Licht als Architekt von Raum
Posted by PM-Ersteller - 30/04/25 at 09:04:01 a.m.Dieser Beitrag wird Redaktionen zur honorarfreien Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Abdruck oder Online-Veröffentlichung sind unter Nennung des Autors ausdrücklich erlaubt.
_Die schöpferische Kraft des Lichts in der Fotografie_
Wer mit den Augen eines Avantgarde-Photographen blickt, entdeckt Licht nicht als Mittel zum Zweck. Er sieht etwas Bewegliches, etwas, das lebt. Licht wird zum atmenden Stoff, aus dem Räume geboren werden. Jede Linie, jede Fläche, jede Geste wächst aus seinem Spiel heraus – nicht als Zufall, sondern als bewusste Schöpfung. In der modernen Mode- und Produktfotografie ist Licht längst mehr als bloße Beleuchtung. Es tritt aus der zweiten Reihe und übernimmt die Regie, gestaltet Räume, Bilder, Atmosphären.
Künstler wie László Moholy-Nagy haben diesen Gedanken früh verinnerlicht. Seine Experimente mit dem Licht-Raum-Modulator zeigen Licht als aktives Material – nicht als passives Mittel. Flüchtige Räume aus Licht und Schatten entstanden, atmend, schwebend, sich ständig wandelnd. Für Moholy-Nagy war Licht nicht der Diener der Form – es war die Form selbst. Diese Sichtweise hat unser Sehen tief beeinflusst, oft subtil, oft tiefer, als wir im Alltag wahrnehmen.
In den Bilderwelten unserer Gegenwart lebt diese Idee weiter. Man sieht sie in Modekampagnen, die Überbelichtung nicht als Fehler, sondern als Ausdrucksmittel feiern. In Architekturfotografien, wo Schatten nicht nur begleiten, sondern formen. In Produktaufnahmen, in denen Spiegelungen alternative Realitäten erschaffen.
Praktische Anwendung: Licht als lebendiges Baumaterial
Nach einem Sommerregen verwandelt sich Asphalt in eine vibrierende Bühne. Neonlichter, Scheinwerfer, Straßenlaternen spiegeln sich auf der nassen Oberfläche. Wer sich tief genug herablässt, entdeckt, wie Lichtlinien zu Flächen werden, wie Bewegung und Reflexion verschmelzen. In engen Gassen werfen Laternen harte Schatten auf Wände und Pflaster. Wer mit dem Standpunkt spielt – manchmal reicht eine leichte Drehung oder ein Schritt zur Seite -, verwandelt den Raum in eine grafische Komposition aus Licht und Dunkel.
Manchmal bricht Licht zwischen Gebäuden durch, schmal wie ein Fluss, der sich einen Weg bahnt. Modelle, die diesen Lichtstrom durchqueren oder in ihm verharren, wirken plötzlich nicht mehr nur dreidimensional – sie verschmelzen mit dem Raum, werden Teil einer atmenden Architektur.
Und wo Glasfassaden, Wasserflächen oder polierte Metalle warten, entstehen Resonanzräume: Spiegelungen antworten auf das Licht, verzerren oder verdoppeln den Raum, lassen neue Dimensionen aufbrechen.
Aus der Praxis: Technik als Werkzeug, nicht als Trost
Bevor wir zu konkreten Techniken kommen, eines vorweg: Was hier beschrieben wird, entstand nicht aus der Jagd nach der neuesten Ausrüstung. Es ist gewachsen aus Praxis, aus Experimenten, aus Fehlern – und aus Begegnungen mit Räumen und Licht, die keine Bedienungsanleitung kannten.
In einer Zeit, in der Technik oft wie ein Schnellwaschgang für Bilder wirkt, zählt etwas anderes: Vertrautheit. Nicht die neueste Kamera entscheidet über die Tiefe eines Bildes. Sondern das Verständnis – für das Werkzeug, das Licht, den Moment. Eine Kamera, deren Eigenheiten man kennt, wird zum Partner. Oft weit wertvoller als das neue Modell in den Kinderschuhen.
Technik bleibt Mittel. Gestaltung entsteht dort, wo wache Wahrnehmung beginnt. Wo Licht nicht nur gesehen, sondern gefühlt wird.
Technische Umsetzung: Licht bewusst gestalten
Eine Veränderung des Standpunkts reicht oft aus, um einen Raum neu zu schreiben. Wer sich tief auf Augenhöhe mit dem Asphalt begibt, betont Reflexionen und Lichtflächen – das Bild wird offen, durchlässig, atmend. Ein hoher Standpunkt hingegen glättet das Chaos: Lichtbahnen und Schatten werden zu geordneten Flächen, fast wie grafische Entwürfe.
Belichtungszeiten sind keine Zahlenwerte – sie sind Entscheidungen: Willst du Licht einfrieren oder fließen lassen? Kurze Zeiten fangen Konturen wie scharfe Skizzen ein. Lange Zeiten lassen Licht zu Strömen verschmelzen.
Die Blende wiederum steuert die Atmosphäre. Offene Blenden machen Licht weich, träumerisch, erinnern an flüchtige Eindrücke. Geschlossene Blenden schneiden präzise, betonen Strukturen, legen Ordnung ins Bild.
Filter – vor allem Polarisationsfilter – helfen, Reflexe nicht dem Zufall zu überlassen, sondern sie bewusst zu gestalten: Licht wird entweder hervorgehoben oder zurückgenommen, je nachdem, welche Geschichte das Bild erzählen soll.
Und manchmal braucht es Mut zum Kontrast. Harte Übergänge zwischen Licht und Schatten schaffen Spannung. Sie erzeugen Dichte – und öffnen Räume für starke, erinnerbare Bilder.
Fazit: Licht formen, nicht nur sehen
Licht nur zu sehen, genügt nicht. Wer Licht formt, wer es als aktives, schöpferisches Material begreift, der überschreitet die Grenze der bloßen Fotografie. In seinen Händen wird Licht zur Sprache, zur Linie, zur Geste. Und jedes Bild, das aus dieser Haltung entsteht, trägt die Möglichkeit in sich, Raum neu zu denken, ihn nicht nur zu zeigen, sondern ihn zu erschaffen.
Es ist ein stilles, beinahe intuitives Spiel: Licht wird Formgeber, das Modell Impulsgeber, die Kamera Werkzeug und Verlängerung der Wahrnehmung. Jede kleine Bewegung des Lichts verschiebt den Raum; jede Haltung des Modells beeinflusst seine Grenzen. In jeder Entscheidung – Perspektive, Belichtung, Komposition – schreibt sich eine Architektur aus Licht.
In diesem bewussten Spiel lebt Moholy-Nagys Vermächtnis weiter. Nicht als Technik, nicht als Stilübung – sondern als Haltung: die Welt nicht nur zu erfassen, sondern mit Licht eine neue Welt zu schaffen.
Wer die Kamera ergreift, ergreift damit auch die Einladung: Licht nicht bloß zu benutzen, sondern mit ihm zu denken, zu fühlen, zu bauen.
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Herr Anselm Bonies
Greifswalder Str. 242
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Willkommen – ich bin Anselm Bonies, kreativer Begleiter, der das Spiel zwischen Farbe, Form und Gestaltung als Herzstück meiner Arbeit versteht.
In meiner Welt dreht sich alles um die Symbiose aus Fotografie, Film und Grafikdesign. Für mich bedeutet kreatives Arbeiten, nicht nur eindrucksvolle Werke zu schaffen, sondern auch Geschichten zu erzählen und Dialoge zu eröffnen – und das in enger Zusammenarbeit mit Ihnen. Ich sehe mich als jemanden, der nicht nur gestaltet, sondern begleitet. Als kreativer Partner entwickle ich mit Ihnen gemeinsam visuelle Erlebnisse, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen und die Wesenheit Ihrer Botschaft auf den Punkt bringen.
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Lazarus – a white shadow
Posted by PM-Ersteller - 27/06/24 at 07:06:32 a.m.Mit „Lazarus, a white shadow“ sucht der Münchner Butoh-Tänzer Stefan Maria Marb einen körper-poetischen Umgang mit dem Tod.
Der eminente japanische Butoh-Tänzer Tatsumi Hijikata sagte einmal: „Butoh ist wie ein Leichnam, der sich immer wieder zum Leben erhebt.“
Bei dieser ins Archaische reichenden Erinnerungsreise inszeniert Marb die Wiederauferstehung eines geliebten Menschen und verarbeitet gemeinsam mit Musiker-Kolleg:innen persönliche Momente, Dankbarkeit und Schmerz zu einer berührenden Tanz- und Musik-Performance.
Marb lernte den Butoh-Tanz bei mehreren japanischen Meistern und arbeitet seit über dreissig Jahren in dieser eher jungen Tanzrichtung. Er konfrontiert sich und sein Publikum mit der minimalistischen, aber offenen Form dieses Stils, der innere Verwandlung und übergreifendes Erleben zum Ausdruck bringt. Der weiß geschminkte Körper ist eine Frage an die Zuschauer, eine bewegte Skulptur, die zur Reflexion auffordert.
An zwei Abenden, dem 29. und 30. Juni 2024, zeigt Stefan Maria Marb seine tiefgehende Butoh Performance. Er wird unterstützt von Boris Kammin als „Derwisch“, sowie von Masako Ohta am Piano, Christoph Nicolaus an der Steinharfe und Jost-H.Hecker am Cello.
Der japanische Butohtanz entstand gegen Ende der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts als Gegenbewegung zum modernen Japan und hat u.a. seine Wurzeln im Noh-, Kabukitheater und im deutschen Ausdruckstanz. Zusätzlich flossen schamanistische und stark rituelle Elemente in den Butohtanz ein. Charakteristisch für den Butoh sind gegensätzliche Bewegungsqualitäten wie schnell-langsam, weich-hart oder wild-zärtlich. Butoh ist eine Methode, mit der die eigenen Räume im tiefsten Inneren erforscht und tänzerisch geformt werden. Der Geist, das Bewusstsein und der Körper befinden sich dabei im unmittelbaren Einklang mit Raum und Zeit. Im Zentrum dieses Tanzes steht der Körper und das persönliche Erleben des Tänzers.
„Lazarus, a white shadow“, am 29. und 30. Juni, 20 Uhr im Einstein Kultur / Halle 02, Einsteinstraße 42, 81675 München.
Tickets zu EUR 25.- / ermäßigt EUR 16.- zzgl. Vorverkaufsgebühr gibt es hier.
Mehr zu Stefan Maria Marb unter
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Stefan Maria Marb
Herr Stefan Maria Marb
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web ..: https://www.butoh-marb.de
email : info@butoh-marb.de
Stefan Maria Marb beschäftigt sich seit 1988 mit Butoh. Er lernte bei folgenden Meistern: Ko Murobushi, Mitsutaka Ishi, Carlotta Ikeda, Min Tanaka, Kazuo Ohno, Yoshito Ohno und Tadashi Endo. Mit Ko Murobushi, Min Tanaka und Yoshito Ohno tanzte er in diversen Produktionen ( „Le cycle du stupeur“ in Straßbourg und Lille , „Venus und Adonis“ an der Bayerischen Staastoper und „Die Zauberflöte“ bei den Salzburger Festspielen). Im Zuge dieser Begegnungen entwickelte Marb allmählich sein eigenes Butoh, welches er bei Performances, Bühnenproduktionen, Workshops und auch in der Tanztherapie einsetzt und immer weiter entwickelt.
Pressekontakt:
die kulturbananen
Frau Gabi Sabo
Jahnstr. 6
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fon ..: 08092-232776
email : gabi.sabo@kulturbananen.de
Ich bin Mensch und habe ein Herz – eine sensible Anleitung zur Selbstfindung
Posted by PM-Ersteller - 10/12/21 at 09:12:34 a.m.Benita Mues erklärt in „Ich bin Mensch und habe ein Herz“, was Mensch-Sein und Leben wirklich heißt.
Mit ihrem Buch „Ich bin Mensch und habe ein Herz“ möchte die Autorin Benita Mues die Leser auf eine Reise zu ihrem Selbst und zu wahrem Frieden einladen. Es ist eine Reise zur Seele der Autorin und der Erkenntnis, was es eigentlich heißt, Mensch zu sein. Der Meinung der Autorin nach ist es wichtig, als Mensch zu sich selbst zu finden, sich selbst akzeptieren zu lernen und aus dieser Erkenntnis heraus zu wachsen.
Nur so können wir uns besser verstehen und mehr Herz in der Welt tragen. Menschen können sich dadurch freier und geborgener in sich selbst fühlen. Die Autorin schrieb dieses Buch als 25-Jährige nach traumatischen Erlebnissen, darunter physische und psychische Gewalt in Kindheit und Schule, Suizidgedanken und schwerer Krankheit. Ihr packend erzähltes Buch führt die Leser durch das Leben der Autorin – mit allen Höhen, Tiefen, Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen mitsamt ihren bisherigen spirituellen Erkenntnissen. Es ist chronologisch aufgebaut und beinhaltet verschiedene Textformen, welche die Leser auf unterschiedliche Weise ansprechen werden.
Das Buch „Ich bin Mensch und habe ein Herz“ von Benita Mues dient als Beispiel einer Anleitung, wie man wieder zu sich selbst finden, seine Seele, Geist und damit ebenfalls seinen Körper heilen kann. Das Ziel ist, dass alle Menschen trotz des vielen Leids in der Welt in sich selbst den Frieden und die Liebe finden und leben können und damit auch kollektiv die Welt heilen lernen.
„Ich bin Mensch und habe ein Herz“ von Benita Mues ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-347-39074-4 zu bestellen. Die tredition GmbH ist ein Hamburger Unternehmen, das Verlags- und Publikations-Dienstleistungen für Autoren, Verlage, Unternehmen und Self-Publishing-Dienstleister anbietet. tredition vertreibt für seine Kunden Bücher in allen gedruckten und digitalen Ausgabeformaten über alle Verkaufskanäle weltweit (stationärer Buchhandel, Online“Stores) mit Einsatz von professionellem Buch- und Leser-Marketing.
Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: https://tredition.de
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