MS-Symposium der AMSEL für Ärzte 2025

Neues zur Therapie und Diagnose der Multiplen Sklerose: AMSEL-Fachtagung informierte Ärzte zu aktuellen Entwicklungen bei der MS.

BildMenschen, die an einer unheilbaren Erkrankung wie der Multiplen Sklerose (MS) erkrankt sind, sollten im Alltag die bestmögliche Behandlung nach neuesten Erkenntnissen erfahren. Um das zu ermöglichen, bildet AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V., Fachärzte wie Neurologen mit einem auf MS spezialisierten Symposium regelmäßig fort. Bei der AMSEL-Fachtagung 2025 für Ärzte, die von der Landesärztekammer mit sechs CME-Fortbildungspunkten anerkannt wurde, informierten sechs renommierte MS-Experten zu aktuellen Entwicklungen bei der MS – von der Immunpathogenese über aktualisierte Diagnosekriterien bis hin zu modernen Therapieansätzen.

Prof. Dr. med. Peter Flachenecker, Vorsitzender des Ärztlichen Beirats der AMSEL und Chefarzt des Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof in Bad Wildbad, führte durch das Programm des 11. Stuttgarter MS-Symposiums der AMSEL. 80 Fachärzte nahmen daran teil und wichtige Impulse für ihren Praxis- oder Klinikalltag mit, um ihre MS-erkrankten Patienten bedürfnisorientiert, nach neuestem Wissens- und Forschungsstand behandeln und begleiten zu können. Multiple Sklerose ist eine komplexe Krankheit, von der weltweit fast drei Millionen Menschen betroffen sind. Es gibt zahlreiche Studien zur Krankheitsentstehung und Entwicklung neuer Präparate, zahlreiche Ansätze die MS zu behandeln. Einen umfassenden und unabhängigen Überblick zu behalten, ob für Patient oder Arzt, ist nicht einfach. Seit 1974 ist AMSEL als Fachverband, Interessenvertretung und Selbsthilfeorganisation für Menschen mit MS da. AMSEL unterstützt und informiert Betroffene sowie auch deren Umfeld. Deshalb ist das AMSEL-Ärztesymposium ein wichtiger Baustein, das Ärzte von MS-Kranken mit medizinisch fundierten Updates zur MS versorgt.

MS-spezifische Fortbildung für eine optimierte MS-Behandlung

Beim diesjährigen MS-Symposium machte Prof. Dr. med. Uwe Klaus Zettl, Oberarzt in der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Rostock, den Auftakt. Er stellte die vielfältigen Messmethoden bei MS vor, beispielsweise die Bewertungsskala EDSS (Expanded Disability Status Scale), die dazu dient, den Behinderungsgrad von Menschen mit MS zu erfassen, bildgebende Verfahren (MRT) bis hin zu speziellen Serum-Biomarkern der MS. Zum Thema Immunpathogenese der fortschreitenden MS erklärte Prof. Dr. med. Thomas Korn, Direktor des Instituts für Experimentelle Neuroimmunologie und stellvertretender Klinikdirektor der Neurologischen Klinik des Klinikums rechts der Isar, dass es bis dato keinen etablierten Biomarker zur Messung der Progression gebe, allerdings bereits vielversprechende Ansätze von Markern im Blut, die eine progrediente Verschlechterung im Rahmen einer MS objektiv quantifizieren könnten. Mut machte auch Prof. Dr. med. Oliver Neuhaus, Chefarzt der Klinik für Neurologie am SRH-Klinikum Sigmaringen. Mit den 2024 überarbeiteten Diagnosekriterien der MS, die nach dem Neurologen William Ian McDonald benannt sind, der sie 2001 einführte, ließe sich MS heute früher und sicherer feststellen.

Dass sich Sport und Bewegung bei MS positiv auf Muskelkraft, Ausdauer, Gleichgewicht und auch den MS-Verlauf auswirken können, bekräftigte nochmals Dr. Alexander Tallner, Innovationsmanager für digitale Gesundheitsinterventionen, Bad Kissingen. Auch digital, so der Bewegungscoach, gebe es viele Möglichkeiten die Bewegungsversorgung zu unterstützen. Prof. Dr. med Mathias Mäurer, Chefarzt der Klinik für Neurologie und Ärztlicher Direktor des Klinikums Würzburg Mitte, sprach über Chancen und Grenzen der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (kurz ASV), auf die seit 2023 auch MS-Erkrankte Anspruch haben, oft aber eine aufwendige Umsetzung für viele niedergelassene Ärzte darstelle. Den Abschluss machte Prof. Dr. med. Mathias Buttmann, Chefarzt der Klinik für Neurologie im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim, mit einer Analyse von Nutzen und Risiken von Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitoren (BTKi) in der MS-Therapie, einer in Kürze zu erwartenden neuen Substanzgruppe für die Behandlung der MS, erstmals auch für den fortschreitenden Verlauf. Bisher stehen 19 zugelassene Wirkstoffe für die verlaufsmodifizierende Therapie der MS zur Verfügung, hauptsächlich zur Behandlung des schubförmigen Verlaufs.

Jederzeit aktuelle Informationen rund um die MS gibt es auf www.amsel.de.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

AMSEL e.V.
Frau Michaela Seyerlen
Nöllenstraße 7
70195 Stuttgart
Deutschland

fon ..: 071169786-10
web ..: https://www.amsel.de
email : m.seyerlen@amsel.de

AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V. ist Fachverband, Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung für Menschen mit Multipler Sklerose (MS) in Baden-Württemberg. Die Ziele der AMSEL: MS-Kranke informieren und ihre Lebenssituation nachhaltig verbessern. Der AMSEL-Landesverband hat rund 7.200 Mitglieder, über 60 AMSEL-Gruppen und 15 Junge Initiativen in ganz Baden-Württemberg. Mehr unter www.amsel.de

Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems. Aus bislang noch unbekannter Ursache werden die Schutzhüllen der Nervenbahnen an unterschiedlichen Stellen angegriffen und zerstört, Nervensignale können in der Folge nur noch verzögert oder gar nicht weitergeleitet werden. Die Symptome reichen von Taubheitsgefühlen über Seh-, Koordinations- und Konzentrationsstörungen bis hin zu Lähmungen. Die bislang unheilbare, aber mittlerweile behandelbare Krankheit bricht gehäuft zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr aus.

MS in Zahlen: 38.000 MS-Kranke in Baden-Württemberg, 3,4 MS-Kranke pro 1.000 Einwohner in Baden-Württemberg, 2.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Baden-Württemberg, 5 – 6 Diagnosen täglich in Baden-Württemberg, 280.000 MS-Kranke deutschlandweit, 1,2 Mio. MS-Kranke europaweit, 2,9 Mio. MS-Kranke weltweit

Pressekontakt:

AMSEL e.V
Frau Christina Hochstrate
Nöllenstraße 7
70195 Stuttgart

fon ..: 07116978661
email : kommunikation@amsel.de

Merkle CAE Solutions: Kunststoffsymposium 2025

Nachhaltige Kunststoffentwicklung im Fokus

BildNach dem großen Erfolg der Kunststoff-Symposien 2018 und 2019 bei Merkle CAE Solutions, laden in diesem Jahr GARDENA Manufacturing GmbH, Merkle CAE Solutions GmbH, die Hochschule Aalen und die PLEXPERT GmbH zum fachlichen Austausch. Im Rahmen des Invest-BW-Forschungsprojekts „SusPlasPro – Ganzheitliches Circular Engineering für nachhaltige Kunststoffprodukte“ findet am 19. und 20. November 2025 in Heidenheim ein zweitägiges Symposium, rund um den zukunftsweisenden Einsatz von Post-Consumer-Rezyklaten (PCR), statt.

Im Fokus stehen Strategien und Technologien zur Entwicklung nachhaltiger Kunststoffprodukte mit reduziertem CO?-Fußabdruck – ein Thema, das nicht nur die Forschung, sondern vor allem auch die Industrie bewegt. Konstrukteure, Entwicklungsingenieure, und Projektverantwortliche erhalten praxisnahe Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse, sowie industriell bewährte Anwendungen.

Nachhaltige Kunststoffprodukte gestalten
Den Auftakt bildet am 19. November 2025 ab 14 Uhr ein Einsteigerseminar für Fachkräfte, die sich mit den Grundlagen nachhaltiger Kunststofftechnik vertraut machen möchten. Der Symposiums-Tag am 20. November bietet ab 9:00 Uhr ein vielfältiges Vortragsprogramm mit Beiträgen aus Forschung und Industrie.

Mitmachen & profitieren
Interessierte können sich ab sofort anmelden – gerne auch mit einem eigenen Vortrag. Industrievertreter, die einen Fachbeitrag leisten, erhalten kostenfreien Zugang zum Symposiums-Tag am 20.11.2025.

Datum:
19. und 20. November 2025

Veranstaltungsort:
Merkle CAE Solutions GmbH, Friedrichstraße 1, 89518 Heidenheim

Teilnahmegebühren bei Anmeldung bis 30.09.2025:
o Einsteigerseminar (19.11.): 397 EUR
o Fachvorträge (20.11.): 397 EUR
o Kombipaket: 667 EUR

Teilnahmegebühr bei Anmeldung ab 01.10.2025:
o Einsteigerseminar: 497 EUR
o Fachvorträge: 497 EUR
o Kombipaket: 897 EUR

Anmeldung und weitere Informationen unter:
https://www.merkle-cae.de/kunststoffsymposium-2025

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Merkle CAE Solutions GmbH
Herr Stefan Merkle
Friedrichstraße 1
89518 Heidenheim
Deutschland

fon ..: 07321 9343-0
web ..: https://www.merkle-cae.de
email : kontakt@merkle-partner.de

Das Unternehmen Merkle CAE Solutions GmbH in Heidenheim wurde 1989 als Merkle & Partner GbR von Luft- und Raumfahrtingenieur Stefan Merkle gegründet. Merkle CAE Solutions GmbH zählt zu den ersten und führenden Dienstleistern für ingenieurwissenschaftliche Berechnungen und Simulationen in Deutschland. Am Hauptsitz Heidenheim und den Niederlassungen Homburg/Saar und Erfurt bearbeiten die ca. 50 Mitarbeiter jedes Jahr rund 500 Kundenprojekte aus den Kerngebieten Strukturanalyse, Strömungssimulation und virtuelle Produktentwicklung. Zum Kundenkreis zählen namhafte Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Luft- und Raumfahrttechnik, der Automobilindustrie, der Konsumgüterindustrie und dem Schiffbau.

Pressekontakt:

KOKON – Marketing
Frau Marion Gräber
Weveldweg 7
86697 Oberhausen

fon ..: 0175 1661622
email : info@kokon-marketing.de

Volles Haus, voller Erfolg: Symposium „Facilitation als Leadership“ begeistert Fachpublikum in Berlin

Facilitation als Leadership: Über 150 Gäste erlebten in Berlin ein inspirierendes Symposium zu moderner Führung – voller Impulse, Austausch und neuen Perspektiven für zukunftsfähiges Leadership.

BildPressemitteilung
bbw | Berlin | 17.02.2025

Volles Haus, voller Erfolg: Symposium „Facilitation als Leadership“ begeistert Fachpublikum in Berlin

Berlin, 3. Juli 2025 – Mit einem vollbesetzten Haus, hochkarätigen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sowie intensiven Workshops und lebhaften Diskussionen war das Symposium „Facilitation als Leadership“ am 2. Juli 2025 im Haus der Wirtschaft ein voller Erfolg. Das bbw Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg unterstrich mit dieser Veranstaltung eindrucksvoll seine Rolle als führender Weiterbildungspartner für zukunftsorientierte Führung.

Über 150 Teilnehmende erlebten einen Tag, der ganz im Zeichen einer modernen, menschenzentrierten Führungskultur stand. In inspirierenden Vorträgen, interaktiven Formaten und praxisnahen Workshops wurde deutlich: Die Zukunft von Leadership liegt in der Fähigkeit zur aktiven Begleitung, zur Förderung von Dialog und zur Stärkung psychologischer Sicherheit im Team – kurz: in der Facilitation.

„Wir wollten zeigen, wie Führung heute neu gedacht werden kann – klar, empathisch, verantwortungsvoll. Dass so viele Menschen unserer Einladung gefolgt sind, zeigt den enormen Bedarf an Austausch, Reflexion und Weiterentwicklung im Bereich Leadership“, sagte Jacqueline Lebe, Geschäftsbereichsleiterin Unternehmensdienstleistungen beim bbw und Ausrichterin des Symposiums. „Es war bewegend zu sehen, mit wie viel Offenheit, Energie und Neugier unsere Gäste sich eingebracht haben.“

Neben einer inspirierenden Keynote von Thomas Stiegler und spannenden Impulsen von erfahrenen Coaches und Führungsexperten bot das Symposium praxisorientierte Sessions zu Themen wie systemische Interventionen, psychologische Sicherheit und Supervision unter anderem mit Dr. Thomas Koditek. Die Veranstaltungen waren durchweg gut besucht und regten zu intensivem Erfahrungsaustausch an. Abgerundet wurde der Tag durch ein exzellentes Catering und zahlreiche Gelegenheiten zum Netzwerken.

Dirk Radtke, Geschäftsführer des bbw, zeigte sich beeindruckt von der Resonanz: „Wir sind stolz, dass das Symposium so vielen Führungskräften, Beratern und Beraterinnen und Personalverantwortlichen neue Impulse geben konnte. Die positive Energie im Raum war ansteckend. Dieses Event hat einmal mehr gezeigt, wie zentral Bildung und Dialog für eine zukunftsfähige Arbeitswelt sind.“

Zum Abschluss des Tages bedankte sich das Organisationsteam herzlich bei allen Beteiligten, Referierenden, Partnern sowie bei den engagierten Gästen, die die Veranstaltung zu einem echten Highlight gemacht haben.

Wer tiefer in das Thema Leadership einsteigen und sich systematisch weiterbilden möchte, findet beim bbw Bildungswerk zahlreiche Lehrgänge und Seminare – von Facilitation über systemisches Coaching bis zu Führungskräftetrainings.

Link zur Webseite: www.bbw-weiterbildung.de

Foto zur Pressemitteilung: bbw Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg

PM_Symposium_bbw: Die Veranstalter des Symposiums.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

bbw Akademie für Betriebswirtschaftliche Weiterbildung GmbH
Herr Lars Kramer
Rheinpfalzallee 82
10318 Berlin
Deutschland

fon ..: 03050929-409
web ..: http://www.bbw-gruppe.de
email : lars.kramer@bbw-akademie.de

Das bbw Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg ist eine gemeinnützig tätige Unternehmensgruppe in Berlin-Brandenburg. An der Seite der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) entwickelt das bbw Fach- und Führungskräfte für Unternehmen in vielen Branchen.
Mit vielfältigen Aus-, Weiterbildungs- und Studienangeboten ist die bbw Gruppe professioneller Bildungspartner der Wirtschaft auf allen Niveaustufen beruflicher Bildung. Die bbw Gruppe ist mit aktuell rund 20 Bildungszentren und Standorten in der Region präsent. Zum bbw gehört auch eine der größten privaten, staatlich anerkannten Hochschulen der Hauptstadtregion – die bbw Hochschule – mit einem umfangreichen Bachelor- und Master-Studienangebot. Die bbw Gruppe ist in ein breites Netzwerk von Bildungsinstitutionen, Unternehmen und Verbänden eingebunden – lokal, regional und international.

Näheres über die bbw Gruppe im Internet:
www.bbw-gruppe.de, www.bbw-hochschule.de, www.bbw-weiterbildung.de und www.bbw-berufliche-schulen.de + Facebook, Twitter, YouTube, Instagram

Pressekontakt:

bbw Akademie für Betriebswirtschaftliche Weiterbildung GmbH
Herr Lars Kramer
Rheinpfalzallee 82
10318 Berlin

fon ..: 03050929-409
web ..: http://www.bbw-gruppe.de
email : lars.kramer@bbw-akademie.de