Persönliche Auslandserfahrungen bleiben unersetzlich
Posted by PM-Ersteller - 17/08/26 at 12:08:09 p.m.JugendBildungsmessen starten nach der Sommerpause wieder bundesweit – Informationen rund um Schüleraustausch und Auslandsaufenthalte
In einer stetig wachsenden digitalen Welt, in der internationale Kommunikation längst zum Alltag gehört und Künstliche Intelligenz globalen Austausch zusätzlich erleichtert, bleiben unmittelbare Begegnungen und persönliche Auslandserfahrungen für junge Menschen besonders wertvoll. Ein Auslandsaufenthalt während oder nach der Schulzeit ermöglicht es, für einen längeren Zeitraum in einem anderen Land zu leben und intensiv in den Alltag vor Ort einzutauchen. Es ist eine Chance, neue Freundschaften zu knüpfen, Sprachkenntnisse zu sammeln, eine andere Lebensweise zu entdecken und persönlich zu wachsen.
Doch welcher Auslandsaufenthalt passt zu wem? Welches Land kommt infrage? Wie unterscheiden sich Austauschorganisationen – und wann sollte die Planung beginnen? Antworten auf diese Fragen gibt es nach der Sommerpause wieder auf den JugendBildungsmessen „JuBi“, die ab Ende August bundesweit in zahlreichen Städten stattfinden.
Schüleraustausch im Mittelpunkt – viele weitere Wege ins Ausland
Ein besonderer Schwerpunkt der JuBi liegt auf dem Schüleraustausch. Jugendliche und ihre Eltern können sich vor Ort persönlich über unterschiedliche Gastländer, Programmmodelle, Aufenthaltsdauern, Voraussetzungen und Finanzierungsmöglichkeiten informieren und verschiedene Austauschorganisationen kennenlernen und direkt miteinander vergleichen.
Darüber hinaus richtet sich die Messe auch an junge Menschen, die nach der Schulzeit ins Ausland möchten. Die Aussteller informieren unter anderem über Sprachreisen, Au-Pair, Work & Travel, Freiwilligenarbeit, Praktika sowie Studium im Ausland.
Neben den Bildungsexperten der einschlägigen Austauschorganisationen berichten auch ehemalige Programmteilnehmende von ihren eigenen Erfahrungen und geben praktische Einblicke in das Leben im Ausland.
Früh informieren lohnt sich – aber auch Kurzentschlossene sind willkommen
Die Vorlaufzeiten sind von Programm zu Programm unterschiedlich. Je spezifischer die individuellen Präferenzen zu Gastland, Unterbringung oder Projektbereich, desto mehr gilt: Frühzeitig informieren und bewerben! Gerade beim Schüleraustausch und bei geförderten Freiwilligendiensten ist ein Vorlauf von etwa neun bis zwölf Monaten eine gute Orientierung. So bleibt genügend Zeit, verschiedene Programme und Organisationen zu vergleichen, Finanzierungsmöglichkeiten zu prüfen und die notwendigen Bewerbungs- und Vorbereitungsschritte ohne Zeitdruck zu durchlaufen.
Aber auch wer kurzfristig ins Ausland möchte, wird auf der JuBi fündig: Je nach Programm, Zielland und Anbieter sind auch wenige Monate vor der gewünschten Ausreise noch Bewerbungen und Buchungen möglich. Gerade Programme wie Sprachreisen oder Work & Travel lassen sich häufig besonders flexibel planen.
„Auf unseren JugendBildungsmessen kann man sich einen Überblick verschaffen, Fragen stellen und verschiedene Optionen und Anbieter miteinander vergleichen“, erklärt Thomas Terbeck vom unabhängigen Bildungsberatungsdienst weltweiser, Veranstalter der JuBi.
Persönliche Beratung statt Informationsflut
Das Angebot an Auslandsprogrammen ist groß. Gleichzeitig unterscheiden sich Leistungen, Betreuung, Kosten, Auswahlverfahren und Voraussetzungen. Auf der JuBi haben Besucher*innen die Möglichkeit, mehrere Anbieter an einem Tag persönlich kennenzulernen und ihre Fragen direkt zu stellen.
Auch weltweiser ist als unabhängiger Bildungsberatungsdienst auf den Messen vertreten und informiert anbieterübergreifend rund um Auslandsaufenthalte. Die JugendBildungsmessen sind kostenlos und finden in samstags zwischen 10 und 16 Uhr statt.
Ergänzend zu den JugendBildungsmessen vor Ort bietet weltweiser auch kostenlose online Infoveranstaltungen, die JuBi-Online-Events an. In Webinaren und digitalen Informationsveranstaltungen stellen Organisationen ihre Programme vor und beantworten Fragen zu Ländern, Voraussetzungen, Finanzierung und Ablauf.
Die nächsten JugendBildungsmessen 2026:
29.08.2026: Frankfurt & Braunschweig
05.09.2026: Dresden & Hamburg
12.09.2026: Essen & Berlin
19.09.2026: Köln
26.09.2026: Düsseldorf & Mannheim
03.10.2026: Wien
10.10.2026: München & Potsdam
17.10.2026: Stuttgart
24.10.2026: Erlangen
07.11.2026: Bochum & Berlin
14.11.2026: Hannover, Bonn & Hamburg
21.11.2026: München & Münster
28.11.2026: Karlsruhe & Köln
05.12.2026: Berlin & Frankfurt
Weitere Informationen und alle Termine auf weltweiser.de
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weltweiser – Der unabhängige Bildungsberatungsdienst & Verlag
Herr Thomas Terbeck
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weltweiser ist ein unabhängiger Bildungsberatungsdienst & Verlag. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, sachkundig über Auslandsaufenthalte und internationale Bildungsangebote wie Schüleraustausch, High-School-Aufenthalte, Sprachreisen, Au-Pair, Work & Travel, Praktika, Freiwilligendienste sowie Studium im Ausland zu informieren. Wir sind weder eine Austauschorganisation noch ein Reiseveranstalter. Auf unseren bundesweit stattfindenden JugendBildungsmessen ermöglichen wir angehenden Weltentdecker:innen, sich persönlich von Expert:innen der internationalen Austausch- und Bildungsbranche beraten zu lassen. Darüber hinaus veröffentlichen wir Ratgeber zu Auslandsaufenthalten, betreiben verschiedene Online-Plattformen und halten Vorträge an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen. Im Rahmen unserer Beratung bieten wir Jugendlichen Orientierung zu den unterschiedlichen Wegen ins Ausland, um für jeden einzelnen Interessenten das individuell beste Programm zu finden. Wir sind davon überzeugt, dass langfristige Auslandsaufenthalte nicht nur akademisch von großem Nutzen sind, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung leisten können. Die Chance, eine andere Kultur zu erleben und seinen persönlichen Horizont zu erweitern, sollte man sich nicht entgehen lassen.
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Infowoche Auslandsjahr Kanada, Neuseeland, Australien & USA: Was möchten Jugendliche und Eltern wissen?
Posted by PM-Ersteller - 13/08/26 at 09:08:18 a.m.Wer von einem Auslandsjahr an einer Highschool träumt, sollte sich bei der Online-Infowoche von MyStudyChoice im August 2026 in informieren.
Vom 25. bis 28. August 2026 findet eine Online-Infowoche von MyStudyChoice statt. Dann informieren zahlreiche Schulen und Schulbezirke aus Kanada, Australien, Neuseeland und den USA in Online-Veranstaltungen über das, was Jugendliche und ihre Eltern vor dem Auslandsschulbesuch wissen möchten.
Wer von einem Auslandsjahr an einer Highschool träumt, sollte sich die daher die Online-Infowoche von MyStudyChoice im August vormerken und sich unter https://www.mystudychoice.de/veranstaltungen anmelden. An vier Abenden haben Schülerinnen, Schüler und ihre Eltern die Gelegenheit, sich kostenlos über spannende Austauschprogramme in den schönsten Regionen der Welt für das Schuljahr 2027/28 zu informieren.
Live-Video-Schaltungen zu Schulen in vier Ländern während der Online-Infowoche
Die Veranstaltungsreihe im August bietet umfassende Einblicke in verschiedene Gastfamilien- und Internatsprogramme in Kanada, Down Under und den USA. Vertreterinnen und Vertreter von Schulen sowie Privatschulen präsentieren hier ihre Angebote persönlich, geben Einblicke in den Schulalltag und beantworten Fragen der Teilnehmenden. Zudem berichten Ehemalige über ihren Erfahrungen im Auslandsjahr.
Auftaktveranstaltung zur Online-Infowoche: Was möchten Jugendliche wissen über ein Auslandsjahr? Worauf achten Eltern?
Den Auftakt macht am Dienstag, 25. August um 17 Uhr eine Einführung von Thomas Eickel. Der langjährige Highschool-Experte und Gründer von MyStudyChoice in Bonn gibt einen Überblick über die verschiedenen Programme in Kanada, Neuseeland, Australien und den USA.
Jugendliche und Eltern haben jedoch oft unterschiedliche Fragen, wenn es um ein Auslandsjahr geht. Schülerinnen und Schüler möchten vor allem wissen, wie sich der Aufenthalt anfühlt: Wie sieht das Leben an der Highschool im Ausland aus? Abenteuer oder eher Spaßbremse? Fühle ich mich in einer Gastfamilie wohl? Oder ist für mich ein Internat besser? Welche Hobbys, Sportarten, Schulfächer und Reisen sind vor Ort möglich? Wie unterscheiden sich die Schulsysteme der einzelnen Länder?
Sicherheit sowie Zeit und Geld sparen – Das wünschen sich Eltern
Eltern hingegen achten oft stärker auf Sicherheit, Organisation und Kosten. Sie möchten unter anderem erfahren, welche Regionen besonders sicher sind. Zudem fragen sie auch: Welche Voraussetzung soll mein Kind erfüllen? Außerdem interessiert sie, wie MyStudyChoice unterstützen kann. Auch eine wichtige Frage der Eltern: Wie lassen sich die Kosten eines Auslandsjahres reduzieren? Darauf hat Thomas Eickel eine Antwort: „Wer keinen Rund-um-die-Uhr-Service benötigt, kann mit MyStudyChoice je nach Land und Aufenthaltsdauer bis zu 3000 Euro sparen.“ Denn MyStudyChoice bietet dabei genau die professionelle Unterstützung, die notwendig ist für ein erfolgreiches Auslandsjahr in den vor Ort bestens betreuten Schulprogrammen in Kanada, Neuseeland oder Australien. Wie genau das geht, erläutert Thomas Eickel in seinem Einführungsvortrag.
Was interessiert Eltern und Jugendliche gleichermaßen?
„Neben organisatorischen Fragen, gibt es erfahrungsgemäß zahlreiche Themen, die beide Zielgruppen gleichermaßen interessieren“, erklärt Eickel. Dazu zählen Fragen zur Wahl des passenden Landes und zum idealen Zeitpunkt eines Schüleraustauschs in der Schulzeit. Besonders wichtig: „Die frühzeitige Bewerbung, da viele Programme sehr schnell ausgebucht sind“.
Schulen & Internate in den schönsten Regionen weltweit stellen sich vor
Nach der Einführungsveranstaltung geht es anschließend um 18.15 Uhr weiter. Dann stellen sich die UNISUS IB World School und das Purcell Collegiate vor. Das sind zwei exzellente Internate in den Outdoor-Regionen British Columbias in Kanada. Für besonders motivierte Schülerinnen und Schüler bietet das Purcell Collegiate in Zusammenarbeit mit MyStudyChoice sogar ein Teilstipendium an.
Am Mittwoch, 26. August stehen attraktive Regionen in Kanada und Australien im Mittelpunkt. Zunächst präsentieren sich Kingston am Ontariosee und das Cowichan Valley auf Vancouver Island mit ihren vielfältigen Schul- und Freizeitmöglichkeiten. Danach folgen die Regionen Vernon im Okanagan Valley sowie New Westminster bei Vancouver mit einem breiten Angebot an Sportarten und Wahlfächern. Den Abschluss des Tages bildet Queensland, wo Interessierte erfahren, wie sich Schulalltag und Leben in einer der schönsten Küstenregionen von Australien verbinden lassen.
Der Donnerstag, 27. August widmet sich weiteren beliebten Destinationen in Kanada und Neuseeland. Vorgestellt werden die Regionen Richmond/Vancouver und Fort St. John im Landesinneren von British Columbia, anschließend Coquitlam/Vancouver sowie das zweisprachige Montréal. Zum Abschluss präsentieren drei renommierte Schulen auf der Nordinsel von Neuseeland ihre internationalen Programme.
USA-Special: Internate & Highschools informieren
Am Freitagabend am 28. August dreht sich alles um die USA. Zunächst informieren drei renommierte Privatschulen aus Hawaii, Maine und Pennsylvania über ihre Internatsprogramme und akademischen Angebote. Im Anschluss stellen ausgewählte amerikanische Highschools ihre Gastfamilienprogramme in Georgia und Indiana vor. Sie zeigen, wie individuell ein Schulaufenthalt in den USA gestaltet werden kann.
Informationen & Anmeldung zur Online-Infowoche im August 2026
Die Teilnahme an den Zoom-Veranstaltungen ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist über die Homepage von MyStudyChoice erforderlich für den Zugangslink.
Jede Zoom-Informationsveranstaltung dauert etwa 30 bis 40 Minuten. Die Präsentationen finden sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch statt. Teilnehmende benötigen eine stabile Internetverbindung sowie PC, Laptop, Tablet oder Smartphone mit Video- und Audiofunktion.
Kontakt: Thomas Eickel, MyStudyChoice, Eickel Educational Services GmbH, Adenauerallee 12-14, 53113 Bonn, Telefon: +49 228 /18030112, E-Mail: info@mystudychoice.de, https://www.mystudychoice.de
Programmübersicht der Online-Infowoche vom 25. bis 28.8.2026
Dienstag, 25.08.2026
17:00 Was geht wo? Die MyStudyChoice-Experten geben Tipps zum Auslandsjahr 2027/28 in Kanada, Neuseeland, Australien & USA. Informationen aus erster Hand.
18:15 Völlig andere Lernwelten in Kanada! UNISUS IB World School und Purcell Collegiate – zwei exzellente Internatsschulen in den attraktivsten Outdoor-Regionen von British Columbia (BC)
Mittwoch, 26.08.2026
18:00 Schöne Lage garantiert! Die Uni-Stadt Kingston am Ontariosee und Cowichan Valley auf Vancouver Island präsentieren ihr großes Angebot rund um Schule & Freizeit.
19:00 Mehr geht kaum! Winter-/Wassersport-Aktivitäten aller Art und jede Menge spannende Wahlfächer gibt es in Vernon im Okanagan Valley & New Westminster nahe Vancouver
20:00 Zur Schule gehen in den schönsten Küstenregionen Australiens? Träume werden wahr im Sunshine State Queensland!
Donnerstag, 27.8.2026
18:00 Richmond/Vancouver am Pazifik oder mittendrin in BC? Es gibt so viel zu entdecken in Schule und Freizeit!
19:00 Typisch kanadisches Stadtleben gesucht? Das ist möglich in Coquitlam/Vancouver und im zweisprachigen Montréal
20:00 Auf ans andere Ende der Welt: Drei Top-Schulen der Nordinsel Neuseelands präsentieren ihr internationales Programm
Freitag, 28.8.2026
18:00 Bestens geplant und individuell gestaltet: Internatsbesuch in den USA! Drei renommierte Privatschulen aus Hawaii, Maine und Pennsylvania informieren zum akademischen Angebot
19:15 Ausgewählte US-Highschools mit Gastfamilienaufenthalt stellen sich vor!
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MyStudyChoice Eickel Educational Services GmbH
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MyStudyChoice.de ist eine kostenfreie Informationsplattform für Schülerinnen und Schüler sowie Eltern, die sich über das Thema Schüleraustausch umfassend informieren und das Auslandsjahr kostengünstig mit professioneller Unterstützung bei allen wesentlichen Schritten organisieren möchten.
Im Portal suchen und vergleichen Interessierte die Schulen in der großen Schuldatenbank für Kanada, Australien und Neuseeland. Alle Kosten sind transparent dargestellt, ebenso das jeweilige schulische Unterrichts- und Schwerpunktangebot. Erste Fragen können Interessierte direkt per Formular auf der Web-Seite an die ausgewählte Schule stellen. Im Rahmen des MyStudyChoice-Beratungskonzepts unterstützt Thomas Eickel individuell und mit über 30-jähriger Erfahrung bei der Auswahl einer geeigneten Schule und im Bewerbungsverfahren.
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Qualität im Schüleraustausch: Worauf Familien achten sollten
Posted by PM-Ersteller - 11/08/26 at 07:08:28 a.m.Ein High-School-Aufenthalt kann junge Menschen nachhaltig prägen. Es braucht jedoch mehr als ein attraktives Gastland und ansprechende Bilder in sozialen Medien.
_Ein Beitrag von Thomas Terbeck, Gründer und Geschäftsführer von weltweiser_
Bonn, 11.08.2026: Ein Schüleraustausch ist weit mehr als ein längerer Schulbesuch im Ausland. Die Jugendlichen leben in einer Gastfamilie, finden sich in einem neuen Schulsystem zurecht und gestalten ihren Alltag in einer zunächst fremden Kultur. Da die meisten Teilnehmenden minderjährig sind, tragen Austauschorganisationen dabei eine besondere Verantwortung. Entscheidend sind ehrliche Beratung, transparente Bedingungen, sorgfältige Vorbereitung und eine verlässliche Betreuung – insbesondere dann, wenn nicht alles nach Plan läuft.
Doch woran erkennen Jugendliche und ihre Eltern ein qualitativ gutes High-School-Programm?
Nicht jede Organisation passt zu jedem Jugendlichen
Die Suche nach dem richtigen Programm beginnt nicht mit der Frage, welche Austauschorganisation allgemein die „beste“ ist. Jugendliche unterscheiden sich in ihren Erwartungen, Interessen, persönlichen Voraussetzungen und finanziellen Möglichkeiten. Auch die Programme sind sehr verschieden: Bei einigen wird lediglich das Gastland gewählt, bei anderen ein Schulbezirk, eine Region oder sogar eine bestimmte Schule.
Qualität bedeutet daher zunächst, herauszufinden, welches Angebot zu dem jeweiligen jungen Menschen passt. Eine gute Beratung drängt nicht zu einem schnellen Vertragsabschluss. Sie informiert ergebnisoffen, beantwortet auch kritische Fragen und gibt Familien ausreichend Zeit für ihre Entscheidung.
Weder die Größe oder Rechtsform einer Organisation noch ein besonders hoher Programmpreis sind für sich genommen ein verlässlicher Qualitätsnachweis. Auch Siegel, Verbandsmitgliedschaften oder langjährige Marktpräsenz können Orientierung bieten, ersetzen aber nicht den genauen Blick auf die konkreten Leistungen. Entscheidend ist, wie verantwortungsvoll ein Programm tatsächlich konzipiert und umgesetzt wird.
Gute Beratung verspricht nur, was sie beeinflussen kann
Ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist die Ehrlichkeit der Kommunikation. Familien sollten frühzeitig erfahren, welche Leistungen im Programmpreis enthalten sind, welche zusätzlichen Kosten entstehen können und welche Rücktritts- und Erstattungsregelungen gelten. Teilnahmebedingungen und Allgemeine Geschäftsbedingungen müssen leicht zugänglich und verständlich formuliert sein.
Ebenso wichtig ist ein realistischer Umgang mit Erwartungen. Eine Austauschorganisation kann sorgfältig arbeiten, aber nicht jedes Detail eines Aufenthalts garantieren. Dazu gehören beispielsweise:
* der genaue Zeitpunkt der Gastfamilienplatzierung,
* eine bestimmte Zusammensetzung der Gastfamilie,
* die Aufnahme in ein Schul- oder Sportteam,
Verantwortungsvolle Organisationen erklären daher nicht nur, was möglich ist, sondern auch, wo Unsicherheiten bestehen. Erfahrungen ehemaliger Teilnehmender sollten authentisch und differenziert dargestellt werden – und nicht ausschließlich als perfekte Erfolgsgeschichten.
Vorbereitung ist mehr als eine Abreiseinformation
Zu einem guten Schüleraustauschprogramm gehören ein persönliches Informations- und Bewerbungsgespräch sowie eine fundierte Vorbereitung. Dabei sollte es nicht ausschließlich um Flugverbindungen, Versicherungen, Visa und Gepäcklisten gehen.
Jugendliche müssen darauf vorbereitet werden, dass das Leben in einer Gastfamilie andere Regeln, Kommunikationsformen und Vorstellungen von Nähe, Selbstständigkeit oder Mithilfe mit sich bringen kann. Auch der Umgang mit Heimweh, Missverständnissen, kulturellen Unterschieden und Konflikten gehört in ein gutes Vorbereitungsseminar.
Interkulturelle Vorbereitung bedeutet nicht, vermeintlich typische Eigenschaften eines Landes auswendig zu lernen. Sie soll Jugendliche vielmehr dazu befähigen, Unterschiede wahrzunehmen, Fragen zu stellen, das eigene Verhalten zu reflektieren und offen auf andere Lebensweisen zuzugehen.
Gute Qualität entsteht zudem nicht allein auf der deutschen Seite. Auch die Partnerorganisation, die Schule, die Gastfamilie und die lokalen Betreuungspersonen müssen wissen, welche Erwartungen und Verantwortlichkeiten mit der Aufnahme eines minderjährigen Gastschülers verbunden sind.
Qualität zeigt sich besonders dann, wenn Probleme auftreten
Der entscheidende Qualitätsmaßstab ist nicht, ob während eines Schüleraustauschs überhaupt Schwierigkeiten entstehen. Wo Menschen mit unterschiedlichen Erwartungen und Alltagsgewohnheiten zusammenleben, lassen sich Missverständnisse und Konflikte nie vollständig ausschließen.
Entscheidend ist, wie damit umgegangen wird:
* Gibt es vor Ort eine klar benannte und gut erreichbare Betreuungsperson?
* Werden die Jugendlichen ernst genommen?
* Können sie sich vertraulich an jemanden wenden?
* Werden Konflikte zeitnah und lösungsorientiert bearbeitet?
* Existieren verlässliche Betreuungs- und Jugendschutzkonzepte?
* Ist auch außerhalb üblicher Bürozeiten Unterstützung erreichbar?
In einem durchschnittlichen Programmjahr der vergangenen Jahre wechselten bis zu 20 Prozent der Austauschschülerinnen und Austauschschüler während ihres Aufenthalts die Gastfamilie. Diese recht hoch erscheinende Wechselquote sollte jedoch nicht als Beleg für schlechte Qualität missverstanden werden. Ganz im Gegenteil: ein Gastfamilienwechsel ist oft die richtige und verantwortungsvolle Lösung eines Problems.
Natürlich sollte nicht jeder Konflikt vorschnell durch einen Wechsel beendet werden. Gute Betreuung prüft zunächst, ob sich Schwierigkeiten durch Gespräche, klare Absprachen oder eine Vermittlung lösen lassen. Die Sicherheit und das Wohlergehen des jungen Menschen haben dabei immer Vorrang.
Ob sich ein Jugendlicher und eine Gastfamilie gut verstehen, hängt auch von Persönlichkeit, Kommunikation und der sprichwörtlichen Chemie ab. Keine Organisation kann eine harmonische Beziehung garantieren. Sie kann jedoch durch sorgfältige Auswahl, realistische Erwartungen und kompetente Betreuung gute Voraussetzungen dafür schaffen.
Diese Fragen sollten Familien sich stellen
Vor einer Entscheidung lohnt es sich, mehrere Organisationen zu vergleichen und möglichst konkret nachzufragen:
* Welche Leistungen sind im Programmpreis enthalten?
* Mit welchen zusätzlichen Kosten ist realistisch zu rechnen?
* Welche Wünsche können berücksichtigt werden und was kann ausdrücklich nicht garantiert werden?
* Arbeitet die deutsche Organisation in dem gewünschten Gastland direkt mit der Schule oder mit einer Partnerorganisation zusammen?
* Seit wann besteht die Zusammenarbeit mit diesen Partnern?
* Wie häufig findet während des Aufenthalts ein persönlicher Kontakt statt?
* Wie wird bei Konflikten mit der Gastfamilie vorgegangen?
* Unter welchen Voraussetzungen ist ein Gastfamilienwechsel möglich?
* Was geschieht bei Krankheit oder einem vorzeitigen Programmabbruch?
* Welche Versicherungen sind enthalten oder verpflichtend abzuschließen?
* Welche Vorbereitungs- und Nachbereitungsangebote gibt es?
* Wie qualifiziert und erfahren sind die Mitarbeitenden und Betreuungspersonen?
* Werden Teilnehmendenzahlen und Organisationsgröße nachvollziehbar dargestellt?
* Wie reagiert die Organisation auf Beschwerden und Kritik?
* Passt das Programm zu den persönlichen Voraussetzungen, Erwartungen und Bedürfnissen des Jugendlichen?
Auch der persönliche Eindruck ist wichtig. Jugendliche und Eltern sollten das Gefühl haben, Fragen offen stellen und sich im Problemfall vertrauensvoll an die Organisation wenden zu können.
Persönliche Gespräche helfen bei der Entscheidung
Webseiten, Broschüren und Erfahrungsberichte bieten eine erste Orientierung. Sie ersetzen jedoch nicht das persönliche Gespräch und den unmittelbaren Vergleich verschiedener Programme und Austauschorganisationen.
Eine gute Gelegenheit dazu bietet die JugendBildungsmesse JuBi. Auf den von weltweiser organisierten Messen können sich Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte sachkundig über Schüleraustauschprogramme informieren, verschiedene Organisationen persönlich kennenlernen und Leistungen, Preise sowie Betreuungsangebote miteinander vergleichen. Darüber hinaus beraten die Aussteller zu Sprachreisen, Freiwilligenarbeit, Work & Travel, Au-pair, Praktika und Studium im Ausland.
Nach der Sommerpause startet die Messetour Ende August und macht im September an jedem Samstag in jeweils zwei deutschen Städten Station:
29. August 2026: Frankfurt und Braunschweig
5. September 2026: Dresden und Hamburg
12. September 2026: Essen und Berlin
19. September 2026: Bremen und Köln
26. September 2026: Düsseldorf und Mannheim
Weitere Messetermine folgen im Oktober und in den darauffolgenden Monaten. Der Eintritt zu den JugendBildungsmessen ist frei.
Ein gelungenes Auslandsjahr beginnt nicht erst mit der Abreise. Es beginnt mit ehrlicher Information, realistischen Erwartungen und der sorgfältigen Wahl eines Programms, das zu dem jeweiligen jungen Menschen passt.
Weitere Infos und alle Termine unter https://weltweiser.de/ und https://jugendbildungsmesse.de/
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