Notfallsets für Verschüttungen: Was kostet eine Leckage wirklich?
Posted by PM-Ersteller - 11/06/26 at 03:06:41 p.m.Auslaufende Flüssigkeiten verursachen oft deutlich höhere Kosten als erwartet. Eine schnelle Erstreaktion mit geeigneten Notfallsets kann helfen, Schäden, Ausfallzeiten und Folgekosten zu reduzieren.
Leckagen und Verschüttungen gehören in vielen Industrie-, Lager- und Produktionsbetrieben zu den typischen Risiken des Arbeitsalltags. Ein undichter Behälter, eine beschädigte Leitung, ein Defekt an einer Maschine oder ein umgekippter Kanister reichen häufig aus, um innerhalb kurzer Zeit größere Mengen an Flüssigkeiten freizusetzen. Während viele Unternehmen zunächst nur die Reinigungskosten betrachten, entstehen in der Praxis oft deutlich höhere Folgekosten. Genau deshalb gewinnen Notfallsets für Verschüttungen zunehmend an Bedeutung.
Zu den direkten Kosten einer Leckage gehören die Aufnahme der ausgelaufenen Flüssigkeiten, die Reinigung betroffener Bereiche sowie die fachgerechte Entsorgung verbrauchter Bindemittel. Hinzu kommen Personalaufwand und die Zeit, die Mitarbeiter für die Schadensbeseitigung aufbringen müssen. Diese Kosten sind meist schnell sichtbar. Deutlich schwerer wiegen jedoch häufig die indirekten Folgen.
Gelangen Flüssigkeiten auf Verkehrswege oder Arbeitsflächen, entstehen Rutsch- und Unfallgefahren. Bereits kleinere Zwischenfälle können Arbeitsausfälle und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen nach sich ziehen. Besonders kritisch werden Leckagen in Produktionsbereichen. Müssen Maschinen oder Anlagen stillgesetzt werden, entstehen ungeplante Unterbrechungen. Produktionsprozesse verzögern sich, Liefertermine geraten unter Druck und wertvolle Arbeitszeit geht verloren. Nicht selten übersteigen die Kosten eines Produktionsstillstands die eigentlichen Reinigungskosten um ein Vielfaches.
Auch Lagerbereiche, Werkstätten und Verladezonen sind besonders anfällig für die Folgen auslaufender Flüssigkeiten. Werden Leckagen nicht schnell eingedämmt, können Waren beschädigt, Arbeitsbereiche gesperrt oder weitere Betriebsmittel verunreinigt werden. Gleichzeitig steigt der Reinigungsaufwand mit jeder Minute, in der sich eine Flüssigkeit weiter ausbreiten kann.
Neben den wirtschaftlichen Auswirkungen spielen Umwelt- und Sicherheitsaspekte eine wichtige Rolle. Gelangen Öle, Chemikalien oder andere Flüssigkeiten in Bodenabläufe oder die Kanalisation, können zusätzliche Maßnahmen erforderlich werden. Unternehmen sind deshalb gut beraten, geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen und die notwendigen Hilfsmittel bereits vor einem Schadensfall bereitzuhalten.
Für genau solche Situationen wurden Notfallsets entwickelt. Sie enthalten wichtige Materialien zur Aufnahme ausgelaufener Flüssigkeiten und ermöglichen eine schnelle Erstreaktion. Je nach Einsatzbereich stehen Ölbindemittel, Universalbindemittel oder Chemikalienbindemittel zur Verfügung. Dadurch können Unternehmen die Ausstattung gezielt an die im Betrieb verwendeten Flüssigkeiten anpassen.
Ölbindende Notfallsets eignen sich insbesondere für Kraftstoffe, Hydrauliköle, Schmierstoffe und andere Mineralölprodukte. Universalbindemittel werden häufig in Werkstätten, Wartungsbereichen und Produktionsumgebungen eingesetzt, da sie zahlreiche unterschiedliche Flüssigkeiten aufnehmen können. Für Säuren, Laugen und andere aggressive Stoffe stehen spezielle Chemikalienbindemittel zur Verfügung.
Besonders bewährt haben sich Notfallsets im Fass. Die robusten Behälter schützen die enthaltenen Sorptionsmittel zuverlässig vor Feuchtigkeit, Schmutz und Beschädigungen. Gleichzeitig befinden sich sämtliche benötigten Materialien an einem zentralen Ort und sind jederzeit einsatzbereit. Mitarbeiter müssen im Ernstfall nicht erst verschiedene Produkte zusammensuchen, sondern können sofort mit der Schadensbegrenzung beginnen.
Je nach Risiko und Einsatzbereich stehen unterschiedliche Fassgrößen zur Verfügung. Kleinere Systeme eignen sich für mittlere Leckagen in Werkstätten oder Lagern. Größere Fass-Notfallsets bieten höhere Aufnahmekapazitäten und werden häufig in Produktionsbetrieben, Logistikzentren oder Gefahrstofflagern eingesetzt.
Als bekannter Brady-Distributor unterstützt MAKRO IDENT Unternehmen seit rund 18 Jahren bei der Auswahl geeigneter Sorptionsmittel und Notfallsysteme. Seit mehr als 9 Jahren ist MAKRO IDENT zudem zertifizierter Brady GOLD-Expert-Partner. Die SPC-Produkte gehören heute zum Brady-Portfolio und werden weltweit für die Aufnahme von Öl, Chemikalien und anderen Flüssigkeiten eingesetzt.
Weitere Informationen zu Notfallsets in Fässern, Bindemitteln und Lösungen für Leckagen finden Interessierte beim Spezialisten MAKRO IDENT unter: Notfallsets in Fässern für Öl, Chenikalien und andere Flüssigkeiten
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Ölbindemittel: 50 kg Mikrofaserflocken für 868 Liter Öl
Posted by PM-Ersteller - 07/02/19 at 04:02:49 p.m.Nur 50 Kilogramm SPC-SF1 können 868 Liter Öl absorbieren. Dieses extrem saugfähige Bindemittel ist für die allgemeine Absorption sowie von Öl aus Wasser bzw. feuchter Luft entwickelt worden.
MAKRO IDENT stellt vor: SPC-SF1 ist keine Zauberei. Es handelt sich lediglich um ein Ölbindemittel, mit extrem hoher Saugkraft, um Öl aus Wasser bzw. feuchter Luft zu absorbieren und findet seinen Platz auch im allgemeinen Einsatz, wo ölige Flüssigkeiten verschüttet worden sind. SPC-SF1 absorbiert das 15-fache vom Eigengewicht, ist im vollgesogenen Zustand schwimmfähig und geht daher nicht unter.
Das Ölbindemittel SPC-SF1 besteht aus vielen einzelnen 10 Zentimeter langen und 3 Millimeter breiten Vliessträngen. Diese setzen sich wiederum aus kleinen statisch orientierten Mikrofasern zusammen. Die SPC-SF1 Vliesstränge absorbieren mineralische, pflanzliche und synthetische Öle bzw. alle Flüssigkeiten auf Mineralölbasis. Die Fasern sind hydrophob (wasserabweisend) und nehmen kein Wasser oder wasserlösliche Flüssigkeiten auf. Die Mikrofasern sind ausschließlich oleophil (fett- bzw. ölliebend) und absorbieren ausschließlich Flüssigkeiten auf Öl- bzw. Mineralölbasis.
SPC-SF1 staubt nicht und enthält auch keinen gesundheitsschädlichen Quarz- oder Silikonstaub. Beim Reinigen muss man keine Schutzmaske zu tragen wie das bei den gefährlichen Mineral- und Tongranulaten der Fall ist. Außer es handelt sich um eine gefährliche Flüssigkeit. Dann sind natürlich Schutzmasken zu tragen.
Da die Mikrofasern sehr leicht sind, benötigt man für SPC-SF1 für die Reinigung wesentlich weniger Manpower. Ein Verheben – aufgrund schwerer Last – ist hier absolut unmöglich. Die Fasern saugen sich schnell voll und können wiederum schnell beseitigt werden.
Die Mikrofasern können als lose Flocken bei ausgelaufenen, verschütteten Flüssigkeiten oder Leckagen verwendet werden oder auch zur Filterung von Öl aus Wasser oder feuchter Luft, wie das zum Beispiel in der Kanalisation, Kläranlage oder Filteranlage üblich ist. Die Einzelfasern SPC-SF1 können – bei der Verwendung in der Filterung – in jedem Behälter beliebiger Größe oder Form eingesetzt werden. Es ist kein zusätzlicher Druck erforderlich, um die ölige Flüssigkeit durchzupressen.
Bei Verschüttungen auf dem Boden sind die Fasern einfach auszulegen bzw. auszubreiten, und können nach dem Vollsaugen wieder zusammen gekehrt werden. Die Fasern können auch direkt am Arbeitsplatz ausgelegt werden, damit das Arbeiten an öligen Plätzen nicht zum Sicherheitsrisiko wird.
Um herunterlaufendes Öl an Maschinen und Anlagen am weiteren Kriechen und Verschmutzen zu hindern, gibt es die einzelnen Fasern zusammengepackt als Sperre. Diese können ganz einfach rundherum um eine Maschine oder Anlage gelegt werden oder an andere auslaufenden Stellen.
Die Sperren (SPC-PSF10) können auch für die Filterung in Gewässern oder Kläranlagen verwendet werden, um fettige und ölige Flüssigkeiten aus dem Wasser zu absorbieren. Daher ist SPC-SF1 und SPC-PSF10 die ideale Lösung für kleine Räume wie z.B. Tanks, für Farbfilteranlagen, Kläranlagen, Lagerhallen, in der Fertigung und Produktion, in Transport und Logistik, für schwer zugängige Bereiche, zum Filtern von Wasser vor dem Ableiten in das Abwassersystem und vieles mehr.
Aufgrund des sehr geringen Eigengewichts sind die Entsorgungskosten auch sehr niedrig. Mit 50 Kilogramm Einzelfasern können insgesamt 868 Liter Öl absorbiert werden. Im Vergleich zu Mineral- oder Tongranulaten oder auch anderen bekannten Granulaten oder Sand ist das eine extrem hohe Menge, die hier absorbiert werden kann.
Das heißt, es muss im Grund 868 Liter Öl und nur 50 Kilogramm Mikrofasern entsorgt werden. Die Fasern können verbrannt werden und übrig bleibt ein extrem winziger Bruchteil an Asche. Die Mikrofasern entsprechen den Spezifikationen für Ölbindemittel für Typ I, II, IV SF laut MPA und dem Deutschen Hygiene-Institut. Sie schützen Mitarbeiter und die Umwelt nach OSAH und EPA Sicherheitsvorschriften.
Weitere Informationen unter www.spc-oelbindemittel.de/bindemittel/oelbindemittel-flocken.html
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