Thomas Marketing GmbH: So wehren wir unberechtigte Forderungen nach Cold Calls effektiv ab
Posted by PM-Ersteller - 02/03/26 at 08:03:13 a.m.Mehrere Unternehmer melden sich wegen Rechnungen rund um „SuchmaschinenCheck“ (Thomas Marketing GmbH). Wir erklären typische Abläufe und zeigen, wie Betroffene richtig reagieren.
München – Uns erreichen aktuell vermehrt Anfragen von Unternehmern, Selbstständigen und Freiberuflern zu Rechnungen im Zusammenhang mit der Thomas Marketing GmbH und dem Portal „SuchmaschinenCheck“. Viele Betroffene berichten von einem typischen Ablauf: Zunächst ein unerwarteter Werbeanruf (Cold Call), anschließend ein Gespräch, das wie eine bloße Datenabfrage wirkt – und kurz darauf eine Rechnung mit dem Eindruck, es sei bereits ein Vertrag zustande gekommen oder verlängert worden.
Nach den uns geschilderten Fällen wird häufig suggeriert, es bestehe bereits eine Vertragsbeziehung, die sich mangels Kündigung fortsetze. Teilweise entsteht zudem der Eindruck, der Anruf komme von einem anderen Unternehmen. In einem zweiten Schritt folgt dann eine „Bestätigung“ am Telefon, die später als Beleg für einen Vertragsschluss dienen soll – oft verbunden mit dem Hinweis auf eine Telefonaufzeichnung.
Worum geht es bei den Forderungen?
Betroffene erhalten Rechnungen, in denen als Leistungsgegenstand etwa ein „Business-Eintrag“ oder vergleichbare Online-Leistungen genannt werden. Aufgeführt sind häufig mehrere Positionen (z. B. Prüfung von Daten, Optimierung/SEO, Platzierungen). In der Praxis stellt sich dann regelmäßig die Frage, ob überhaupt wirksam ein Vertrag geschlossen wurde – und ob die behaupteten Leistungen in Umfang und Preis nachvollziehbar sind.
Wichtig: Widerruf ist im B2B häufig nicht das passende Instrument
Viele Betroffene denken zunächst an ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Im unternehmerischen Verkehr (B2B) greift dieses jedoch regelmäßig nicht. Entscheidend ist daher eine zielgerichtete rechtliche Reaktion, statt pauschaler Widerrufs- oder Rücksendeschreiben.
Cold Call rechtswidrig – aber nicht automatisch „kein Vertrag“
Unerlaubte Werbeanrufe sind rechtlich problematisch. Dennoch gilt: Allein die Rechtswidrigkeit eines Cold Calls bedeutet nicht automatisch, dass jeder behauptete Vertrag per se unwirksam ist. Genau deshalb ist es wichtig, frühzeitig die richtigen Einwände sauber zu setzen und Beweissituationen richtig einzuordnen.
Typische Eskalation: Mahnungen und Inkasso
Häufig folgt auf eine Nichtzahlung eine Eskalation mit Mahnungen, schärferem Ton und Druckszenarien (z. B. „Titulierung“, „Vollstreckung“). In diesem Kontext wird uns gegenüber auch die Einschaltung eines Inkassodienstleisters geschildert (u. a. ETI Experts GmbH). Das erhöht den Druck – sollte aber nicht zu vorschnellen Zahlungen führen.
Was Betroffene jetzt tun sollten
Aus unserer anwaltlichen Praxis empfehlen wir Betroffenen insbesondere:
Nicht vorschnell zahlen – Zahlungen können die Lage eher verkomplizieren.
Keine Klärungs-Telefonate – Gespräche werden häufig in eine „Bestätigung“ gelenkt.
Unterlagen sichern – Rechnung, Mahnungen, E-Mails, Gesprächsnotizen, ggf. Zeugen.
Fristen prüfen – insbesondere Kündigungsfristen/Verlängerungsklauseln, wenn behauptet wird, es bestehe bereits ein Vertrag.
Strategisch reagieren – mit rechtssicheren Erklärungen und einer sauberen Dokumentation.
Wir vertreten bundesweit Unternehmen bei der Abwehr unberechtigter Forderungen aus Telefon- und Vertragsfallen. Entscheidend ist, frühzeitig strukturiert zu handeln – damit aus einer Rechnung kein langwieriger Konflikt wird. Hier finden Sie weitere Informationen:
Thomas Marketing GmbH / SuchmaschinenCHECK abwehren!
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Wir sind LoschelderLeisenberg Rechtsanwälte in München. Als Kanzlei mit Schwerpunkt u. a. im Wettbewerbsrecht, Markenrecht und IT-Recht beraten und vertreten wir Unternehmen bundesweit – auch bei der Abwehr unberechtigter Forderungen und in Auseinandersetzungen rund um telefonische Vertragsabschlüsse.
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Symbolischer Spatenstich für den geförderten Gigabitausbau im Kreis Kleve
Posted by PM-Ersteller - 10/02/26 at 04:02:18 p.m.Anschluss von gut 8.000 Adressen über das „Graue-Flecken-Programm“
Kreis Kleve – Der flächendeckende Gigabitausbau im Kreis Kleve schreitet dynamisch voran. Über 8.000 Adressen werden nun im Rahmen des so genannten „Graue-Flecken-Förderprogramms“ durch das Unternehmen Epcan GmbH aus Vreden mit moderner Glasfasertechnik ausgestattet. Zum symbolischen „Spatenstich“ trafen sich nun die Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Unternehmen und Behörden in Kerken-Nieukerk. Neben Landrat Christoph Gerwers, Kerkens Bürgermeisterin Iris Itgenshorst und dem Kreis-Koordinator für digitale Infrastruktur Tobias Schmitz waren von der Epcan GmbH Geschäftsführer Gerd Gevering, Projektleiter Benedikt Mensing und Bauleiter Tom Geling mit dabei. Seitens der Aconium GmbH, Projektträger des Bundes, nahm Fördermittelberater Timo Klömpken teil. Seitens der Bezirksregierung Düsseldorf waren für die Geschäftstelle Gigabit.NRW Eva Vogelsang und Saida Azough nach Kerken gekommen. Und von der Grethen Leitungsbau kamen Geschäftsführer Bernd Rose und Bauleiter Michael Kauling zum „Spatenstich“.
Als so genannte „Graue Flecken“ werden Adressen bezeichnet, die noch nicht über einen Anschluss mit Gigabit-Geschwindigkeit (unter einem Gigabit/Sekunde im Download) verfügen. Diese unzureichende Anbindung erschwert nicht nur die private Nutzung moderner digitaler Anwendungen, sondern beeinträchtigt auch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in ihrer digitalen Leistungsfähigkeit.
Im groß angelegten Bauvorhaben, das 15 Kommunen des Kreises umfasst, sollen etwa 8.000 Adressen mit schnellen Glasfaseranschlüssen ausgestattet werden. „Der Start des ,Graue-Flecken-Programms‘ erfolgt bereits jetzt, obschon die finale Fördermittelbewilligung noch aussteht“, erläutert Landrat Christoph Gerwers. „Auf Wunsch von Epcan konnte mit dem Fördermittelgeber vereinbart werden, dass das Unternehmen bereits vorzeitig mit dem Ausbau beginnen kann.“
Finanzierung des Ausbaus durch Bund, Land NRW und die beteiligten Kommunen
Finanziert wird das Vorhaben durch Fördermittel des Bundes (50 Prozent), des Landes Nordrhein-Westfalen (30 Prozent) und durch einen Eigenanteil der beteiligten Kommunen (20 Prozent). Die Gemeinde Kranenburg hat einen eigenen Förderantrag gestellt.
Auch während der Bauphase gibt es noch die Möglichkeit, sich für einen kostenlosen Glasfaseranschluss zu entscheiden. Solange die Tiefbauarbeiten in der jeweiligen Straße noch nicht abgeschlossen sind, können unter epcan.de/kreis-kleve, per E-Mail unter epcan@epcan.de oder telefonisch unter +49 (0) 25 64 / 98 99 610 Verträge einzureichen.
Andernfalls wird das Glasfaserkabel nur bis zur Grundstücksgrenze verlegt. Im nächsten Schritt werden die Glasfaseranschlüsse sukzessive in den Haushalten installiert, mit dem Hauptnetz verbunden und aktiviert.
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Die epcan Gruppe hat sich in den Bereichen Breitband und Cloud spezialisiert. Mit eigenen ISO-Zertifizierten Rechenzentren in der Region bietet Sie über 1.000 Unternehmenskunden sichere private Cloud-Dienste an. Der Breitbandbereich umfasst Planung, Bau, Betrieb und Wartung von Glasfasernetzen. Es werden sowohl Eigenwirtschaftlich als auch Förderprojekte umgesetzt.
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Psychotherapeuten mahnen zur Solidarität mit kranken Menschen und nicht zu deren Verurteilung als „Blaumacher“
Posted by PM-Ersteller - 29/01/26 at 10:01:00 p.m.Das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) kritisiert die Pseudodiskussion von Krankentagen durch Bundeskanzler Friedrich Merz.
Bonn, 29.01.26 – Gesundheits-Statistiken der letzten Jahre zeigen, so das DPNW, dass sich der Krankenstand in Deutschland auf hohem Niveau befindet. Laut Statistischem Bundesamt kamen Beschäftigte in Deutschland durchschnittlich auf 14,8 Krankentage im Jahr 2024. Verglichen mit 2021 stellt dies einen Anstieg von 3,6 Tagen dar. Währenddessen lagen die Werte in den Jahren 2022 und 2023 noch höher bei 15,2 Krankentagen. Haupttreiber für Krankmeldungen sind laut den Studien Atemwegsinfekte und psychische Erkrankungen.
Wie in den Medien berichtet, sieht Bundeskanzler Friedrich Merz als Hauptursache für diesen Anstieg die Möglichkeit, sich telefonisch krankschreiben zu lassen. Das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk hält diese Überlegung für grundlegend falsch und empfindet ihn als Ausgrenzung kranker Menschen.
Der DPNW-Vorsitzende Dieter Adler mahnt: „Statt alle Kranken als «Blaumacher» unter Generalverdacht zu stellen, sollte sich die Bundesregierung die Ursachen für den Krankenstand anschauen. In den letzten zehn Jahren hat sich beispielsweise die Zahl depressiver Erkrankungen verdoppelt. Hier hilft nur ein verstärktes Angebot an Therapieplätzen. Die langen Wartezeiten auf eine Psychotherapie tragen gewiss erheblich zu den Krankentagen in Deutschland bei.“
Laut AOK-Gesundheitsatlas 2024 fehlen depressiv Erkrankte im Vergleich zu anderen Kranken überdurchschnittlich lange an ihrem Arbeitsplatz: Die AOK beziffert die Ausfalltage wegen Depression mit durchschnittlich 43 Tagen je Fall.
Adler führt weiter aus: „Niemand kann wegdiskutieren, dass psychische Erkrankungen in Deutschland enorm zugenommen haben und die Folgen in der Gesellschaft und in der Wirtschaft spürbar sind. Wir fordern die Bundesregierung auf: «Schaffen Sie jetzt mehr Kassensitze für Psychotherapeutinnen und -therapeuten und damit mehr Therapieplätze für alle seelisch erkrankten Menschen in Deutschland. Sie werden sehen, die Langzeitkrankenzeiten werden sinken, wenn Patienten schneller an Termine kommen. Die Folgen für die Menschen, die Gesellschaft und die Wirtschaft werden durchweg positiv sein.»“
Das DPNW geißelt die aktuell laufende Diskussion um die telefonische Krankmeldung als Pseudodiskussion, die komplett an der Realität vorbeiführe. Der Verband meint, dass alle Fakten auf dem Tisch lägen, aber die Politik nicht gewillt sei, die Realitäten anzuerkennen und stattdessen weiterhin wichtige Reformen verweigere.
Über den Verband
Das „Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk“ (DPNW) wurde am 02.05.2019 in Bonn gegründet. Es hat über 2.800 Mitglieder und 13.500 Abonnenten seines Freitags-Newsletters. Damit ist das DPNW drittgrößter Berufsverband im Bereich Psychotherapie. Der Vorstand besteht aus: 1. Vorsitzender: Dipl.-Psych. Dieter Adler, 2. Vorsitzende: Dipl.-Päd. Sevgi Meddur-Gleissner und Dipl.-Soz.Päd. Tania Ghosh. Mehr unter: www.dpnw.de
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