DNV GL-Zertifikat für das Stauff Connect Formsystem

Stauff Form jetzt mit Marine- und Offshore-Zulassungen

BildDie Schiffsklassifizierungsgesellschaft DNV GL Group hat das Stauff Form System geprüft und für maximale Betriebsdrücke bis zu 800 bar freigegeben. Die Freigabe gilt nicht nur für den Betrieb mit Hydraulik- und Schmieröl, sondern auch mit Schweröl, Druckluft, Sauerstoff, Dampf, Frischwasser und Seewasser.

Die Prüfer von DNV GL haben Leckage-, Berstdruck- und Biegewechseldruckimpulsprüfungen durchgeführt und die Komponenten unter Vakuum sowie bei starken Vibrationen und auf ihre Feuerbeständigkeit hin geprüft. Das Zertifikat dokumentiert, dass diese Prüfungen erfolgreich absolviert wurden.

Stauff Form ist ein Umformsystem innerhalb des Stauff Connect-Programms, das sich durch außergewöhnlich einfache Montage und ein besonders hohes Sicherheitsniveau auszeichnet. Auf das umgeformte Rohrende wird der Stauff Formring mit fest verbundener und somit unverlierbarer Elastomerdichtung aufgeschoben. In Kombination mit einem herkömmlichen Verschraubungskörper mit 24°-Innenkonus und einer Überwurfmutter entsprechend ISO 8434-1 entsteht eine formschlüssige Verbindung, die am einzig möglichen Leckagepfad sicher, dauerhaft und wartungsfrei abdichtet. Die Dichtwirkung wird vom Systemdruck der Hydraulikanlage unterstützt, so dass Stauff Form hervorragend für Hochdruck-Anwendungen geeignet ist. Besonderes Augenmerk haben die Entwickler auf die letzten, manuell ausgeführten Montageschritte des Umformsystems im Verschraubungskörper gelegt. Der Monteur zieht die Überwurfmutter bis zum Punkt des deutlich spürbaren Kraftanstiegs an und schließt die Montage mit einer weiteren Drehung um 15° bis 20° über diesen Punkt hinaus ab. Ein deutlich spürbarer Drehmomentanstieg signalisiert das Montageende. Das heißt: Über- oder Untermontagen sind praktisch ausgeschlossen.

Auch der Umformprozess ist mit einer kompakten, geräuscharmen und über ein Touchpad mit Klartextanzeige sehr einfach zu bedienenden Umformmaschine anwenderfreundlich. Formstutzen können beispielsweise leicht über einen Bajonettverschluss gewechselt werden. Stauff Form steht für Stahl- und Edelstahlrohre mit Abmessungen von 6 x 1,5 mm bis 42 x 4 mm (Leichte Baureihe) und 6 x 1,5 mm bis 38 x 6 mm (Schwere Baureihe) zur Verfügung.

Das Stauff Connect Programm eignet sich sehr gut für den Einsatz in maritimen Anwendungen, weil es dank der hochwertigen Zink/Nickel-Beschichtung einen Korrosionsschutz bietet, der über den bisherigen Marktstandards liegt. So wurde beispielsweise im Salzsprühnebeltest nach DIN EN ISO 9227 mehr als 1.200 Stunden Beständigkeit gegenüber Rotrost/ Grundmetallkorrosion erreicht. Das geht deutlich über die höchste Korrosionsschutzklasse K5 hinaus, die der VDMA im Einheitsblatt 24576 definiert hat.

Aus Sicht der Anwender in der Schiffs- und Offshore-Technik bietet diese Art des Korrosionsschutzes unter anderem den Vorteil, dass sie auch bei eventuellen mechanischen Beschädigungen der Verschraubung – die im rauen Schiffs- und Hafenbetrieb nie auszuschließen sind – wirksam bleibt. Wenn es zu einer Beschädigung der Oberfläche kommen sollte, werden höchstens die obersten Schichten von Versiegelung und Passivierung abgetragen, aber nicht die darunter liegende Zink-Nickel-Schicht, die den eigentlichen Korrosionsschutz bewirkt. Außerdem weist die Beschichtung eine hohe Duktilität auf, die sie unempfindlicher gegenüber Beschädigungen macht.

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Über die STAUFF Gruppe

Seit mehr als 50 Jahren entwickeln, produzieren und vertreiben die Unternehmen der STAUFF Gruppe Leitungskomponenten und Hydraulikzubehör für den Maschinen- und Anlagenbau und die industrielle Instandhaltung.

Zum Produktprogramm zählen aktuell etwa 40000 Standardkomponenten in zehn Produktgruppen sowie eine Vielzahl an Sonder- und Systemlösungen, die nach Kundenvorgaben oder auf Basis eigener Entwicklungen gefertigt werden.

Niederlassungen in 18 Ländern und die enge Zusammenarbeit mit einem flächendeckenden Netzwerk aus Handelspartnern und Werksvertretungen in sämtlichen Industrieländern stellen maximale Verfügbarkeit und Servicekompetenz vor Ort sicher.

Weltweit sind mehr als 1400 Mitarbeiter für die STAUFF Gruppe tätig, davon über 580 in Deutschland.

Im Geschäftsjahr 2018 haben die Unternehmen der STAUFF Gruppe einen Außenumsatz von über EUR 251 Mio. erwirtschaftet.
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KAMAT stellt neue Generation des „Ship Hull Crawler“ vor

Ferngesteuerte Flächenreinigung von großen Stahlflächen

BildAuf der bauma 2019 präsentiert KAMAT erstmals die neue Generation des Ship Hull Crawler SHC 3000. Dieser Hochdruck-Flächenreiniger erlaubt das ferngesteuerte Reinigen von großen Stahlflächen mit bis zu 3000 bar Wasserdruck.

Anwender des SHC 3000 benötigen kein Gerüst und keine Hubarbeitsbühne, um große Stahlflächen zum Beispiel von Schiffsrümpfen oder Tanks zu reinigen oder für neue Lackierungen vorzubereiten. Sie befestigen einfach den Ship Hull Crawler auf der Fläche und steuern die Hochdruck-Reinigung mit bis zu 3000 bar bequem per Fernsteuerung.

Möglich wird das durch den mobilen Reinigungskopf, der über Naturmagnete an der zu reinigenden Fläche festhält und von einem pneumatisch angetriebenen Kettenfahrwerk bewegt wird. Auch der 300 mm-Düsenrotor und die beiden Hochdruckdüsen lassen sich über die Fernsteuerung bedienen.

Damit steht insbesondere Instandhaltungsbetrieben eine zeit- und kostensparende Alternative zur manuellen Bearbeitung von Stahlflächen mit der Hochdruckpistole zur Verfügung. Der Bediener befindet sich dabei in sicherem Abstand außerhalb des Spritzwasserbereichs und kann alle Arbeitsfunktionen des Hochdrucksystems sowie alle Antriebsfunktionen in einem weiten Regelbereich komfortabel steuern.

Die neue Generation des SHC 3000, die KAMAT auf der bauma vorstellt, zeichnet sich u.a. durch ein verbessertes pneumatisches Antriebssystem und einen optimierten Fahrbereich der Antriebsketten aus. Der Antrieb fährt stets im bereits gereinigten Bereich. Damit wird ein gleichmäßigeres Verfahren des „Crawlers“ auf der Fläche sichergestellt.

Der SHC 3000 kann sich nicht nur schnell und wendig über senkrechte Stahlflächen bewegen, sondern auch Öffnungen und Unebenheiten wie Schweißnähte überfahren und die Fläche bis zum Rand bearbeiten. Auch Überkopf-Arbeiten sind möglich.

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Über die KAMAT GmbH:
Seit über 40 Jahren ist die KAMAT GmbH mit Stammsitz in Witten, Deutschland, weltweit führender Systemlieferant für Hochdrucktechnik. Das Produktspektrum umfasst Hochdruckpumpen und Pumpenaggregate, Hydraulikventile, Drehdurchführungen sowie Zubehör für die Druckförderung verschiedener Fluide in der Prozesstechnik, der Wasserhydraulik und der Hochdruckwasserstrahltechnik für Arbeitsdrücke bis 3.500 bar und Leistungseingänge bis 800kW pro Pumpe. Neben dem Standardangebot an Pumpen und Aggregaten konzipiert und liefert KAMAT vor allem auf die Anforderungen der jeweiligen Anwendung maßgeschneiderte Anlagen und Systeme. Mit seinem Team hochqualifizierter Ingenieure entwickelt der Innovationsvorreiter die Hochdrucktechnik kontinuierlich weiter und setzt weltweit neue Standards. Hauptkunden sind Dienstleistungsunternehmen in allen Industriezweigen, aber auch Direktkunden in den Bereichen Chemie, Petrochemie, Stahlindustrie, Schiffbau, Verfahrenstechnik, Energie sowie Hoch- und Tiefbau. KAMAT ist außerdem Weltmarktführer mit Spezialpumpen für den untertägigen Bergbau.

Das Unternehmen wurde 1974 als europäische Tochtergesellschaft eines großen amerikanischen Pumpenherstellers gegründet und 1979 an den damaligen Geschäftsführer, Dipl.-Ing. Karl Sprakel, verkauft. Heute beschäftigt die KAMAT GmbH unter der Leitung von Dipl.-Ing. Jan Sprakel und Dr.-Ing. Andreas Wahl in Witten mehr als 100 Mitarbeiter. Mit Partnern in mehr als fünfzig Ländern auf allen Kontinenten gewährleistet das Familienunternehmen herausragenden Kundenservice auf der ganzen Welt. Über 80% des Umsatzes werden im Ausland erzielt.
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