Metallkette gegen Industrieboden: „NEODUR HE 60 rapid metallisch“ hält auch höchsten Belastungen stand
Posted by PM-Ersteller - 18/07/23 at 10:07:15 a.m.Sanierung in israelischer Volvo Trucks Maintenance-Werkstatt mit Lösung von Korodur: Volumenstabil, schwindarm, rutsch- und wasserfest – und dauerhaft äußerst widerstandsfähig
Amberg / Tel Aviv (Israel). Die Wartung und Instandhaltung von Trucks und Baumaschinen bedeutet oftmals eine extrem hohe Belastung für Industrie- und Hallenböden – insbesondere, wenn kettenbetriebene Fahrzeuge wie zum Beispiel Raupenbagger darüber bewegt werden. Für solche Anforderungen hat sich der Schnellestrich „NEODUR HE 60 rapid metallisch“ von Korodur bewährt, wie ein aktuelles Beispiel aus Israel unterstreicht.
So wurde der Boden einer Volvo Trucks Maintenance-Werkstatt im Süden von Tel Aviv im vergangenen Jahr mit diesem langlebigen und äußerst widerstandsfähigen Material saniert. „Die hohen Belastungen durch die schweren Fahrzeuge haben auf dem Boden mehr als nur Spuren hinterlassen; Furchen und Risse machten eine Sanierung sehr dringend erforderlich. Um nun für viele Jahre einen voll funktionsfähigen Industrieboden zu schaffen, haben wir das schnellhärtende Korodur-Produkt empfohlen. Wir wissen aus langjähriger Erfahrung, dass ,NEODUR HE 60 rapid metallisch‘ am besten geeignet ist, um der Beanspruchung nicht nur durch die massiven Reifen von Lkw und Radladern, sondern sogar durch Metallketten standzuhalten“, sagt Amit Weinstein vom israelischen Fachbetrieb Shoshani & Weinstein.
Test auf einem Teilstück erfüllte bereits die hohen Erwartungen
Um dem Auftraggeber die Wirksamkeit dieser Lösung zu demonstrieren, wurde probeweise zunächst ein Teilstück des Bodens bearbeitet – mit nachhaltigem Erfolg: Die Fläche war bereits drei Stunden nach dem Einbau begehbar sowie nach 24 Stunden komplett nutzbar. Anschließende Tests mit einem Raupenfahrzeug bestätigten die besondere Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit. In der Folge wurden die restlichen rund 200 qm Werkstattfläche mit „NEODUR HE 60 rapid metallisch“ saniert.
Das 1950 gegründete Unternehmen Shoshani & Weinstein Company Ltd. liefert verschiedenste Baustoffe und setzt bei zahlreichen Projekten bereits seit Jahrzehnten auf Produkte von Korodur. Neben „NEODUR HE 60 rapid metallisch“ sind für die Herstellung hoch belastbarer Böden – wie in der Volvo-Werkstatt – weitere Lösungen der Amberger im Einsatz.
Einfache, zeitsparende und sichere Anwendung
Die Anwendung ist einfach: Nachdem die zu behandelnde Fläche ca. 15 bis 20 mm tief gefräst, kugelgestrahlt und gereinigt wurde, erfolgt in der Regel eine Vorbehandlung mit der Universalgrundierung „uniPrimer“ von Korodur. Sie schützt vor zu schnellem Wasserentzug und reduziert das oftmals zeitaufwendige Vornässen bei Industriebodensanierungen. Anschließend wird die System-Haftbrücke „HB 5 rapid“ aufgebracht. Diese mineralische Haftbrücke wurde speziell für die Herstellung von schnellerhärtenden Verbundestrich-Systemen entwickelt.
Die Beschichtung mit „NEODUR HE 60 rapid metallisch“ erfolgt auf die noch frische Haftbrücke. Nach dem Einbau wird die Fläche mit einer Tellerglättmaschine gerieben und abschließend mit einem Flügelglätter behandelt.
Das Ergebnis ist eine kurzfristig (wieder) nutzbare Fläche mit erhöhtem Abriebwiderstand – volumenstabil, schwindarm, rutsch- und wasserfest sowie beständig gegen Benzin, Mineralöl und Lösemittel. Typische Einsatzgebiete für „NEODUR HE 60 rapid metallisch“ sind Parkhäuser, Industrie-, Montage- und Flugzeughallen, Werkstätten und Hochregallager etc. mit stärkster Beanspruchung in Innen- und Außenbereichen.
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Kurzportrait: KORODUR – weltweit bewährt
Seit 1936 ist das Haus KORODUR Spezialist in der Herstellung mineralischer Hartstoffe für die Verlegung hoch belastbarer, zementärer Industrieböden. Weltweit wurden bislang mehr als 550 Mio. m² KORODUR-Industrieböden verlegt.
Die KORODUR Westphal Hartbeton GmbH & Co. KG wurde von Werner Westphal am 13. Februar 1936 in Berlin gegründet. Im Jahr 1969 ging die KORODUR-Unternehmensgruppe in den Besitz der Familie Heckmann über. 1978 verlagerte KORODUR seinen Hauptsitz von Berlin ins bayerische Amberg.
Von Beginn an ist KORODUR im Ausland aktiv gewesen, mit heute rund 50 % Exportanteil weltweit. Die KORODUR-Gruppe pflegt langjährige, erfolgreiche und vertrauensvolle Exportbeziehungen. Zusammen mit der KORODUR International GmbH, gegründet 1976, hat KORODUR ein Vertriebsnetz über alle Kontinente aufgebaut. Geschäftsbeziehungen bestehen heute mit über 40 Ländern!
Seit 2012 ist KORODUR exklusiver Lizenzpartner für Europa für Produktion und Vertrieb der Rapid-Set®-Produkte, die sich in den USA bereits seit rund 40 Jahren bewähren. Laut Hersteller ist mit ihnen ein Durchbruch auf dem Baustoffmarkt gelungen. Denn das multifunktionale Reparatursystem besitzt gegenüber herkömmlichen Sanierungsmörteln zahlreiche Vorteile in der Verarbeitung, Standfestigkeit und Haltbarkeit.
Wahrhaft „beeindruckende“ Ergebnisse schafft Korodur in enger Kooperation mit dem niederländischen Technik-Spezialisten CyBe Construction auf dem Gebiet des 3D-Betondrucks: Außergewöhnliche Geometrien werden international mit diesem innovativen Verfahren im Hausbau sowie für die Herstellung von Outdoor-Möbeln und in Umweltschutzprojekten etc. präzise realisiert.
Eine eigenständige Produktlinie startete KORODUR außerdem mit der Produktion und dem Vertrieb von Bentonit Katzenstreu.
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Israel: Neue Besucherroute durch den Tunnel der Klagemauer
Posted by PM-Ersteller - 03/08/21 at 04:08:22 p.m.Inklusive neu entdecktem Prachtbau aus der Zeit des Zweiten Tempels
Anfang August werden die Western Wall Heritage Foundation und die Israelische Altertumsbehörde (IAA) eine neu entwickelte Besucherroute durch den Tunnel der Klagemauer eröffnen. Die neue Route bietet Interessierten dabei Einblick in einen bei archäologischen Ausgrabungen in den Westmauertunneln entdeckten öffentlichen Prachtbau aus der Zeit des Zweiten Tempels.
Die Erschließung des Teils des Tunnels westlich des Wilson Arch und des Tempelberges begann bereits vor 200 Jahren: Charles Warren entdeckte und dokumentierte diesen Teil der Mauer im 19. Jahrhundert. Verschiedene Archäologen führten im 20. Jahrhundert seine Arbeit weiter. Mittlerweile sind die Arbeiten abgeschlossen und ermöglichen Besuchern einen Einblick in die antiken Gebäudestrukturen der heiligen Stätte. Die Archäologen legten zwei identische prächtige Säle offen, in ihrer Mitte ein kunstvoller Brunnen. Die Wände der Kammern und des Brunnens waren mit skulptiertem Gesims geschmückt, das mit korinthischen Ordnungen verzierte Pilaster trug. Dieser dekorative Stil ist dabei typisch für die opulente Architektur der Zweiten-Tempel-Periode. In der späten Periode des Zweiten Tempels, vor dessen Zerstörung, wurden noch einmal umfangreiche Renovierungen an dem Gebäude vorgenommen. In einer der drei separaten Kammern wurde ein gestuftes Becken installiert, das als rituelles Bad genutzt wurde.
Für Besucher ermöglicht die neue Route ein noch tieferes Eintauchen in die Geschichte der Klagemauer, wie Mordechai Soli Eliav, Vorsitzender der Western Wall Heritage Foundation verdeutlicht: „Es ist aufregend, ein so großartiges Bauwerk aus der Zeit des Zweiten Tempels zu enthüllen. Diese Kammern sind Teil eines neuen Rundgangs durch die Westmauer-Tunnel, bei dem die Besucher faszinierende Funde sehen und zum ersten Mal auf der gesamten Strecke zwischen Überresten aus der Zeit des Zweiten Tempels wandern können, die die Komplexität des jüdischen Lebens in Jerusalem zwischen der hasmonäischen und der römischen Zeit veranschaulichen.“ Auch Shachar Puni, Architekt der Konservierungsabteilung der IAA, verdeutlicht: „Die neue Route ermöglicht ein besseres Verständnis dieser komplexen und wichtigen Stätte und hebt gleichzeitig das Ausmaß dieses großartigen Bauwerks hervor. Indem wir den Weg für die Öffentlichkeit zugänglich machen, lernen die Besucher eine der faszinierendsten und beeindruckendsten Orte in der Altstadt von Jerusalem kennen.“
Laut Dr. Shlomit Weksler-Bdolach, Ausgrabungsleiterin im Auftrag der IAA „ist dies zweifellos eines der prächtigsten öffentlichen Gebäude aus der Zeit des Zweiten Tempels, das jemals außerhalb der Tempelbergmauern in Jerusalem freigelegt wurde. Es wurde etwa 20-30 n. Chr. erbaut. Das Gebäude, das offenbar an einer Straße stand, die zum Tempelberg hinaufführte, wurde für öffentliche Veranstaltungen genutzt – vielleicht war es sogar das Gebäude des Stadtrates, in dem wichtige Würdenträger empfangen wurden, bevor sie das Tempelgelände und den Tempelberg betraten. Besucher der Stätte können sich heute ein Bild von der Opulenz des Ortes machen: Die beiden Seitenkammern dienten als prunkvolle Empfangsräume und zwischen ihnen befand sich ein prächtiger Brunnen, dessen Wasser aus Bleirohren sprudelte, die inmitten der aus der Wand herausragenden korinthischen Ordnungen eingearbeitet waren. Die Ausgrabung legte auch die ursprünglichen massiven Steinplatten frei, mit denen das antike Gebäude gepflastert war. Die Archäologen glauben, dass in den Gasträumen, die auch zum Essen genutzt wurden, hölzerne Liegesofas standen, die nicht erhalten geblieben sind.“
Die von Dr. Weksler-Bdolach beschriebenen Liegespeiseräume waren dabei in der griechischen, hellenistischen und römischen Welt vom fünften Jahrhundert v. Chr. bis zum dritten oder vierten Jahrhundert n. Chr. durchaus üblich. Archäologen sind sie aus Privathäusern, Palästen, Tempeln, Synagogenkomplexen und zivilen Anlagen bekannt. Die Ausgrabungsleiterin führt weiter aus: „Das Essen oder Schmausen im Liegen wird schriftlich bereits in der ersten Hälfte des achten Jahrhunderts im Buch Amos erwähnt – als der Prophet die Menschen in den Königreichen Juda und Israel maßregelt.“
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