Krank ohne Befund: Wie CMD übersehen – und unterschätzt – wird
Posted by PM-Ersteller - 11/07/25 at 08:07:32 a.m.Millionen leiden unter Tinnitus, Schwindel oder Kopfschmerz – oft ohne Diagnose. Ein neues Buch zeigt, wie der Kiefer als Auslöser übersehen wird – und was Betroffenen wirklich hilft.
Neues Buch zeigt, wie das Kiefergelenk den ganzen Körper aus dem Gleichgewicht bringen kann – und warum es so oft übersehen wird
Oldenburg – Wer unter Tinnitus, Schwindel oder chronischen Kopfschmerzen leidet, denkt selten an den Kiefer. Dabei kann genau hier die Ursache liegen: Eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD), also eine Fehlfunktion im Kiefergelenk und seiner muskulären Steuerung, bleibt häufig jahrelang unerkannt – obwohl sie Millionen Menschen betrifft.
Mit seinem neuen Buch „CMD – Das vergessene Problem der modernen Medizin“ rückt Autor und Verleger Markus Schall dieses stille Leiden ins Licht. Fundiert, verständlich und praxisnah zeigt er auf, wie CMD den gesamten Körper aus dem Takt bringen kann – und warum Betroffene oft erst nach langer Odyssee zur richtigen Diagnose finden.
Wenn der Kiefer den ganzen Körper beeinflusst
CMD – international auch als TMD bekannt – betrifft weit mehr als nur den Kauapparat. Das feine Zusammenspiel zwischen Kiefermuskulatur, Nervensystem und Gehirn ist hochkomplex. Gerät es aus dem Gleichgewicht, treten Beschwerden häufig an völlig anderen Stellen auf: Schwindelattacken, Tinnitus, Sehstörungen, Spannungskopfschmerzen, Konzentrationsprobleme oder chronische Nackenschmerzen sind typische Symptome – oft ohne dass der Kiefer selbst Schmerzen verursacht.
Viel mehr als nur Kieferprobleme
Die Symptome einer CMD sind oft überraschend vielfältig – und gerade das macht die Diagnose so schwierig. Neben den bekannten Beschwerden wie Tinnitus, Schwindel und Kopfschmerzen können auch Zähneknirschen, Kieferknacken, Gesichtsschmerzen, Ohrdruck, Lichtempfindlichkeit, Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich, Zittern, Schluckbeschwerden, Rückenschmerzen, Schlafstörungen oder sogar Herzrhythmusstörungen auftreten. Manche Betroffene berichten auch über ein diffuses Angstgefühl, innere Unruhe oder das Gefühl, „nicht ganz im Körper zu sein“. Die Bandbreite ist enorm – doch wenn man die zugrunde liegende Fehlsteuerung im Kausystem erkennt, fügt sich vieles plötzlich zu einem klaren Bild zusammen.
Warum so viele Patienten im Diagnosedschungel stranden
Ein Grund für die hohe Dunkelziffer: CMD ist keinem klaren medizinischen Fachgebiet zugeordnet. Weder Zahnärzte noch Neurologen, HNO-Ärzte oder Orthopäden fühlen sich zuständig – und so landen viele Betroffene bei zahllosen Spezialisten, ohne eine Antwort zu bekommen.
„Ich war bei Ärzten, Heilpraktikern und Therapeuten – niemand hat den Zusammenhang erkannt“, berichtet Schall aus eigener Erfahrung. Erst ein ganzheitlich arbeitender Zahnarzt diagnostizierte die Ursache: eine stark ausgeprägte CMD. Seitdem ist der Autor in Schienentherapie – und hat das Zusammenspiel von Stress, Haltung, Nervensystem und Biochemie Schritt für Schritt für sich selbst erschlossen.
Ein Buch aus der Praxis – für Menschen, die sich selbst verstehen wollen
„CMD – Das vergessene Problem der modernen Medizin“ richtet sich an Menschen, die jahrelang auf der Suche nach Antworten waren – ebenso wie an Therapeuten, die bereit sind, über den Tellerrand klassischer Fachrichtungen hinauszublicken.
Der Autor verbindet medizinisches Hintergrundwissen mit systemischem Denken, eigenen Erfahrungen und modernen Ansätzen wie dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz als Reflexionshilfe oder der stabilisierenden Wirkung von Lithium in Mikrodosierung. Dabei bleibt der Ton sachlich, klar und zugewandt – weit entfernt vom Ton reißerischer Gesundheitsratgeber.
„Könnte mein Kiefer der Auslöser sein?“
Diese eine Frage kann – so Schall – für viele Menschen der Schlüssel sein, um Beschwerden endlich einzuordnen und gezielt anzugehen. Sein Buch möchte aufklären, vernetzen und neue Wege aufzeigen.
„CMD wird erst dann sichtbar, wenn man das Ganze sieht“, sagt Schall. „Dieses Buch hilft, den ersten Schritt zu tun.“
? Buchdaten im Überblick
Titel (Deutsch): CMD – Das vergessene Problem der modernen Medizin
Titel (Englisch): TMD – The Forgotten Problem of Modern Medicine
Autor: Markus Schall
Verlag: M. Schall Verlag
ISBN (Deutsch): 978-3819201578
ISBN (Englisch): 978-3982456701
Umfang: ca. 202 Seiten
Format: Softcover, auch als E-Book erhältlich
Webseite: https://schall-verlag.de/buch-cmd.php
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
M. Schall Verlag
Herr Markus Schall
Hackenweg 97
26127 Oldenburg
Deutschland
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web ..: https://schall-verlag.de
email : info@schall-verlag.de
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Multimodale Schmerztherapie
Posted by PM-Ersteller - 04/02/22 at 09:02:21 a.m.Sie haben chronischen Schmerzen (z.B. Rückenschmerzen, Rheuma, Arthrose, Kopfschmerzen) ohne deutlichen Befund? Multimodale Schmerztherapie kann sehr gut helfen.
Chronischen Schmerzen (z.B. Rückenschmerzen, Rheuma, Arthrose, Kopfschmerzen) ohne deutlichen Befund? Bei organischen sowie bei muskulären Beschwerden können Wirbelverschiebungen, Wirbelsäulenblockierungen oder entzündliche Adhäsionen im Gewebe die Ursache sein. Die Veränderungen sind manchmal so minimal, dass sie in den bildgebenden Diagnoseverfahren (Röntgenbildern, MRT, CT) nicht sichtbar werden. Die Nerven aber, die zwischen den Wirbelkörpern den Wirbelkanal verlassen und die Nährstoffversorgung, können dennoch stark irritiert sein. Befehle vom Gehirn, die zum Organ gehen und die Rückmeldung werden gestört. Mit den Jahren können so sogar organische Schäden verursacht werden. An dieser Stelle wird deutlich, dass im Praxisalltag bei der Suche nach der Ursache einer Erkrankung oder dem Grund von z.B. Rückenschmerzen oft lediglich im erkrankten Organ gesucht wird. Wenn dann mittels Ultraschall, Röntgen, MRT, CT oder Endoskopien kein Befund erhoben werden kann, wird der Patient für gesund erklärt und mit „psychosomatischen Beschwerden“ in die psychologische Behandlung entlassen. Zusammenhänge zwischen Organ und Wirbelsäule werden häufig nicht gesehen. Schon kleinste Skelettverschiebungen von nur einem Millimeter über den normalen, freien Gelenkspielraum hinaus können nervliche Fehlsteuerungen auslösen. Dies verursacht nicht nur Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen, sondern kann auch die inneren Organe und die sympathischen Nervenzentren des Rückgrats stören indem sie Wirbelsäulenblockierungen auslösen. Wirbelsäulenblockierungen in bestimmten Segmenten können Kopfschmerzen, Schwindel, Gelenkbeschwerden, Ohrensausen, Ischialgien, Bandscheibenbeschwerden, Rückenschmerz, Menstruationsbeschwerden, Impotenz, Schlafstörungen, Herzkreislauf-, Atembeschwerden u.v.m. verursachen. Die Gelenkmechanik des Rückgrats ist entscheidend für die ungestörte Leitungsverbindung zwischen peripherem und zentralem Nervensystem. Die Nervenleitungen verlaufen durch die Zwischenwirbellöcher auf ihrem Weg zwischen Rückenmark und Gehirn und sind durch die Wirbelbögen und Bänder geschützt, die zusammen den Wirbelkanal bilden. Die Übergänge von einem zum anderen Wirbel sind mechanische Schwachstellen. Bei anhaltender schiefer Belastung deformieren sich die Bandscheiben, die den Abstand zwischen den Wirbeln regulieren und als Puffer dienen. Sie können durch den entstehenden Druck die austretenden Nervenwurzeln irritieren. Gleichzeitig verschleißen durch Schiefstand und Falschbewegung die Gelenke und deren Knorpelteile und die irritierten Gelenkkapseln werden zum Reizherd. Über Nervenreflexe hat dies auch Auswirkungen auf das vegetative Nervensystem, das den Blutkreislauf und die Organfunktionen steuert. Das Nervensystem antwortet auf Stress mit Absonderung von Adrenalin. Dann erhöht sich der Blutdruck, steigert sich die Aktivität von Herz und Schweißdrüsen und spannen sich die Muskeln. Durch statische oder psychische Gleichgewichtsstörungen verursachte Muskelspannungen führen zu einem Teufelskreis: Verspannung – Kreislaufstörung – Schlackenanhäufung mit Schmerzreiz – vermehrte Muskelspannung – Übersäuerung des gestauten Muskelgewebes usw.
Die Wirbelsäule kompensiert Schiefstellungen mit Gegenkrümmungen bis zum Kopf, um das Gleichgewicht beizubehalten. Auf Grund von Spannungen in den Längsbändern, den Skelettmuskeln und den Bandscheiben verdrehen sich dabei die Wirbel. Bei sich entgegenwirkenden Wirbelverdrehungen werden diese Störfelder selbst zunächst nicht bemerkt, doch die vegetativen Reaktionen sind schmerzüberempfindliche Zonen und Punkte an Muskeln, Sehnen und Bändern, die bei Druck schmerzen. Der Körper ist nicht in der Lage dauerhaft den Schiefstand zu kompensieren. Eine kleine zusätzliche Belastung kann im fortgeschrittenen Stadium ausreichend sein und Schmerz und Beschwerden sind plötzlich da. Eine latente verdeckte Blockade tritt voll ins Bewusstsein.
Diese zu behandeln und zu korrigieren ist die Aufgabe der medizinischen Schmerztherapie.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Praxis Vitalplus
Herr Andrzej Jarzebowski
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Multimodale Schmerztherapie:
Moderne Schmerztherapie aller wichtigen Schmerzsyndrome (Rücken, Nacken, Kopf, Gelenke, Schwindel, Tinnitus, abdominelle und thorakale Schmerzen… u. a.). Effektive, individuell ausgerichtete Behandlungsstrategien für jeden Patienten mit dem Ziel, das Leiden möglichst weitgehend, schnell und dauerhaft zu beheben.
Breites Behandlungsspektrum durch den Einsatz von zahlreichen konventionellen und komplementären
Verfahren.
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Der HWS-Stammtisch – 19 Geschichten von Menschen mit einer Kopfgelenksinstabilität
Posted by PM-Ersteller - 17/02/20 at 02:02:54 p.m.Simone Theisen-Diether beleuchtet in „Der HWS-Stammtisch“ das unbestreitbare „Instabilitäts-Desaster“ in Deutschland und Österreich
Unsichtbare Krankheiten sind im doppelten Sinne wie eine Art negativer Lottogewinn. Nicht nur, dass die Betroffenen unter den körperlichen Beschwerden leiden, hinzu kommt, dass dies niemand sieht und es kaum jemand glaubt. Dies trifft auch auf Menschen mit einer Kopfgelenksinstabilität zu. Auch wenn ihnen meistens ihr eigener Kopf zu schwer ist, so sehen viele von ihnen dennoch recht munter aus. Wenn man dann noch bedenkt, dass Betroffene in Deutschland und Österreich mit diesem Krankheitsbild gegen verschlossene Türen laufen, lässt sich erahnen, vor welche Probleme eine Kopfgelenksinstabilität diese Menschen stellt.
Simone Theisen-Diether hat die Geschichten von neunzehn vollkommen verschiedenen Menschen zusammengetragen, die an einer Kopfgelenksinstabilität, also einer Instabilität im Bereich der oberen Halswirbelsäule und verschiedenen Begleiterkrankungen leiden. Die Einzelschicksale sind zum Teil tragisch und machen sprachlos, manche machen Mut, andere rühren zu Tränen. Der Leser taucht in eine Welt ein, die man in einer zivilisierten und medizinisch hochspezialisierten Gesellschaft nicht vermuten würde. Betroffene werden als Simulanten beschimpft, sammeln trotz körperlicher Beschwerden zahlreiche psychiatrische Diagnosen und werden in ihrer hilflosen Situation schlicht alleine gelassen. Bemerkenswert ist der Kampfgeist, den viele Betroffene an den Tag legen. Neben dem Kampf um die eigene Gesundheit, möchten sie mit ihren Geschichten aufrütteln, helfen und verändern. Ein Buch von Betroffenen für Betroffene, aber ohne Frage auch eine außergewöhnliche Lektüre für jeden Leser.
„Der HWS-Stammtisch – Geschichten einer unsichtbaren Krankheit“ von Simone Theisen-Diether ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter ISBN 978-3-7497-3259-3 zu bestellen.
Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter www.tredition.de
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