Wie mit gefälschten Zahlen neue Straßenprojekte durchgedrückt werden – das Beispiel B49 bei Reiskirchen

Im Kreis Gießen beginnen dieser Tage die Bauarbeiten an einer neuen Straße. Doch die Planung würde mit etlichen Fälschungen und Manipulationen durchsetzt. Ein Beispiel für viele?

BildEnde 2025 drang eine Entscheidung der Bundesregierung in die Medien: 23 zusätzliche Straßen sollen neu gebaut werden – finanziert aus Mitteln, die eigentlich für die Sanierung von Straßen und Schienen vorgesehen waren. Alle, die sich mit Mobilitätsfragen und Klimaschutz beschäftigten, rieben sich verwundert die Augen: Hat Deutschland nicht schon zu viele, aber oft kaputte Straßen, zudem zu wenig intakte Schienenwege? Haben nicht Studien immer wieder gezeigt, dass neue Straßen nur mehr Autoverkehr erzeugen? Und was ist mit der Debatte um die völlig maroden Straßen, Schienen und Brücken? Sind plötzlich alle Warnungen vor Klimawandel und kaputter Infrastruktur sowie selbst die deutlichen Warnungen der Rechnungshöfe vor nicht mehr zu bewältigenden Instandhaltungskosten egal?

Ein Netzwerk aus Verkehrswende-Initiativen, Jurist*innen und Verkehrsplaner*innen hat jetzt im Kreis Gießen eine bemerkenswerte Recherche abgeschlossen und an einer der 23 geplanten zusätzlichen Straßenbauprojekte aufgezeigt, wie dieses mit komplett erfundenen Zahlen und bewussten Fälschungen geplant wurde. Sowohl in den zugrundeliegenden Bedarfsplänen (u.a. dem Bundesverkehrswegeplan) als auch in der Planfeststellung und im darauf folgenden Gerichtsverfahren nach Klage einer Landwirtin und eines Umweltverbandes haben das hessische Verkehrsministerium, die ausführende Behörde Hessen Mobil und die den Straßenbau unterstützende Gemeinde Reiskirchen mit diesen Fälschungen operiert und so positive Bescheide und Gerichtsurteile bewirkt. An mehreren Punkten lässt sich nachweisen, dass die Fehler keine Irrtümer, sondern bewusste Lügen sind, um das Straßenbauprojekt durchzusetzen. So sind die Verkehrszahlen in der Planung fast doppelt so hoch angegeben worden, wie es die eigenen Zählungen der Behörde ergaben. Interessanterweise sind dann bei den Lärmberechnungen die niedrigeren Zahlen verwendet worden, um möglichst wenig Schutzmaßnahmen ergreifen zu müssen. Auch Behauptungen über die Entlastungswirkung sind völlig frei erfunden, obwohl behördeneigene Befragungen von Fahrtzielen ganz andere Zahlen ergaben.

Nun fragen die Beteiligten: Ist die B49-Südumgehung Reiskirchen/Lindenstruth, wie das Projekt im Bundesverkehrswegeplan heißt, ein Einzelfall? Oder wird ständig gelogen und verbogen, um wirtschaftliche und Machtinteressen durchzusetzen? „Die offensichtlichen Fälschungen im Planungsverlauf der B49 machen den Eindruck, dass hier Routine am Werk ist“, heißt es von der Initiative „Sanieren statt planieren“. Sie fordert nicht nur die sofortige Einstellung der gerade beginnenden Bauarbeiten am untersuchten Bauprojekt und hat dazu eine mit den Fälschungen begründete Klage eingereicht, um den Plan für nichtig zu erklären, sondern hält zudem eine bundesweite Überprüfung aller Neubauprojekte auf solche Fälschungen für nötig. „Unsere B49 kann als Paradebeispiel dienen, um deutlich zu machen, dass Umwelt und Menschen nicht nur durch ständig neue Zerstörungen beeinträchtigt werden, sondern alles mit illegalen Methoden durchgezogen wird.“

Hinweise für Journalist*innen:

* Die Initiative stellt ihre Rechercheergebnisse gern zur Verfügung und steht für Nachfragen, Interviews oder dem Verfassen passender Texte bereit.
* Ein Übersichtstext zu den Problemen und Fälschungen des B49-Neubaus ist unter dem Titel „B49-Südumgehung Reiskirchen: Ein gut untersuchtes Beispiel verfehlter Verkehrspolitik“ zu finden.
* Hauptseiten zum B49-Neubau, den Zahlen, Klagen, Trassenverlauf und Protestaktionen: https://b49.siehe.website ++ die Fotos auf diesen Seiten dürfen frei verwendet werden (CC) – hochauflösende Dateien durch Klick auf die Fotos
* Der Straßenbau im Bundesverkehrswegeplan: http://www.bvwp-projekte.de/strasse/B49-G10-HE-T1-HE/B49-G10-HE-T1-HE.html

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Projektwerkstatt
Herr Jörg Bergstedt
Ludwigstr. 11
35447 Reiskirchen
Deutschland

fon ..: 06401-903283
web ..: https://b49.siehe.website
email : saasen@projektwerkstatt.de

Dieser Text stammt aus der Projektwerkstatt, einem offenen Haus mit vielen Kreativräumen, Bibliotheken und Gruppenräumen. Hier treffen sich verschiedene politisch aktive Gruppen, u.a. zur Verkehrswende.

Pressekontakt:

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Herr Jörg Bergstedt
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35447 Reiskirchen

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EU-Forschungsgelder für GISTEX

(vz). Gute Nachrichten aus dem Freistaat Thüringen. Bereits seit Anfang ded vergangenen Jahres wird die Gistex GmbH mit Hauptsitz in Erbach vom Land Thüringen gefördert.

Gemeinsam mit zahlreichen Wissenschaftlern werden in der Gistex-Niederlassung in Weimar Methoden entwickelt, um die anspruchsvollen Thüringer Böden mithilfe ökologisch unbedenklicher Gistex-Additive besser verdichten zu können. Das Ziel: Den Straßenbau in Thüringen schneller und preiswerter zu machen. Jetzt wird auch Europa auf dieses Projekt aufmerksam. Das vom Freistaat Thüringen im Rahmen eines FTI-Programmes (Forschung, Technologie und Innovation) unterstützte Projekt bekommt ab sofort Unterstützung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Mit der Gistex-Technologie könnte der Straßenbau auch in ganz Deutschland vor einem Paradigmenwechsel stehen: massive Einsparungen bei den Baukosten – ohne Kompromisse bei der Tragfähigkeit und Haltbarkeit. In Zeiten klammer öffentlicher Kassen kann das Gistex-Verfahren damit zu einem echten Gamechanger werden. Besonders geeignet ist das GISTEX- Verfahren aufgrund der unkomplizierten und schnellen Umsetzung für die Wege-Infrastruktur von Gemeinden und Städten.

Einige Projekte werden mittlerweile in ganz Deutschland von dem Erbacher Unternehmen umgesetzt. So sanierte es vor Kurzem im thüringischen Buttstädt einen 250 Meter langen Radweg. Nach konventioneller Bauart hätte die Gemeinde etwa 80.000 Euro Steuergelder dafür verwenden müssen. Jetzt kostete die (an einem Tag umgesetzte), ebenso haltbare und zudem ökologischere GISTEX-Variante nur etwa 53.500 Euro. Einsparungen, die unter anderem dadurch erzielt wurden, dass kein Bodenaustausch erforderlich war.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Gistex GmbH
Herr Franz Steiger
Helmholtzstraße 1a
3544464711 Erbach
Deutschland

fon ..: 06062 956260
web ..: https://gistex.de
email : info@gistex.de

Über die GISTEX GmbH: Die GISTEX GmbH mit Sitz im südhessischen Erbach wurde 2017 gegründet. Ihre Mission: Bodenverbesserung auf umweltverträgliche, nachhaltige Weise. Um dies zu erreichen, wird der vorhandene Boden mit Zement und mit dem Additiv „Gistrong“ vermischt und dabei ein tragfähiger Unterbau hergestellt. Dadurch wird die Sanierung aber auch der Neubau von Straßen und Wegen deutlich kostengünstiger, schneller und ökologischer, da große Mengen an CO2 während der Bauphase eingespart werden können. Bei einem eventuellen Rückbau zu einem späteren Zeitpunkt muss das Erdreich nicht entsorgt werden. Wenn gewünscht, kann der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt werden (z.B. bei Baustraßen). Das Additiv „Gistrong“ ist mehrfach auf Umweltverträglichkeit überprüft und von unabhängigen Instituten zertifiziert worden.

Pressekontakt:

vz marketing
Herr Volker Zaborowski
Am Wingert 7
35444 Biebertal

fon ..: 01713852862
email : mail@vau-zett.de

Tiefbau in Hamburg mit professioneller Unterstützung

Professionelle Projekte im Straßen- und Tiefbau in Hamburg werden von Max Wiede in allen elbnördlichen Gebieten und angrenzenden Gemeinden für öffentliche und private Auftraggeber umgesetzt.

Die Max Wiede GmbH setzt Projekte im Tiefbau und modernem Straßenbau um. Mit etwa 80 erfahrenen Mitarbeitern realisiert Max Wiede im Großraum Hamburg Bauprojekte jeder Größenordnung und arbeitet mit öffentlichen und gewerblichen Auftraggebern genauso zusammen wie mit privaten Kunden.

Planung und Umsetzung aus einer Hand

Individuelle und bedarfsgerechte Projektierung und Beratung stehen bei Max Wiede an erster Stelle. Mit langjähriger Erfahrung werden Machbarkeits- und Umsetzungspläne entworfen, in denen jedes Detail der geplanten Bauvorhaben betrachtet wird. Von der logistischen Planung über Entwässerungsmöglichkeiten der zu bebauenden Flächen bis hin zur Berücksichtigung baurechtlicher Vorschriften und Anforderungen werden die Tief- und Straßenbauprojekte fachkompetent erörtert. Moderne Baugeräte und regelmäßig in Weiterbildungen geschulte Mitarbeiter erlauben Max Wiede die reibungslose und termingetreue Umsetzung jeglicher Bauarbeiten im Kanalbau, Straßenbau, Asphaltbau, Verkehrswegebau und Betonstraßenbau.

Störungsreduzierender Asphalt- und Betonstraßenbau

Auf öffentlichen oder privaten Straßen muss es schnell gehen. Sind Straßen längere Zeit wegen schleppender Bauarbeiten blockiert, verstopfen auch angrenzende Wege und Nachbarschaften durch Verkehrsstaus. Max Wiede bietet seinen gewerblichen und privaten Kunden daher die schnelle und störungsreduzierende Umsetzung aller Asphalt- und Betonstraßenbauabreiten an. Durch detaillierte und feinteilige Einsatz- und Bauplanung können Tiefbau- und Straßenbauprojekte jeder Größenordnung termingerecht realisiert werden. Dabei setzt der Profi für den Tiefbau auf wirtschaftliche Baumethoden, intelligente Lösungen und die modernste Technik. Der fachmännische Einsatz von technologisch fortschrittlichen Großgeräten garantiert eine wirtschaftliche Bauausführung. Auftraggeber werden währenddessen über alle Bauschritte auf dem Laufenden gehalten und professionell beraten.

Max Wiede – der Tiefbau-Profi in Hamburg

Tiefbau, Kanalbau oder Straßenbau: Überall dort, wo Asphalt und Beton zum Einsatz kommen, ist Max Wiede die erste Wahl für regionale Auftraggeber. Die Max Wiede GmbH wird von den Geschäftsführern Michael Schulz, Frank Schulz und Klaus Groth geleitet und beschäftigt zurzeit etwa 80 Mitarbeiter. Hauptstandort des Hamburger Straßen- und Tiefbauers ist am Rungedamm 53 in 21035 Hamburg. Werktags zwischen 07:00 und 17:00 Uhr ist das Team telefonisch unter 040 25 25 42 0 oder per E-Mail unter info@max-wiede.de zu erreichen.

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Rungedamm 53
21035 Hamburg
Deutschland

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web ..: https://max-wiede.de/
email : info@max-wiede.de

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70178 Stuttgart

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