Sechs Mal weniger Energieeinsatz in Stolpe: HanseWerk Natur nimmt erstes kaltes Nahwärmenetz in Betrieb

60 Tonnen Kohlenstoffdioxid-Ersparnis pro Jahr: HanseWerk Natur erbaut mit der Gemeinde Stolpe und Landgesellschaft Schleswig-Holstein erstes Niedrigtemperaturnetz. Nahwärme: www.hansewerk-natur.com.

BildStolpe. Im Neubaugebiet „Kräuterpark“ in Stolpe hat Wärmenetzbetreiber HanseWerk Natur in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Stolpe und der Landgesellschaft Schleswig-Holstein die erste bidirektionale, kalte Nahwärmeversorgung im Kreis Plön errichtet. Der Wärmenetzbetreiber hat dafür eine Förderung mit Landesmitteln aus dem Landesprogramm Wirtschaft erhalten. Wärmenetzbetreiber HanseWerk Natur erreicht mit dieser Energielösung pünktlich zur Heizsaison nun einen entscheidenden Punkt: Die Geothermie-Sonden ziehen Wärme aus der Erde, die Rohrleitungen für das kalte Nahwärmenetz sind verlegt und in den ersten Häusern sind die Wärmepumpen installiert worden. Mehr zum Wärmenetzbetreiber HanseWerk Natur, zu Projekten für den Klimaschutz, Nahwärme und Fernwärme unter www.hansewerk-natur.com.

Im Rahmen einer kleinen Feier im Urzeithof wurde das Netz von HanseWerk Natur offiziell eingeweiht. Mit dabei Holger Bajorat, Bürgermeister der Gemeinde Stolpe: „Als Gemeinde sind wir ökologisch eingestellt. Mit dem Niedrigtemperaturnetz im Kräuterpark haben wir gemeinsam mit HanseWerk Natur und der Landgesellschaft SH eine innovative und zukunftsfähige Wärmeversorgung geschaffen – weg vom Gas und klimaneutral.“ Gerta Gerdes, Geschäftsführerin des Wärmenetzbetreibers HanseWerk Natur, ergänzt: „Das Netz von HanseWerk Natur benötigt bis zu sechs Mal weniger Energieeinsatz als klassische Nahwärmenetze und dank der Grünstromnutzung ist der CO2–Ausstoß gleich Null.“ So können in der Siedlung mit diesem Klimaschutz-Projekt bis zu 60 Tonnen CO2 pro Jahr gegenüber einer erdgasbetriebenen Wärmeversorgung eingespart werden.* Auch gegenüber der sonst üblichen Lösung – dezentrale Luft-Wärmepumpen in jedem Haus – sind dank Erdwärme und bidirektionalem Netz des Wärmenetzbetreiber HanseWerk Natur deutliche Effizienzvorteile erkennbar. Im gesamten Gebiet für die Wärmeerzeugung benötigt HanseWerk Natur so zehn bis 20 Prozent weniger Strom. Wer mehr über das Niedrigtemperaturnetz erfahren möchte, klickt hier: https://www.kn-online.de/lokales/ploen/stolpe-startet-oekologische-waermeversorgung-mit-kaltem-nahwaermenetz-4FTKAA7Z4RGTHAR3FBYPH7QTTA.html.

Insgesamt installiert Wärmenetzbetreiber HanseWerk Natur in der Siedlung 24 Wärmeanschlüsse für 34 Wohneinheiten, inklusive Puffer- und Warmwasserspeicher. Das Wärmenetz von HanseWerk Natur liegt in rund einem Meter Tiefe – dort speichert der Boden Wärme aus dem Sommer noch weit in die Heizperiode hinein. Auf dem Weg von der Erdsonde zum Haus erwärmt sich die Flüssigkeit also weiter. Damit spart HanseWerk Natur eine Menge Energie im Vergleich zu einer Erdsonde im eigenen Garten. HanseWerk Natur schafft mit dem kalten Nahwärmenetz eine Energielösung für zahlreiche Hausanschlüsse. Wer mehr über Energielösungen, Nahwärme und Wärmenetze erfahren möchte, klickt auf www.hansewerk-natur.com.

* Annahme: Verbrauch Siedlung Kräuterpark: 219 MWh (34 Wohneinheiten), 25% Netzverluste und 95 % Kesselwirkungsgrad multipliziert mit dem spez. Emissionsfaktor von Erdgas (183 Gramm CO2-Ausstoß pro KWh Erdgas).

HanseWerk Natur GmbH

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung. Die über 120 Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 850 Kilometern. HanseWerk Natur versorgt mehrere zehntausend Privat- und Unternehmenskunden zuverlässig 365 Tage im Jahr mit Wärme. Maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik bringen die Wärmewende voran – im Mehrfamilienhaus-Quartier, im Krankenhaus, in Industrie und Gewerbe. Für Ortsteile mit hoher Wärmebedarfsdichte versorgt die Grüne Wärmebox auf Wärmepumpenbasis Wärmenetze der Zukunft, während „Kalte Nahwärme“ in Neubaugebieten zum Einsatz kommt.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt HanseWerk Natur eigene Gebäude, Fahrzeuge und Wärmeerzeugung auf neue Technologien um. Rund 40 % der Wärme wird bereits heute auf Basis von Abwärme oder Erneuerbaren Energien erzeugt. HanseWerk Natur ist einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 250 Anlagen betreut das Unternehmen und beteiligt sich gleichzeitig an vielen Innovationsprojekten. Dazu zählen zum Beispiel Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit einem Wirkungsgrad weit über 90 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder das erste Blockheizkraftwerk der 1-Megawatt-Klasse, das mit bis zu 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden kann.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

HanseWerk AG
Herr Ove Struck
Schleswag-HeinGas-Platz 1
25450 Quickborn
Deutschland

fon ..: +49 41 06-6 29-34 22
web ..: https://www.hansewerk.com/de.html
email : presse@hansewerk.com

Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Pressekontakt:

HanseWerk AG
Herr Ove Struck
Schleswag-HeinGas-Platz 1
25450 Quickborn

fon ..: +49 41 06-6 29-34 22
email : presse@hansewerk.com

Startschuss für bidirektionale kalte Nahwärme. Sechs Mal weniger Energieeinsatz als bei klassischer Nahwärme

Ca. 60 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr – HanseWerk Natur errichtet in Zusammenarbeit mit Gemeinde Stolpe und Landgesellschaft SH erste Wärmeversorgung dieser Art im Kreis Plön

BildIm Neubaugebiet „Kräuterpark“ in Stolpe wird HanseWerk Natur, Tochterunternehmen von HanseWerk, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Stolpe und der Landgesellschaft Schleswig-Holstein die erste bidirektionale, kalte Nahwärmeversorgung im Kreis Plön errichten.

„Diese benötigt bis zu sechs Mal weniger Energieeinsatz als klassische Nahwärmenetze. Der CO2–Ausstoß ist gleich Null – dank Grünstromnutzung. Hierdurch können in der Siedlung bis zu 60 Tonnen CO2 pro Jahr gegenüber einer erdgasbetriebenen Wärmeversorgung eingespart werden.“, erläutert Gerta Gerdes, Geschäftsführerin von HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur.

Insgesamt installiert HanseWerk Natur, teil der HanseWerk-Gruppe, in der Siedlung nach aktuellem Stand 24 Wärmeanschlüsse für 34 Wohneinheiten, inklusive Puffer- und Warmwasserspeicher. Das Wärmenetz liegt in rund 1 m Tiefe – dort speichert der Boden Wärme aus dem Sommer noch weit in die Heizperiode hinein.

Sehr hohe Effizienz dank bidirektionalem Ansatz: Netzgewinne statt Netzverluste.
Im Gegensatz zu klassischen Nahwärmenetzen, die mit Temperaturen zwischen 40 und 95 Grad arbeiten, herrschen im kalten Nahwärmenetz Vorlauftemperaturen von 8 bis 15 Grad. Die Folge: Es treten nahezu keine Netzverluste auf, im Sommer wird über den bidirektionalen Ansatz sogar zusätzliche Wärme gewonnen: Dann lassen sich Wohnräume über die Fußbodenheizung um wenige Grad herunterkühlen. Die so entzogene Wärme kommt wieder dem System zugute.

Synchronisiert werden die unterschiedlichen Bedarfe über eine zentrale Steuerungseinheit von HanseWerk Natur, Tochterunternehmen von HanseWerk. Über diese kann der Wärmebetreiber auch Ineffizienzen, beispielsweise defekter Wärmepumpen und -sonden frühzeitig erkennen und entsprechend gegensteuern.

Geothermisches Sondenfeld und Wärmepumpen dienen als Wärmequelle
Als Wärmequelle dient ein geothermisches Sondenfeld mit voraussichtlich 22 Erdwärmesonden, welches die Vorlauftemperatur des Niedrigsttemperaturnetzes konstant zwischen 8 und 15 Grad hält. Innerhalb der Wohngebäude sorgen Wärmepumpen für das Anheben der Wärme auf ein nutzbares Temperaturniveau für Fußbodenheizung und Warmwasserversorgung.

Förderung derzeit noch Voraussetzung für Wirtschaftlichkeit
Beim kalten Nahwärmenetz in Stolpe profitieren Kunden von folgenden Vorteilen:

oVerbraucher tragen durch die Wahl eines CO2-armen Versorgungssystems zur Wärmewende in Schleswig-Holstein bei
o24/7 Service/Notdienst im Störungsfall
oEffizienter Anlagenbetrieb dank Fernsteuerung
oInstandhaltungsrisiko trägt Wärmeanbieter
okeine Anschaffungskosten
oIm Sommer können Verbraucher vom Heiz- in den passiven Kühlbetrieb umstellen und Gebäude temperieren.

Die Gesamtkosten sind vergleichbar mit den Kosten für dezentrale private Eigenlösungen – eine staatliche Förderung vorausgesetzt.

HanseWerk Natur

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über viele Jahrzehnte Erfahrung. Die Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 850 Kilometern. Über die Wärmenetze, Blockheizkraftwerke, Heizzentralen und Kälteanlagen versorgt HanseWerk Natur mehrere zehntausend Privat- und Gewerbekunden sowie Siedlungen, öffentliche Einrichtungen und Industriebetriebe zuverlässig 365 Tage im Jahr. Darüber hinaus bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik für einen optimierten Energieeinsatz, der die Emissionen senkt und die Umwelt entlastet.

HanseWerk Natur ist einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 250 Anlagen betreut das Unternehmen in Norddeutschland und beteiligt sich gleichzeitig an vielen Innovationsprojekten. Dazu zählen zum Beispiel Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit einem Wirkungsgrad weit über 90 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder das erste Blockheizkraftwerks der 1-Megawatt-Klasse, das mit bis zu 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden kann. HanseWerk Natur wird außerdem bis 2030 klimaneutral sein: In einem mehrstufigen Prozess wird das Unternehmen hierzu Liegenschaften, Fuhrpark und Wärmebetrieb und -erzeugung klimaneutral stellen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

HanseWerk AG
Herr Ove Struck
Schleswag-HeinGas-Platz 1
25450 Quickborn
Deutschland

fon ..: +49 41 06-6 29-34 22
web ..: https://www.hansewerk.com/de.html
email : presse@hansewerk.com

Rund 3,1 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die, von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen, Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit Schwerpunkten im Netzbetrieb und dezentrale Energieerzeugung.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 870 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 44 Standorte, über 650 Fahrzeuge, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 entsprechend umgestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie von über 400 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Pressekontakt:

HanseWerk AG
Herr Ove Struck
Schleswag-HeinGas-Platz 1
25450 Quickborn

fon ..: +49 41 06-6 29-34 22
email : presse@hansewerk.com