Bis zu 4.180 Euro Zuschuss für einen Treppenlift: Was Pflegebedürftige wissen sollten
Posted by PM-Ersteller - 13/08/26 at 12:08:03 p.m.Bis zu 4.180 Euro kann die Pflegekasse für einen Treppenlift oder andere Wohnungsanpassungen zahlen. Leben mehrere Berechtigte zusammen, sind bis zu 16.720 Euro möglich.
Düsseldorf – Ein Treppenlift kann mehrere Tausend Euro kosten. Was viele Familien erst während der Beratung erfahren: Die Pflegekasse kann sich unter bestimmten Voraussetzungen erheblich an den Kosten beteiligen.
Für Pflegebedürftige der Pflegegrade 1 bis 5 sind auf Antrag bis zu 4.180 Euro je Maßnahme für Anpassungen des individuellen Wohnumfelds möglich.
Treppenlifte werden vom Bundesgesundheitsministerium ausdrücklich als Beispiel einer solchen wohnumfeldverbessernden Maßnahme genannt.
Bei Paaren kann sich der Zuschuss erhöhen
Besonders interessant wird die Regelung, wenn mehrere Anspruchsberechtigte zusammenleben.
Dann kann der Zuschuss auf bis zu viermal 4.180 Euro steigen – insgesamt also maximal 16.720 Euro.
„Der Zuschuss kann einen erheblichen Unterschied bei der Finanzierung machen“, sagt ProLift-Geschäftsführer Jörg Kutta. „Deshalb sollte die Frage nach der Förderung nicht erst gestellt werden, wenn der Auftrag bereits erteilt wurde.“
Das Bundesgesundheitsministerium empfiehlt, die Finanzierung einer Umbaumaßnahme vor Baubeginn bei der Pflegekasse zu beantragen und einen Kostenvoranschlag vorzulegen.
Zusätzlich bis zu 50.000 Euro KfW-Kredit möglich
Für größere Maßnahmen existiert außerdem das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen – Kredit 159“.
Damit können Maßnahmen zum Abbau von Barrieren mit einem Kredit von bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit finanziert werden. Die Förderung steht unter dem Vorbehalt verfügbarer Haushaltsmittel.
Kutta empfiehlt deshalb drei Schritte:
Erstens: klären, welche Lösung tatsächlich benötigt wird.
Zweitens: Kosten verschiedener Lösungen vergleichen.
Drittens: vor der Umsetzung mögliche Zuschüsse und Finanzierungen prüfen.
Denn beim altersgerechten Umbau zählt nicht nur die Frage:
„Was kostet es?“
Sondern auch:
„Was davon muss ich tatsächlich selbst bezahlen?“
Quellen: Bundesministerium für Gesundheit, Stand März 2026; KfW. BMG
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
ProLift Treppenlifte GmbH
Herr Jörg Kutta
Königsallee 19
40212 Düsseldorf
Deutschland
fon ..: 015162601848
web ..: https://www.prolift-treppenlifte.de
email : joerg.kutta@prolift-treppenlifte.de
Die ProLift Treppenlifte GmbH unterstützt Menschen und ihre Angehörigen dabei, Lösungen für mehr Mobilität und Selbstständigkeit im eigenen Zuhause zu finden. Das Unternehmen berät herstellerunabhängig zu Treppenliften für gerade und kurvige Treppen und vergleicht geeignete Modelle und Preise verschiedener Hersteller. Darüber hinaus unterstützt ProLift bei möglichen Förderungen und Zuschüssen sowie bei der Umsetzung und Montage.
Pressekontakt:
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Die Generation Eigenheim wird alt: Deutschlands nächste Wohnungsfrage beginnt im eigenen Zuhause
Posted by PM-Ersteller - 13/08/26 at 12:08:26 p.m.2035 wird jeder vierte Deutsche mindestens 67 sein. Millionen Babyboomer stehen damit vor einer neuen Frage: Ist das Haus für die Familie von damals auch ein Zuhause fürs Alter?
Düsseldorf – Mit 35 war die Treppe kein Thema.
Oben schliefen Eltern und Kinder. Unten wurde gelebt. Im Keller standen Waschmaschine, Werkzeug und Vorräte.
40 Jahre später ist das Haus noch dasselbe.
Seine Bewohner sind es nicht.
Deutschland steht damit vor einer Wohnungsfrage, die bislang vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit erhält:
Was passiert mit den Millionen Häusern, die für Familien gebaut wurden, wenn ihre Bewohner 75, 80 oder 85 Jahre alt werden?
Die demografische Entwicklung ist eindeutig. 2024 war etwa jede fünfte Person in Deutschland mindestens 67 Jahre alt. Bereits 2035 wird es jede vierte sein.
Bis 2038 wird die Zahl der Menschen im Rentenalter gegenüber 2024 voraussichtlich um mindestens 3,8 Millionen steigen. Statistisches Bundesamt
Das Familienhaus bekommt eine neue Aufgabe
Kinderzimmer werden leer. Gleichzeitig gewinnen andere Dinge an Bedeutung: der Zugang zum Haus, das Badezimmer, die Lage des Schlafzimmers – und die Treppe.
„Viele Häuser sind hervorragend für eine Familie mit Kindern geeignet“, sagt ProLift-Geschäftsführer Jörg Kutta. „Nur hat beim Bau vor 30 oder 40 Jahren kaum jemand darüber nachgedacht, wie das Haus mit einem 80-jährigen Bewohner funktionieren soll.“
Die Herausforderung besteht deshalb nicht allein darin, neue barrierearme Wohnungen zu bauen.
Millionen Menschen wohnen bereits dort, wo sie alt werden möchten.
Muss das Haus mit seinen Bewohnern altern?
Die Antwort muss nicht immer ein großer Umbau sein.
Vielleicht zieht das Schlafzimmer ins Erdgeschoss. Eine Badewanne wird durch eine Dusche ersetzt. Eingänge werden angepasst. Zusätzliche Haltemöglichkeiten entstehen. Oder eine Treppe wird technisch wieder nutzbar gemacht.
Entscheidend ist ein Perspektivwechsel.
„Wir passen unser Zuhause selbstverständlich an, wenn Kinder kommen“, sagt Kutta. „Warum sollte es ungewöhnlich sein, dasselbe zu tun, wenn wir älter werden?“
Die Generation Eigenheim wird alt.
Jetzt stellt sich die Frage, ob ihre Häuser mit ihr alt werden können.
Quelle: Statistisches Bundesamt, 16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung. Statistisches Bundesamt
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Deutschland wird älter – aber die Häuser nicht: Wenn 15 Stufen plötzlich über das Zuhause entscheiden
Posted by PM-Ersteller - 13/08/26 at 11:08:10 a.m.Rund 30 Prozent der zuhause lebenden Menschen über 65 stürzen mindestens einmal im Jahr. Häufig beginnt das Problem dort, wo man sich eigentlich am sichersten fühlt.
Düsseldorf – 30 oder 40 Jahre lang ist sie einfach nur da. Morgens hinunter, abends hinauf. Vielleicht 14 oder 15 Stufen zwischen Wohnzimmer und Schlafzimmer.
Niemand denkt darüber nach.
Bis aus einer Treppe plötzlich ein Hindernis wird.
Für immer mehr ältere Menschen beginnt damit eine Frage, die weit über den Einbau eines Treppenlifts hinausgeht:
Kann ich in meinem eigenen Zuhause bleiben?
Die Zahlen zeigen, wie groß das Thema bereits ist. 2025 gab es in Deutschland gut 41,1 Millionen private Hauptwohnsitzhaushalte. In 33 Prozent davon lebte mindestens ein Mensch ab 65 Jahren. In 26 Prozent aller Haushalte lebten ausschließlich Menschen ab 65 Jahren.
Besonders deutlich wird die Herausforderung im hohen Alter: Lebte mindestens eine Person ab 85 Jahren im Haushalt, handelte es sich in 62 Prozent der Fälle um einen Einpersonenhaushalt. Statistisches Bundesamt
Und Deutschland steht erst am Anfang dieser Entwicklung. Bereits 2035 wird nach der aktuellen Bevölkerungsvorausberechnung jede vierte Person mindestens 67 Jahre alt sein. 2024 war es jede fünfte. Statistisches Bundesamt
Das Haus bleibt gleich. Der Mensch verändert sich.
Viele Einfamilienhäuser wurden für eine völlig andere Lebensphase geplant.
Unten Küche und Wohnzimmer. Oben Schlaf- und Badezimmer. Die Waschmaschine im Keller. Dazwischen: Treppen.
Mit 40 ist das kein Problem. Mit 80 kann dieselbe Architektur darüber entscheiden, welche Bereiche des eigenen Hauses überhaupt noch erreichbar sind.
„Wir erleben immer wieder Menschen, die ihr Zuhause auf keinen Fall verlassen möchten“, sagt Jörg Kutta, Geschäftsführer der ProLift Treppenlifte GmbH. „Sie haben dort ihre Kinder großgezogen, kennen ihre Nachbarn seit Jahrzehnten und haben ihr Leben an diesem Ort aufgebaut. Und plötzlich wird über einen Umzug gesprochen, weil eine einzige Etage nicht mehr sicher erreichbar ist.“
Nicht erst handeln, wenn es nicht mehr geht
Dabei bedeutet altersgerechtes Wohnen nicht automatisch einen Komplettumbau.
Bessere Beleuchtung, zusätzliche Handläufe, rutschhemmende Böden, Veränderungen im Badezimmer oder eine andere Raumaufteilung können bereits helfen. Müssen unterschiedliche Etagen dauerhaft erreichbar bleiben, kann ein Treppenlift eine Lösung sein.
Kutta plädiert deshalb dafür, früher über die eigene Wohnsituation nachzudenken:
„Niemand sollte vorsorglich einen Treppenlift einbauen lassen, den er nicht braucht. Aber jeder kann sich fragen: Was müsste sich verändern, damit ich hier auch mit 80 oder 85 noch gut leben kann?“
Diese Frage dürfte in den kommenden Jahren für Millionen Familien an Bedeutung gewinnen.
Denn manchmal entscheidet nicht das gesamte Haus darüber, ob selbstständiges Wohnen weiterhin möglich ist.
Manchmal sind es nur 15 Stufen.
Quellen: Statistisches Bundesamt, Mikrozensus 2025; 16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung. Statistisches Bundesamt
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Die ProLift Treppenlifte GmbH unterstützt Menschen und ihre Angehörigen dabei, Lösungen für mehr Mobilität und Selbstständigkeit im eigenen Zuhause zu finden. Das Unternehmen berät herstellerunabhängig zu Treppenliften für gerade und kurvige Treppen und vergleicht geeignete Modelle und Preise verschiedener Hersteller. Darüber hinaus unterstützt ProLift bei möglichen Förderungen und Zuschüssen sowie bei der Umsetzung und Montage.
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