Textilvernichtung wird zum Gesetzesverstoß – CRCL liefert die industrielle Antwort

Ab dem 19. Juli 2026 gilt für viele Unternehmen der Textilbranche ein europaweites Verbot. Ein Start-up aus Köln hat eine industrielle Lösung gefunden.

BildMit dem bevorstehenden EU-Verbot der Vernichtung unverkaufter Kleidung durch große Unternehmen entsteht für die Fashionbranche ein längst überfälliger Handlungsdruck. Das Kölner Start-up CRCL bietet eine industrielle Lösung für jene textilen Abfallströme, die sich weder wiederverkaufen noch klassisch recyceln lassen.

Köln, 14. Juli 2026 – Die Modebranche steht vor einem regulatorischen Einschnitt, der weit über Nachhaltigkeitskommunikation hinausgeht:
Ab dem 19. Juli 2026 dürfen große Unternehmen in der EU unverkaufte Bekleidung, Bekleidungsaccessoires und Schuhe grundsätzlich nicht mehr vernichten. Grundlage ist die europäische Ecodesign for Sustainable Products Regulation, kurz ESPR. Die EU-Kommission beziffert den Anteil unverkaufter Textilien, die in Europa jedes Jahr verbrannt werden, auf schätzungsweise vier bis neun Prozent; das verursacht rund 5,6 Millionen Tonnen CO?-Emissionen.

Was politisch wie ein klarer Fortschritt klingt, wird für Marken, Händler, Plattformen und Hersteller zur operativen Bewährungsprobe. Denn Überbestände, Retouren, beschädigte Ware, nicht entfernbare Logos oder komplexe Materialzusammensetzungen verschwinden nicht mit Inkrafttreten des Verbots. Sie müssen künftig sorgfältig geprüft, sortiert, dokumentiert und in belastbare Verwertungspfade überführt werden.

Mischtextilien werden zur Rohstoffquelle

Damit verschiebt sich die zentrale Frage der Branche von ,Wie vermeiden wir Vernichtung?‘ hin zu ,Was passiert mit jenen Textilien, die weder wiederverkauft noch gespendet, repariert oder sortenrein recycelt werden können?‘. Genau hier setzt das Kölner Start-up CRCL an. Das Unternehmen hat mit Apatura einen industriellen Werkstoff entwickelt, der aus bisher nicht verwertbaren Alttextilien entsteht.

„Wer unverkaufte Ware künftig nur als Entsorgungsproblem betrachtet, hat die Zukunft nicht verstanden. Die Frage ist nicht mehr, ob und wie Abfallströme von der Bildfläche verschwinden, sondern wer diese industriell recyceln kann“, betont Lars Conzendorf, verantwortlich für Business Development sowie Marketing & Sales bei CRCL. „Wir haben einen industriell funktionierenden Prozess entwickelt, der ökologisch und ökonomisch verifiziert ist und aus einem linearen System ein zirkuläres macht. Unser Ansatz ist, Textilabfälle als Rohstoffquelle zu behandeln und daraus einen industriell starken Werkstoff anzubieten. Die stupide Verbrennung einer wertvollen Ressource muss jetzt mal aufhören.“ Einsetzbar ist der Sekundärrohstoff in diversen Anwendungsfeldern, wie der Möbel,- Gardening oder Automotivindustrie, die primär Kunststoffneuware verwenden.

Der wunde Punkt der Modeindustrie

Die neue EU-Regelung macht sichtbar, wo das Recycling in der Modebranche bislang an Grenzen stößt. Der Großteil unserer Textilien besteht aus Materialkombinationen wie bspw. Baumwolle, Polyester, Elasthan oder Polyamid. Hinzu kommen Beschichtungen, Drucke, Veredelungen oder fest integrierte Komponenten. Für klassische Recyclingverfahren sind diese Materialien häufig zu komplex, nicht sortenrein oder wirtschaftlich nicht hochwertig rückführbar.

Gleichzeitig wächst der Handlungsdruck im gesamten Textilsystem. Das Europäische Parlament beziffert das Textilabfallaufkommen in der EU im Jahr 2022 auf durchschnittlich 19 Kilogramm pro Person.

Davon landete der deutlich größere Teil weiterhin im gemischten Hausmüll statt in getrennten Sammel- und Verwertungssystemen. Diese Tendenz ist deutlich steigend, da die Ultra-Fast-Fashion-Industrie mit Unternehmen, wie Shein, Temu oder Firmen wie H&M und Adidas wesentlich geringere Qualitäten auf den Markt spült.

Für die Branche bedeutet dies: das Problem liegt nicht am Ende der Kollektions-Saison. Es entsteht entlang der gesamten Wertschöpfungskette: von der Produktion, Lagerlogistik und Sortierung über das Retourenmanagement hin zur Dokumentation und sinnvollen Verwertung. Was früher als Bestands-, Rabatt- oder Entsorgungsthema behandelt wurde, wird nun zum Kern von Nachhaltigkeitsstrategie, Risikomanagement und regulatorischer Nachweisführung.

„Die Alttextilienfrage ist keine moralische Fußnote mehr. Sie wird zur Bilanzfrage“, unterstreicht Timur Oruz, verantwortlich für Business Growth und Public Relations bei CRCL. „Regulierung allein schafft noch keine Kreislaufwirtschaft. Sie erzeugt aber den Druck, neue Lösungen schneller in den Markt zu bringen. Wir reden über ein globales Problem, das jedes Jahr größer wird. Weder die Modeindustrie, die EU noch wir als Gesellschaft können es uns leisten, Altkleiderentsorgung weiter als Nebenproblem zu behandeln.“

Die ESPR verpflichtet Unternehmen nicht nur zur Vermeidung der Vernichtung. Sie erhöht auch die Anforderungen an Transparenz und Berichtspflichten. Unternehmen müssen künftig offenlegen, welche unverkauften Verbraucherprodukte als Abfall abgegeben werden. Das standardisierte Berichtsformat soll ab Februar 2027 greifen. Das Vernichtungsverbot für unverkaufte Bekleidung, Accessoires und Schuhe gilt für große Unternehmen ab dem 19. Juli 2026, mittelgroße Unternehmen sollen 2030 folgen.

Vom Entsorgungsproblem zum Sekundärrohstoff

CRCL positioniert sich deshalb als industrielle Lösung für jene Fraktionen, die nach diesen Prüfungen übrigbleiben. Aus Ware, die ein Kosten- und Entsorgungsproblem darstellt, entsteht mit dem Granulat „Apatura“ ein dokumentierbares Substitut für neue Kunststoff-Endprodukte, wie beispielsweise hochwertige Sitzschalen, Kleiderbügel oder Parkbänke. Für Marken, Händler, Sortierer und Entsorger entsteht somit ein zusätzlicher Verwertungspfad für Materialien, die bislang in der thermischen Verwertung oder in intransparenten Entsorgungswegen endeten.

Die ökonomische Brisanz liegt auf der Hand: Wenn Vernichtung verboten, Lagerung teuer und klassische Recyclingwege begrenzt sind, entscheidet industrielle Verwertbarkeit über Kosten, Compliance und Glaubwürdigkeit. Wer seine Abfallströme nicht kennt, kann sie nicht steuern. Wer sie nicht dokumentieren kann, wird angreifbar. Und wer keine belastbaren Partner hat, riskiert, dass Nachhaltigkeitsversprechen an der Realität der Mischfaser scheitern.

„Die Modebranche hat jahrelang gelernt, das Problem an Dritte weiterzugeben und gekonnt wegzuschauen. Diese Zeit läuft ab“, sagt Lauritz Schmidt, verantwortlich für Forschung & Entwicklung bei CRCL. „Jetzt geht es um belastbare Prozesse, prüfbare Materialwege und industrielle Skalierung.“

Die neue EU-Regulierung macht damit nicht nur ein globales Umweltproblem sichtbarer, sondern vor allem auf die industrielle Handlungsnot aufmerksam. Die Modeindustrie braucht verlässliche Lösungen für schwierige Abfallströme. Und zwar genau dort, wo politische Ziele auf technische und wirtschaftliche Realität treffen. Für CRCL liegt in diesem Zwischenraum der entscheidende Hebel: Aus komplexen Mischfasern entsteht kein symbolischer Märchenkreislauf, sondern ein belastbarer industrieller Materialkreislauf.

Über die CRCL GmbH
CRCL ist ein Kölner Start-up für textile Kreislaufwirtschaft mit dem Anspruch, lineare Geschäftsmodelle in der Industrie durch wirtschaftlich tragfähige Zirkularität zu ersetzen. Das Unternehmen arbeitet entlang der textilen Wertschöpfungskette und entwickelt Lösungen, um Rohstoffe im Kreislauf zu halten, Ressourcen zu schonen und die Verbrennung von Textilien dauerhaft zu reduzieren.

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EU-Verbot gegen Textilvernichtung: CRCL macht schwer verwertbare Ware zum Rohstoff

In der EU tritt ab dem 19. Juli ein Verbot in Kraft, das erstmals die Vernichtung unverkaufter Kleidung für große Mode- und Textilunternehmen untersagt, um Textilmüll in Europa deutlich zu reduzieren.

BildKöln, 9. Juni 2026 – Mit dem 19. Juli 2026 steht die europäische Mode- und Textilindustrie vor einem regulatorischen Einschnitt: In der EU tritt ein Verbot in Kraft, das erstmals die Vernichtung unverkaufter Kleidung für große Unternehmen untersagt. Ziel ist es, die enormen Mengen an Textilmüll in Europa deutlich zu reduzieren und die Kreislaufwirtschaft zu stärken. Die Regelung ist Teil der EU-Verordnung „Ecodesign for Sustainable Products Regulation“ (ESPR) und soll einen zentralen Missstand der Branche beenden.

Schätzungen zufolge werden in Europa rund 20 Prozent der online gekauften Kleidungsstücke retourniert. Ein erheblicher Teil davon konnte bislang wirtschaftlich nicht wiederverwertet, erneut verkauft oder recycelt werden und landete im Abfall. Nach Angaben der EU-Kommission werden in Europa jährlich schätzungsweise vier bis neun Prozent unverkaufter Textilien zerstört, mit rund 5,6 Millionen Tonnen CO?-Emissionen pro Jahr.

CRCL hält Alttextilien im Kreislauf

Für viele Unternehmen der Mode- und Textilbranche bedeutet dies einen grundlegenden Umbruch in ihren bisherigen Prozessen und bestehenden Geschäftsmodellen. Jahrzehntelang war die Vernichtung überschüssiger Ware, wie aus Überproduktionen oder Retouren, ein kalkulierter Bestandteil der Wertschöpfungskette. Jetzt wird für Marken, Händler, Sortierer und Entsorger damit eine Frage immer dringlicher: Was passiert mit Textilien, die nicht mehr verkauft, nicht sinnvoll gespendet und nicht sortenrein recycelt werden können?

Genau an dieser Schnittstelle setzt CRCL an. Das Kölner Start-up bietet Marken und Händlern einen industriell anschlussfähigen Verwertungspfad, um unverkaufte Textilien nicht mehr als Kostenfaktor, sondern als Ressource zu behandeln. „Wir haben einen industriell funktionierenden Prozess entwickelt, der ökologisch und ökonomisch verifiziert ist und aus einem linearen System ein Zirkuläres macht“, erklärt Lars Conzendorf, zuständig für Business Development sowie Marketing & Sales.

CRCL schafft dafür einen industriell nutzbaren Wertstoff aus nicht verwertbaren Alttextilien, die für Wiederverkauf oder Spende nicht geeignet sind. Produkte werden nicht abgeschrieben, sondern systematisch weitergenutzt, und ihr Lebenszyklus wird verlängert. Das zugrundeliegende Verfahren geht dabei über klassische Second-Hand- oder Recyclingansätze hinaus. Bislang nicht recycelbare Altkleider, insbesondere aus Mischfasern, werden zu einem neuen, kreislauffähigen Werkstoff verarbeitet. Das Ergebnis ist Apatura, ein Granulat für industrielle Anwendungen, unter anderem in der Möbelindustrie, im Interior-Bereich und im Bausektor.

Ein entscheidender Moment für die Modebranche

Der mechanische Recyclingansatz ergänzt bestehende Lösungen wie den chemischen Recyclingprozess. CRCL verarbeitet vor allem jene Textilien, die aufgrund ihrer Materialzusammensetzung oder ihres Zustands bislang nicht recycelt werden konnten. Dazu zählen insbesondere Mischgewebe mit Polyester, Zellulosefasern oder Elastan-Anteilen.

Mit dem Verbot der Textilvernichtung setzt die EU ein klares Signal: Die Transformation hin zu einer zirkulären Industrie ist politisch gewollt und rechtlich verbindlich. Für Unternehmen bedeutet das einen Paradigmenwechsel: Textilien sind künftig nicht mehr Abfall, sondern Materialwerte im Umlauf.

„Wir reden über ein globales Problem, welches jährlich zunimmt. Weder die Mode-Industrie, die EU oder wir als Gesellschaft werden es uns noch lange leisten können, das Problem der „Altkleiderentsorgung“ weiter zu ignorieren,“ betont Timur Oruz, verantwortlich für Business Growth und Marketing bei CRCL.

Mit Apatura will CRCL zeigen, dass dieser Wandel nicht nur möglich, sondern wirtschaftlich absolut sinnvoll ist und dass sich regulatorischer Druck in Innovation und neue Geschäftsmodelle übersetzen lässt. Für die Mode- und Textilbranche entsteht damit ein neuer industrieller Verwertungspfad – zu einem Zeitpunkt, an dem regulatorischer Druck, Kostenfragen und Nachhaltigkeitsanforderungen immer enger zusammenrücken.

Über die CRCL GmbH
CRCL ist ein Kölner Start-up für textile Kreislaufwirtschaft mit dem Anspruch, lineare Geschäftsmodelle in der Industrie durch wirtschaftlich tragfähige Zirkularität zu ersetzen. Das Unternehmen arbeitet entlang der textilen Wertschöpfungskette und entwickelt Lösungen, um Rohstoffe im Kreislauf zu halten, Ressourcen zu schonen und die Verbrennung von Textilien dauerhaft zu reduzieren.

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Textilabfall ist kein Müllproblem mehr. Es ist ein Rohstoffmarkt.

CRCL, ein Start-up aus Köln, hat mit Apatura ein kreislauffähiges Granulat aus Alttextilien entwickelt.

Das Kölner Start-up CRCL entwickelt mit Apatura ein kreislauffähiges Granulat aus Alttextilien – und adressiert damit einen Markt, den Regulierung, Entsorgungskosten und Rohstoffbedarf neu ordnen.

Köln, 12. Mai 2026 – Jedes Jahr entstehen weltweit rund 120 Millionen Tonnen Textilabfälle. Der überwiegende Teil davon wird bis heute verbrannt, in den globalen Süden exportiert oder deponiert. Was lange als ökologisches Randthema galt, ist inzwischen zu einem industriepolitischen, steuernden und wirtschaftlichen Schlüsselmarkt geworden.

Der regulatorische Rahmen zwingt den Markt zum Umdenken: Seit 2025 müssen Textilien in der EU getrennt erfasst werden, die Regeln zur erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) für Textilien wurden verschärft. Ab Juli 2026 gilt für große Unternehmen ein Verbot, unverkaufte Kleidung und Schuhe zu vernichten. Textilabfall ist damit kein Entsorgungsproblem mehr – sondern eine Rohstofffrage.

Vom Entsorgungsproblem zum Industrieprodukt

Genau an dieser Schnittstelle setzt CRCL an. Das Kölner Start-up hat ein Verfahren entwickelt, mit dem bislang nicht verwertbare Alttextilien, insbesondere Mischfasern, gemeinsam mit Kunststoffströmen zu einem neuen kreislauffähigen Werkstoff verarbeitet werden. Das Ergebnis ist Apatura, ein Granulat für industrielle Anwendungen, unter anderem in der Möbelindustrie, im Interior-Bereich sowie im Bausektor. Perspektivisch sind weitere industrielle Anwendungsbereiche denkbar.

Die Herausforderung ist groß: Gerade Mischtextilien lassen sich im bestehenden System nicht recyceln. Für Entsorger, Textilunternehmen und Modemarken entsteht dadurch ein wachsender Kosten- und Handlungsdruck. CRCL verfolgt einen anderen Ansatz: Der problematische Materialstrom wird nicht als Abfall, sondern als Ausgangspunkt für eine neue Wertschöpfung betrachtet.

„Textilabfall ist weiterhin ein globales Problem, dessen Abnahme den Markt heute bereits Unsummen an Geld kostet. Mit Blick in die Zukunft keine schöne Perspektive. Wir behandeln genau diesen Abfall als Rohstoff und produzieren Neues daraus“, unterstreicht Lars Conzendorf, Business Development sowie Marketing & Sales, CRCL.

Hierin liegt die strategische Stärke und das enorme Potential von CRCL. Das Unternehmen verbindet Entsorgungsmarkt und Absatzmarkt in einem Modell. Mit Apatura entsteht ein kreislauffähiges Granulat für eben solche neuen, industriellen Serienanwendungen.

„Wir haben bewiesen, dass selbst schwer verwertbare Mischfasern im Produktionsalltag industriell nutzbar werden können. Die nächste Rohstoffchance kommt nicht aus der Mine. Sie kommt aus Alttextilien. Hier liegt unser Know-how,“ erklärt Lauritz Schmidt, Entwicklung, Projektmanagement und Controlling, CRCL. Die Verarbeitung im Spritzguss ist nachgewiesen, die Umsetzung auf einer industriellen Anlage ist erprobt und technisch möglich und auch erste Pilotprojekte mit namhaften Firmen, wie VITRA oder Hanit, sind erfolgreich abgeschlossen.

Für Branchen wie Möbel, Interior, Bau, Gardening oder Automotive kann daraus ein neuer Baustein für nachhaltigere Materialstrategien entstehen. Besonders relevant wird dies für Unternehmen, die künftig stärker nachweisen müssen, wie sie Ressourcen schonen, Recyclinganteile erhöhen und Produktkreisläufe schließen.

Warum CRCL für Investoren relevant ist

„Regulierung allein schafft noch keine Kreislaufwirtschaft. Sie erzeugt aber den Druck, neue Lösungen schneller in den Markt zu bringen“, betont Timur Oruz, Business Growth und Public Relations bei CRCL. „Unser Anspruch ist, aus diesem Druck eine konkrete Nachfrage zu machen – für die Modeindustrie, Entsorger, Marken und industrielle Anwender.“

Für Investoren liegt die eigentliche Story nicht allein im nachhaltigen Material, sondern im doppelten Marktpotenzial: Die Business-Idee von CRCL löst zum einen ein wachsendes, regulatorisch getriebenes Kostenproblem, zum anderen erschließt das Start-up einen neuen, skalierbaren Absatzmarkt für Sekundärmaterialien.

CRCL GmbH: Kombi aus klugen Köpfen

Hinter CRCL stehen die Gründer Lars Conzendorf, Lauritz Schmidt und Timur Oruz, ehemaliger deutscher Hockey-Nationalspieler, der 2026 Olympiadritter und 2023 Weltmeister wurde. Alle drei kennen sich schon von Jugend an aus dem Sport. Ergänzt wird das Team durch erfahrene Industrie- und Recyclingexperten, darunter Thomas Kyriakis, Business Angel, ehemals CEO von PreZero, mit über 20 Jahren Erfahrung in der Schwarz Gruppe. Dr. Dirk Kilian, technischer Experte mit über 30 Jahren Erfahrung in der Recycling- und Kunststoffindustrie.
„Die drei Gründer haben eine zukunftsfähige und absolut fundierte Geschäftsidee, die überzeugt“, betont Kyriakis, „CRCL verbindet ein sehr relevantes Marktproblem mit einer technologisch greifbaren Lösung“. Thomas Conzendorf, seit 20 Jahren im Remondis-Vorstand, begleitet aufgrund der familiären Verbindung das junge Unternehmen von Beginn an, als Mentor und Branchenkenner.

Mit der Firma FEDDEM GmbH & Co. KG als Partner im Bereich Extrusion und mit u.a. einem LoI der Firma Vitra stellt diese Struktur nicht nur eine überzeugende Circular-Economy-Idee dar, sondern ist ein Vorhaben mit belastbarer Umsetzungs-, Industrie- und Vermarktungskompetenz.

Über die CRCL GmbH
CRCL ist ein Kölner Start-up für textile Kreislaufwirtschaft mit dem Anspruch, lineare Geschäftsmodelle in der Industrie durch wirtschaftlich tragfähige Zirkularität zu ersetzen. Das Unternehmen arbeitet entlang der textilen Wertschöpfungskette und entwickelt Lösungen, um Rohstoffe im Kreislauf zu halten, Ressourcen zu schonen und die Verbrennung von Textilien dauerhaft zu reduzieren.

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