Deutsches und Ungarisches Staatstheater im rumänischen Temeswar – Showcase 2025
Posted by PM-Ersteller - 10/02/25 at 12:02:12 p.m.Erster gemeinsamer Showcase ausgewählter Vorstellungen für internationale Theaterleute erfolgreich durchgeführt …
Die im rumänischen Banat gelegene drittgrößte Stadt des Landes, Timisoara, Temeswar, besitzt vier Spielstätten im heutigen Nationaltheater unter gleichem Dach. Die wechselhafte Geschichte des Hauses wäre eine eigene Reportage wert.
Das rumänische Nationaltheater und die Oper bespielen das große Haus, das Deutsche Staatstheater und das Ungarische „Csiky Gergely“ Staatstheater teilen sich den kleineren Teil.
Erstmalig nun veranstalteten die beiden letzteren einen gemeinsamen Showcase, um bei nationalen und besonders internationalen Theaterleuten und Journalisten Interesse für ihre aktuelle Produktionen zu wecken.
Dies macht Sinn aus gesellschaftspolitischer und besonders ökonomischer Sicht. Beide Häuser spielen jeweils in ihrer Sprache, Deutsch und Ungarisch, und übersetzen jede Vorstellung außerdem ins Rumänische, was sowohl dem multinationalen wie auch dem multikulturellen Charakter der Stadt angemessen ist.
Das deutsche Staatstheater eröffnete und so möchte ich auch meinen Bericht mit dieser Vorstellung beginnen:
Mit Wolkentektonik des aus Puerto Rico stammenden US Amerikaners Jose Rivera legt das Deutsche Staatstheater einen in zweifacher Hinsicht gelungenen Auftakt für den Showcase hin.
Einmal gilt es, die neue politische Haltung gegen Einwanderer in Amerika zu spiegeln, ein Problem, das in Europa ebenso zwiespältig diskutiert und gehandhabt wird.
Dann zieht die anrührende Inszenierung des Regisseurs Laszlo Bocsardi und seine liebevolle Herangehensweise an den „magischen Realismus“ des Autors -ohne kitschig zu werden- jeden Besucher in den Bann: Eine alter Junge-trifft-Mädchen-Geschichte, aber auch eine Geschichte von theatralischer Verzauberung, in der sich das Alltägliche plötzlich in etwas Wunderbares verwandelt.
Der Schlüsselbegriff für die Arbeit von Rivera heißt „magischer Realismus“, d.h. zwei Stile zu vermischen, in denen er sich zuvor versucht hat, nämlich Realismus und magischen Realismus, um ein naturalistisches Stück zu schaffen, das mit Symbolen und magischen Ereignissen durchsetzt ist.
Soweit, so gut. Nun bedarf es zu diesem „Silbertablett“ des Regisseurs auch dreier ausgezeichneter Darsteller, die sich darin spiegeln und glänzen können, was in der Rolle der agilen, fahrigen, spritzigen, erotischen, himmelhoch jauchzenden, zu Tode betrübten Celestina del Sol, der wandlungsfähigen Schauspielerin Silvia Török, voll gelungen ist. Schwächen in der deutschen Aussprache verzeiht man ihr angesichts dieser Leistungen. Marc Illich in perfektem Deutsch spielt den Old Boy Anibal de la Luna vielleicht ein wenig zu blass, wohingegen Harald Weisz (Nelson de la Luna) gerne mal überzieht.
Der Sohn
Der bekannte französische Autor Florian Zeller befasst sich nach seinem berührenden Alzheimerdrama „Der Vater“ mit einem gleich spannenden Thema um einen Sohn, der extrem unter der Trennung seiner Eltern leidet.
Alles scheint ihm zu viel. Er fühlt sich vom Leben komplett überfordert. Sein Vater, der neu geheiratet und mit einer jüngeren Frau (Oana Vidoni) auch nochmal ein Kind bekommen hat, übernimmt die Erziehung seines Sohnes, um den er sich bisher kaum gekümmert hat. Doch mit dem Umzug in die neue Familie des Vaters wird das Leben für Nicolas (ein etwas überforderter Yannik Becker) nicht einfacher.
Begreifen die Eltern eigentlich, woran ihr Sohn leidet? In seiner temporeichen Szenenfolge zeichnet Florian Zeller erneut ein komplexes Porträt familiärer Abgründe.
In den Hauptrollen zu sehen sind Bülent Özdil, der in dieser Zeller-Aufführung den Vater gekonnt und glaubhaft verkörpert, sowie Enikö Blenessy als Mutter. In den kurzen Szenen als Arzt überzeugt diesmal Harald Weisz. Robert Bogdanov (Pfleger) assistiert souverän.
In den Händen von Regisseur Madalin Hincu läuft der Abend ohne Kitsch und Pathos psychologisch stimmig und realistisch inszeniert ab. Nicht ganz richtig besetzt birgt er trotzdem einige intensive Momente.
Der Drache
Das 1943 geschriebene Stück von Jewgeni Schwarz, eine politische Parabel auf Diktatur und Untertanengeist, beinhaltete im Jahr seiner Entstehung so Heikles, dass es lange Jahre in der UDSSR verboten war, heute jedoch erneut eine bittere Aktualität innehat.
Im Staatstheater Augsburg konnte man die Inszenierung von Andreas Merz Raykov als ein zutiefst komisches und grotesk ausgestattetes Märchen für Erwachsene sehen.
Auch das Deutsche Theater Temeswar hat sich des Stückes in der Regie von Yuri Kordonsky angenommen und schafft im Set und mit den Kostümen von Ioana Popescu ein eher realistisches Märchen. So haben es die Schauspieler doch schwer, sollen sie komisch oder grotesk sein, ohne in eine gestrige Interpretation eines Kinderstücks zur verfallen. Gute Ideen des Regisseurs gehen in dieser Inszenierung zum Teil verloren. Es ähnelte bedauerlicherweise zuweilen einer Vorstellunge rumänischer Provenienz aus vergangener Zeit.
Das „Csiky Gergely“ ungarische Staatstheater legt nach:
1978 – Harter Tobak, nicht nur für die Zuschauer!
Das Publikum in Timisoara ist vertraut mit Regiearbeiten von Tomi Janezic, mein letzter Besuch galt „Noch kein Titel“ (TESZT Festival 2024).
Die Schauspieler des Ungarischen Staatstheaters „Csiky Gergely“ gestählt durch Regisseure wie Bojan Jablanovec, Kokan Mladenovic, Arpad Schilling, Silviu Purcarete oder Andras Urban sind gewappnet, denn es bedarf einer außergewöhnlichen Konstellation von Könnern.
1978 Timisoara, eine multi-kulturelle und multi-etnische Stadt in Rumänien, die u.a. im Jahr 2023 zur Kulturhauptstadt Europa gekürt und dessen Nationaltheater u.a. bereits 2009 vom KulturForum Europa mit dem KulturPreis Europa ausgezeichnet wurde, ist ein perfekter Hintergrund für ein solches Janezic-Spektakel.
1978, eine emotionale Fallstudie über das Leben, die Erinnerung und die Historie in unterschiedlichen Welten, Zeiten und Räumen, gefühlt und verinnerlicht von beiden, den Protagonisten und dem Publikum.
1978 „ist ein bedeutsames, ernsthaftes, den Menschen prüfendes, Gott versuchendes Unterfangen, bei dem wir, wenn wir uns darauf einlassen, alles Mögliche über uns selbst, unsere Eltern, unsere Großeltern lernen und verstehen können, was wir vergessen haben, oder zumindest, was uns jemand wirklich vergessen lassen will“. (Tamas Jaszay)
Danaos
Was bedeutet es, ein Flüchtling in einem fremden Land zu sein, wo das Leben von der Gastfreundschaft der Gastgeber abhängt? Worauf kann sich ein Mensch verlassen, wenn er den Glauben an seine eigene Kultur, seinen eigenen Gott und seine eigene Menschlichkeit verliert? Bewahrt der heutige Idealismus einen Keim des Humanismus, oder ist das geistige Erbe der Antike und der Renaissance nur noch eine Erinnerung?
Die „Supplanten“, eine gewaltige antike griechische Tragödie von Aischylos, beschäftigt sich mit den Themen Zuflucht, Gerechtigkeit und dem Verhältnis zwischen Individuum und Staat.
Sie sind ein ergreifender Kommentar zum Wesen der Unterdrückung, zur Bedeutung von Barmherzigkeit und Mitgefühl und zum Kampf um Autonomie in einer patriarchalischen Welt, der letztlich die Widerstandskraft derer zeigt, die sich von der Tyrannei befreien wollen.
Die Schauspieler suchen Antworten auf diese Fragen, indem sie Wege durch spirituelle Welten und surreale Situationen erkunden. In seiner Inszenierung erzählt Regisseur Kristof Szabo die Geschichte einer Gruppe politischer Asylbewerber, in der die Flüchtlinge nach und nach ihren moralischen Rückhalt verlieren.
Szabo ist glücklicherweise von einer licht-,ton-,video- und vor allem computertechnisch äußerst versierten Mannschaft umgeben, mit der er seit Jahren Installationen im Raum zur Perfektion entwickelte. Sie simulieren nicht nur einen Raum, sie umspülen die Akteure dreidimensional wie Basiselemente eine chemische Reaktion. Mit den talentierten ungarischen Schauspielern erfährt dann alles zusammen eine Kernfusion auf der Bühne.
Den Showcase habe ich mit meinen Kollegen der schreibenden Zunft und einem guten Gefühl besucht und mit einer positiven Erinnerung verlassen. Viel Erfolg den beiden Theatern!!!
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
PPS Presse-Service
Herr Christian Bauer
EU-Kulturzentrum Haus Jakobholz 10
52391 Köln-Vettweiss
Deutschland
fon ..: 02424-9080 440
web ..: http://www.kfe.de
email : pps@kfe.de
PPS – Presse-Service Agentur wird von Christian Bauer, Künstler und Publizist, verwaltet.
PPS bietet Aussendungen an im Bereich Kultur und Kultur-Politik, unter besonderem Aspekt von Sprechtheater, Ballett, Musik und Musiktheater, Kunst, Kunstausstellungen und Kulturtourismus.
PPS – Aussendungen gehen an Redaktionen in der Bundesrepublik, nach Österreich und in den deutschsprachigen Bereich von Belgien und Niederlande an Print-, TV-, Radio-, Online – Redaktionen, Medienschaffende und PR-Verantwortliche, sowie offene Kulturkanäle.
PPS-Promotion-Presse-Service gehört zur Pressestelle KulturForum Europa:
Eine europäische Begegnung. Das KulturForum Europa e.V. wurde auf Initiative von Hans-Dietrich Genscher 1992 zur Förderung des gemeinschaftlichen europäischen Gedankens auf allen Gebieten der Kultur gegründet. Gegenseitige Beachtung und Toleranz sollen als Beitrag zur Völkerverständigung vorangetrieben werden.()
Pressekontakt:
PPS Promotion-Presse-Service
Herr Christian Bauer
EU-Kulturzentrum Haus Jakobholz 10
52391 Köln-Vettweiss
fon ..: 02424-9080 440
web ..: http://www.kfe.de
email : pps@kfe.de
TESZT – Euroregionales Theaterfestival Timisoara
Posted by PM-Ersteller - 29/05/24 at 08:05:55 a.m.Die 15. Ausgabe von TESZT ging im rumänischen Temewar auf den Brettern des Ungarischen Staatstheaters vonstatten. (von Dieter Topp)
Eines der wichtigsten Projekte des Ungarischen Staatstheaters Csiky Gergely, das Euroregionale Theaterfestival in Timisoara – TESZT, wird seit 2008 jährlich organisiert. Die internationale Veranstaltung soll das Wissen über Multikulturalität fördern und die Öffentlichkeit über das neueste Theater der Region informieren.
Aufgrund seiner besonderen Lage befindet sich Timisoara am Kreuzungspunkt verschiedener Kulturen. Geografisch gesehen liegt es sowohl in der Nähe von Budapest als auch von Belgrad, aber neben diesen beiden multikulturellen Hauptstädten befindet sich Timisoara auch in der Nähe von Arad, Novi Sad, Subotica und Szeged, alles Städte, die für ihre besonderen, kulturellen Werte bekannt sind.
Timisoara (dt. Temeswar) bildet den ethnisch buntesten Flecken auf der rumänischen Landkarte. Und bis heute stellen die Ungarn die größte ethnische Minderheit des Landes dar.
Ungarische Minderheiten in Rumänien und den angrenzenden Ländern haben seit 1989 die Möglichkeit, eigene Organisationen zu bilden, um die Interessen der Minderheit auch politisch zu vertreten. Eigene Theater an verschiedenen Orten halten zum einen ungarische Sprache und Kultur aufrecht, bilden andererseits auch die Möglichkeit mit den rumänischen Bürgern zu kooperieren und stärken letztlich demokratische und europäische Ideen in der Diaspora, ein Unterfangen, das sich im aktuellen Ungarn sehr schwer tut. Timisoara als Europäische Kulturhauptstadt (2023) fühlte sich hier in mehrfacher Hinsicht verpflichtet und wird das wohl hoffentlich auch zukünftig sein.
Zum 15. Mal hatte das ungarische Csiky Gergely Theater 2024 in die drittgrößte rumänische Stadt zum TESZT Festival geladen.
Festivalchef Attila Balazs und sein Team sehen TESZT als eine Plattform sowohl für kulturellen Austausch als auch eine Einladung zum Dialog mit Künstlern und anderen Profis der Sparte, als Aufruf kritischer Auseinandersetzung mit dem Theater der Regionen:
„Wir halten es für wichtig, dass TESZT nicht nur ein kultureller, sondern auch ein künstlerischer Treffpunkt für verschiedene Kunstformen sein kann, ein Ort für Experimente und Forschung, für den Dialog zwischen Publikum und Künstlern, an dem die junge Generation als Partner behandelt wird. … Es ist wichtig, die Jugend zu stimulieren, zu ermutigen und zu erziehen. Ausgehend von unseren Erfahrungen in der Vergangenheit halten wir es für notwendig, unsere Hauptziele zu überdenken und zu definieren, um das Programm des Festivals zu erweitern.“
Das euregionale Festival TESZT steht für Miteinander nicht nur auf den Brettern der Theater angrenzender Balkanstaaten, von denen der Westen wenig bis nichts weiß und brachte dato Produktionen aus Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien und Slowenien hinzu, die es lohnte, bezüglich ihrer Ideen von Demokratie, Diversity zum Zwecke des Kennenlernens und Austauschs anzuschauen.
Es war dem Chronisten vergönnt, zumindest ein paar Highlights der diesjährigen Festivalausgabe persönlich zu sehen, die hier beleuchtet werden können.
JEDERMANN
Ensemble Forte – Szkene-Theater (Ungarn)
Sein oder nicht sein? Was für eine Frage! – Anybody, eine der Figuren des Stücks von Szilard Borbely.
Der Frage folgten Szenen, in denen typische, vor allem (sub)urbane Figuren der Konsumgesellschaft auf der Bühne des Lebens erschienen, um dann ebenso unerwartet mit einer Maske auf dem Gesicht in der theatralen Versenkung des Vergessens zu versinken. Die Maske des Jedermann. Das Genre des Stücks fokussierte die „Amoralität“: allegorische Figuren der mittelalterlichen Moral wurden in theatralische Rollen verwandelt. Und diese Geschichten verknüpfte das Motiv des Todes, der im Rahmen einer theatralischen Aufführung durch seine ständige Präsenz auf der Bühne einen Körper bekam.
MINDPOLIS 1.0
Kunstorganisation Skop (Kroatien)
Inspiriert von den zahlreichen Reisen Marco Polos schufen Emilia Agnesa und Nenad Glavan einen vielschichtigen Text und integrierten ihn in ein medienübergreifendes Projekt, das Storytelling, digitale Kunst, Augmented Reality, Rollenspiele, Chat-Interaktion, ortsspezifische Kunst, Video und Theater miteinander verband.
Von der Universität Belgrad waren Teilnehmer des DAAD-Theaterprogramms für Philologiestudenten eigens angereist, um das Stück ihres Dozenten Nenad Glavan live zu sehen. Fasziniert bejubelten sie die seltsame Odyssee unter der Regie von Nenad Glavan.
Das hoch aktuelle Stück verwandelte sich im Handumdrehen in einen bösartigen Thriller, der im Wesentlichen das menschliche Paradoxon in der Spaltung zwischen Schöpfung und Zerstörung, Licht und Dunkelheit, Eros und Thanatos in Frage stellte …
MONOLOGE DER EINSAMKEIT
Unabhängige Theatergruppe Arte-Factum Timi?oara (Rumänien)
war ein lebendiger, frischer, innovativer Blick auf die moderne Gesellschaft, eine theatralische Illustration des Schmelztiegels unterschiedlicher Klassen und Absichten.
Der bis auf die Seele skelettierte Mensch, der sich bestenfalls ein wenig menschliche Nähe erkaufen kann, aber auch das befriedigt ihn nicht. Einsamkeit in all ihren Facetten, mit einem einzigen gemeinsamen Nenner, der Verlassenheit in der Geschwindigkeit des Lebens verbunden dem hoffnungslosen Versuch, in irgendeiner Art von Beziehung voranzukommen.
Die Inszenierung von Levente Kocsardy war die Blaupause für all das und vielleicht für uns alle. Sie nahm den Zuschauer seelisch mit auf eine Reise mit verschiedenen Stationen, wobei jede einzelne, egal wie und wo und warum, unsere konsumorientierte Gesellschaft aufzeigte und verdeutlichte: EINS ist die einsamste Zahl als Ergebnis der 11 Monologe von Mona Donici.
Und letztlich PERIKLES des
Ungarischen Staatstheaters Csiky Gergely, Timi?oara (Rumänien)
… Ein Mann liegt im Sand. Von den Wellen umspült. Man weiß nicht, woher er kommt, wohin er geht, was er will oder wovor er flieht. Irgendwo, in einem fernen Land, war er einmal ein König. Der Prinz von Tyrus. …
Aber jetzt war er nur noch ein Mann, der nichts als eine Geschichte hatte, die Geschichte des Perikles. Aber nicht nur seine. …
Mit ihrem enormen Enthusiasmus, ihrer Musikalität und ihrer unbedingten Bereitschaft, sich auf Regisseur Philip Parr einzulassen, gelang dem Gastgeber des Festivals, dem Ungarischen Staatstheater Csiky Gergely, wieder einmal eine bemerkenswerte Ensembleleistung.
Lasst uns jährlich wieder TESZTen!
www.teszt.ro
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
PPS Presse-Service
Herr Christian Bauer
EU-Kulturzentrum Haus Jakobholz 10
52391 Köln-Vettweiss
Deutschland
fon ..: 02424-9080 440
web ..: http://www.kfe.de
email : pps@kfe.de
PPS – Presse-Service Agentur wird von Christian Bauer, Künstler und Publizist, verwaltet.
PPS bietet Aussendungen an im Bereich Kultur und Kultur-Politik, unter besonderem Aspekt von Sprechtheater, Ballett, Musik und Musiktheater, Kunst, Kunstausstellungen und Kulturtourismus.
PPS – Aussendungen gehen an Redaktionen in der Bundesrepublik, nach Österreich und in den deutschsprachigen Bereich von Belgien und Niederlande an Print-, TV-, Radio-, Online – Redaktionen, Medienschaffende und PR-Verantwortliche, sowie offene Kulturkanäle.
PPS-Promotion-Presse-Service gehört zur Pressestelle KulturForum Europa:
Eine europäische Begegnung. Das KulturForum Europa e.V. wurde auf Initiative von Hans-Dietrich Genscher 1992 zur Förderung des gemeinschaftlichen europäischen Gedankens auf allen Gebieten der Kultur gegründet. Gegenseitige Beachtung und Toleranz sollen als Beitrag zur Völkerverständigung vorangetrieben werden.()
Pressekontakt:
PPS Promotion-Presse-Service
Herr Christian Bauer
EU-Kulturzentrum Haus Jakobholz 10
52391 Köln-Vettweiss
fon ..: 02424-9080 440
web ..: http://www.kfe.de
email : pps@kfe.de
Festival Network – Treffen 2023 europäischer Theaterschulen in Temeswar, Rumänien
Posted by PM-Ersteller - 20/11/23 at 09:11:56 a.m.Auch KulturForum Europa (KFE) war Medienpartner …
Theaterschulen verschiedener europäischer Länder vernetzten sich Mitte November in der westrumänischen Stadt Temeswar/Timi?oara, eine der europäischen Kulturhauptstädte Europas 2023, zu Aufführungen in den Theatern der Stadt, Debatten, Workshops, Lesevorführungen in Schulen und Gymnasien, Konferenzen und gemeinsamer Aufführung. Hauptziel des Events war es, einen authentischen kulturellen Dialog zwischen europäischen Theaterschulen zu schaffen.
Die Veranstaltung bot Treffpunkt für Studenten, Professoren, Fachleute, Kritiker, Theaterregisseure, etablierte Schauspieler und Regisseure und hatte natürlich auch Publikum zu den Vorstellungen eingeladen.
Hervorragende Aufführungen der beteiligten europäischen Theaterschulen kamen auf die Bühne. Workshops, die von etablierten Künstlern aus Europa geleitet wurden, standen auf dem Programm.
Die Nationale Aleksander-Zelwerowicz-Akademie für dramatische Künste in Warschau (Polen), die Fakultät für Musik und Theater in Hannover, die Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Ludwigsburg nahmen teil. Hinzu kamen die Fakultät für Theater an der Manchester Metropolitan University und Royal Conservatoire of Scotland in Glasgow (UK) und die Private Universität für Musik und Kunst der Stadt Wien. Die deutschsprachige Schauspielabteilung der Musik- und Theaterfakultät an der West-Universität (UVT) Temeswar, Rumänien, als Gastgeber brachte Fakultäten und Akademien für Theater und darstellende Künste mit starken künstlerischen Diskursen und unterschiedlichen Arbeitsmethoden zusammen.
Als Partner waren dabei das Deutsche Staatstheater Temeswar (DSTT), die Jugendstiftung des Kreises Temesch (FITT), sowie als Medienpartner KulturForum Europa e.V., Deutsche Welle, TVR, Allgemeine Deutsche, Zeitung für Rumänien, West City Radio, Radio România Cultural, Radio Temeswar und KulturForum Europa e.V. (KFE). Letzterer arbeitet seit über 15 Jahren an einem vermehrt positiven Bild des Landes Rumänien, seiner Bürger und vor allen Dingen seiner Kultur. Das Projekt bereicherte das nationale Kulturprogramm „Temeswar Europäische Kulturhauptstadt 2023“.
Durch die ausgezeichneten Veranstaltungen im übergreifend europäischen Raum gelang es dem Festival mit ausnehmend starker Publikumsbeteiligung nicht nur den Postulaten einer europäischen Kulturhauptstadt gerecht zu werden. Das Festival Network – Treffen 2023 europäischer Theaterschulen bewies bereits mit seiner ersten Ausgabe, zu welcher Leistung die noch junge deutsche Schauspielabteilung der Musik- und Theaterfakultät an der West-Universität (UVT) Temeswar befähigt ist.
Im zunehmend erstarkenden Nationalismus in Europa mag man diese Abteilung und die Aktivitäten der UVT im Zusammenhang mit der deutschsprachigen Minderheit auch als wertvollen Stein im vielfarbigen ethnischen Mosaik ansehen, eine bereits über 400 jährige multikulturelle Region in der EU wieder in Erinnerung zu rufen.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
PPS Presse-Service
Herr Christian Bauer
EU-Kulturzentrum Haus Jakobholz 10
52391 Köln-Vettweiss
Deutschland
fon ..: 02424-9080 440
web ..: http://www.kfe.de
email : pps@kfe.de
PPS – Presse-Service Agentur wird von Christian Bauer, Künstler und Publizist, verwaltet.
PPS bietet Aussendungen an im Bereich Kultur und Kultur-Politik, unter besonderem Aspekt von Sprechtheater, Ballett, Musik und Musiktheater, Kunst, Kunstausstellungen und Kulturtourismus.
PPS – Aussendungen gehen an Redaktionen in der Bundesrepublik, nach Österreich und in den deutschsprachigen Bereich von Belgien und Niederlande an Print-, TV-, Radio-, Online – Redaktionen, Medienschaffende und PR-Verantwortliche, sowie offene Kulturkanäle.
PPS-Promotion-Presse-Service gehört zur Pressestelle KulturForum Europa:
Eine europäische Begegnung. Das KulturForum Europa e.V. wurde auf Initiative von Hans-Dietrich Genscher 1992 zur Förderung des gemeinschaftlichen europäischen Gedankens auf allen Gebieten der Kultur gegründet. Gegenseitige Beachtung und Toleranz sollen als Beitrag zur Völkerverständigung vorangetrieben werden.()
Pressekontakt:
PPS Promotion-Presse-service
Herr Christian Bauer
EU-Kulturzentrum Haus Jakobholz 10
52391 Köln-Vettweiss
fon ..: 02424-9080 440
web ..: http://www.kfe.de
email : pps@kfe.de
