Maritimes Cluster Norddeutschland begleitet Premiere der all about ports als Programm- und Netzwerkpartner

Gemeinsam mit der Hamburg Messe und Congress GmbH sowie weiteren Partner:innen gestaltet das MCN das Fachprogramm der all about ports, die am 2. und 3. September in Hamburg stattfindet.

BildHamburg, 8. Juli 2026 – Das Maritime Cluster Norddeutschland (MCN) begleitet die Premiere der all about ports am 2. und 3. September 2026 in Hamburg als Programm- und Netzwerkpartner. Gemeinsam mit der Hamburg Messe und Congress GmbH und weiteren Partner:innen beteiligt sich das MCN an der inhaltlichen Gestaltung des Fachprogramms. Das Cluster moderiert insgesamt drei Panels und hat Speaker aus seinem Netzwerk für das Konferenzprogramm vermittelt. Insgesamt beteiligen sich acht MCN-Mitglieder inhaltlich an der Veranstaltung.

Die neue Fachveranstaltung findet parallel zur Schiffbaumesse SMM statt und verbindet Fachkonferenz und Ausstellung. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Digitalisierung, nachhaltige Hafenentwicklung, Infrastruktur und neue Energiekonzepte. Ziel ist es, Akteur:innen aus Hafenwirtschaft, Logistik und maritimer Industrie zusammenzubringen und den Austausch über die Zukunft der Hafenwirtschaft zu fördern.

Für das Maritime Cluster Norddeutschland steht dabei vor allem das Netzwerk im Mittelpunkt. Acht Mitgliedsunternehmen und -institutionen gestalten das Fachprogramm mit oder präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen auf der begleitenden Ausstellung. Damit spiegeln sie die Vielfalt der maritimen Wirtschaft und die Bandbreite der Kompetenzen innerhalb des MCN wider.

„Die all about ports ergänzt die SMM um einen wichtigen Schwerpunkt rund um die Hafenwirtschaft. Dass sich mehrere Mitglieder unseres Netzwerks mit Vorträgen, Diskussionen und Messeständen einbringen, zeigt die große fachliche Kompetenz, die im MCN gebündelt ist. Wir freuen uns, diese Vielfalt als Programm- und Netzwerkpartner sichtbar zu machen“, sagt Klaus Maak, Geschäftsstellenleiter des MCN in Hamburg.

MCN-Mitglieder im Fachprogramm

Panel „Port Operations & Marine Ecosystems – Understanding Impact and Driving Change“
Mi., 2. September 2026, 11:30 bis 12:30 Uhr, Energy & Sustainability Stage
– Frank Schweikert, Deutsche Meeresstiftung
– Stefan Leschka, DHI Group
– Niels Mohrenz, Jongen GmbH & Co. KG

Vortrag „Smart Bunkering – How Real-World Labs Are Defining Standards for Alternative Fuels“
Mi., 2. September 2026, 13:30 bis 14:00 Uhr, Energy & Sustainability Stage
Sanchit Sharma, Fraunhofer CML, Team New Energy Solutions

Panel „Autonomous Cargo Handling – How Far Can Automation Go in Ports“
Do., 3. September 2026, 11:30 bis 12:30 Uhr, Transformation & Resilience Stage
Johann Bergmann, Fraunhofer CML

Vortrag „SmartKai: Shore-Based Collision Prevention for Ships and Port Infrastructure“
Do., 3. September 2026, 13:30 bis 14:00 Uhr, Transformation & Resilience Stage
Marvin Bathmann, Marivation GmbH

Panel „Smart Port Ecosystem – Overcoming Complexity in Maritime Data Exchange“
Do., 3. September 2026, 14:05 bis 15:00 Uhr, Transformation & Resilience Stage
– Arne Lamm, DLR, Institut für Systems Engineering für zukünftige Mobilität
– Otto Klemke, NautilusLog GmbH

Vortrag „Emission-Free Port – Pathway to a Resilient Energy Future“
Do., 3. September 2026, 16:05 bis 16:30 Uhr, Energy & Sustainability Stage
Dr.-Ing. Lars Baetcke, DLR, Institut für Maritime Technologien und Antriebssysteme

Die Beiträge der MCN-Mitglieder greifen aktuelle Herausforderungen der Hafen- und Logistikwirtschaft auf und reichen von Digitalisierung und Automatisierung über nachhaltige Energie- und Infrastrukturkonzepte bis hin zu innovativen Lösungen für die maritime Wertschöpfung.

all about ports 2026
2.-3. September 2026
CCH – Congress Center Hamburg
Congressplatz 1, 20355 Hamburg

Weitere Informationen sowie das vollständige Konferenzprogramm finden Sie auf der Website der all about ports.

Die Angaben entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Kurzfristige Änderungen sind möglich.

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Maritimes Cluster Norddeutschland e. V.
Frau Sandra Rudel
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Das Maritime Cluster Norddeutschland (MCN) ist das Netzwerk der maritimen Branche in Norddeutschland. Mit über 350 Mitgliedern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik fördert das MCN den Austausch, die Zusammenarbeit und Innovation innerhalb der Branche sowie an Schnittstellen zu anderen Industrien. Durch Geschäftsstellen in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein ist das MCN regional präsent und bietet Akteur:innen vor Ort gezielte Unterstützung – von der Suche nach Innovationspartner:innen über Informationen zu Förderprogrammen bis hin zur Vermittlung wertvoller Kontakte.

Das MCN koordiniert Fachgruppen zu den Themen Maritime Informations- und Kommunikationstechnologien, Maritimes Recht, Maritime Sicherheit, Maritime Wirtschaft Offshore Wind, Personal und Qualifizierung, Schiffseffizienz sowie Unterwasserkommunikation.

Gegründet im Jahr 2011 als länderübergreifendes Cluster der Länder Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, kamen 2014 Bremen und Mecklenburg-Vorpommern hinzu. Seit 2017 agiert das MCN als eingetragener Verein.

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4. Lotsenkonferenz auf Borkum: Expertenforum und spannende Live-Demos für mehr Sicherheit auf See

Sicherheit im Fokus: Innovationen und Live-Demos prägen die 4. Lotsenkonferenz auf Borkum

BildFachleute diskutieren neue Herausforderungen – von Rettungsübungen bis Hubschrauberversetzungen

Hamburg, 1. Oktober 2025 – Am 8. und 9. Oktober 2025 findet auf Borkum die 4. Lotsenkonferenz statt. Im Mittelpunkt steht das Thema „Sicherheit im Lotsversetzwesen“. Erwartet werden rund 80 Teilnehmer aus dem Kreis der Seelotsen, des Bundesministeriums für Verkehr, der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt sowie weiterer maritimer Institutionen.

„Sicherheit ist der Kern des Lotswesens“, betont Erik Dalege, Vorsitzender der Bundeslotsenkammer und des Lotsbetriebsvereins. „Voneinander zu lernen, Unfälle zu analysieren und Erfahrungen auszutauschen – das ist das Ziel dieser Konferenz.“ Dabei geht es nicht nur um den Schutz von Schiffen, Umwelt und Infrastruktur, sondern auch um die Sicherheit der Lotsen selbst in einem der anspruchsvollsten maritimen Berufe. Aktuell rücken zudem Maßnahmen gegen Sabotage und Cyberangriffe in den Fokus.

Neben Fachvorträgen und Panels stehen spannende Live-Demonstrationen auf dem Programm: Versetzungen per Helikopter und SWATH-Tender, praxisnahe Rettungsübungen sowie ein Lotsenleiter-Simulator, mit dem das sichere Ein- und Aussteigen trainiert wird. Auch die Bedeutung des Lotsdienstes im Bereich außerhalb der Lotsreviere wird diskutiert – ein Ansatz, der durch den Ausbau der Offshore-Windparks und die dadurch immer enger werdenden Schifffahrtswege zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Die Konferenz findet in der Kulturinsel Borkum statt, die festliche Abendveranstaltung am 8. Oktober im Strandhotel Borkum. Ansprechpartnerin bei Rückfragen ist:

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Über die Bundeslotsenkammer
Die Bundeslotsenkammer (BLK) ist die Interessensvertretung der sieben deutschen Seelotsenbrüderschaften und damit der rund 800 deutschen Seelotsen. Sie ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts mit Sitz in Hamburg und wurde auf Basis des Seelotsgesetzes 1954 gegründet.

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Reedereien im Angesicht des Emissionshandels: Digitalisierungsexperte Bernd Lohmeyer empfiehlt Lösungsansätze

Der Schiffsverkehr wird dem europäischen Emissionshandel unterstellt. Für Reedereien bedeutet das neue Herausforderungen. Digitalisierungsexperte Bernd Lohmeyer gibt einen Ausblick für Lösungsansätze.

BildAb dem 1. Januar 2024 stehen Reedereien vor einer entscheidenden Wendung: Der Schiffsverkehr wird schrittweise dem EU-Emissionshandel unterstellt. Über diesen Weg soll die Dekarbonisierung der Schifffahrt eingeleitet werden. Reedereien müssen ab 2024 für 40 Prozent ihrer Emissionen Zertifikate besitzen, im Jahr 2025 schon für 70 Prozent und ab 2026 dann für sämtliche Emissionen. Die EU-Verordnung für die Schifffahrt umfasst dabei Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O). Diese Veränderung könnte für einige Reedereien zusätzliche Kosten in Millionenhöhe pro Schiff und Jahr bedeuten, was die Branche vor neue Herausforderungen stellt. Der bürokratische Rahmen des EU-Emissionshandelssystems (EU-ETS) steht außerdem im starken Kontrast zur Dynamik der Schifffahrt, was für Reedereien einen beträchtlichen administrativen Aufwand zur Folge hat.

Digitalisierungsexperte und UX-Designer Bernd Lohmeyer hebt die Dringlichkeit hervor, mit der Reedereien Lösungen für die bevorstehenden Herausforderungen finden sollten. Dabei seien hektische Investitionen in neue Technologien jedoch keine Lösung. Bernd Lohmeyer: „Als erstes steht die Überlegung, wie sich eine Reederei überhaupt strategisch aufstellen möchte, um dann herauszuarbeiten, wie die verfügbaren Geldmittel am effizientesten investiert werden können.“ In diesem Zusammenhang sieht Bernd Lohmeyer verschiedene Lösungsansätze: So lassen sich zum Beispiel Prozesse verschlanken und automatisieren sowie neue innovative Domain-Services identifizieren. Dabei empfiehlt Bernd Lohmeyer eine stetige Orientierung an den Kundenbedürfnissen. Bei der Ausarbeitung solcher Strategien bietet der Experte mit seiner Firma, lohmeyer | business UX, Beratung an. Mehr Informationen zur Firma lohmeyer | business UX sowie den Themen Digitalisierung und Digital Services gibt es unter https://www.lohmy.de.

„Nach der Frage, wo wollen wir hin, stelle sich die Frage, wie kommen wir dahin?“, so Digitalisierungsexperte Bernd Lohmeyer. Die wichtigsten Schritte lassen sich über Projektarbeit operationalisieren. Je nach herausgearbeiteter Strategie gibt es verschiedene Methoden für die Umsetzung. Als ein Beispiel führt Bernd Lohmeyer das Anforderungsmanagement an. Mit einer Anforderungsanalyse lassen sich individuelle Bedürfnisse und betriebliche Anforderungen identifizieren. Ein einheitliches Verständnis der Anforderungen bei allen Beteiligten sei besonders bei der Umsetzung komplexer Digitalisierungsprojekte notwendig. Informationen zu Anforderungsanalyse, Anforderungsmanagement und Digitalisierung gibt es unter https://www.bestspec4.me/.

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Der Unternehmensberater und Designer beschäftigt sich seit vielen Jahren mit User Experience und der Gesellschaft im digitalen Wandel. Er verfügt über umfangreiche internationale Erfahrung, kennt die Hürden multinationaler Teams und die damit verbundenen Kommunikationsschwierigkeiten.

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