Dynamisches Stromtarif- und Smart Meter-Angebot von Energieversorgern auf dem Prüfstand:
Posted by PM-Ersteller - 16/02/26 at 09:02:19 a.m.Verleihung der 10. Energiewende Awards am 25. Juni 2026 bei der „The smarter E Europe“
Die Energiewende in Deutschland ist mit der bundesweiten Einführung dynamischer Stromtarife und intelligenter Stromzähler, die durch die jüngste Gesetzgebung zur Digitalisierung der Energiewirtschaft vorgeschrieben sind, in eine neue Phase eingetreten. Durch die Kopplung der Strompreise an die Echtzeitmarktbedingungen und die Ausstattung der Verbraucher mit einer modernen Messinfrastruktur sollen diese Reformen die Flexibilität verbessern, die Integration erneuerbarer Energien fördern und den Haushalten die Möglichkeit zur Kostenoptimierung bieten. In der Realität zeigt sich jedoch, dass die Bereitstellung dynamischer Stromtarife und intelligenter Stromzähler durch die Energieversorger noch nicht überall umgesetzt oder transparent gestaltet wurde. Die aktuelle Marktdynamik sowie Herausforderungen und Chancen werden bei der Verleihung der Energiewende Awards am 25. Juni 2026 auf der „The smarter E Europe“ diskutiert. Auf Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft werden zudem die herausragenden Leistungen der Energieversorger in zukunftsorientierten Bereichen gewürdigt.
Bonn, 12. Februar 2026: Bereits 2023 legte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz einen Gesetzentwurf zur Neubelebung der Digitalisierung der Energiewende vor, der auf die Modernisierung des Stromsystems und die Beschleunigung der flächendeckenden Einführung intelligenter Stromzähler (Smart Meter) abzielt. Der Vorschlag enthielt Bestimmungen zur Beschleunigung der Einführung dynamischer Stromtarife, um die Nutzung intelligenter Stromzähler für Verbraucher finanziell attraktiver zu machen1). Im Jahr 2025 bekräftigte der Bundestag, dass die Einführung intelligenter Stromzähler nach wie vor ein zentraler Pfeiler der Digitalisierung der Energiewende ist2), was die anhaltende politische Bedeutung der Einführung und Systemintegration widerspiegelt. Dies folgt der grundlegenden Überarbeitung, Vereinfachung und Straffung des Rechtsrahmens für intelligente Stromzähler im Mai 2023, die klarere Regeln und eine solidere Grundlage für die landesweite Umsetzung schuf3).
Dynamische Tarife sollen Verbraucher dazu animieren, ihren Stromverbrauch auf Zeiten mit geringer Nachfrage oder hoher Erzeugung aus erneuerbaren Energien zu verlagern, um so das Stromnetz auszugleichen und die Gesamtsystemkosten zu senken. Seit dem 01. Januar 2025 sind Energieversorger in Deutschland gesetzlich verpflichtet, allen Kunden mit intelligenten Stromzählern dynamische oder variable Tarife anzubieten4), um Haushalte dabei zu unterstützen, auf Marktpreissignale zu reagieren und Flexibilitätsoptionen wie Wärmepumpen und das Laden von Elektrofahrzeugen zu nutzen.
Intelligente Stromzähler bilden das technische Rückgrat dieses Wandels. Nach Gesetzesänderungen, die den Einsatz beschleunigen sollen, sieht das Smart-Meter-Gesetz eine schrittweise Einführung bis 2032 vor, mit verbindlichen Zielen von mindestens 20% der geeigneten Messstellen bis Ende 2025, 50% bis 2028 und 95% bis 2030 5). Intelligente Stromzähler liefern hochauflösende Verbrauchsdaten und sichere Kommunikationskanäle, die eine dynamische Preisgestaltung, ein fortschrittliches Energiemanagement und eine integrierte Überwachung von Strom, Heizung, Gas und Wasser ermöglichen.
Trotz gesetzlicher Vorgaben und regulatorischer Unterstützung bleiben Herausforderungen bestehen. Die landesweite Einführung hat sich im Vergleich zu früheren Jahren beschleunigt, aber die Preisgrenzen und Kostenbelastungen für optionale Installationen wurden nach oben angepasst, was bei Verbraucherschützern Bedenken hinsichtlich der Erschwinglichkeit und Akzeptanz hervorruft. Die öffentliche Debatte zeigt, dass zwar viele Haushalte die Technologie der intelligenten Stromzähler grundsätzlich unterstützen, aber Bedenken hinsichtlich Datenschutz, Kostentransparenz und technischer Komplexität eine breitere Akzeptanz verlangsamen könnten6).
Die effektive Einbindung dynamischer Tarife und intelligenter Stromzählerfunktionen in das Portfolio von Energiedienstleistungen ist daher nicht nur eine technische Aufgabe, sondern auch eine Frage der Einbindung und Aufklärung der Verbraucher. Lokale Stadtwerke spielen in diesem Zusammenhang eine besonders wichtige Rolle, da sie oft die engsten Kundenbeziehungen pflegen und durch transparente Kommunikation, maßgeschneiderte Dienstleistungen und gemeindebasierte Öffentlichkeitsarbeit Vertrauen aufbauen können. Laut der Verbraucherzentrale Bundesverband7) ist das Bewusstsein für dynamische Preisgestaltung und die praktischen Vorteile intelligenter Stromzähler bei vielen Endkunden nach wie vor begrenzt. Dies unterstreicht die Rolle, die Energieversorger in den Bereichen Kommunikation, Vertrauensbildung und Produktinnovation übernehmen müssen.
Durch die Ausweitung der Analyse auf dynamische Tarife und die Integration intelligenter Stromzähler passt der Energiewende Award seine Methodik noch besser an die Realitäten eines sich wandelnden Energiesystems an. Die Auszeichnung, die gemeinsam von EUPD Research und The smarter E Europe initiiert wurde und 2026 zum zehnten Mal in Folge verliehen wird, würdigt diejenigen Energieversorger, die über die reine Einhaltung von Vorschriften hinausgehen und zukunftsorientierte Dienstleistungen anbieten, die Verbraucher stärken und die Energiewende insgesamt unterstützen. Neben einer detaillierten Analyse mehrerer Kriterien in relevanten Zukunftsbereichen in der DACH-Region werden mit dem Award zum dritten Mal in Folge Energieversorger aus Dänemark, Frankreich und Italien ausgezeichnet. In diesem Jahr wurde der Award zudem erweitert, um auch vorbildliche Aktivitäten von Stadtwerken im Bereich der Energiewende in Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen und Spanien auszuzeichnen. Dadurch kann ein noch umfassenderes Bild der Innovationen und Nachhaltigkeit in Europa aufgezeigt werden.
Energiewende Award für Energieversorger
Am 25. Juni 2026 findet die 10. Verleihung des Energiewende Awards im Rahmen von The smarter E Europe, Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft, in München (The smarter E Forum, Halle C5, Stand C5.550) statt. Bei dieser Veranstaltung werden die innovativsten Energieversorger gefeiert und geehrt, die außergewöhnliches Engagement und Fortschritte bei der Förderung der Energiewende gezeigt haben.
Weitere Informationen zum Energiewende Award finden Sie unter www.energiewende-award.de. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Saif Islam (+49 (0) 228 504 36-20, islam[at]energiewende-award.de), Giulia Lohmar (+49 (0) 228 50435-34, g.lohmar[at]eupd-research.com) oder an Kim Wiersberg (+49 (0) 228 50435-55, k.wiersberg[at]eupd-research.com).
Weitere Informationen zur The smarter E Europe finden Sie unter www.thesmartere.de.
1) Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Pressemitteilung vom 11.01.2023: The Cabinet adopts relaunch of the digitisation of the energy transition and paves the way for accelerated smart meter rollout.
2) Deutscher Bundestag, Kurzmeldung vom 21.10.2025: Beschleunigung des Smart-Meter-Rollouts.
3) Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Artikel vom 27.03.2025: Smart Meter: Intelligente Messsysteme für die Energiewende.
4) Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Artikel vom 27.03.2025: Smart meters: the key to a smarter energy future.
5) Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Pressemitteilung vom 12.05.2023: Smart Meter-Gesetz final beschlossen: Flächendeckender Einsatz intelligenter Stromzähler kommt.
6) Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Pressemitteilung vom 14.02.2025: Bundesrat bestätigt Änderungen für schnelleren Smart-Meter-Rollout.
7) Verbraucherzentrale Bundesverband, Pressemitteilung vom 04.11.2024: Energiewende: vzbv kritisiert höhere Kosten für Smart-Meter.
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Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 entwickelt die EUPD Group innovative, integrierte Lösungen für nachhaltig orientierte Unternehmen. Mit unseren datenbasierten Marktforschungs- und Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Energie, Soziales und ESG führen wir Unternehmen zum Erfolg. Unter dem Thema „Energie“ haben wir uns einerseits auf Technologiebereiche wie Photovoltaik, Energiespeicherung, Wärmepumpen und Elektromobilität spezialisiert. In der Kategorie „Soziales“ bieten wir auch Dienstleistungen in Bereichen wie betriebliches Gesundheitsmanagement und Chancengleichheit an, während sich „ESG“ auf Fragen der Unternehmensnachhaltigkeit und -verantwortung konzentriert, einschließlich ihrer Transparenz in der Berichterstattung. Unser Ziel ist es, Unternehmen dabei zu helfen, wettbewerbsfähig zu werden und zu bleiben, optimale Rahmenbedingungen zu schaffen und Geschäftsmöglichkeiten zu entwickeln.
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Pilotbetrieb gestartet: Niederspannungsleitsystem mit CLS-Management gekoppelt
Posted by PM-Ersteller - 06/02/26 at 12:02:36 p.m.Prozessintegration zwischen GWAdriga und envelio bei Westfalen Weser Netz (WWN)
Mit der erfolgreichen Anbindung des Niederspannungsleitsystems (NS-SCADA) von envelio an das CLS-Management, das vom Partner für die Gateway-Administration GWAdriga betrieben wird, konnte Westfalen Weser Netz jetzt im Rahmen des Projekts NS-SCADA den Pilotbetrieb aufnehmen. Parallel dazu soll mit Unterstützung von GWAdriga der Voll-Rollout der intelligenten Messsysteme inklusive der entsprechenden Ausstattung mit Steuerboxen vorangetrieben werden. Das NLS wurde auf Basis der Intelligent Grid Platform von envelio in Form eines digitalen Zwillings aufgebaut. An diesen werden die TAF10 Netzzustandsdaten übermittelt, so dass sich das Niederspannungsnetz permanent überwachen lässt. Bei Engpässen werden dann über das CLS-Management Steuerbefehle automatisiert ausgelöst und gezielt übermittelt. Mit der neuen Lösung sieht sich Westfalen Weser Netz nun auf einem guten Weg zur Erfüllung der Vorgaben gemäß §14a EnWG.
„Eine besondere Herausforderung bei diesem Projekt war, dass das Niederspannungsleitsystem nicht über die Cloud abgebildet, sondern aus Sicherheitsaspekten direkt on-premises in unser Prozessdatennetz integriert werden musste. Dazu gehörten neben der Anbindung an das CLS-Management auch die Schnittstellen zum ERP-System, zum GIS, zu den Fernwirkgeräten und dem Mittelspannungsleitsystem“, umreißt Dennis Hunting, der NS-SCADA-Projektmanager bei Westfalen Weser Netz, die technischen Anforderungen. In den kommenden Monaten wird die neue Lösung nun zunächst in 20 Niederspannungsnetzen mit zwei Betriebsstellen und der Leitstelle des WWN-Netzgebietes pilotiert und bei „Friendly-Usern“ getestet. Zusätzlich wurden in allen Ortsstationen dieser Netze Niederspannungsabgangsmessungen verbaut. Auf dieser Basis werden nun zunächst Erfahrungen gesammelt und ein Bedienkonzept aufgebaut, bevor die neue Lösung im gesamten WWN-Netzgebiet ausgerollt wird.
„Wir freuen uns, dass es uns bei WWN gemeinsam mit envelio erstmals gelungen ist, eine umfassende und funktionierende Prozesskette zum Steuern in der Niederspannung aufzubauen, die zum Vorbild für weitere Projekte werden kann“, freut sich Dr. Michal Sobótka, Geschäftsführer der GWAdriga GmbH & Co. KG, Berlin. Einen wichtigen Erfolgsfaktor sieht Dr. Simon Koopmann, Geschäftsführer der Kölner envelio GmbH, in der engen Kooperation aller Beteiligten. „Es ist uns gelungen, eine funktionierende Prozesskette zwischen allen Projektpartnern in enger Zusammenarbeit aufzubauen. Die Implementierung ist dabei nicht nur eine Einzellösung, sondern viel mehr eine übertragbare Integration, die auch für weitere Kunden zum Einsatz kommen kann.“
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GWAdriga mit Sitz in Berlin ist Full-Service-Dienstleister für die Gateway-Administration, das Messdaten- und das CLS-Management. Darüber hinaus entwickelt GWAdriga datenbasierte Leistungen für die Energiewirtschaft, etwa für das Mehrsparten-Metering. Zu den Kunden von GWAdriga zählen sowohl grundzuständige als auch wettbewerbliche Messstellenbetreiber in ganz Deutschland. Mit aktuell mehr als 250.000 intelligenten Messsystemen im Produktivbetrieb und rund 2 Mio. weiteren im Rollout verfügt GWAdriga über ein belastbares Mengengerüst für einen wirtschaftlichen und skalierbaren Betrieb der Smart-Meter-Gateway-Administration. GWAdriga wurde 2016 von EWE, RheinEnergie und Westfalen Weser Netz gegründet.
envelio wurde 2017 als Spin-off der RWTH Aachen gegründet und stellt Software für Netzbetreiber zur Verfügung. Mit der eigens dafür entwickelten Intelligent Grid Platform ermöglicht das Cleantech-Unternehmen seinen Kunden einen transparenten Einblick in die tatsächlichen Vorgänge im Netz. Der digitale Zwilling eröffnet Netzbetreibern die Möglichkeit, Prozesse durch Automatisierung sowie Digitalisierung zu optimieren, Schwachstellen im Netz zu beheben und Netzanschlüsse automatisiert abzuwickeln. Damit schafft das in Köln ansässige Unternehmen die Basis für einen bedarfsgerechten Ausbau der Verteilnetze sowie den Aufbau flexibler Smart Grids. Gemäß dem Motto „Intelligente Netze für eine nachhaltige Zukunft weltweit“ möchte das ausgezeichnete Softwareunternehmen seine Plattformlösung in immer mehr Märkten anbieten und seine Internationalisierung weiter vorantreiben.
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HanseWerk-Tochter SH Netz digitalisiert Stromnetz: 460.000 Smart Meter bis Jahresende eingebaut
Posted by PM-Ersteller - 30/12/25 at 10:12:29 a.m.Für die Energiewende: Intelligente Messsysteme des HanseWerk-Unternehmens SH Netz übermitteln Zählerdaten und verbessern die Netzsteuerung. Die Einbauquote war bis Ende 2025 zu 58 Prozent erfüllt.
Mehr als 460.000 Smart Meter hat Schleswig-Holstein Netz (SH Netz), ein Unternehmen der HanseWerk-Gruppe, bis Ende 2025 im nördlichsten Bundesland installiert. „Damit liegen wir voll im Plan“, betont Steffen Bandelow, Geschäftsführer Netzwirtschaft bei SH Netz, das zu HanseWerk gehört. Bis 2032 müssen alle rund 800.000 Stromzähler im Netzgebiet digitalisiert sein. Als Smart Meter werden zum einen sogenannte moderne Messeinrichtungen (mME) und zum anderen intelligente Messsysteme (iMSys) bezeichnet.
Die Umrüstungsquote auf Smart Meter bei der HanseWerk-Tochter SH Netz und ihrer 100-prozentigen Tochtergesellschaft NordNetz beträgt für beide Zählertypen zusammen rund 58 Prozent. Im laufenden Jahr hat der Netzbetreiber in Schleswig-Holstein insgesamt rund 56.000 digitale Messeinrichtungen bei den Kundinnen und Kunden von SH Netz, das Teil der HanseWerk-Gruppe ist und NordNetz eingebaut. Darunter waren rund 16.000 intelligente Messsysteme. „Rein rechnerisch haben unsere Kolleginnen und Kollegen 2025 damit jeden Werktag mehr als 240 Stromzähler installiert“, zieht Steffen Bandelow Bilanz. Eine ähnliche Größenordnung ist auch für das kommende Jahr geplant.
Intelligenten Messsysteme (iMSys) können automatisiert Zählerstände erfassen und übermitteln. Notwendig ist der Einbau bei einem Stromverbrauch von mehr als 6.000 Kilowattstunden, einer Erzeugungsleistung ab 7 Kilowatt oder bei steuerbaren Verbrauchseinrichtungen nach §14a Energiewirtschaftsgesetz. Dazu zählen unter anderem Wärmepumpen und Wallboxen zum Laden von E-Fahrzeugen.
„Intelligente Messsysteme sind ein wichtiger Baustein für die Stromnetze der Zukunft. Mit ihrer Hilfe können Stromnetze flexibler gesteuert und dadurch Stromerzeugung und -verbrauch besser in Einklang gebracht werden“, sagt Norman Raske, zuständig für die Rollout-Planung der digitalen Zähler bei der HanseWerk-Tochter SH Netz. „So können erneuerbare Energien noch effizienter genutzt werden.“ Eine Auswertung der Bundesnetzagentur zeigt, dass das HanseWerk-Unternehmen SH Netz beim Rollout der intelligenten Messysteme im bundesweiten Vergleich von 850 Netzbetreibern weit vorn auf Platz 35 liegt.1)
Moderne Messeinrichtungen (mME) hingegen unterscheiden sich von intelligenten Messsystemen durch einen geringeren technischen Umfang und werden bei Kunden mit geringerem Verbrauch eingebaut. Sie sind ein digitaler Ersatz der alten, analogen Ferraris-Zähler. Durch Einsatz dieser Systeme haben Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, neben dem aktuellen Zählerstand auch historische tages-, wochen-, monats- oder jahresbezogene Verbrauchswerte der vergangenen zwei Jahre einzusehen. „Über ein Kommunikationsmodul kann eine moderne Messeinrichtung außerdem bei Bedarf zu einem intelligenten Messsystem erweitert werden“, erklärt Norman Raske.
Anmerkung 1) :
Quelle: Bundesnetzagentur – Homepage – Roll-out intelligente Messsysteme: Quartalsweise Erhebungen
Schleswig-Holstein Netz
Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) betreibt für rund 2,8 Millionen direkt oder indirekt angeschlossene Kunden Strom- und Gasleitungen in mehr als 900 Kommunen in Schleswig-Holstein. Rund 400 schleswig-holsteinische Kommunen halten Anteile an SH Netz. Sie haben umfangreiche Mitspracherechte und erhalten eine Garantiedividende. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 30 Standorten in Schleswig-Holstein.
SH Netz hat als Partner der Energiewende bereits zehntausende Windräder und Solaranlagen an das Stromnetz angeschlossen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Energielösungen wie Smart-City-Anwendungen und unterstützt den Ausbau der Elektromobilität. SH Netz engagiert sich in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Dazu gehören beispielsweise Einspeiseanlagen, mit denen Biogas oder aus Windstrom produzierter Wasserstoff ins Erdgasnetz aufgenommen werden kann, oder staatlich geförderte Forschungsprojekte.
Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt SH Netz ihre sämtlichen Standorte, ihre mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte sowie den Strom- und Gasnetzbetrieb in mehreren Stufen entsprechend um. Außerdem unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren den regionalen Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein, zum Beispiel den SH Netz Cup in Rendsburg, das härteste Ruderrennen der Welt.
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HanseWerk AG
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Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.
Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.
Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.
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