus einem Zulieferbetrieb des ehemaligen Schlachthofes vor. Es handelt sich um einen Schafstall in Bühlingen bei Asbach, Landkreis Neuwied (Rheinland-Pfalz). In dem Stall werden rund 1.500 Schafe gehalten. Versteckte Kameras filmten über Wochen, wie Schafe geschlagen, getreten und misshandelt wurden. Und mehr noch: Wie auch im Schlachthof in Hürth filmten auch in dem Schafstall Kameras, wie Schafe ohne Betäubung geschlachtet wurden. „Mehrere Männer stellen sich auf das Schaf, fixieren es mit Seilen an den Beinen und schneiden dem Tier die Kehle auf. Unglaublich!“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Dem Betrieb liegt keine Schlachtlizenz vor, zudem ist das betäubungslose Schlachten in Deutschland generell verboten. Die Tierrechtsorganisation hat daher heute Morgen die Behörden informiert. „Wir fordern ein Tierhalteverbot, diese Quälerei muss sofort beendet werden „, so Peifer. Mehr Informationen hier.
Als ANINOVA im Jahr 2023 (damals noch unter dem Vereinsnamen Deutsches Tierschutzbüro) Bildmaterial aus einem Schlachthof in Hürth bei Köln veröffentlicht hat, war die Empörung groß. Die Bilder zeigten brutalste Tierquälerei: Rinder und Schafe sind mit Mistgabeln misshandelt und im Anschluss betäubungslos geschlachtet worden. Dies geschah in dutzenden Fällen. Die Aufdeckung sorgte für Schlagzeilen, die Staatsanwaltschaft Köln eröffnete das Verfahren gegen die Täter, das Veterinäramt hat den Schlachthof geschlossen. „Wir haben nach der Schließung des Schlachthofs immer wieder Hinweise bekommen, dass das illegale Schlachten woanders durchgeführt wird“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA und ergänzt: „Jetzt wissen wir auch, wo“.
Der Tierrechtsorganisation liegt Bildmaterial aus einem Schafstall in Bühlingen bei Asbach, Landkreis Neuwied (Rheinpfalz) vor. Die Aufnahmen sind mit versteckter Kamera zwischen Ende April und Ende Juni 2024 entstanden. Die Bilder zeigen den Schäfer, wie er immer wieder bewusst Tiere quält. So bekommen die Tiere Schläge ins Gesicht, sie werden immer wieder getreten, geworfen oder mit einer Eisenstange und einem Holzstab regelrecht verprügelt. „Ich habe selten einen Tierhalter gesehen, der so brutal Tiere misshandelt. Der Schäfer quält die Tiere teilweise komplett willkürlich“, so Peifer. Aber auch von den Mitarbeitenden geht massive Gewalt aus. So zeigen die Videoaufnahmen, wie Lämmer geworfen und getreten werden. Gleich mehrfach ist zu sehen, wie Tiere an den Ohren hochgezogen werden. In einer Szene sieht man eine Frau, die einem fixierten Schaf ins Gesicht schlägt, weil es nicht trinkt.
Kranken und verletzten Tieren wird augenscheinlich nicht geholfen. Ein Krankenabteil gibt es offenbar ebenfalls nicht, obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist.
Der Hauptvorwurf ist aber die illegale Schlachtung. Gleich mehrfach haben die versteckten Kameras gefilmt, wie Schafe ohne vorherige Betäubung geschlachtet worden sind. Dabei werden den Tieren die Hinterläufe fixiert und mehrere Männer knien und stellen sich auf die Tiere. Dann wird dem Schaf die Kehle aufgeschnitten, dies erfolgt ohne Betäubung. „Es müssen Höllenqualen sein. Ich glaube, es gibt nichts Schlimmeres, was einem Tier angetan werden kann“, so Peifer. Der Schäfer hat keine Zulassung zum Schlachten von Tieren, zudem ist das betäubungslose Schlachten von Tieren in Deutschland verboten (bzw. nur mit einer Ausnahmegenehmigung erlaubt, diese liegt dem Schäfer aber nicht vor). Der Schäfer selbst ist auf dem Videomaterial zu sehen, wie er Anweisungen gibt und später auch Geld von den Menschen bekommt, die die geschlachteten Tiere mitnehmen. „Das ist auch seuchenrechtlich ein Riesenproblem, denn die Schlachtung erfolgt im Stall und nicht, wie vorgeschrieben, in einem hygienischen Schlachtraum“, so Peifer. Durch die Schlachtung im Stall sehen die anderen Schafe dabei zu. „Dieser Schäfer missachtet einfach alle Vorschriften und Gesetze“, so Peifer. Der Landwirt ist zudem als Schäfer für eine Biologische Station in der Region tätig und bietet in seinem Schafsstall Team Building Seminare für Führungskräfte an.
ANINOVA hat heute Morgen das zuständige Veterinäramt in Neuwied informiert und dem Amt auch Videomaterial übermittelt. „Wir fordern ein Tierhalteverbot. Wer so skrupellos mit Tieren umgeht, darf keine Tiere halten“, sagt Peifer. Außerdem hat die Tierrechtsorganisation eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft in Koblenz erstattet. „Wir hoffen, dass die Verantwortlichen hart bestraft werden“, so Peifer abschließend.
Weitere Informationen hier.
Foto- und Videomaterial kann angefordert werden.
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Der Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org
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Der Sonne und dem Tod ins Auge sehen – Gedanken zur Trauer
Posted by PM-Ersteller - 18/12/20 at 09:12:39 a.m.Frank Beckert schreibt in „Der Sonne und dem Tod ins Auge sehen“ über seine Erfahrungen mit der Trauer und wie sie sein Leben vollkommen veränderte.
Der Tod des eigenen Kindes ist ein Schicksalsschlag für die ganze Familie. Auch der Autor musste diese schmerzhafte Erfahrung vor zehn Jahren machen, als sein Sohn Christian an einer schweren Krebserkrankung starb. Er erlaubt den Lesern in diesem Buch einen Blick in die Zeit davor und danach mit vielen persönlichen Erzählungen. Er verbindet diese mit weiteren Erfahrungen und Interviews, die er in einem Kloster führte. Er schreibt über den eigenen Kirchenaustritt und seine Entwicklung hin zum Trau- und Trauerredner. Heute ist er in der Lage, ein guter Gesprächspartner für Schwerkranke und Trauernde zu sein und auch auf der Bühne als Speaker über die wirklichen wichtigen Dinge im Leben zu berichten und Menschen zu motivieren, positiver über ihr eigenes Leben nachzudenken.
Das Buch „Der Sonne und dem Tod ins Auge sehen“ von Frank Beckert ist sein Versuch, noch mehr Menschen mit seinen Worten zu erreichen und ihnen während einer der schwersten Zeiten in ihrem Leben zur Seite zu stehen. Er rät im Buch und in seinen Vorträgen auch dazu, den eigenen Tod besser zu planen und Tabus aufzubrechen. Seine Worte sind wie Balsam für die Seele und geben den Hinterbliebenen in ihrer Trauer Halt, aber zeigen auch, wie das Leben trotz allem weiter gehen kann und muss.
„Der Sonne und dem Tod ins Auge sehen“ von Frank Beckert ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-347-15725-5 zu bestellen. Die tredition GmbH ist ein Hamburger Unternehmen, das Verlags- und Publikations-Dienstleistungen für Autoren, Verlage, Unternehmen und Self-Publishing-Dienstleister anbietet. tredition vertreibt für seine Kunden Bücher in allen gedruckten und digitalen Ausgabeformaten über alle Verkaufskanäle weltweit (stationärer Buchhandel, Online“Stores) mit Einsatz von professionellem Buch- und Leser-Marketing.
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„Herzkette“ führt Kinder feinfühlig an das Thema Tod heran
Posted by PM-Ersteller - 03/11/20 at 11:11:57 a.m.Familientherapeutin und Erfolgsautorin Judith Zacharias-Hellwig gelingt ein Kinderbuch, dass nicht nur in der direkten Trauerbegleitung zu einem wichtigen Instrument bei der Trauerbewältigung wird.
In ihrem aktuellen Kinderbuch „Herzkette: Eine Geschichte über den Tod und die Macht der Liebe“ nimmt sich die Autorin wieder eines schweren Themas an. Judith Zacharias-Hellwig zeichnet sich dadurch aus, dass sie Sachverhalte kindgerecht aufbereitet, die aus traumatischen Geschehnissen, angstbesetzten Situationen oder teilweise tabuisierten Lebensbereichen resultieren. Diesmal widmet sich die Autorin aus Rheinland-Pfalz dem Thema Tod.
Das Bilderbuch richtet sich an die kleinsten Mitglieder unserer Gesellschaft – und doch ist es eine Geschichte, die auch größeren Kindern und Erwachsenen Trost spenden kann. Unaufgeregt und in wenigen Farben gestaltet die Autorin ihr Buch auch als Illustratorin selbst. Die Figuren sind plakativ und freundlich, sie lenken dabei nicht vom Text ab. Im Mittelpunkt der Geschichte steht diesmal eine Eulenfamilie.
Das kleine Eulenkind lebt mit Eulenmama und Eulenpapa ein glückliches Leben. Ganz besonders genießt es die kleine Eule, wenn Mama abends vorliest, nachdem sie zu Bett gebracht wurde. Vor allem die Geschichte von der Herzkette möchte das Eulenkind immer und immer wieder hören – weil sie einfach so furchtbar schön ist. Denn die Herzkette verbindet jeden im Inneren mit denen, die er am allermeisten liebt. Sie ist wertvoll und kostbar, einzigartig und besonders. Und sie kann niemals zerreißen, was auch passiert. Und plötzlich bekommt die Geschichte für die kleine Eule eine ganz neue Bedeutung.
Judith Zacharias-Hellwig gelingt ein Kinderbuch, dass nicht nur in der direkten Trauerbegleitung oder Hospizarbeit zu einem wichtigen Instrument bei der Bewältigung einer konkreten Sterbe- oder Todessituation eine Hilfe sein kann. Jedes Kind kann und darf mit aller Vorsicht, aber ohne Verkrampfung und Tabuisierung, mit dem Thema Tod auch schon vorab vertraut gemacht werden. Es wird früher oder später in irgendeiner Form damit konfrontiert werden. Dann kann es bei aller Trauer auch Trost erfahren in dem Gedanken, dass über den Verlust hinaus ganz viel vom Verstorbenen zurückbleibt: Die „Herzkette“, das unzerreißbare Band der Liebe, das niemals zerschnitten werden kann.
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