Nach Aufdeckung von illegaler Schlachtung im Landkreis Neuwied: Amtsgericht Linz verurteil Schäfer

Der Tierrechtsorganisation ANINOVA hatte im Sommer 2024 erschreckendes Bildmaterial aus einem Schafstall in Bühlingen bei Asbach, Landkreis Neuwied (Rheinland-Pfalz) veröffentlich.

BildVersteckte Kameras filmten über Wochen, wie Schafe geschlagen, getreten und misshandelt wurden. Und mehr noch: Tiere wurden ohne Betäubung geschlachtet. „Die Bilder sorgten damals für bundesweites Aufsehen und auch mich haben die Aufnahmen sehr berührt“, erinnert sich Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Dem Betrieb lag keine Schlachtlizenz vor, zudem ist das betäubungslose Schlachten in Deutschland generell verboten. Die Tierrechtsorganisation hatte damals die Behörden informiert. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Koblenz erlies nun das Amtsgericht Linz einen Strafbefehl gegen den Beschuldigten über 260 Tagessätze zu je 40 Euro (zusammen 10.040 Euro), zudem gilt der Schäfer damit als vorbestraft. Das Gericht sieht es als erwiesen an, das mehreren Tieren erheblich Leid und Schmerz zugefügt worden ist. „In dem meisten Fällen von Tierquälerei passiert einfach nichts, daher sind wir mit der Verurteilung zufrieden“, sagt Peifer. Mehr Informationen hier.

ANINOVA e.V. liegt Bildmaterial aus einem Schafstall in Bühlingen bei Asbach, Landkreis Neuwied (Rheinland-Pfalz) vor. Die Aufnahmen sind im Sommer 2024 entstanden und wurden unmittelbar nach der Erstellung der Öffentlichkeit und den Behörden zugänglich gemacht. Die Bilder sind mit versteckter Kamera entstanden und zeigen einen Schäfer, der immer wieder bewusst Tiere quält. So bekommen die Tiere Schläge ins Gesicht, sie werden immer wieder getreten, geworfen oder mit einer Eisenstange und einem Holzstab regelrecht verprügelt. „Ich habe selten einen Tierhalter gesehen, der so brutal Tiere misshandelt. Der Schäfer quält die Tiere teilweise komplett willkürlich“, so Peifer.
Der Hauptvorwurf war aber die illegale Schlachtung. Gleich mehrfach haben die versteckten Kameras gefilmt, wie Schafe ohne vorherige Betäubung geschlachtet worden sind. Dabei werden den Tieren die Hinterläufe fixiert und mehrere Männer knien und stellen sich auf die Tiere. Dann wird dem Schaf die Kehle aufgeschnitten, dies erfolgt ohne Betäubung. „Es müssen Höllenqualen sein. Ich glaube, es gibt nichts Schlimmeres, was einem Tier angetan werden kann“, so Peifer. Der Schäfer hat keine Zulassung zum Schlachten von Tieren, zudem ist das betäubungslose Schlachten von Tieren in Deutschland verboten (bzw. nur mit einer Ausnahmegenehmigung erlaubt, die dem Schäfer aber nicht vorliegt).

Die Tierrechtsorganisation ANINOVA hatte damals auch Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft in Koblenz erstattet (AZ 2080 Js 42276/24). Auf Grund der Ermittlungen wurde nun vom Amtsgericht Linz ein Strafbefehl gegen den Schäfer erlassen, dieses ist bereits rechtskräftig. Der Beschuldigte hat nach dem Strafbefehl wegen Tötung von Wirbeltieren ohne vernünftigen Grund in drei Fällen und wegen der durch Rohheit Wirbeltieren zugefügten erheblichen Schmerzen oder Leiden in vier weiteren Fällen 260 Tagessätze á 40,- EUR zu zahlen. Damit gilt der Schäfer als vorbestraft. „Immer wieder decken wir Tierquälerei auf, meist passiert aber einfach überhaupt nichts. Daher sind wir mit der Verurteilung zufrieden“, sagt Peifer.

ANINOVA weist darauf hin, dass auch in kleinen und regionalen Betrieben Tiere gequält werden. „Wir empfehlen die vegane Lebensweise, nur so kann Tierquälerei wirklich beendet werden“, so Peifer abschließend.

Weitere Informationen hier.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ANINOVA e.V. (vormals Deutsches Tierschutzbüro e.V.)
Herr Jan Peifer
An der Autobahn 23
53757 Sankt Augustin
Deutschland

fon ..: 02241-261549-2
fax ..: 02241-261549-1
web ..: http://www.aninova.org
email : Presse@aninova.org

Der Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org

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Versteckte Kameras filmen illegales Schlachten im Landkreis Neuwied – ANINOVA deckt Tierquälerei auf

Der Tierrechtsorganisation ANINOVA (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) deckte 2023 Tierquälerei und betäubungsloses Schlachten in einem Schlachthof in Hürth bei Köln auf.

BildDer Schlachthof wurde damals auf Grund der Bilder geschlossen. Nun liegt der Organisation Bildmaterial aus einem Zulieferbetrieb des ehemaligen Schlachthofes vor. Es handelt sich um einen Schafstall in Bühlingen bei Asbach, Landkreis Neuwied (Rheinland-Pfalz). In dem Stall werden rund 1.500 Schafe gehalten. Versteckte Kameras filmten über Wochen, wie Schafe geschlagen, getreten und misshandelt wurden. Und mehr noch: Wie auch im Schlachthof in Hürth filmten auch in dem Schafstall Kameras, wie Schafe ohne Betäubung geschlachtet wurden. „Mehrere Männer stellen sich auf das Schaf, fixieren es mit Seilen an den Beinen und schneiden dem Tier die Kehle auf. Unglaublich!“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Dem Betrieb liegt keine Schlachtlizenz vor, zudem ist das betäubungslose Schlachten in Deutschland generell verboten. Die Tierrechtsorganisation hat daher heute Morgen die Behörden informiert. „Wir fordern ein Tierhalteverbot, diese Quälerei muss sofort beendet werden „, so Peifer. Mehr Informationen hier.

Als ANINOVA im Jahr 2023 (damals noch unter dem Vereinsnamen Deutsches Tierschutzbüro) Bildmaterial aus einem Schlachthof in Hürth bei Köln veröffentlicht hat, war die Empörung groß. Die Bilder zeigten brutalste Tierquälerei: Rinder und Schafe sind mit Mistgabeln misshandelt und im Anschluss betäubungslos geschlachtet worden. Dies geschah in dutzenden Fällen. Die Aufdeckung sorgte für Schlagzeilen, die Staatsanwaltschaft Köln eröffnete das Verfahren gegen die Täter, das Veterinäramt hat den Schlachthof geschlossen. „Wir haben nach der Schließung des Schlachthofs immer wieder Hinweise bekommen, dass das illegale Schlachten woanders durchgeführt wird“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA und ergänzt: „Jetzt wissen wir auch, wo“.

Der Tierrechtsorganisation liegt Bildmaterial aus einem Schafstall in Bühlingen bei Asbach, Landkreis Neuwied (Rheinpfalz) vor. Die Aufnahmen sind mit versteckter Kamera zwischen Ende April und Ende Juni 2024 entstanden. Die Bilder zeigen den Schäfer, wie er immer wieder bewusst Tiere quält. So bekommen die Tiere Schläge ins Gesicht, sie werden immer wieder getreten, geworfen oder mit einer Eisenstange und einem Holzstab regelrecht verprügelt. „Ich habe selten einen Tierhalter gesehen, der so brutal Tiere misshandelt. Der Schäfer quält die Tiere teilweise komplett willkürlich“, so Peifer. Aber auch von den Mitarbeitenden geht massive Gewalt aus. So zeigen die Videoaufnahmen, wie Lämmer geworfen und getreten werden. Gleich mehrfach ist zu sehen, wie Tiere an den Ohren hochgezogen werden. In einer Szene sieht man eine Frau, die einem fixierten Schaf ins Gesicht schlägt, weil es nicht trinkt.
Kranken und verletzten Tieren wird augenscheinlich nicht geholfen. Ein Krankenabteil gibt es offenbar ebenfalls nicht, obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist.

Der Hauptvorwurf ist aber die illegale Schlachtung. Gleich mehrfach haben die versteckten Kameras gefilmt, wie Schafe ohne vorherige Betäubung geschlachtet worden sind. Dabei werden den Tieren die Hinterläufe fixiert und mehrere Männer knien und stellen sich auf die Tiere. Dann wird dem Schaf die Kehle aufgeschnitten, dies erfolgt ohne Betäubung. „Es müssen Höllenqualen sein. Ich glaube, es gibt nichts Schlimmeres, was einem Tier angetan werden kann“, so Peifer. Der Schäfer hat keine Zulassung zum Schlachten von Tieren, zudem ist das betäubungslose Schlachten von Tieren in Deutschland verboten (bzw. nur mit einer Ausnahmegenehmigung erlaubt, diese liegt dem Schäfer aber nicht vor). Der Schäfer selbst ist auf dem Videomaterial zu sehen, wie er Anweisungen gibt und später auch Geld von den Menschen bekommt, die die geschlachteten Tiere mitnehmen. „Das ist auch seuchenrechtlich ein Riesenproblem, denn die Schlachtung erfolgt im Stall und nicht, wie vorgeschrieben, in einem hygienischen Schlachtraum“, so Peifer. Durch die Schlachtung im Stall sehen die anderen Schafe dabei zu. „Dieser Schäfer missachtet einfach alle Vorschriften und Gesetze“, so Peifer. Der Landwirt ist zudem als Schäfer für eine Biologische Station in der Region tätig und bietet in seinem Schafsstall Team Building Seminare für Führungskräfte an.

ANINOVA hat heute Morgen das zuständige Veterinäramt in Neuwied informiert und dem Amt auch Videomaterial übermittelt. „Wir fordern ein Tierhalteverbot. Wer so skrupellos mit Tieren umgeht, darf keine Tiere halten“, sagt Peifer. Außerdem hat die Tierrechtsorganisation eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft in Koblenz erstattet. „Wir hoffen, dass die Verantwortlichen hart bestraft werden“, so Peifer abschließend.

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Foto- und Videomaterial kann angefordert werden.

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Befüllanlage von Johannes Schäfer GmbH setzt neue Maßstäbe bei Qualität und Prozesssicherheit

Viele Maschinenbauteile funktionieren nur mit einer Flüssigkeit, die ganz zum Schluss in das Bauteil eingefüllt wird. Beispiele hierfür sind Hydrolager, Dämpfer und technische Schwingungstilger.

„Die Befüllung am Ende der Fertigungskette ist äußerst kritisch. Wenn hier etwas schiefläuft, wenn z.B. zu wenig Flüssigkeit eingefüllt wird, kann das ganze Bauteil Ausschuss sein. Das ist besonders ärgerlich, da die gesamte Wertschöpfung bereits stattgefunden hat, die dann meistens verloren ist!“ weiß Timo Schäfer, Geschäftsführer der Johannes Schäfer GmbH, zu berichten. Die Prozesssicherheit der Befüllung ist für Hersteller daher von höchster Bedeutung. Die Johannes Schäfer GmbH hat daher ein neues Produkt im Angebot, welches genau diese Sicherheit bereitstellt, die Befüllanlage XC 70 B. „Neben der eigentlichen Befüllung haben wir zahlreiche Unterprozessschritte integriert, um die Produktqualität in jedem Teilaspekt sicherzustellen. Angefangen von der korrekten Entlüftung von Hohlräumen und Dichtigkeitsprüfungen, über die Kontrolle der Flüssigkeit bis hin zur abschließenden Qualitätskontrolle – Ausschuss wird auf ein absolutes Minimum reduziert. Da sind wir die Besten auf dem Markt!“ berichtet Tobias Mielke, Entwicklungsingenieur bei der Johannes Schäfer GmbH. Mit der Anlage erhalten die Kunden eine komplette Lösung, die optimal auf das Produkt abgestimmt wird um Taktzeit zu reduzieren und Produktqualität zu optimieren. Ein zentraler Baustein ist dabei die richtige Vorbereitung des Befüllmediums. Anlagenbetreiber sichern sich damit wichtige Marktanteile in einem international hart umkämpften Segment. Weitere Informationen zur Anlage sowie Kontakt zum Hersteller können der neuen Website www.schaefer-befuellung.de entnommen werden.

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Die Johannes Schäfer GmbH ist Spezialist auf den drei Technologiefeldern Hydraulik, Prüfstandsbau und Laserschneiden. Das Unternehmen vereint drei Jahrzehnte Erfahrung im Bereich Hydraulik mit ständig aktualisiertem Fachwissen und entwickelt individuelle Lösungen, die exakt auf die Herausforderungen der Kunden zugeschnitten sind.

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