Breidenbacher Hof mit Award „bonum noctis superioris“ ausgezeichnet
Posted by PM-Ersteller - 07/10/25 at 04:10:49 p.m.Neue Auszeichnung feiert Premiere auf der HotelTalk-Bühne.
Der Breidenbacher Hof in Düsseldorf ist im Rahmen des „HotelTalk“ 2025 mit dem erstmals vergebenen Award „bonum noctis“ ausgezeichnet worden. Das vom Magazin Cost & Logis veranstaltete Event ist bekannt für hochkarätig besetzte Diskussionsrunden und exklusives Networking. Rund 200 Gäste verfolgten die Award-Premiere im The Fontenay Hamburg.
Der Award „bonum noctis“ wird auf Grundlage anonymer Hotel-Tests vor Ort inklusive Übernachtung vergeben. Bis zu 240 Kriterien fließen in die Bewertung ein. Viele davon basieren auf Messungen, etwa der Hygiene, des Geräuschpegels und der tatsächlichen Raumgröße. Der Award würdigt überragende Leistungen in der Hotellerie (Zimmer, Bett, Bad, Hygiene und Service). Getestet wurden bisher rund 150 Hotels in Deutschland und der Schweiz. HotelTalk-Veranstalter Jens Riemann: „Die Objektivität und Professionalität der Tests hat uns überzeugt und dazu veranlasst, den Award auf die HotelTalk-Bühne zu heben – zumal die Tests längst einen Stammplatz in unserem Magazin haben.“
Am besten abgeschnitten von den inzwischen 150 unabhängig durchgeführten Hotel-Tests hat eben der Breidenbacher Hof. Mit großem Abstand, wie Tester und Journalist Jens Rosenbaum in seiner Laudatio hervorhob. Das noble Hotel aus Düsseldorf habe auch beim Re-Test vollends überzeugt. Daher auch der Award-Zusatz „superioris“. In seiner Laudatio hob der Test-Profi Jens Rosenbaum hervor, dass hinter jeder Spitzenleistung ein Spitzenteam steht. Und hinter jedem Team jemand, der es leitet, motiviert und Verantwortung trägt. Im Breidenbacher Hof ist das CEO und Managing Partner Cyrus Heydarian, der den Award bei dem diesjährigen HotelTalk entgegennahm.
Um die Selektion noch zu verfeinern, wird eine weiterentwickelte Systematik eingeführt, die 2026 erstmals zur Geltung kommt. HotelTalk-Gründer Jens Riemann: „Wichtig ist uns, maximale Fairness bei der Auswahl der zu testenden Hotels zu gewährleisten, die sich weiterhin nicht um die Auszeichnung bewerben können. Wir setzen auf Transparenz und werden das weiterentwickelte Vorgehen in einer der kommenden Ausgaben unseres Magazins Cost & Logis vorstellen.“
Bildquelle: Achim Multhaupt/Der HotelTalk.
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Der HotelTalk ist eine seit 2016 durchgeführte Veranstaltung für Führungskräfte aus der Hotellerie. Im Mittelpunkt stehen Diskussionsrunden mit hochrangigen Gästen, interaktive Formate sowie aktuelle Themen rund um Management, Technologie und Innovation. Gleichzeitig bietet das Event eine etablierte Networking-Plattform in einem exklusiven Rahmen.
Der HotelTalk wird begleitet von einem professionellen Kamerateam und versteht sich als Forum für Austausch und Impulse zur Weiterentwicklung der Branche. Veranstalter ist Jens Riemann, der das Event mit seinem Team jährlich im Luxushotel The Fontenay Hamburg ausrichtet.
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Ehemaliger Agri Terra „Mitarbeiter“ wird Argentiniens Präsident
Posted by PM-Ersteller - 01/12/23 at 09:12:38 a.m.In einem atemberaubenden Aufstieg wird der Wirtschaftswissenschaftler und Polit-Neuling Javier Milei zum neuen Präsidenten Argentiniens gewählt – nur zwei Jahre nach seinem politischen Debüt.
Die Sensation ist perfekt – der Polit-Neuling Javier Milei wird neuer Präsident in Argentinien. Der dem liberal-konservativen Lager zugehörige Ökonom war erst vor etwa zwei Jahren überhaupt in die Politik gegangen, wurde dann im ersten Anlauf gleich Abgeordneter und nun zum neuen Präsidenten des südamerikanischen Landes gewählt.
Noch in 2021 gehörte er der Fernsehsendung Libres para Elegir des deutsch-paraguayischen Unternehmers Carsten Pfau an und war in diesem Zusammenhang Mitarbeiter der Agri Terra Gruppe, der die Sendung gehört. Viele der Episoden sind noch heute auf Milei´s YouTube-Kanal zu finden.
„Javier war immer sehr beeindruckend in unseren Sendungen, ein fesselnder Redner mit gestochen scharfer Rhetorik und überzeugender Argumentation“, erinnert sich Carsten Pfau an die Zeit mit dem Argentinier. „Wir sind nach wie vor in Kontakt, haben auch noch am Wahltag Nachrichten ausgetauscht und natürlich freue ich mich, dass er es geschafft hat“, so Pfau weiter.
Argentiniens neuer Präsident gehörte früher einer Rockband an und war Fußball-Torwart, er weigert sich, seine Haare zu kämmen und verteidigt vehement klassisch-liberale und libertäre Werte. Er tritt für einen minarchistischen (also einen auf das gerade noch notwendige Minimum verkleinerten) Staat ein und verschenkte als Abgeordneter sein Gehalt, da er der Meinung ist, Politiker sollten nicht vom Volk bezahlt werden. Jeden Monat verloste er sein Abgeordneten-Salär, das alleine brachte ihm mehr Publicity ein als jede Werbekampagne. Aus jeder Wahlkampf-Debatte ging er als klarer Sieger hervor.
Der anfangs belächelte Außenseiter erreichte in der Stichwahl, also der zweiten Runde der argentinischen Präsidentschaftswahlen, ein Rekordergebnis. In manchen Teilen Argentiniens stimmten bis zu 80 % der Wahlberechtigten für den Exoten. Das wirtschaftlich stark gebeutelte Land im Süden des amerikanischen Kontinents steht vor großen Herausforderungen. Noch in den 1920er Jahren galt die Gaucho-Nation als reichstes Land der Welt, dessen Hauptstadt Buenos Aires oft als das Paris Südamerikas angesehen wurde. Heute finden sich über die Hälfte der Argentinier unterhalb der Armutsgrenze. Nach Ansicht von Javier Milei ist dies durch staatliche Misswirtschaft und völlig falsche Politik verursacht worden, dies will der Wirtschaftswissenschaftler bald ändern.
„Javier ist extrem intelligent, mathematisch hochbegabt, sein Verstand ist messerscharf“ beschreibt Carsten Pfau den angehenden Staatsmann. „Wenn einer die großen Aufgaben in Argentinien lösen kann, dann er“, ist sich Pfau sicher. Der deutsche Unternehmer hatte von Anfang an an den Erfolg seines ehemaligen TV-Kollegen geglaubt. „Als er uns eröffnete, dass er als Abgeordneter kandidieren wolle, sagte ich ihm gleich, dass er eines Tages Präsident werden würde. Das meinte ich bereits damals ganz ernst. Dass sich dies so schnell bewahrheiten würde, hätte ich dann allerdings auch nicht gedacht“ berichtet Pfau, und erinnert sich: „Wir sind mit Javier in Paraguay in einem Restaurant zum Essen gegangen, und es war unglaublich, wie viel Zuspruch er erhielt, spontanen Applaus, Jubel. Da spürte man schon, wie beliebt er bereits damals war, und da war er noch nicht einmal Abgeordneter. Wir haben daraufhin immer bei mir zu Hause gegessen, um Javier wenigstens etwas Privatsphäre zu gönnen“.
Eneas Biglione, Vorsitzender des argentinischen Thomas-Jefferson-Instituts und feuriger Wahlkampfhelfer im Team Milei, ist sich sicher, dass die Sendung _Libres para Elegir_ einen elementaren Beitrag am schnellen Erfolg des Ökonomen hatte. „Viele Argentinier leben in Paraguay, und viele Paraguayer sind nach Argentinien ausgewandert und dort inzwischen wahlberechtigt. Die schauen die Sendung und konnten sich so schon recht früh mit Milei´s Ideen und Vorschlägen auseinandersetzen. Das hat ihm sehr geholfen. Die Auslandsstimmen haben mit überwältigender Mehrheit für ihn gestimmt, und auch in Argentinien bereitete die paraguayische Fernsehsendung den Boden für die spätere Kampagne“, so Biglione.
„Mal sehen, wen wir als nächsten einladen und zum Präsidenten machen“, scherzt Carsten Pfau, darauf hin angesprochen, dass auch der erst im April diesen Jahres mit überwältigender Mehrheit zum paraguayischen Präsidenten gewählte Santiago Peña einst Gast in Pfau´s Talkshow war. Aber der Investor schlägt dann auch ernste Töne an. „Wenn Javier Milei scheitert, dann wird es für liberal-konservative Politiker in Zukunft schwer sein, an die Macht in Argentinien zu kommen, der linke Flügel würde dann wieder übernehmen. Die völlig verfehlte Steuer- und Subventionspolitik der Peronisten, also der argentinischen Linken, haben das Land ja erst in die Misere geritten, und es wird dauern, da wieder herauszukommen. Argentinier sind tendenziell sehr ungeduldig, wollen schnelle Resultate sehen. Man kann Javier nur viel Glück und viel Erfolg bei dieser Herkulesaufgabe wünschen, ein starkes, gesundes Argentinien würde der Region sehr guttun“, so Pfau zum Abschluss.
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Libres para Elegir (frei zu wählen) ist eine paraguayische politische Talkshow, die jeden Sonntagabend auf dem Kabelfernsehsender Unicanal ausgestrahlt wird. Die Sendung wurde von dem deutschen Unternehmer Carsten Pfau und dem paraguayischen Fernsehproduzenten Hernán Rodriguez entwickelt. Sie wurde im Juli 2020 erstmals ausgestrahlt. Eine Gruppe von vier Experten diskutiert und debattiert über Themen aus Politik und Wirtschaft. Gelegentlich werden auch Gäste in die Sendung eingeladen. Der ideologische Hintergrund der Teilnehmer ist liberal-konservativ.
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