Zusammenführung aktueller Studien: Nur jeder fünfte Deutsche besteht einen einfachen Finanztest

Aktuelle Studien aus Gesundheitsforschung, Steuerrecht und Finanzbildung zeigen: In zentralen Lebensbereichen wird mit erheblichen Wissenslücken navigiert.

Aktuelle Daten aus Finanzbildung, Gesundheitsforschung und Steuerrecht zeichnen ein konsistentes Bild: In zentralen Lebensbereichen wird mit erheblichen Wissenslücken navigiert, oft ohne dass die Betroffenen es bemerken.

Eine Zusammenführung der Studienergebnisse im Überblick:

Finanzkompetenz:
Nur 21% der Erwachsenen in Deutschland beantworten alle zehn Grundfragen zur Finanzkompetenz korrekt. Rund ein Drittel scheitert bereits am Konzept des Zinseszinses, dem wichtigsten Mechanismus für langfristiges Sparen und Investieren.
Quelle: BaFin / OECD, 2023.

Gesundheitskompetenz:
58,8% der Bevölkerung haben eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz. 74,7% haben Schwierigkeiten, Gesundheitsinformationen auf ihre Verlässlichkeit zu prüfen. Der Wert hat sich gegenüber früheren Erhebungen verschlechtert, nicht verbessert.
Quelle: Health Literacy Survey HLS-GER 2, Universität Bielefeld, 2021.

Steuerkompetenz bei Plattformeinkünften:
52,9% der Befragten fühlen sich unsicher oder überfordert bei der korrekten steuerlichen Angabe von Einkünften aus Plattformen wie Vinted, Airbnb oder Kryptobörsen. Nur 16,1% geben an, den vollen Überblick zu haben. Auffällig: Auch die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen, die diese Plattformen am aktivsten nutzt, ist nicht sicherer als ältere Generationen.
Quelle: BuchhaltungsButler, Januar 2026, n=1.010, repräsentativ für Deutschland (18-64 Jahre).

Digitale Geschäftsbedingungen:
91% aller Nutzer stimmen den Geschäftsbedingungen digitaler Dienste zu, ohne sie zu lesen. Bei den 18- bis 34-Jährigen sind es 97%. Forschende der Carnegie Mellon University haben berechnet, dass das vollständige Lesen aller Datenschutzerklärungen, die einem durchschnittlichen Internetnutzer begegnen, 76 Arbeitstage pro Jahr in Anspruch nehmen würde.
Quellen: Deloitte Global Mobile Consumer Survey, 2017. McDonald & Cranor, Carnegie Mellon University, 2008.

Der psychologische Hintergrund

Die Kognitionsforschung liefert eine mögliche Erklärung für dieses Muster. Das Phänomen der Illusion of Explanatory Depth, erstmals beschrieben von Rozenblit und Keil (Yale University, 2002), zeigt: Menschen überschätzen systematisch ihr Verständnis komplexer Zusammenhänge. In Experimenten bewerteten Versuchspersonen ihr Wissen mit 4 bis 5 von 7 Punkten. Nach dem Versuch einer tatsächlichen Erklärung fielen die Selbstbewertungen auf 2 bis 3.

Eine 2023 im Fachjournal Judgment and Decision Making veröffentlichte Folgestudie ergänzt: Bereits das Erklären eines einzigen komplexen Sachverhalts führt dazu, dass Versuchspersonen auch bei anderen Themen realistischer einschätzen, wie wenig sie tatsächlich wissen. Die Illusion ist also durchbrechbar.

Einordnung

Die zusammengeführten Daten legen nahe, dass es sich nicht um isolierte Kompetenzlücken handelt, sondern um ein übergreifendes Muster: Vertrautheit mit Systemen wird regelmäßig mit Verständnis verwechselt. Technische Kompetenz im Umgang mit digitalen Plattformen übersetzt sich nicht automatisch in regulatorisches oder finanzielles Wissen.

Eine ausführliche Analyse und Einordnung dieser Ergebnisse ist hier verfügbar.

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Herr Fabian Lindhofen
Schönhauser Allee 149
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Zu viele Krisen, zu wenig Ruhe – warum mentale Balance zur Überlebensfrage wird

Krisen, Dauerstress, ständige Reizüberflutung: Immer mehr Menschen fühlen sich mental erschöpft. Studien zeigen, dass bestimmte Pflanzenstoffe für Nerven und innere Balance immer wichtiger werden.

BildSalzburg, 12.1.2026. Die Welt steht gefühlt ständig unter Strom – und wir gleich mit. Immer mehr Menschen berichten von Müdigkeit, Dauerstress und innerer Anspannung. Neue Studien zeigen: Bestimmte Pflanzenstoffe und Mikronährstoffe rücken immer stärker in den Fokus, wenn es um Nervenstärke und mentale Balance im Alltag geht.

Kriege, Wirtschaftskrisen, steigende Preise, Dauer-News und permanente Erreichbarkeit – Stress kommt heute aus allen Richtungen. Was früher Ausnahmesituationen waren, ist für viele Menschen zur neuen Normalität geworden. Mentale Belastung ist längst kein Randthema mehr, sondern betrifft Millionen – quer durch alle Altersgruppen.

Was Studien zeigen: Pflanzenstoffe unter der Lupe der Wissenschaft

In der Forschung stehen dabei seit Jahren bestimmte Pflanzenstoffe im Fokus – allen voran _Rhodiola rosea_ (Rosenwurz) und Safran (_Crocus sativus_). Beide Pflanzen werden traditionell genutzt und sind mittlerweile gut wissenschaftlich untersucht.

So zeigte eine placebokontrollierte Studie mit 40 Studierenden unter akutem Prüfungsstress, dass bereits 100 mg Rhodiola-Extrakt täglich über 20 Tage mit einer 42 % geringeren mentalen Erschöpfung im Vergleich zur Placebogruppe verbunden waren.

Eine weitere klinische Studie mit 89 Erwachsenen untersuchte die Einnahme von 340 mg Rhodiola-Extrakt pro Tag über sechs Wochen. Das Ergebnis: Die gemessenen Belastungsscores gingen um rund 35 % zurück, insbesondere in Bereichen wie emotionale Stabilität und Schlaf.

Auch Safran wurde intensiv erforscht. In einer randomisierten Studie mit 40 Teilnehmenden zeigte sich nach 30 mg Safran-Extrakt täglich über sechs Wochen eine Verbesserung der Stimmungsscores um 56 %, während die Placebogruppe lediglich 22 % erreichte.

Nerven brauchen Nährstoffe – offiziell bestätigt

Neben Pflanzenstoffen spielen auch Mikronährstoffe eine entscheidende Rolle. Laut EU-weit zugelassenen Health Claims tragen:

B-Vitamine zur normalen Funktion des Nervensystems und zur normalen psychischen Funktion bei

Magnesium zur normalen Funktion des Nervensystems sowie zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung

Eine gute Versorgung gilt damit als wichtige Basis, um den mentalen Herausforderungen des Alltags gewachsen zu bleiben.

Biogena bündelt diese Pflanzenpower erstmals zu einem Premium-Präparat

Mit Safrodia® Superior hat Biogena erstmals eine Kombination entwickelt, die standardisierte Extrakte aus Rhodiola und Safran mit einem vollständigen Vitamin-B-Komplex und Magnesium vereint – orientiert an wissenschaftlich untersuchten Dosierungen und hochwertigen Markenrohstoffen.

Mentale Balance ist vorrangig

„Wir leben in einer Zeit, in der Stress kein Ausnahmezustand mehr ist, sondern Alltag“, sagt Albert Schmidbauer, Gründer und CEO von Biogena.
„Mentale Balance wird damit zu einer zentralen Gesundheitsfrage unserer Zeit. Mit Safrodia® Superior wollten wir eine verantwortungsvoll entwickelte, wissenschaftlich fundierte Kombination schaffen, die den Körper im Alltag begleitet – ohne Übertreibung, ohne leere Versprechen.“

Safrodia® Superior ist ab sofort bei Biogena erhältlich: www.biogena.com

_Hinweis: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise._

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Biogena GmbH & Co KG ist ein inhabergeführtes österreichisches Familienunternehmen und internationaler Premium-Anbieter für wissenschaftlich fundierte Mikronährstoff- und Gesundheitslösungen. Gegründet von Dr. Albert Schmidbauer, entwickelt und produziert Biogena alle Produkte in Salzburg und steht damit für höchste Qualitätsstandards, Transparenz und Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Die Rezepturen folgen dem konsequenten Reinsubstanzenprinzip – frei von unnötigen Zusatzstoffen – und entstehen in enger Zusammenarbeit mit über 30.000 Ärzt:innen, Therapeut:innen und Gesundheitsexpert:innen. Mit eigenen Stores, innovativen Diagnostik- und Präventionskonzepten sowie einem wachsenden Gesundheitsökosystem positioniert sich Biogena als moderne Gesundheitsdestination, die Wissenschaft, individuelle Vorsorge und Lebensqualität ganzheitlich verbindet. Mehr Informationen unter www.biogena.com

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Giftigkeitstests an Ratten: Verabreichung per Schlundsonde als Todesursache

In 21 Prozent der untersuchten Studien traten Todesfälle oder klinische Auffälligkeiten wie Atemnot auf, die direkt auf die Schlundsonde zurückzuführen waren.

BildStudie deckt hohe Zahl an Todesfällen und Verletzungen auf

Eine neue wissenschaftliche Untersuchung zeigt, dass die Verabreichung von Testsubstanzen per Schlundsonde bei Ratten deutlich häufiger zu schweren Verletzungen und Todesfällen führt als bisher angenommen. Die im Fachjournal Alternatives to Laboratory Animals veröffentlichte Studie von Dr. Katy Taylor und Kolleginnen analysierte 300 Giftigkeitsprüfungen, die zwischen 2004 und 2023 unter der europäischen Chemikalienverordnung REACH durchgeführt wurden.

In 21 Prozent der untersuchten Studien traten Todesfälle oder klinische Auffälligkeiten wie Atemnot auf, die direkt auf die Schlundsonde zurückzuführen waren. Weitere 16 Prozent wiesen Symptome auf, die mit dieser Methode in Zusammenhang stehen könnten. Für das einzelne Tier bedeutet dies ein Sterberisiko von 1 zu 250 bei der Verabreichung – in längeren Studien (90 Tage) sogar dreimal häufiger als in 28-Tage-Studien.

Die Schlundsonde – ein Metallrohr, das täglich ohne Betäubung über Rachen und Speiseröhre in den Magen eingeführt wird – kann gravierende Schäden verursachen: perforierte Luftröhre, verletzte Organe und Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge wurden regelmäßig dokumentiert. Darüber hinaus löst die Methode massiven Stress aus: erhöhte Körpertemperatur, gesteigerte Cortisolwerte, Gewichtsverlust und Leberschäden wurden beobachtet.

Neben den tierschutzrelevanten Aspekten zweifeln die Autorinnen auch die wissenschaftliche Aussagekraft solcher Tests an. Komplikationen, die durch die Schlundsonde entstehen, können leicht mit den Effekten der getesteten Substanz verwechselt werden. Dadurch besteht das Risiko, dass Chemikalien fälschlich als giftig oder reizend eingestuft werden. Auch Stressreaktionen der Tiere können die Ergebnisse verfälschen.

„Die Untersuchung zeigt, dass diese Methode nicht nur enormes Tierleid verursacht, sondern auch die Aussagekraft toxikologischer Studien gefährdet“, so Dr. Corina Gericke, stellvertretende Vorsitzende von Ärzte gegen Tierversuche. „Die ohnehin fehlende Übertragbarbeit von Tierversuchsergebnissen auf den Menschen wird durch die Schäden, die allein die Applikationsart hervorruft, noch mal unterstrichen. Zudem gibt es bereits eine Fülle an tierversuchsfreien Methoden, um Substanzen zu testen.“

Weitere Informationen

Zusammenfassung: Schäden durch Verabreichung von Substanzen per Schlundsonde bei Ratten. Ärzte gegen Tierversuche, 03.11.2025 >>

Quelle

Taylor K., Rego Alvarez L. & Grange E. The prevalence of reported gavage incidents in repeated dose toxicity studies involving rats conducted between 2004-2023. Alternatives to Laboratory Animals 2025; 53(3): 154-167

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Frau Melanie Seiler
Lustheide 85
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Deutschland

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email : seiler@aerzte-gegen-tierversuche.de

„Medizinischer Fortschritt ist wichtig – Tierversuche sind der falsche Weg!“ – Unter diesem Motto setzt sich Ärzte gegen Tierversuche e. V. seit 1979 für eine tierversuchsfreie Forschung ein, die auf dem Einsatz von modernen Methoden z.B. mit menschlichen Zellkulturen und Organchips sowie der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten basiert. Ziel ist die Abschaffung aller Tierversuche und damit eine ethisch vertretbare, am Menschen orientierte Medizin – eine Wissenschaft, die durch moderne, tierversuchsfreie Testmethoden zu relevanten Ergebnissen gelangt.

Pressekontakt:

Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Frau Gaby Neumann
Lustheide 85
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email : neumann@aerzte-gegen-tierversuche.de