Kinderhospiz in ökologischer Ziegelbauweise
Posted by PM-Ersteller - 08/11/23 at 02:11:35 p.m.Eichendorf (Bayern): Nachhaltiger Bau eines teilstationären Hospizes für schwerstkranke Kinder
Lebensverkürzende Erkrankungen stellen Kinder und ihre Angehörigen vor besondere Herausforderungen. Das im September 2023 eröffnete Kinderhospiz „Haus Anna“ in Eichendorf (Niederbayern) ist dank teilstationärer Unterbringung perfekt auf die speziellen Bedürfnisse betroffener Kinder zugeschnitten und entlastet vor allem das familiäre Umfeld. Der hohe Anspruch an die Gebäudekonzeption und Raumausstattung trifft auch auf die Auswahl des Außenwandbaustoffes zu. Die monolithische Bauweise mit dem „WS08 Silvacor“-Mauerziegel von Leipfinger-Bader ist nicht nur besonders nachhaltig und werterhaltend, sondern trägt auch maßgeblich zum angestrebten ganzjährigen Wohlfühlklima in den Innenräumen bei. Ein wesentlicher Grund für seine hohe ökologische Qualität ist die für einen hochwärmedämmenden Mauerstein (l=0,08 W/mK) ungewöhnliche Dämmstoff-Füllung aus nachwachsenden Nadelholzfasern.
Eine Betreuung im Hospiz ist auch bei schwerstkranken Kindern nicht neu. Allerdings gilt das bisher vorrangig für ihre vollstationäre Unterbringung. Durch das teilstationäre Konzept beim Kinderhospiz „Haus Anna“ im niederbayrischen Eichendorf will die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM) zukünftig in der Region Niederbayern die Lücke zwischen ambulanter und vollstationärer Betreuung schließen.
Raumbuchvorgaben waren einzuhalten
Mit dem Standort am östlichen Ortsrand von Eichendorf im Landkreis Landau-Dingolfing fand die Stiftung ein perfekt geeignetes Gelände für ihr Projekt. Ausschlaggebend waren neben dem positiven Ergebnis einer Bedarfsanalyse auch die Unterstützung des Gemeinderates und das uneingeschränkte Einverständnis der Anwohner.
Bei der Planung galt es einige spezielle Herausforderungen zu lösen: Die begrenzte Grundstücksfläche und ihr Zuschnitt sowie einzuhaltende Einrichtungsbestimmungen führten zu entsprechenden Anpassungen des Entwurfes. „So gab es als Pflichtenheft ein Raumbuch, das für Therapieräume neben einer vorgeschriebenen Ausstattung bestimmte Flächengrößen vorgab“, erklärt der zuständige Planer und Bauingenieur Markus Tippelt vom Planungs- und Ingenieurbüro „Planwerk TM“ aus Unterdietfurt. Statt der ursprünglich geplanten, komplett eingeschossigen Bauweise wurde für den Therapiebereich und die acht Einzelzimmer – angesichts des benötigten Flächenbedarfs und der verfügbaren Grundstücksfläche – ein zweigeschossiger Baukörper (18 x 50 Meter) errichtet.
Der Gebäudeteil mit dem Eingangsbereich und den zwei großzügig dimensionierten Familienappartements (18 x 42 Meter) behält hingegen seine eingeschossige Gebäudehöhe. Auf Wunsch des Betreibers wurde dieser Trakt an der Fassade mit einer hellen Lärchenholzverkleidung ausgestattet, um so ein warmes, naturnahes Erscheinungsbild des Hospizes sicherzustellen. Ebenfalls trägt die flache Walmdachkonstruktion des zweigeschossigen Gebäudeteils zu einer ländlich einbindenden Gestaltung der Anlage bei.
Seit 2004 betreut die von dem Ehepaar Christine und Florian Bronner gegründete Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM) Familien mit unheilbar kranken bzw. lebensbedrohlich erkrankten Kindern und Jugendlichen. Durch die teilstationäre Betreuung mit einem Team aus u. a. Ärzten, Psychologen und Therapeuten sowie über 300 ehrenamtlichen Helfern wird vor allem eine Entlastung des familiären Umfeldes angestrebt. Das nach einem mittlerweile verstorbenen Teenager namens Anna benannte Hospiz in Eichendorf ist dabei eine seit vielen Jahren vorangetriebene Herzensangelegenheit der Stiftungsgründer. Durch Tages-, Nacht- und Wochenendbetreuung der minderjährigen Patienten sowie eine teilweise vollstationäre Unterbringung in Familienappartements wird im „Haus Anna“ seit September 2023 dieses für die Region neuartige Betreuungskonzept umgesetzt.
Ökonomie, Ökologie und Brandschutz top
Wirtschaftliche und umweltschonende Aspekte bildeten bei der Festlegung des Außenwandbaustoffes zentrale Auswahlkriterien. „Neben seiner hohen Wärmedämmung und Verarbeitungsfreundlichkeit kann der gewählte ,WS08 Silvacor`-Ziegel von Leipfinger-Bader vor allem mit seiner besonders hohen ökologischen Qualität punkten, verglichen mit anderen Mauersteinen“, erläutert Tippelt. Eine Bewertung, die nach umfangreichen Untersuchungen auch das Institut für Baubiologie Rosenheim (IBR) bestätigte: Es bescheinigte dem innovativen Ziegel mit seiner Füllung aus sortenreinen nachwachsenden Nadelholzfasern per Zertifikat absolut ökologische Unbedenklichkeit.
Die hohe umweltgerechte Güte geht dabei nicht zu Lasten der bauphysikalischen Eigenschaften. Seine erzielten Wärmedämm-Werte sprechen für sich: Dank seiner Füllung und einem ausgeklügelten Lochbild erzielt der Silvacor WS08-Ziegel eine geringe Wärmeleitfähigkeit von nur 0,08 W/mK. Dadurch ist mit dem gewählten, monolithischen Mauerwerk (d = 42,5 cm) plus Innen- und Außenputz ein energiesparender Wärmedurchgangskoeffizient von nur 0,18 W/m²K gewährleistet. Die Gebäudehülle trägt damit wesentlich zur Erreichung des geforderten KfW 40-Energieeffizienzhausstandards bei.
Wie bei allen Pflegeeinrichtungen ist außerdem der einzuhaltende Brandschutz ein wichtiges Thema. Als nicht brennbarer Baustoff (Baustoffklasse A1) überzeugt der Mauerziegel dabei schon traditionell durch seine hohe Feuerwiderstandsfähigkeit. In Kombination mit der Holzfaserfüllung erreichen Silvacor-Ziegel die Baustoffklasse AB, so dass bei diesem Projekt keine weiteren speziellen Brandschutzmaßnahmen in Bezug auf die Gebäudehülle erforderlich waren.
Maximale Raumbehaglichkeit inklusive
Bei der Baustoff-Auswahl war zudem der positive Einfluss des Silvacor-Ziegels auf die Raumbehaglichkeit ein erheblicher Faktor. Seine feuchteregulierende Wirkung gewährleistet für die betreuten Kinder und untergebrachten Familienangehörigen ein ganzjähriges Wohlfühlklima. Grund sind die beim Trocknungsprozess des Ziegels automatisch entstehenden haarfeinen Kapillaren. Sie nehmen bei hoher Raumfeuchte überschüssige Feuchtigkeit auf und geben sie bei zu trockener Raumluft wieder ab. Das Auftreten von Staubmilben oder Schimmelpilz wird somit weitgehend ausgeschlossen.
Ein weiteres bauphysikalisches Plus des Silvacor-Ziegels ist seine hohe Wärmespeicherfähigkeit. Diese Eigenschaft wird beim Bauen noch an Bedeutung gewinnen, da im Zuge der globalen Klimaerwärmung die sommerlichen Temperaturen immer höher ausfallen. Umso wichtiger ist es für die zukünftigen Betreiber, dass die tagsüber im Mauerwerk gespeicherte Sonnenwärme erst zeitverzögert während der kühleren Abend- und Nachtstunden an die Innenräume abgegeben wird. So entsteht ein durchgehend angenehmes Raumklima.
Das angestrebte Wohlfühlgefühl der Gebäudenutzer hängt zudem wesentlich vom Schallschutz ab. Wie das „S“ für Schallschutz in der Produktbezeichnung schon anzeigt, weist der „WS08 Silvacor“-Ziegel gute Schalldämmwerte (RW,Bau,Ref = 49,3 dB) auf. Noch wichtiger ist, speziell bei einem Hospiz, der Schallschutz zwischen angrenzenden Räumen sowie die Schalldämpfung innerhalb der Räume. Für eine von Lärm relativ ungestörte Betreuung und angenehme Raumakustik sorgen sowohl die in fast allen Räumen abgehängten Decken als auch die USZ-Schalungsziegel (d = 24 cm), die in den Trennwänden der lärmsensiblen Bereiche eingesetzt wurden. „Die detaillierten Schallschutz-Berechnungen seitens des Ziegel-Lieferanten, der Firma Leipfinger-Bader, zeigten die Effizienz der ergriffenen schalldämmenden beziehungsweise -dämpfenden Maßnahmen und erwiesen sich beim Schallschutznachweis als eine große Hilfe“, betont Tippelt.
Vermauerung mit deckelnden Dünnbettmörtel
Die Projektdurchführung übernahm als Bauträger mit der h2 Immobilien GmbH die hauseigene Partnergesellschaft des Planungsbüros unter Leitung von Geschäftsführer Andreas Hahn. „Planung und Bauabwicklung gingen so praktisch Hand in Hand“, erklärt Tippelt.
Beim Rohbau erfolgte die Vermauerung der Silvacor-Ziegel entsprechend der Zulassung Z-17.1-1191 und der DIN EN 1996 mit deckelndem Dünnbettmörtel. Auf eine Stoßfugenvermörtelung konnte aufgrund der Verzahnung der Mauerziegel verzichtet werden. „Dem beauftragten Rohbauunternehmer stand es frei, wie er das vollflächige Aufbringen des Dünnbettmörtels vornehmen soll oder ob er sogar das ebenfalls zugelassene Verfahren mit den Mörtelpads von Franken Maxit nutzen will. Letztlich ist das Ergebnis entscheidend“, erläutert Tippelt. „Die mit Mörtelschlitten zügig erzielte hohe Qualität des Mauerwerks beweist neben der Materialgüte der hergestellten Planziegel auch die wirtschaftliche Effizienz dieses Verfahrens.“ Die Ziegel ließen sich trotz der integrierten Füllung bei Bedarf unproblematisch zuschneiden.
Ohne Spenden nicht realisierbar
Nach einer planerischen Vorlaufzeit von 12 Jahren wurde im September 2023 das Herzensprojekt des Stiftungsehepaares eröffnet. Bereits anlässlich des symbolischen ersten Spatenstiches im November 2021 – der aufgrund der Corona-Pandemie virtuell erfolgte – bedankte sich das Paar bei allen Spendern und Unterstützern, die das Kinderhospiz „Haus Anna“ erst ermöglicht haben. So wird die hochwertige, rund zwei Millionen Euro teure Innenausstattung allein durch wohltätige Zuwendungen finanziert. Zudem haben die Baubeteiligten den Bau mit besonders viel persönlicher Hingabe vorangetrieben. Für die Firmengruppe Leipfinger-Bader (Vatersdorf) ist diese Beteiligung nur ein weiteres Beispiel für ihr schon bei ähnlichen Projekten bewiesenes soziales Engagement.
Weitere drei Hospize geplant
Der Begriff Nachhaltigkeit kann für dieses Projekt gleich in mehrfacher Hinsicht gelten. Nicht nur die Bauweise ist mit den besonders umweltgerechten Silvacor-Ziegeln nachhaltig, sondern auch die eingesetzte Heiztechnik hat eine möglichst nachhaltige Schonung der Umwelt zum Ziel. So wird die noch benötigte Energie für Heizung und Warmwasser über zwei Pufferspeicher gesteuert, deren Energieversorgung durch eine mit Holzhackschnitzel betriebene Heizzentrale außerhalb der Anlage erfolgt. Außerdem ist als weitere regenerative Energiequelle die Installation einer Photovoltaikanlage vorgesehen.
Nachhaltige überregionale Wirkung soll nach dem Willen der Betreiber zudem von der speziellen Nutzung des Hospizes ausgehen. Das „Haus Anna“ ist nicht nur Teil des entstehenden Gesundheitszentrums Eichendorf-Ost, sondern auch Teil eines modulartig aufgebauten Betreuungs-Gesamtkonzeptes, das in den nächsten Jahren überregional umgesetzt werden soll. Dafür ist in naher Zukunft unter anderem noch der Bau von drei weiteren teilstationären Kinderhospiz-Einrichtungen in Bayern geplant.
ca. 10.500 Zeichen
Autor: Dipl.-Ing. Hans-Gerd Heye
Bautafel
Betreiber: Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM), Blutenburgstr. 64 + 66, 80636 München
Planung: Planwerk TM GmbH – Planungs- und Ingenieurbüro Tippelt, Rottweg 4, 84339 Unterdietfurt
Bauträger: h2 Immobilien GmbH, Rottweg 4, 84339 Unterdietfurt
Innenausstattung und Freianlagenplanung: Matthias Kruppa Architekten GmbH, Hartstr. 1, Innenarchitekt Matthias Kruppa, 82239 Alling
Außenwandbaustoff: WS08 Silvacor-Ziegel (d = 42,5 cm)
Ziegelhersteller: Leipfinger-Bader GmbH, Ziegelwerk Puttenhausen, Äußere Freisinger Straße 31, 84048 Puttenhausen
Grundstücksfläche: 3.600 m2
Nutzfläche: 3.735 m2
Berechneter Jahresenergiebedarf: 350.975 kWh
Baukosten: ca. 9 Mio. Euro
Bauzeit: März 2022 bis Mai 2023
Dieser Text sowie printfähiges Bildmaterial sind auch abrufbar unter: dako pr
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Firmengruppe Leipfinger-Bader GmbH
Frau Caterina Bader
Ziegeleistraße 15
84172 Buch am Erlbach
Deutschland
fon ..: 0 87 62 – 73 30
web ..: http://www.leipfinger-bader.de
email : info@leipfinger-bader.de
Über die Firmengruppe Leipfinger-Bader
Leipfinger-Bader ist Marktführer für energieeffiziente und nachhaltige Systemlösungen am Bau und bietet Architekten, Fachplanern und Investoren umfassende Beratungsleistungen. Die Firmengruppe setzt als Innovationstreiber konsequent auf Forschung, Entwicklung und Prozessoptimierung. Zum High-End-Produktspektrum für Neubau und Sanierung zählen – neben massiven Mauerziegeln mit integriertem Schall- und Wärmeschutz – auch Recyclingprodukte, wie zum Beispiel der aus recycelten Ziegelresten bestehende Kaltziegel. Hinzu kommen Ziegel-Fertigteile für das serielle Bauen, intelligente Lüftungssysteme, Rollladenkästen auch aus Holz, Lösungen für die Dachbegrünung, vorgehängte hinterlüftete Keramikfassaden inklusive abgestimmter Unterkonstruktion, Bodensysteme wie der keramische Estrichziegel mit energieeffizienter Heizlösung sowie Lehmplatten für den Innenausbau. Letztere kommen im Holz- und Massivneubau sowie bei der Altbausanierung als Alternative zu Gips zum Einsatz – in Form von Trennwänden, als Innenbeplankung speicherschwacher Außenwände oder beim Dachausbau.
Pressekontakt:
dako pr corporate communications
Herr Darko Kosic
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen
fon ..: 0214-206910
web ..: http://www.dako-pr.de
email : d.kosic@dako-pr.de
Nachhaltiges Bauen mit Ziegeln perfekt umgesetzt
Posted by PM-Ersteller - 16/11/22 at 11:11:39 a.m.Oberpfalz: Massives Mehrfamilienhaus in Auerbach mit besonders umweltgerechtem Wandbaustoff errichtet
Nachhaltiges Bauen ist schon wegen der Verknappung der Energieressourcen und der globalen Klimakrise ein Gebot der Stunde. Bei der Planung eines 2021 errichteten Mehrfamilienwohnhauses in Auerbach (Oberpfalz) setzte daher das Bayreuther Architekturbüro RK Next Architekten in enger Abstimmung mit dem Bauherren auf die ökologischen und bauphysikalischen Vorzüge eines besonders umwelt-gerechten Wandbaustoffes: Der ausgewählte „Unipor W07 Silvacor“-Mauerziegel von Leipfinger-Bader ist vollständig recycelbar und sorgt wegen seiner hundertprozentigen Füllung aus nachwachsenden Tannenholzfasern für einen extrem hohen baulichen Wärmeschutz (U=0,157 W/m²K) – und das schon in 42,5 Zentimeter Mauerwerksdicke. Das massive Mauerwerk leistet zudem einen wesentlichen Beitrag zur ganzjährigen Wohnbehaglichkeit in den insgesamt zwölf Wohneinheiten, indem es durch Zwischenspeicherung Temperatur- und Luftfeuchteschwankungen ausgleicht.
Viel mehr landschaftliche Idylle ist beinahe unmöglich. Die einstige Bergbaustadt Auerbach mit ihren rund 10.000 Einwohnern hat als Tor zum Naturpark Fränkische Schweiz in seiner Umgebung alles an Naturschönheiten zu bieten, was die Region nicht nur bei Touristen so beliebt macht. Nach Jahren der Stagnation bei der Einwohnerentwicklung – infolge der Schließung der Erzgrube in den 80er Jahren – geht es auch hier mittlerweile bergauf.
Nachverdichtung mit moderner Architektur
Die Attraktivität schlägt sich auch durch eine erhöhte Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt nieder. Ein Grund mehr für die regional tätige Vermietungsgesellschaft Bachmann Gebäude GmbH, ihr Wohnraumangebot zu vergrößern. An einem Standort ihres verwalteten Wohneigentums am Stadtkern von Auerbach gab es zwei kleinere Altgebäude, die ursprünglich saniert und erweitert werden sollten. Aufgrund schlechter Bausubstanz entschied sich der Bauherr jedoch für einen Abriss und den Neubau eines Mehrfamilienwohnhauses auf dem freiwerdenden Grundstück.
Auf die Umsetzung moderner Architektur wurde – neben der geforderten Einbindung in die bestehende Bebauung – vom beauftragten Architekturbüro RK Next Architekten (Bayreuth) der Geschwister Julia und Max Küfner viel Wert gelegt. „Der Baukörper sollte sich in Form und Funktion dem vorhandenen kleinstädtischen Ensemble anpassen und trotzdem mit einer zeitgemäßen Fassade den heutigen Gestaltungsansprüchen genügen“, umschreibt der zum Projektteam gehörende Architekt Sebastian Greiner das Planungsmotto. Zentrale Stilmittel waren dabei die auf drei Gebäudeseiten angeordnete Holzverschalung ab dem ersten Obergeschoss und die besondere Betonung der Balkone als architektonisches Gestaltungselement. Ansonsten orientierte sich der kompakte dreigeschossige Baukörper mit seinem T-förmigen Grundriss in Gebäudehöhe und seinem Satteldach an der bestehenden Nachbarbebauung. Auf eine Unterkellerung des Neubaus wurde verzichtet und der benötigte Technikraum für die PV-Anlage im Erdgeschoss vorgesehen.
Flexible Grundrisse und offene Gestaltung
Beim Zuschnitt der sehr flexibel konzipierten Wohnungen wurde auf ein möglichst breit gestreutes Wohnraumangebot geachtet. Den Raumbedarf durchschnittlicher Haushalte berücksichtigen – neben vier kleineren Wohneinheiten im Erdgeschoss – die auf den drei Obergeschossen befindlichen sieben Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen mit Wohnungsgrößen von 70 bis 90 m².
Ein Highlight stellt darüber hinaus die Penthouse-Wohnung im ausgebauten Dachgeschoss mit einer Wohnfläche von 140 m2 dar. Auffällig sind hier die Ausblickmöglichkeiten, die in mehreren Richtungen und gleich durch zwei angeordnete Balkone sowie eine großzügig dimensionierte Dachterrasse von 37 m2 vorhanden sind. Eine attraktive Ausstattung kennzeichnet aber alle Wohneinheiten. Wesentliches Merkmal ist die offene Gestaltung von Wohn- und Esszimmer mit integriertem Küchenbereich wie sie mittlerweile im modernen Wohnungsbau üblich ist. Für ein hohes Maß an Behaglichkeit und Tageslichtdurchflutung der Innenräume sorgen eine eingebaute Fußbodenheizung in allen Räumen sowie Fenster beziehungsweise Zugänge zu den Balkonen, die bis zum Boden reichen. Einen barrierefreien Zutritt zu allen Wohnungen ermöglicht ein installierter Aufzug.
Tannenholzfüllung sichert hohe Nachhaltigkeit
Die Wahl des Außenwandbaustoffes wurde maßgeblich bestimmt durch die besonders vielfältigen Anforderungen an die Gebäudehülle. Neben garantierter hoher Nachhaltigkeit sollte sie vor allem zum geforderten Energieeffizienzhausstandard KfW 40 beitragen. Außerdem waren wegen der Gebäudehöhe und der Grundstückslage auch statische und schallschutztechnische Aspekte zu berücksichtigen. Die intensive Beratung durch das Ziegelwerk Schönlind, das die Unternehmensgruppe Leipfinger-Bader mit Stammsitz in Vatersdorf (Niederbayern) betreibt, gab letztlich den entscheidenden Ausschlag. Der empfohlene „Unipor W07 Silvacor“-Mauerziegel erwies sich als die optimale Lösung, weil die geforderte hohe Nachhaltigkeit nicht zu Lasten von Standfestigkeit und Schallschutz (Druckfestigkeit fK = 2,2 MN/m², Schalldämm-Maß Rw = 48 dB) ging. Dabei liegt die besondere ökologische Qualität des Ziegels in seiner für Wandbaustoffe einzigartigen Füllung aus nachwachsenden Tannenholzfasern. Dafür wurde der Silvacor-Baustoff im Jahr 2017 als bestes Innovationsprodukt mit dem renommierten „Architects‘ Darling Award“ ausgezeichnet.
Aufgrund der angestrebten Wohnbehaglichkeit war für den Bauherren insbesondere die Speicherfähigkeit des massiven Silvacor-Ziegels entscheidend, da diese wichtig für ein angenehmes Wohnklima ist. Ein Aspekt, der angesichts immer häufigerer sommerlicher Hitzeperioden zukünftig beim Wohnungsbau zunehmende Bedeutung gewinnen wird. Das massive Außenmauerwerk speichert dabei tagsüber die durch Sonneneinstrahlung erzeugte übermäßige Sonnenwärme und gibt sie erst während der kühleren Nachtstunden langsam an die Innenräume ab. Ähnliches gilt für den natürlichen Ausgleich von Luftfeuchteschwankungen.
Bewährte Zusammenarbeit mit Ziegelhersteller
Von der Qualität der hergestellten Ziegel musste die mit der schlüsselfertigen Errichtung betraute Baufirma HD-Bau Wohnen GmbH nicht überzeugt werden. „Mit dem Ziegelwerk Leipfinger-Bader standen wir bereits vor diesem Bauprojekt im partnerschaftlichen Kontakt“, erklärt hierzu der auf Seiten des ortsansässigen Bauunternehmens für das Projekt zuständige Bautechniker Thomas Meyer. „Hohe Materialgüte und der gebotene Service, von der beratenden Unterstützung während der gesamten Bauphase bis hin zu praxisnahen Verarbeitungs-Vorführungen auf der Baustelle, trugen auch bei diesem Projekt zu der von uns angestrebten hohen Mauerwerksqualität bei.“
Die permanente Weiterentwicklung des Leistungsangebots bezieht sich bei Leipfinger-Bader nicht nur auf die hergestellten Mauersteine und ein ausgefeiltes Zubehörprogramm. Ein weiteres Beispiel für die Innovationskraft der familiengeführten Gruppe ist bei diesem Projekt auch die Vermauerung des Silvacor-Ziegels mit sogenannten Mörtelpads von Franken Maxit (Azendorf), welche im Hause Leipfinger-Bader mitentwickelt wurden. „Die beim Silvacor-Ziegel bauaufsichtlich zugelassene Alternative zur Dünnbettvermörtelung hat sich aus unserer Sicht als sehr effiziente, zeitsparende Mauertechnik erwiesen“, stellt Meyer zufrieden fest. „Die Logistik wird bei Einsatz der Trockenmörtelplatten durch den Wegfall der sonst erforderlichen aufwendigen Mörtelzubereitung deutlich vereinfacht.“ Auch Nebenarbeiten wie die Reinigung von Hilfsmitteln erübrigen sich. Die Vermörtelung ist zudem – gegenüber dem herkömmlichen Mörtelauftrag mit dem Mörtelschlitten oder der Maurerkelle – für den Verarbeiter bequemer und damit ergonomischer.
Nachhaltig auch bei der Energieversorgung
Der hohe ökologische Anspruch beinhaltete – außer effizienter Energieeinsparung durch baulichen Wärmeschutz – zwangsläufig eine besonders umweltschonende Energieversorgung. Infolge der zentralen Forderung nach hoher Nachhaltigkeit wurde eine leistungsfähige Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher eingeplant. Dadurch kann tagsüber erzeugter Sonnenstrom autark für den abendlichen Stromverbrauch zwischengespeichert werden. Er wird deshalb nicht wie bei den meisten PV-Anlagen in das öffentliche Netz eingespeist.
Der rücksichtsvolle Umgang mit den Energieressourcen bestimmte auch die Festlegung der Heiztechnik: Dafür wurde im Rahmen einer über das Wohnhaus-Projekt hinausgehenden Heizungsplanung eine Heizzentrale erbaut, die neben den errichteten zwölf Wohneinheiten eine weitere Wohnung sowie eine Betriebshalle mit Fernwärme aus verbrannten, sogenannten Hackschnitzeln versorgt. Sie bestehen ressourcenschonend aus anderweitig nicht verwertbaren, kleingehackten Reststoffen aus der Forstwirtschaft oder Holzverarbeitung. Die errichtete Heizzentrale ist mit entsprechend großem Holzreste-Lagerraum gleich für zehn weitere geplante, zu beheizende Wohneinheiten ausgelegt.
Unproblematische, reibungslose Bauabwicklung
Dank der harmonischen Zusammenarbeit aller Baubeteiligten konnte das Projekt sehr zügig umgesetzt werden. Schon nach einem dreiviertel Jahr Bauzeit waren im August 2021 die Bauarbeiten abgeschlossen. „Letztlich zahlte es sich aus, dass schon in der Frühphase der Planung die Genehmigungsbehörden und auch die Öffentlichkeit über die Details des Projektes ausführlich informiert wurden. Durch den offenen fairen Umgang miteinander und die gemeinschaftliche Abstimmung der einzuhaltenden Rahmenbedingungen gab es keine unnötigen Verzögerungen durch Einsprüche“, erklärt Greiner. So wurde auch der auffällige graue Endanstrich der Fassaden problemlos genehmigt.
Dieser Text sowie printfähiges Bildmaterial sind auch online abrufbar unter: dako pr
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Firmengruppe Leipfinger-Bader GmbH
Herr Thomas Bader
Ziegeleistraße 15
84172 Buch am Erlbach
Deutschland
fon ..: 0 87 62 – 73 30
web ..: http://www.leipfinger-bader.de
email : info@leipfinger-bader.de
Über die Firmengruppe Leipfinger-Bader
Die Firmengruppe Leipfinger-Bader sind das führende Familienunternehmen unter den Mauerziegel-Herstellern in Süddeutschland mit Sitz in Vatersdorf bei Landshut. Geführt wird es in fünfter Generation von Thomas Bader. In der Region steht das Unternehmen für sichere Arbeitsplätze, technische Kompetenz und hohe Qualität. Leipfinger-Bader baut auf diese Tradition – gleichermaßen aber auch auf die konsequente Weiterentwicklung seiner hochwärme- und schalldämmenden Wandbaustoffe.
Neben dem Stammwerk in Vatersdorf unterhält das Unternehmen weitere Werke in Puttenhausen bei Mainburg und in Schönlind bei Amberg. Mit rund 200 Mitarbeitern zählt Leipfinger-Bader zu den leistungsstärksten Ziegelproduzenten bundesweit und fertigt jährlich Mauerziegel für etwa 6.000 Wohneinheiten. Die Mauerziegel werden aus natürlichen Rohstoffen – Ton, Lehm, Naturgestein und Wasser – hergestellt und sind daher ökologisch unbedenklich. Auch bei der Produktion legen die Ziegelwerke großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Stillgelegte Lehmgruben werden renaturiert und bieten so vielen Tierarten neuen Lebensraum.
Pressekontakt:
dako pr corporate communications
Herr Darko Kosic
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen
fon ..: 0214-206910
web ..: http://www.dako-pr.de
email : d.kosic@dako-pr.de
Hohe Wohnbehaglichkeit besonders nachhaltig umgesetzt
Posted by PM-Ersteller - 30/05/22 at 02:05:57 p.m.Ökologisch vorbildlich: Umweltgerechter Mauerziegel für Senioren-Residenz mit 37 Wohneinheiten
Angesichts der stark steigenden Zahl von Senioren in unserer Gesellschaft ist altersgerechter Wohnungsbau mehr denn je gefordert. Eine im Spätsommer 2021 fertiggestellte Seniorenwohnanlage in der niederbayerischen Ortschaft Gottfriedingerschwaige, rund 25 km östlich von Landshut gelegen, setzt die speziellen Ansprüche dieser Altersgruppe sowohl in der Gebäudekonzeption als auch durch die verwendeten Wandbaustoffe perfekt um. Ein Kennzeichen ist die besondere Berücksichtigung ökologischer Aspekte. So kombinieren Außenwände aus mit nachwachsenden Tannenholzfasern gefüllten „Unipor WS08 Silvacor“-Ziegeln umweltschonende Nachhaltigkeit mit hohem, wirtschaftlich erzielten Wärme- und Schallschutz. Zur angestrebten Wohnbehaglichkeit tragen zudem die besonderen feuchte- sowie hitzeregulierenden Fähigkeiten des monolithischen Ziegelmauerwerks bei.
Gottfriedingerschwaige ist ein Ortsteil der Gemeinde Gottfrieding und befindet sich nördlich davon auf der gegenüberliegenden Seite der Isar. Die Namensendung „Schwaige“ steht dabei für eine früher im Alpenraum typische Wirtschaftsform. Sie beinhaltete einen auf Vieh- und Milchwirtschaft ausgerichteten herrschaftlichen Eigenbetrieb und wurde meist als Lehen vergeben.
Seniorengerechte Gebäudekonzeption
Am nordöstlichen Rand des idyllisch in das Isartal eingebetteten Dorfes bot sich für den Bauträger, der h2 Projekt GmbH, ein für ihr Vorhaben ideal geeignetes Gelände. Die Seniorenresidenz, wegen ihrer Lage auch „Isar-Residenz“ genannt, war dabei nur ein Teil der geplanten Bebauung. Das Gesamtprojekt umfasste zudem noch zwei in direkter Nachbarschaft parallel errichtete dreistöckige Mehrfamilienwohnhäuser mit insgesamt 24 unterschiedlich großen Eigentumswohnungen (43 bis 104 m²). „Wir wollten damit für Jung und Alt besonders umweltgerecht ein breites Spektrum an dauerhaft hochwertigen Wohnmöglichkeiten schaffen“, betont Mitgeschäftsführer und Entwurfsverfasser Markus Tippelt. „Die Seniorenresidenz war dabei angesichts des speziellen Nutzungskonzepts schon eine planerische Herausforderung. Neben dem Aspekt des Wohnens mit vielen sozialen Kontaktmöglichkeiten sollte vor allem eine von Senioren oft gewünschte, individuell auf ihre Bedürfnisse angepasste Betreuung ermöglicht werden.“
Diese Wunschvorstellungen setzte der Bauingenieur nach dem Firmenmotto „Hochwertig und nachhaltig bauen“ beim Gebäudeentwurf sehr gelungen um. Die im Erd- und ersten Obergeschoss angeordneten, 24 absolut barrierefrei zugänglichen Ein-Zimmer-Appartements (rd. 38 m2) sind dabei durch gemeinschaftlich genutzte Aufenthaltsräume als zwei Senioren-Wohngemeinschaften konzipiert. Weitere Sozialräume befinden sich zusammen mit der großzügig dimensionierten Wohnküche in einem rechtwinklig zum Hauptgebäude abknickenden Gebäudekopf. Ihm schließt sich im Erdgeschoss zudem eine überdachte Terrasse an. Er dient den Bewohnern im ersten Obergeschoss zugleich als Dachterrasse.
Das zweite Obergeschoss ist für Jung und Alt gedacht und weist 13 teilweise unterschiedlich große Appartements auf. Trotz der vielen Gemeinschaftsräume wird auf eine hohe Eigenständigkeit aller Bewohner Wert gelegt. So kann jedes zu erwerbende oder zu mietende Appartement individuell eingerichtet werden und verfügt prophylaktisch über die für eine Kleinküche benötigten Anschlüsse.
Umweltgerechte Ziegel und Heiztechnik
Nachhaltig und wirtschaftlich hochwärmedämmend: Das waren bei der Auswahl des Außenwandbaustoffes die ausschlaggebenden Kriterien. Die Gebäudehülle sollte ohne Zusatzdämmung den Vorgaben eines förderungsfähigen KfW-40-Energieeffizienzhauses entsprechen und umweltgerecht zu einer Minimierung der Betriebskosten beitragen. „Deshalb haben wir uns bei der Festlegung der Außenwandkonstruktion gezielt für einen energieeffizienten und ökonomisch zu verarbeitenden Naturbaustoff entschieden, der den unterschiedlichen Anforderungen besonders umweltschonend gerecht wird“, erklärt Tippelt. Die Auswahl des Unipor WS08 Silvacor-Ziegels (Zulassung Z-17.1-1191) war sozusagen das Tüpfelchen auf dem „i“. Der mit nachwachsenden Tannenholzfasern gefüllte Silvacor-Ziegel genügte nicht nur den strengen ökologischen Vorgaben, sondern überzeugte auch durch seine bauphysikalischen Qualitäten. Dank einer Wärmeleitfähigkeit von 0,08 W/mK garantierte das mit Innen- und Außenputz versehene, 49 Zentimeter dicke Mauerwerk ein selbst für Passivhäuser schon geeigneten niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten von 0,15 W/m²K.
Ein weiterer ökologischer Pluspunkt ist auch die regionale Herkunft des Mauerwerks: Die gefüllten Silvacor-Mauerziegel werden von der Firmengruppe Leipfinger-Bader am Standort Puttenhausen, nur eine gute halbe Autostunde von Gottfrieding entfernt, hergestellt. Ein grenzüberschreitender Baustoff-Tourismus, wie bei anderen Wandbildnern, war somit ausgeschlossen. Die im Familienbesitz befindliche Firmengruppe Leipfinger-Bader verfügt zudem bereits seit Jahrzehnten über eine langjährige Erfahrung in der Produktion von ökologisch hochwertigen Baustoffen und Sonderprodukten für klimaschonendes Bauen.
Hohe Umweltverträglichkeit war daher zwangsläufig auch zentrales Anliegen bei der Auswahl der geplanten Heizungstechnik. Deshalb wurde diesbezüglich eine Holz-Pellet-Heizung vorgesehen.
Hoher Schallschutz berücksichtigt
Senioren reagieren sehr sensibel auf Lärm. Darum galt es von der Gebäudehülle aber insbesondere im Gebäudeinneren einen ausreichend hohen Schallschutz zu gewährleisten. Die gelungene Kombination aus hoher Tragfähigkeit (Druckspannung 3,4 MN/m²) und hohem Schallschutz (Schalldämm-Maß 48,7 dB) stellte – aufgrund der drei Vollgeschosse und dem Ruhebedürfnis der zukünftigen Nutzer – deshalb ein weiteres Pro-Argument für den Silvacor-Ziegel dar.
Dem Schalldämm-Maß der Wohnungstrenn- und Flurwände galt ein besonderes Augenmerk. Hier konnte die Firmengruppe Leipfinger-Bader mit dem Unipor-USZ-Schalungs-Planziegel (Zulassung Z15.2-127) ebenfalls eine maßgeschneiderte Lösung zur Verfügung stellen. Mit 24 Zentimeter Mauerwerksdicke und einem bewerteten Schalldämm-Maß Rw von 61,8 Dezibel garantierten die mit Beton (C12/15) gefüllten Mauersteine den Bewohnern ein vom Lärm des Nachbarn unbeeinträchtigtes, ruhiges Wohnen.
Der Schallschutz im Gebäudeinneren hängt zudem – aufgrund der Bedeutung der Schalllängsleitung über flankierende Bauteile – wesentlich von der Einbindung von Decken und Trennwänden in die Außenwand ab. Die Schalldämmung der Anschlüsse ist nach der überarbeiteten DIN 4109 im Schallschutznachweis gesondert zu berücksichtigen. Ein hohes Stoßstellendämm-Maß musste deshalb durch eine erzielte hohe Steifigkeit des Trennwandanschlusses gewährleistet werden. Statt eines Stumpfstoßes wurden dafür die Trennwände in einer Tiefe von 24 Zentimetern verzahnend in das Außenmauerwerk eingebunden. „Beim detaillierten Nachweis des Schallschutzes gab uns auch Leipfinger-Bader hilfreiche rechnerische Unterstützung“, so Tippelt.
Zügig und hochwertig durch System
Die Erstellung des Mauerwerks erfolgte entsprechend den Zulassungsbestimmungen des Silvacor-Ziegels mit deckelndem Dünnbettmörtel. Durch die Verlegung nach dem von der Unipor-Gruppe propagierten Mauertec-Systems konnte eine zügige, mörteleinsparende Mauerwerksausführung sichergestellt werden. Das besonders stabile und relativ fugenfreie Außenmauermauerwerk bot zudem einen leicht zu verputzenden Untergrund. Trotz der Füllung konnte der Ziegel wie ein herkömmlicher Planziegel problemlos zugeschnitten und angebohrt werden. Ein weiteres wichtiges Systemelement stellten außerdem die von Leipfinger-Bader hergestellten und gelieferten Leichtbau-Rolladen- und Raffstorekästen dar. Diese gewährleisteten nicht nur hervorragenden Wärme- und Schallschutz (Rw = 48 dB), sondern erlaubten durch ihre Passgenauigkeit und einfache Verarbeitbarkeit auch einen raschen Baufortschritt.
Modernes Gebäudeensemble mit guter Verkehrsanbindung
Dass es sich bei der Seniorenresidenz und den zwei angrenzenden Mehrfamilienwohnhäusern um ein gemeinsames Projekt handelt, zeigt sich nach ihrer Fertigstellung deutlich in der sehr ähnlichen Gestaltung. Das Gebäudeensemble mit seinen flach geneigten Walmdächern (Neigungswinkel 15 Grad) wirkt dabei auf den Betrachter trotz der modernen Architektur naturnah, wozu auch die hölzernen Sichtschutzelemente im Bereich der Terrassen beziehungsweise Balkone beitragen. Statt in einer Tiefgarage wie bei den Mehrfamilienwohnblöcken sind die 26 Pkw-Stellplätze der Seniorenresidenz um das Gebäude herum angeordnet. Auch an mögliche Freizeitaktivitäten, wie das bei Senioren immer beliebter werdende Radfahren, ist mit dem Anbau eines „Fahrradschuppens“ gedacht.
Durch die Nähe zur Anschlussstelle der Bundesautobahn A92 ist trotz der idyllischen Lage eine zügige Verkehrsanbindung an die Landeshauptstadt München sichergestellt. Tippelt zeigt sich gemeinsam mit dem zukünftigen Betreiber der Isar-Residenz, der Prolivo GmbH (Fulda), vom Erfolg des generationenübergreifenden Wohnanlagenkonzepts überzeugt: „Durch den Mix aus Familien und Ein- bzw. Zweipersonenhaushalten mit Bewohnern aller Altersstufen und den vielen gemeinschaftlich ausübbaren Aktivitäten ergibt sich sicherlich schnell ein lebendiges Miteinander.“
Dieser Text, die Bautafel sowie printfähiges Bildmaterial sind auch online abrufbar unter: dako pr
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Ziegelwerke Leipfinger-Bader GmbH
Herr Thomas Bader
Ziegeleistraße 15
84172 Buch am Erlbach
Deutschland
fon ..: 0 87 62 – 73 30
web ..: http://www.leipfinger-bader.de
email : info@leipfinger-bader.de
Über die Unternehmensgruppe Leipfinger-Bader
Leipfinger-Bader ist das führende Familienunternehmen unter den Mauerziegel-Herstellern in Süddeutschland mit Sitz in Vatersdorf bei Landshut. Geführt wird es in fünfter Generation von Thomas Bader. In der Region steht die Unternehmengruppe für sichere Arbeitsplätze, technische Kompetenz und hohe Qualität. Leipfinger-Bader baut auf diese Tradition – gleichermaßen aber auch auf die konsequente Weiterentwicklung seiner hochwärme- und schalldämmenden Wandbaustoffe.
Neben dem Stammwerk in Vatersdorf unterhält das Unternehmen weitere Werke in Puttenhausen bei Mainburg und in Schönlind bei Amberg. Mit rund 200 Mitarbeitern zählt Leipfinger-Bader zu den leistungsstärksten Ziegelproduzenten bundesweit und fertigt jährlich Mauerziegel für etwa 6.000 Wohneinheiten. Die Mauerziegel werden aus natürlichen Rohstoffen – Ton, Lehm, Naturgestein und Wasser – hergestellt und sind daher ökologisch unbedenklich. Auch bei der Produktion legen die Ziegelwerke großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Stillgelegte Lehmgruben werden renaturiert und bieten so vielen Tierarten neuen Lebensraum.
Pressekontakt:
dako pr corporate communications
Frau Janina Wolter
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen
fon ..: 0214-206910
web ..: http://www.dako-pr.de
email : j.wolter@dako-pr.de
