Musik als Brücke der Diplomatie: Oberfränkisches Duo um SHANTAYA vertont Italiens Kultur-Zukunft

Shantaya, Botschafterin der Kultur. Klassik, Soul, Blues, Fusion.

BildFORCHHEIM / COBURG / SARZANA
Musik wird oft als die einzige Weltsprache bezeichnet, die keine Grenzen kennt. Dass dieses diplomatische Medium auch ganz konkret politische und kulturelle Identitäten prägen kann, beweist aktuell ein Erfolg aus der oberfränkischen Heimat: Das Komponisten- und Pianisten-Duo SHANTAYA und Stefi Da Colla zeichnet verantwortlich für die Melodie des offiziellen Wettbewerbs-Jingles von Sarzana zur Bewerbung als „Kulturhauptstadt Italiens 2028“ (Capitale italiana della cultura).

Obwohl der Wettbewerb national ausgeschrieben ist, schlägt SHANTAYA die perfekte Brücke zwischen der deutschen Heimat und der südländischen Seele. Mit Shantaya Bonilla (alias Jenny Boneja) und Stefi da Colla stehen zwei Künstler hinter dem Projekt, deren Verbindung zur Region Ligurien tief verwurzelt ist. Während der Name „Shantaya“ bereits einen mediterranen Klang evoziert, versteht sich Stefi da Colla ohnehin als Bürger der Stadt Sarzana.

Eine musikalische Liebeserklärung an Ligurien
In den Regionen Ligurien und Toskana ist das Duo längst nicht mehr unbekannt. Durch vergangene Erfolge wie den Chanson „Non mi devi niente“, „Portovenere…“ oder ihre gefeierten klassischen Interpretationen nach den Werken von Franco Faccio zusammen mit Maest. Riccardo Locorontondo haben sie sich einen Namen als feinsinnige Grenzgänger zwischen den Genres gemacht.

Dass ihr neuester kompositorischer Wurf nun das akustische Aushängeschild für die Ambitionen Sarzanas zur Kulturhauptstadt ist, unterstreicht die internationale Strahlkraft ihrer Arbeit. Das Duo hat einen unverwechselbaren musikalischen Stil entwickelt, der lokale Traditionen mit moderner Eleganz verbindet.

Rückkehr auf die internationalen Bühnen
Nach einer Phase intensiver Studioarbeit und Komposition ist der nächste Schritt eine logische Konsequenz: SHANTAYA kehrt zurück auf die Bühnen. Die Fachwelt und das Publikum reagieren gleichermaßen erfreut auf die Ankündigung neuer Live-Auftritte.

Geplante Tournee: Die ersten Konzerttermine sind bereits bestätigt.

Stationen: Das Duo wird sowohl in Norditalien als auch in ihrer Heimat Franken zu hören sein.

Die Symbiose aus fränkischer Präzision und italienischer Leidenschaft verspricht Abende, die weit über ein gewöhnliches Konzert hinausgehen – sie sind gelebte kulturelle Diplomatie.

Über SHANTAYA und Stefi:
Das Duo bestehend aus Shantaya Bonilla und Stefi da Colla ist bekannt für seine vielseitigen Kompositionen, die von modernen Chansons bis hin zu klassischen Adaptionen reichen. Mit ihrer Arbeit für die Stadt Sarzana festigen sie ihren Ruf als wichtige Akteure im europäischen kulturellen Austausch.

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Alexandra Rotmann & Jason B. Gentle singen ein Duett zum Träumen

Das heißeste Traumpaar seit Sonny and Cher

BildSonny and Cher waren gestern – mit Alexandra Rotmann und Jason B. Gentle schickt sich ein neues Pop-Duett an, für Furore zu sorgen im Popbiz: Was beide vereint ist die Liebe zu Retro-Sounds und Soul – trotz ihres jungen Alters. Gerade mal 23 und 24 Jahre sind die beiden Ausnahmestimmen, die sich in einem Zeitalter von modernen AI-Klängen und elektronischer Produktionen ganz den goldenen Zeiten des Crooner-Pop widmen.

Mit „Good Things“, ihrem neuen Track, gelang es den beiden nun, das Beste aus den „Good old days“ mit den Sounds der Gegenwart zu verbinden. „Eine Brücke zwischen dem Las Vegas der 60er Jahre und der modernen Welt zu schlagen“, sagt Alexandra, aus deren Feder der Track stammt, „sowie den Spaß einer Hochzeit zu vermitteln – auch wenn diese vielleicht nur für ein paar Stunden gedacht ist…, darin geht es in dem Song“.
Auch Solo sind beide Künstler erfolgreich unterwegs: Mit „A Place in The Sun“, einer zurückgelehnten Neuaufnahme eines Stevie Wonder-Originals, sorgt der charismatische Sänger, der bereits Hamburgs Prominenz für sich gewinnen konnte, gerade für viel Aufsehen. Mit seinen Retro-Sounds konnte der 23-Jährige Crooner eine große Hörerschaft für sich gewinnen.

Die 24-jährige Alexandra Rotmann kommt aus Kiel, ist Tochter des bekannten Operntenors Slawa Rotmann und gilt als eine der größten Allround-Talente im Deutschen Music Biz: Sie singt, komponiert, ist diplomierte Designerin, lernte Tanz an der „Steps of Broadway“-Schule in New York City und steht regelmäßig als Regisseurin hinter der Kamera. Mit ihrem Debütsong „Nothing“, trat sie erstmals aus dem Schatten des Backstage ins Rampenlicht, schaffte es in einige Radiosendungen.

„Good Things“ ist ein locker-leichter, erwachsener Sommersong, der sich von üblichen Hits der heißen Jahreszeit abhebt!

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Neue Stimmen braucht das Land

Eine Compilation neuer europäischer Stimmen sorgt für viel Aufsehen

BildMit „Best of Female Voices“ hat das Winnender Indie-Label 7music einen ebenso spannenden wie vielschichtigen Vokal-Sampler aufgelegt, der seinesgleichen sucht in der europäischen Musiklandschaft.

Ganz nach dem Motto „Qualität statt Markt-Konformität“ sind 16 Songs aus allen Schattierungen des Pop, Rock, Jazz und Country darauf zu hören, interpretiert von ebenso charismatischen wie stimmstarken jungen Interpretinnen aus ganz Europa.

Für Musik-Gourmets gibt es auf der 55-minütigen musikalischen Reise einiges zu entdecken. Ob moderner und sleeker EDM, der vom belgischen Produzenten Pasquale Fondaris ebenso aufwändig wie smart produzierten Sängerinnen Sina Cali, eine in Thailand lebende Münchnerin („I´m The One“ ) oder Nadine Pimanov, der aus Rumänien stammenden „Voice Of Germany“ – Finalistin, die jüngst bei der „MDR-Jump“-Tour mit ihren Songs „4 a.m“ und „Gefangen zu zweit“ für Standing Ovations sorgte, bis zu subtilem Countrypop der elfengleichen Carolyna, die – aus dem Allgäu stammend – es mit ihrem Klangdebüt „Eyes“ spielend mit US-amerikanischen Vorbildern aufnehmen kann. Geschrieben und produziert hat das feinsinnige Stück der in Waiblingen beheimatete Deutsch-Chilene Rodolfo Guzman Tenore. Schon jetzt wird klar: Sowohl Kenner kreativer Popminiaturen als auch Entdecker spannender Stimmen kommen hier voll auf ihre Kosten. Ob bei „The Storm“, dem expressivem Dark-Pop-Track der charismatischen Deutsch-Vietnamesin TI:YE oder bei „Nothing“, dem ausdrucksstarken Jazz-Pop-Debüt der erst 24-jährigen Kieler Soul-Sängerin Alexandra Rotmann, die als Tochter eines ukrainischen Opernsängers ihr Talent in die Wiege gelegt bekam, bis hin zur blinden The Voice-Teilnehmerin Bernarda, deren fulminante Stimme sich bei „Lublaneza“ durch eine expressive Liebeserklärung der kroatischen Country-Band Romans räkelt.

Und während Vicky Lampidi, in ihrer griechischen Heimat als Antwort auf Amy Winehouse gefeiert, mit „A Lovesong Made Me Cry“, einer prickelndem Popballade, die aus der Feder des in Waiblingen lebenden Deutsch-Chilenen RGT überzeugt, tut dies die hanseatische Powerstimme Esther Filly, eine gebürtige Rumänin, mit einem meisterhaft komponierten Mitdtempo-Song aus der Feder der britischen Poplegende Simon Darlow (Grace Jones u.a.) : „Child of the Moon“.

Mit zwei berührend-verführendem Symphonic-Rock-Tracks („Tododo“ und „Witches Find their Way“) überzeugt die ungarisch-israelische Samtstimme Moran Magal, während die gerade vom Deutschen Rock- und Popmusikerverband als „Beste Jazzsängerin“ ausgezeichnete Vlady Vitaly, ursprünglich aus St. Petersburg stammend, mit „I See the Light“ erahnen lässt, warum sie schlichtweg zu den besten Stimmen im Land gehört. Entdeckt wurde sie durch ein Duett mit keinem geringeren als Bobby McFerrin. Mitreißenden Power-Pop präsentiert die erst 20-jährige Stuttgarterin Joy mit „Miracle“, einem gefeierten Finalsong des „Welcome To Europe“-Contests, während die erst 19-jährige Irin Jess Coffey mit „Green Eyed Monster“, charismatisch-lässiges im Singer Songwriter-Stil serviert – ihre Affinität zu Sinead O`Connor unschwer erkennend. Last but not least sei auf die als „französische Antwort auf Katie Melua“ (Paris Match) gefeierte Singer-Songwriterin Saori Jo aus Straßburg hinzuweisen, die mit dem charmanten „Some Chocolat“ beweist, warum „Jethro Tull´s“ Ian Anderson sie für ein Jahrhundert-Talent hält, das er nicht nur entdeckte, sondern auch förderte und sie als Support act auftreten ließ.

Fazit: „Best of Female Voices“ bietet für jeden Geschmack etwas – als reichhaltiges Füllhorn für all jene, die über den Tellerrand musikalischen Mainstreams hinaus neue Songs und spannende neue Stimmen entdecken wollen.

Sicher nicht jedem wird alles munden bei diesem 16-gängigen Klangmenü. Und dennoch dürfte sich so mancher wundern, dessen Ohren nicht schon abgestumpft sind angesichts marktförmig angepasster Dutzendware made by Majors, und sich leise fragen, warum viele dieser Sängerinnen nicht schon die internationalen Charts bevölkern.

Doch weil das Popbiz nichts anderes ist als ein Spiegel der „normalen“ Welt, in der Markt- und damit Medienmacht oft mehr zählt als pure Qualität, bleibt das Gedeihen vieler großer Talente oft kleiner Kreativ-Zellen vorbehalten.

Eine davon präsentiert das kleine Label 7music mit großem Anspruch: „Best of Female Voices“.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Entdecken!

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