Neuer Praxis-Leitfaden zum Cyber Resilience Act (CRA)

Mit dem Cyber Resilience Act schafft die EU verbindliche Sicherheitsregeln für Produkte mit digitalen Elementen. Dieses Buch erklärt verständlich die Anforderungen und zeigt Wege zur Umsetzung.

BildSo meistern Unternehmen die EU-Sicherheitsvorgaben rechtssicher

Mit dem Cyber Resilience Act (CRA) verschärft die EU die Anforderungen an Produkte mit digitalen Elementen drastisch. Hersteller stehen nun in der Pflicht, Sicherheit über den gesamten Lebenszyklus zu garantieren. Doch wie lassen sich die komplexen Vorgaben in den Entwicklungsalltag integrieren? Das neue Fachbuch „Cyber Resilience Act in der Praxis“ von Dr. Holger Reibold bietet hierfür die entscheidende Orientierungshilfe.

Das Werk schlägt die Brücke zwischen Gesetzestext und operativer Umsetzung. Es adressiert direkt die drängendsten Fragen von Entwicklern, Product Ownern und Geschäftsführern: Welche Rollen und Verantwortlichkeiten sieht der CRA vor? Wie funktioniert ein risikobasierter Ansatz? Und welche Meldepflichten gelten bei Sicherheitsvorfällen?

Der besondere Mehrwert liegt im hohen Praxisbezug. Reibold liefert nicht nur theoretisches Wissen, sondern ein komplettes Instrumentarium zur Umsetzung. Ein Highlight sind die umfangreichen Begleitressourcen: Das Buch enthält im Anhang eine detaillierte CRA-Compliance-Checkliste, eine Beispiel-Roadmap für die Implementierung sowie Vorlagen für die Struktur der technischen Dokumentation. Diese Downloads ermöglichen es Unternehmen, sofort ins Handeln zu kommen und ihre Prozesse effizient anzupassen. Sie stehen über die Verlagswebsite zum Download bereit. Weitere Hilfsmittel sind Teil von Brain-Media KaaS.

„Sicherheit darf nicht länger als nachträgliche Ergänzung, sondern muss als grundlegende Eigenschaft digitaler Produkte verstanden werden“, so die Kernbotschaft. Mit diesem Leitfaden erhalten Unternehmen das Werkzeug, um Cybersicherheit als Wettbewerbsvorteil zu etablieren.

Bibliografischen Daten

* Autor: Holger Reibold
* Verlag: Brain-Media.de
* Umfang: 225 Seiten
* ISBN: 978-3-95444-333-8 (Buch), 978-3-95444-334-5 (E-Book)
* Preis: 29,99 EUR (Buch), 19,99 EUR (E-Book)

Über den Autor

Autor ist der Informatiker Dr. Holger Reibold, der seit über 30 Jahren zu Internet- und Open-Source-Themen publiziert. Reibold gilt als Urgestein der deutschen IT-Szene. Er hat sich durch unzählige Beststeller in den vergangenen Jahren einen Namen in der Branche erarbeitet. Als Key Account Manager eines IT-Dienstleisters hat er unmittelbare Einblicke in die Herausforderungen aus der Praxis.

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Brain-Media publiziert seit 2003 Bücher zu Open-Source- und IT-Themen. Mastermind ist der promovierte Informatiker Holger Reibold, Urgestein der deutschen IT-Szene. Er hat in den vergangenen Jahren unzählige Bestseller und Fachartikel publiziert.

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NetFoundry erhält 12-Millionen-Dollar-Investment zur Neugestaltung sicherer Netzwerke

Risikokapitalgeber für Cybersicherheit SYN Ventures führt die Finanzierungsrunde an

BildNetFoundry, Spezialist für Secure-by-Design-Netzwerke, hat eine Investition von 12 Millionen Dollar bekanntgegeben. Obwohl dies die erste Venture-Capital-Finanzierung für NetFoundry ist, bedient das Unternehmen bereits acht der zehn größten US-Banken und kritische Infrastrukturen auf drei Kontinenten. NetFoundry ist das erste Unternehmen, das Netzwerken Sicherheit auf Militärniveau bietet und gleichzeitig den Betrieb vereinfacht, indem es Infrastrukturabhängigkeiten und nachträgliche Ergänzungen durch ein Secure-by-Design-Softwaremodell ersetzt.

Galeal Zino, Gründer und CEO von NetFoundry, erklärt: „Dies ist der iPhone-Moment für sichere Netzwerke. Der Ansatz von NetFoundry ist revolutionär, da er Sicherheit auf Militärniveau ermöglicht, aber mit der Geschwindigkeit und Erweiterbarkeit von Software. Unternehmen können die Kompromisse der WAN-/SASE-/Firewall-Architektur nicht länger tolerieren – dieses alte Modell wird von einer KI-beschleunigten Welt zerrissen.“

Neben der Tatsache, dass NetFoundry zwei der Top-5-Unternehmen der Fortune-500-Liste zu seinen Kunden zählt, setzen öffentlich bekannte Lösungen in den Bereichen IT, IoT und OT von Arrow, Capgemini, CERM, Digibee, EdgeX Foundry, FreeWave, IBM, Intrusion, LVT, Marposs, Microsoft, Oracle, Ozone, Redfaire oder TZ auf Technologie von NetFoundry.

Der Ansatz von NetFoundry, sichere Netzwerke als reine Software zu definieren, hilft sowohl Unternehmens-IT als auch Produktanbieter. So integrieren einige der weltweit größten Industrie- und Cloud-Dienstleister die NetFoundry Zero-Trust-Netzwerktechnologie direkt in ihre Produkte – ähnlich wie beim „Intel-inside“-Modell – und bieten damit von Grund auf sichere Lösungen an.
Die Vorreiterrolle bei diesem neuen Secure-by-Design- oder Network-as-Code-Modell haben Unternehmen übernommen, die sowohl hohe Sicherheit als auch eine schnelle Bereitstellung benötigen, wie z. B. Finanzdienstleister. In der aufkommenden KI-Ära wird es für alle Unternehmen an Bedeutung gewinnen.

Josh Schertzer, zuletzt CTO für Unternehmenstechnologie bei Blackstone, erläutert: „Finanzunternehmen profitierten davon, führend im Bereich Infrastructure-as-Code zu sein, und vollziehen nun den letzten Schritt, indem sie die Plattform mit Network-as-Code-Bereitstellungen vervollständigen. Die Neuerfindung sicherer Netzwerke durch NetFoundry war das fehlende Glied – der Weg, die Reise zu einer infrastrukturunabhängigen, Secure-by-Design-Unternehmensplattform abzuschließen.“

NetFoundry ermöglicht das Modell „einmal entwickeln, überall bereitstellen, überall liefern“, bei dem Teams verteilte Rechenleistung nutzen können, ohne diese auf der Netzwerkschicht zusammenfügen zu müssen.

Dan Burns, Partner bei SYN Ventures und ehemaliger CEO des Cybersicherheitsführers Optiv, sagte: „Nur Software kann mit Software mithalten. Abhängigkeiten von Infrastruktur, IP-Adressen, Underlay-Netzwerken, spezifischen Clouds und Firewall-ACLs sind Hindernisse für Geschäftsgeschwindigkeit, Sicherheit und Agilität. Durch die Beseitigung dieser Hindernisse ermöglicht NetFoundry Unternehmen, die digitale Transformation zu vereinfachen, zu sichern und zu beschleunigen.“

Öffentliche Fallstudien von NetFoundry umfassen Beispiele für Just-in-Time-Zero-Trust-Netzwerke für Anwendungsfälle von Finanzdienstleistungen über Militärdrohnen bis hin zur Industrieautomatisierung. Während SASE-Clouds die sensiblen Daten umleiten und entschlüsseln, bietet NetFoundry End-to-End-Verschlüsselung mit den Schlüsseln, die den Endpunkten gehören, sowohl für On-Premises- als auch für Cloud-native Bereitstellungen.

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NetFoundry ist der führende Anbieter, der es Applikationsanbietern und Unternehmen ermöglicht, verteilte Anwendungen einfach, sicher und kosteneffizient über beliebige Edge- und Cloud-Sets zu verbinden. Der Zugriff auf die NetFoundry-Plattform und den NPaaS-Service erfolgt über Web-Konsolen, CLI, APIs, SDKs und DevOps-Tool-Integrationen und ermöglicht es Praxisanwendern, Anwendungsentwicklern und Netzwerkadministratoren, den erforderlichen Grad an Automatisierung und Agilität zu erreichen. NetFoundry Inc. ist ein “ Remote-First“-Unternehmen, mit dem größten Standort in Charlotte, North Carolina, und Kunden und Partnern in APAC, EMEA und Nord- und Südamerika.

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IfKom: Neues IT-Sicherheitsgesetz muss Sicherheit auch erhöhen!

Die IfKom begrüßen die geplanten Maßnahmen vom Bundesinnenministerium im neuen IT-Sicherheitsgesetz 2.0, um die IT-Sicherheit zu erhöhen.

Das Bundesinnenministerium hat vor wenigen Tagen das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 in die Ressortabstimmung gegeben. Die geplanten Maßnahmen sollten die IT-Sicherheit deutlich verbessern.

Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) begrüßt die darin enthaltene Einführung eines einheitlichen freiwilligen Gütesiegels für die Sicherheit von Produkten als verbraucherfreundliche Maßnahme. Ein IT-Sicherheitskennzeichen kann die Kaufentscheidung zu Gunsten sicherer Produkte deutlich beeinflussen. Zugleich stellt ein solches Sicherheitskennzeichen einen Wettbewerbsvorteil dar. Damit dieses Gütesiegel seinen Zweck erfüllen kann, müssen die Kriterien transparent und dem Ziel entsprechend anspruchsvoll sein. Die notwendigen Rechtsverordnungen auf der Grundlage des IT-Sicherheitsgesetzes sind daher so auszugestalten, dass die Verbraucher sich auf die Aussagen des IT-Sicherheitskennzeichens verlassen können. Für ein wirksames Qualitätssiegel zur IT-Sicherheit sind die im Gesetzentwurf aufgeführten zusätzlichen Stellen beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für die Prüfungen und Kontrollen im Sinne einer Marktaufsicht gut angelegtes Geld, ebenso wie die zusätzlichen Stellen, um Security by Design am Markt durchzusetzen, damit den Verbrauchern sichere Produkte zur Verfügung stehen, was heute oft nicht der Fall ist.

Den Sicherheitsbedenken gegen chinesische Hersteller, die insbesondere im Zusammenhang mit dem Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes diskutiert werden, versucht der Gesetzentwurf mit einer Herstellererklärung entgegenzutreten. Kritische Komponenten sollen nur von Herstellern eingesetzt werden dürfen, die eine solche Garantieerklärung über die Vertrauenswürdigkeit ihrer Produkte abgegeben haben. Diese Erklärung erstreckt sich dabei auf die gesamte Lieferkette des Herstellers. Das Bundesinnenministerium soll den Einsatz solcher Komponenten untersagen können, wenn der Hersteller nicht vertrauenswürdig ist.

Die Skepsis gegenüber Technik aus Asien, insbesondere aus China, ist nicht unbegründet, ein Verbot des Einsatzes von Huawei-Technik würde aber den Rollout des 5G-Netzes deutlich behindern. Hier zeigen sich die Nachteile des globalen Einkaufs, die auch in der Corona-Krise deutlich werden. In Deutschland und in der EU wurde eine eigene Fertigung von Komponenten der Informations- und Kommunikationstechnik deutlich heruntergefahren. Die Netzbetreiber kaufen ihre Komponenten auf dem Weltmarkt, also vornehmlich in den USA und Asien ein. Die IfKom appellieren in diesem Zusammenhang, grundsätzlich wieder über eine nennenswerte Fertigung in Deutschland oder zumindest in der EU nachzudenken!

Um Cyber-Sicherheitsvorfällen zu begegnen, wird der Schutz der Regierungsnetze ausgeweitet. Dazu soll das BSI mehr Kompetenzen und zusätzliches Personal erhalten. Als sinnvoll erachten die IfKom auch den Schutz der Wirtschaft, indem die für die Betreiber Kritischer Infrastrukturen bestehenden Meldepflichten und Verpflichtungen zur Einhaltung der Mindeststandards auf weitere Teile der Wirtschaft ausgeweitet werden.

Welche Regelungen schließlich Gesetzeskraft erlangen, bleibt abzuwarten. Sowohl in der jetzt laufenden Ressortabstimmung als auch im späteren Gesetzgebungsverfahren sind sicherlich Änderungen zu verzeichnen. Bereits im Vorfeld kritisch diskutierte Punkte wie Ergänzungen im Strafgesetzbuch mit neuen Straftatbeständen oder die Pflicht zur Herausgabe von Passwörtern wurden nicht mehr in den Entwurf aufgenommen, könnten im laufenden Verfahren aber wieder diskutiert werden.

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IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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