Risiken von Ethylenoxid (EtO) in der Lieferkette
Posted by PM-Ersteller - 05/12/25 at 09:12:51 a.m.„Be good and show it“ – Experten zu Verantwortung und praktische Lösungen für ein sicheres Warenlager.
Ende November fand in Utrecht die gut besuchte Informationsveranstaltung „Ethylenoxid 2025“ statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung präsentierten Euromate und Ingenenieurs- und Beratungsunternehmen RPS, Breda, NL, die neuesten Erkenntnisse über Gesundheitsrisiken, gesetzliche Verpflichtungen und Kontrollmaßnahmen im Zusammenhang mit Ethylenoxid (EtO). Nach der Sterilisation mit Ethylenoxid (EO) bleiben Rückstände des Gases in den Produkten oder deren Verpackungen zurück, was eine erhebliche Gesundheitsgefahr darstellt. Die Tatsache, dass es keine sichere Untergrenze für die Exposition gibt und das kürzlich erkannte Risiko einer langfristigen „Ausgasung“ aus Holzpaletten und Verpackungsmaterialien stießen auf großes Interesse im Publikum.
Drei Experten gaben einen multidisziplinären Einblick in das Thema: der Jurist Huib Lebbing, die Betriebsärztin Sophia Franklin und der Arbeitshygieniker Erik van Deurssen. Die wichtigste Botschaft lautet, dass es keinen sicheren Grenzwert für die Exposition gegenüber EtO gibt. Demnach sind Arbeitgeber gemäß dem ALARA-Prinzip („As Low As Reasonably Achievable“) für die Minimierung der Risiken verantwortlich, auch wenn die Exposition unter dem gesetzlichen Grenzwert liegt.
Darüber hinaus wurde ausführlich auf den Unterschied zwischen verschiedenen Messmethoden, die Verpflichtung zur Messung gemöß den geltenden Regeln des Arbeitsschutzes und die Bedeutung einer strukturellen Kontrolle nach dem STOP-Prinzip eingegangen. Im Rahmen der Veranstaltung wurde unter anderem die Euromate Kinetic-425-Technologie präsentiert. Diese innovative Luftfilterung hat sich in der Praxis als wirksam erwiesen, um den Gehalt an Ethylenoxid (EtO) in Lagerhäusern signifikant zu reduzieren.
Die Informationsveranstaltung schloss mit einem eindeutigen Appell: Die Zusammenarbeit entlang der gesamten Lieferkette ist entscheidend; es gilt, Informationen auszutauschen und transparent bei Messungen und Maßnahmen zu sein. Gemäß den Experten ist „Be good and show it“ der Schlüssel zu Compliance, Gesundheit und Vertrauen.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Euromate GmbH
Frau Maria Fischer
Josef-Reuschenbach-Straße 7
53547 Breitscheid
Deutschland
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Mit mehr als 50 Jahren Erfahrung ist Euromate Experte auf dem Gebiet der Luftfiltration und Luftreinigung. Vom Hauptsitz im niederländischen Breda aus werden täglich zahlreiche Unternehmen und Organisationen mit gesunder und sicherer Raumluft versorgt.
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Waschbärprojekt in Kassel muss pausieren- Druck durch Jagdverband auf Politik in Hessen
Posted by PM-Ersteller - 20/08/25 at 07:08:30 a.m.Pausierung des laufenden Waschbär-Sterilisationsprojekts aufgrund eines überraschenden Regerierungs-Erlasses zur Änderung der Zuständigkeiten.
Frankfurt, 19.08.2025; Wie die Stadt Kassel und das RP Kassel in seinen Pressemitteilungen vom 19.08.2025 mitteilte, muss das Waschbär-Sterilisations-Projekt des Bundesverbands der Wildtierhilfen (BVW) in Kassel pausieren. Grund hierfür ist ein jüngst nach Start des Projektes ergangener Erlass der Landesregierung vom 13.08.2025. Dieser Erlass veränderte die Zuständigkeit des bereits laufenden Projekts (von der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Kassel zur Oberen Naturschutzbehörde im Regierungspräsidium Kassel) ohne dass die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Kassel darüber vorab in Kenntnis gesetzt wurde.
Vera Heck, Geschäftsführerin BVW: „Wir bedauern es sehr, dass das Projekt jetzt auf Weisung des RP Kassel pausieren muss. Wir haben im Mai d.J. das Projekt-Konzept den Dezernaten im RP Kassel vorgestellt. Ausnahmslos wurde das Projekt befürwortet, gleichzeitig wurde aber auch auf die Amts-Zuständigkeit der Stadt Kassel hingewiesen. Von den Ämtern der Stadt Kassel liegen uns alle Genehmigungen vor, sodass wir gemeinsam mit der Stadt das Projekt am 07.08.2025 der Öffentlichkeit vorstellen konnten. Die Stadt Kassel und wir arbeiten gemeinsam an der Wiederaufnahme des Projekts.“
Die Entscheidung, ob das Projekt weitergeführt wird, ist offiziell noch nicht getroffen. Eine Stellungnahme und eine erneute Projektbeschreibung wurde der Oberen Naturschutzbehörde am 18.08.2025 vom BVW fristgerecht eingereicht.
Projekt ist EU-Rechtskonform
Die Umsetzung eines biologischen Managements von „bereits weit verbreiteten invasiven Arten“ ist in der EU-Verordnung der invasiven Arten unter Artikel 19 explizit festgeschrieben.
_ „Die Managementmaßnahmen umfassen tödliche oder nicht tödliche physikalische, chemische oder biologische Maßnahmen zur Beseitigung, Populationskontrolle oder Eindämmung einer Population einer_ _invasiven gebietsfremden Art.“ Punkt 2 Artikel 19 (Quelle 1)_
In Italien werden bereits seit über 10 Jahren Nutrias, ebenfalls eine invasive Art, erfolgreich auf Grundlage des Artikels 19 sterilisiert. Es ist somit keine neue Methode, um invasive Arten zu minimieren. Auch die Bedingungen für die Wiederaussetzung von Tieren ist seitens der EU geregelt.
Die Sterilisation von Säugetieren ist eine erprobte Methode, um Populationen, beispielsweise von Streunerkatzen, Straßenhunden oder eben Nutrias, zu senken. Infolgedessen ist die Sterilisation kein Tierversuch, da das Resultat des Eingriffs, also das Erreichen einer Fortpflanzungsunfähigkeit, bekannt ist. Daher ist der biologische Eingriff, ebenso wie auch die Jagd, ein anerkanntes und erprobtes Management zur Regulierung von Populationen und in der EU-Verordnung explizit genannt. Es handelt sich demnach nicht um eine Studie, sondern um eine Managementmaßnahme nach EU-Recht. Alle Behörden haben dies im Vorfeld in diesem Sinne beurteilt. Da eine konkrete Regelung im Tierschutzgesetz für die Anbringung von Ohrmarken fehlt, ist davon auszugehen, dass die Kennzeichnung von Wildtieren zur Identifizierung keinen Tierversuch im rechtlichen Sinne darstellt.
Vera Heck: „In den vergangenen Wochen hatten wir sehr gute Gespräche mit vielen Jägern, die unserem Vorhaben positiv gegenüberstehen, da ihnen bewusst ist, dass die reine Bejagung der Waschbären keine Lösung bringen wird. Wir bedauern daher sehr, dass der Landesjagdverband versucht, das Projekt durch nicht haltbare Thesen zu diskreditieren, statt sich offen -neben der Jagd- für weitere Möglichkeiten der Bestandskontrolle zu zeigen. Unsere Ziele sind schließlich identisch“.
Genannte Studie vom LJVB
In seiner aktuellen Pressemitteilung verweist der Landesjagdverband, auf die „neue“ Studie der Goethe-Universität Frankfurt. Diese Studie ist bereits zwei Jahre alt und wurde von diversen Landesjagdverbänden sowie einem Jagdausstatter unterstützt. In der Fachwelt ist sie mehr als umstritten. (Quelle 3).
„Wir hoffen, dass die Entscheider sich nicht von dem Druck einzelner Interessensgruppen beeinflussen lassen. Wir handeln nach EU-Recht und möchten den vielen Kassler Bürgern, die uns „ihre“ Wachbären gemeldet haben, eine tierschutzkonforme Umsetzung der Waschbärreduzierung ermöglichen. Wir hoffen, das Projekt für die kommenden drei Jahre schnell wieder aufnehmen zu können. Die Ergebnisse der Managementmaßnahme werden allen Interessengruppen zur eigenen Analyse zur Verfügung gestellt. Wenn die Sterilisation so erfolglos ist, wie von Interessengruppen behauptet, dann können sie entspannt das Ergebnis abwarten. Denn sollte es keine positiven Effekte geben, wäre das Thema „Biologische Populationskontrolle von Waschbären“ vom Tisch.“, so Vera Heck. Da die Kosten des Sterilisationsprojektes vom BVW getragen werden, entstehen dem Steuerzahler keine Kosten.
Quellen:
Quelle 1: EU-Verordnung, Invasive Arten, https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32014R1143
Quelle 3: Zowiac-Studie https://zowiac.eu/projekt/
Zur Einordnung der Studie: https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/zowiac-invasive-arten-jagdverband
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Bundesverband der Wildtierhilfen
Frau Vera Heck
Schumannstraße 27
60325 Frankfurt
Deutschland
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email : kontakt@bundesverband-wildtierhilfen.de
Der Bundesverband der Wildtierhilfen gGmbH fungiert als Interessenvertretung der deutschen Wildtierhilfen. Mit Sitz in Frankfurt am Main agiert der Verband als Repräsentant der Wildtierstationen gegenüber Politik und Behörden und ist Ansprechpartner der Medien. Ein wesentlicher Aspekt der Verbandsarbeit liegt in der Aus- und Weiterbildung im Bereich der Wildtierpflege, ergänzt durch die Förderung und Unterstützung von wissenschaftlichen Forschungsprojekten. Ein zentraler Baustein bildet die „Akademie für Wildtiere und Artenschutz“, die unter anderem Sachkundeseminare mit amtlicher Prüfung gemäß §11 des Tierschutzgesetzes anbietet. Diese Seminare stellen für Wildtierstationen eine rechtliche Grundlage für die Durchführung von Wildtierpflege dar. Darüber hinaus unterstützt der Bundesverband die Wildtierstationen in ihren Qualitätsmanagementprozessen und fördert die integrative Zusammenarbeit von wildtierinteressierten Personen. Der Verband ist politisch unabhängig und unparteilich.
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Ethylenoxid in Lagern: ein unsichtbares Gesundheitsrisiko
Posted by PM-Ersteller - 25/06/25 at 07:06:08 a.m.Ethylenoxid (EtO) ist ein hoch gesundheitsschädliches Gas, mit dem viele Logistikunternehmen zu tun haben.
In der Praxis zeigt sich jedoch, dass Logistikmanager oft nicht ausreichend damit vertraut sind. Darauf macht ein Expertenbeitrag in _Warehouse Totaal_ aufmerksam.
Warehouse Totaal ist _eine niederländische Plattform, die sich auf interne Logistik speziell für Lagerleiter und Fachleute_ konzentriert. Sie bietet Informationen und Ressourcen zu verschiedenen Aspekten des Lagerbetriebs, darunter Trends, Produktinnovationen und praktische Lösungen für Effizienz und Sicherheit. Die Plattform richtet sich an Fachleute aus dem Logistikbereich und bietet Einblicke in alle Bereiche, von der Erstanschaffung bis zur Wartung und Aufrüstung von Lagerausrüstung. Warehouse Totaal ist weit über die Niederlande hinaus als Aussteller auf der Logimat, der jährlich in Stuttgart stattfindenden Internationalen Fachmesse für Intralogistiklösungen und Prozessmanagement, bekannt.
Wichtig bei der Herstellung und Sterlisierung von Medizinprodukten
Die Sterilisation mit Ethylenoxid ist ein weit verbreitetes Verfahren in der industriellen Herstellung von Medizinprodukten. Insbesondere wird es zur Herstellung von Einmalprodukten wie Verbandstoffen, Nahtmaterial oder Spritzen und Kathetern eingesetzt. Aber auch chirurgische Instrumente und empfindliche Medizinprodukte werden so sterilisiert. Das Verfahren ist hochgradig standardisiert.
Dr. Erik van Deurssen, Arbeitshygieniker bei RPS Services UK & Netherlands, ist als unabhängiger Experte auf die Gesundheit von Mitarbeitern und die Prävention von berufsbedingten Atemwegserkrankungen spezialisiert. Im genannten Artikel in Warehouse Totaal macht er aufmerksam: „EtO wird häufig zur Sterilisation von medizinischen Produkten verwendet. Bei der Lagerung kann das Gas noch monatelang aus den Kartonverpackungen und unter der Plastikfolie austreten. Dies geschieht allmählich, und da das Gas unsichtbar ist und eine hohe Geruchsschwelle hat, können die Konzentrationen in Lagerhäusern erheblich ansteigen, ohne dass jemand es bemerkt.“
Ethylenoxid (EtO) ist ein gefährliches Gas, das beim Einatmen zu schweren gesundheitlichen Schäden führen kann. Es ist giftig und krebserregend. Schon eine kurzzeitige Exposition kann Reizungen der Atemwege, der Haut und der Augen verursachen und zu Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen führen.
EtO ist als sogenannter CMR-Stoff anerkannt: Carcinogen, Mutagen und Reprotoxisch. Das bedeutet:
* eine langfristige Exposition kann zu ernsthaften Gesundheitsrisiken wie Lungen- und Blutkrebs, verminderter Fruchtbarkeit, neurologischen Beschwerden und Schädigungen der Atemwege führen.
* Akute Exposition kann zu Atemproblemen, Augen- und Hautreizungen sowie Schwindel führen.
* Ethylenoxid ist ein „Kanzerogen ohne Schwellenwert“, was bedeutet, dass es keine unbedenkliche Aufnahmemenge gibt.
Es gibt keine sicheren Untergrenzen
Arbeitshygieniker Dr. Erik van Deurssen betont, dass Arbeitgeber aufgrund der Minimierungspflicht die Exposition gegenüber CMR-Stoffen wie EtO auch unterhalb des Grenzwertes aktiv minimieren müssen. „Es gibt keine sichere Untergrenze“, so Van Deurssen, „und das bedeutet, dass Sie als Arbeitgeber immer Maßnahmen ergreifen müssen.“ Er fährt fort: „Der Umgang mit CMR-Stoffen muss in die Gefährdungsbeurteilung aufgenommen werden. Darüber hinaus gelten zusätzliche Registrierungsanforderungen, darunter eine Expositionsregistrierung in den Personalakten.“
Belüftung und Filterung sind wichtige Methoden zur Senkung der EtO-Konzentrationen. Eine ausreichende Frischluftzufuhr verhindert die Entstehung von Hotspots und Emissionen nach außen, jedoch unterliegt dies strengen Vorschriften.
Die Luftfilterung von EtO ist eine attraktive Alternative, insbesondere wenn die Belüftung nicht ausreicht. Daniel Gooijer, Direktor von Euromate, erklärt im zitierten Beitrag, dass es noch einer wesentlichen Bewusstseinsbildung bedarf. Unternehmen, die mit EtO zu tun haben – und das sind auch Logistikunternehmen -, müssen die Risiken ernst nehmen. Die Überschreitung von Grenzwerten kann zur Stilllegung des Lagers, zu Rufschädigung und zu Rechtsansprüchen führen. Daher ist Handeln unerlässlich, auch wenn die Konzentrationen gering erscheinen. In Zusammenarbeit mit einem Netzwerk unabhängiger Experten wie RPS begleitet Euromate Unternehmen Schritt für Schritt auf dem Weg zu einer sicheren Arbeitsumgebung.
Dazu empfiehlt Daniel Gooijer
1. Quick Scan
2. Detaillierte Messungen
3. Gefährdungsbeurteilung und Festlegung des Ambitionsniveaus
4. Detailplanung und Umsetzung
Die Experten von Euromate gehen zusammen mit den Unternehmen Schritt für Schritt zu einer guten, sicheren Atemluft für alle Mitarbeiter. „Wir möchten wir die Welt ein Stück gesünder machen, indem wir die Luftqualität am Arbeitsplatz verbessern“, so Gooijer.
Weitere Informationen gibt es HIER.
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Mit mehr als 50 Jahren Erfahrung ist Euromate Experte auf dem Gebiet der Luftfiltration und Luftreinigung. Vom Hauptsitz im niederländischen Breda aus werden täglich zahlreiche Unternehmen und Organisationen mit gesunder und sicherer Raumluft versorgt. Bei Euromate möchten wir die Welt ein Stück gesünder machen, indem wir die Luftqualität am Arbeitsplatz verbessern. Saubere Luft und sichere Arbeitsplätze stehen bei uns an erster Stelle. Wir entwickeln intelligente Luftreinigungslösungen, die wirklich funktionieren.
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