UNTOLD ONE 2026: Cluj-Napoca wird erneut zum Epizentrum elektronischer Musik

UNTOLD ONE feiert vom 6. bis 9. August 2026 in Cluj-Napoca seine elfte Ausgabe. Mit Headlinern wie Lewis Capaldi, Zara Larsson, Sting und Carl Cox läutet das Festival eine neue Ära ein.

BildVom 6. bis 9. August 2026 verwandelt sich Cluj-Napoca in das Epizentrum der Musik und beherbergt das bislang größte UNTOLD-Erlebnis: UNTOLD ONE. Die elfte Ausgabe des rumänischen Festivals findet erneut auf der Cluj Arena statt und läutet nach Angaben der Veranstalter eine neue Ära ein.

Das Line-up kann sich sehen lassen. In der ersten Welle wurden unter anderem Flo Rida, Swae Lee, The Chainsmokers, Kygo, Lost Frequencies, Sebastian Ingrosso, Marshmello, Steve Aoki, Afrojack und R3hab angekündigt. Kurz darauf kam Martin Garrix hinzu, während Lewis Capaldi als Headliner dieser Ausgabe bestätigt wurde und am 19. März auch Zara Larsson als Headlinerin ergänzt wurde. Auch Rocklegende Sting und Techno-Ikone Carl Cox stehen auf dem Programm.

Wie gewohnt verteilt sich das Geschehen auf mehrere Bühnen – darunter Main Stage, Galaxy, Daydreaming und Alchemy, wo internationale Stars bis zum Sonnenaufgang auflegen.

UNTOLD hat sich über die Jahre einen festen Platz unter den weltweit führenden Festivals erobert. Beim European Festival Awards 2015 wurde es als bestes großes Festival Europas ausgezeichnet und belegte 2024 in der DJ-Mag-Liste der Top 100 Festivals weltweit den dritten Platz. Publikationen wie Mixmag und DJ Mag schreiben dem Event zu, Rumänien als wichtige Destination für elektronische Musik etabliert zu haben.

Auch abseits der Bühnen will UNTOLD seine Besucher in eine eigene Welt entführen. Die Veranstalter setzen traditionell auf aufwändige Inszenierungen, Feuerwerke, Lichtshows und versteckte Erlebnisbereiche, die sich über das gesamte Gelände rund um die Cluj Arena erstrecken. Jahr für Jahr reisen Fans aus über 100 Ländern an – und machen das Festival zu einem internationalen Treffpunkt der elektronischen Musikszene.

Preislich bewegen sich die Tickets im üblichen Festival-Rahmen: Vier-Tages-Pässe für den allgemeinen Zugang beginnen aktuell bei etwa 165 bis 200 Euro, VIP-Tickets starten bei rund 450 Euro. Wichtig für Besucher: UNTOLD ist ein vollständig bargeldloses Festival – bezahlt wird ausschließlich über das Armband.

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Präsentiert auf der Leipziger Buchmesse – Mut zur Veränderung – zwischen Aufbruch und Ankommen

berührenden Buch „Mut zur Veränderung“ – die Geschichte eines Lebens zwischen zwei Welten – von Christian Marin berührt Leser

BildMit sehr feinem Gespür für Sprache und einem offenen Blick für das Wesentliche erzählt Christian Marin in seinem berührenden Buch „Mut zur Veränderung“ die Geschichte eines Lebens zwischen zwei Welten: Bukarest und Deutschland, Vergangenheit und Zukunft, Schmerz und Hoffnung. Das Buch wird auch auf der Leipziger Buchmesse präsentiert.

Geboren 1968 in Rumänien, verlässt Moraru – die literarische Figur des Autors – seine Heimat nach den politischen Umbrüchen 1990. Was folgt, ist ein langer, steiniger Weg, getragen von dem Wunsch, Psychotherapeut zu werden und Menschen zu begleiten. In poetischen Bildern und mit schonungsloser Offenheit beschreibt der Autor die Mühen des Neuanfangs, die Kämpfe mit äußeren Hürden und inneren Zweifeln – aber auch die Kraft der Begegnungen, der Liebe und der kleinen Momente, die alles verändern können. Das vorliegende Buch erzählt hierbei eine Geschichte von Mut, Veränderung und dem unaufhaltsamen Drang, das Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

Das Buch ist keine Heldenreise im klassischen Sinn, sondern ein ehrlicher Blick auf das Menschsein selbst. Es erzählt von einer Kindheit im Schatten des Schweigens, von Flucht, Neubeginn und dem Glauben daran, dass jeder Mensch eine zweite, dritte oder vierte Chance verdient.

Schuld zu tragen und Verantwortung zu übernehmen sind hierbei wichtige Besonderheiten, die einen Menschen – auch unbewusst – prägen können. Diese Besonderheiten können u.a. dazu führen, dass man sich selbst klein fühlt und unfähig wird, Situationen gut zu klären. Auch hierzu geht das vorliegende Buch eindrucksvoll ein.

Christian Marin betreibt heute eigene Praxen und eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Was mit einem Traum begann, wurde zu gelebter Wirklichkeit – und nun zu Literatur.

Ein Buch für alle, die sich fragen, wie man wird, wer man ist. Und was es kostet, sich selbst treu zu bleiben.

Zum Buch:

Mut zur Veränderung – Vom Fremdsein zum Ankommen

von Christian Marin

248 Seiten

14,- Euro

ISBN-13: 9783769348545

Zum Autor:

Christian Marin wurde 1968 in Bukarest geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Rumänien. Bis zu seinem 22. Lebensjahr lebte er dort, bevor er nach Deutschland auswanderte. Der Militärdienst prägte ihn als eine dunkle und herausfordernde Zeit seines Lebens. In Deutschland absolvierte er zunächst eine Krankenpflegeausbildung und verfolgte anschließend konsequent seinen Traum, Psychotherapeut zu werden.

Heute leitet er eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung sowie zwei psychotherapeutische Praxen, von denen eine als Lehrpraxis unter der Supervision von Prof. Rainer Sachse geführt wird. Seine Erfahrungen, seine Herkunft und sein beruflicher Werdegang fließen in seine Texte ein und verleihen ihnen eine besondere Tiefe und Authentizität.

Sie wollen mehr zum Buch erfahren? Auf der Seite https://www.christianmarin.de/index.php?article_id=11 und auf der Seite BoD-Leseprobe: Mut zur Veränderung finden Sie weitere Informationen.

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Hauke Wagner, wohnhaft in Hessen, betreut und begleitet Autoren und Verlage bei der Vermarktung des eigenen Buches.

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Fünfte Mini-Spielzeit des Deutschen Theaters im rumänischen Temeswar

Ergreifende Hommage auf der Bühne an das multiethnische Siebenbürgen und Aufruf für ein friedliches Zusammenleben angesichts der heutigen internationalen Lage … (von Dieter Topp)

BildGemeinsam mit dem internationalen Theaterfestival im rumänischen Sibiu (Hermannstadt), u.a. auch der Theaterschule und Kulturmanagement-Ausbildung, hat sich das Nationaltheater „Radu Stanca“ seit 2007, dem Jahr der Kulturhauptstadt Europas, an die Spitze gesetzt, in Sachen Entwicklung der Kulturlandschaft Siebenbürgens entscheidend beizutragen.

Die Partnerschaft mit der deutschen Gemeinschaft, das Kulturerbe und qualitativ hochwertige Kulturangebote zu fördern, wird entscheidend vom deutschsprachigen Ensemble dieses Theaters getragen. Nicht nur Jung and Alt der deutschen Minderheit nutzen die Angebote, andere Ethnien und vor allem Rumänen füllen regelmäßig das Haus, zumal jede Vorstellung ins Rumänische übertitelt wird.

Zum fünften Mal fand im Frühjahr 2025 die Mini-Spielzeit der Deutschen Abteilung des Nationaltheaters vor zahlreichen internationalen deutschsprachigen Gästen aus Kultur, Politik und Journalismus statt, die allesamt mit begeistertem Echo die Qualität und kulturelle Bedeutung spiegelten.

Der Prozess nach Kafka
Bei seinen szenischen Umsetzungen ausdrücklich klassischer Werke bedient sich der ungarisch stämmige Regisseur Botond Nagy gerne mehrerer Zeiten und Epochen. Seine bizarren Protagonisten agieren in einer breiten Palette akustischer und optischer Stile, wobei Musik ein wesentliches Element seiner bildhaften Produktionen ausmacht.

Dieser Kafka zeigte erstmals einen Nagy, so nahe am Text wie selten, der einen Akkord angeschlagen hatte, den er zuvor noch nicht erkunden konnte. “ … ein Stück mit viel Bewegung, mit viel Körperlichkeit, … eine Show, die sich zu einer Album-Veröffentlichung unserer täglichen Absurdität entwickelte.“
Ein theatralisches Kompositum Mixtum zwischen Kafka’scher Gedankenwelt, der Vorstellungskraft von Nagy und dem schauspielerischen Ausnahmetalent eines Gyan Ros in der Rolle des Josef K. .

Die theatralische Installation „Einfach das Ende der Welt“ von Eugen Jebeleanu nach Texten von J.-L. Lagarce bewies erneut das wichtige Engagement der jungen Deutschen Abteilung des Nationaltheaters Sibiu in Sachen Diversität. (Darin besteht in Rumänien starker Aufholbedarf.) Zugleich stellte die Crew ihr schauspielerisches Können – mit einigen exzellenten Darstellern aus dem Sibiu-Ensemble – unter Beweis und setzte sich nonchalant hinweg über alle Widrigkeiten, welche die ungenutzte Halle einer Shopping-Mall in Sachen Akustik mit sich bringt.

Eine „lyrische Tragödie“ nannte Federico Garcia Lorca „Die Bluthochzeit“, die auf einem tatsächlichen Vorfall beruht und immer neue Generationen von Regisseuren herausgefordert. Auch Hunor von Horvat hatte sich dieser Herausforderung angenommen und das Stück umgesetzt.

Die Tragödie nahm diesmal im Umfeld einer rumänisch, multiethnisch durchwobenen Hochzeit ihren Lauf. Optisch, musikalisch und im Spiel der Darsteller fehlte so auch keine bäuerliche, manchmal derbe Attitüde. Am besten gelang dem Regisseur die geschickte Einbindung komödiantischer Aspekte in das tragische Spiel, das in einem ausdrucksstarken, meisterlich choreographierten Zweikampf seinen Höhepunkt fand.
Hier endlich konnte auch der sonst eher eindimensionale Darsteller des Bräutigams, Richard Hladik, neben dem starken Gyan Ros als Leonardo glänzen. Olga Török als Braut überzeugte durchgängig und Johanna Adam als Mutter verhalf ihr klassisches geprägtes Spiel zum Publikumserfolg.

Wie der Abspann beim Film lief ein Fließtext über den Bühnenhintergrund: Egal ob du Rumänisch, Ungarisch oder Deutsch bist, wir sind „Made in Romania“. Egal ob du Moldauisch, Siebenbürgisch oder Oltenisch bist, wir sind „Made in Romania.“
Dieser „Garcia Lorca made by Horvath“ lieferte eine ergreifende Hommage an das multiethnische
Siebenbürgen und einen Aufruf für ein friedliches Zusammenleben.
Danke! Das brauchen wir auf der Bühne und im Leben angesichts der heutigen internationalen Lage.

Ein theatralischer Pas-de-deux „Steine in den Taschen“ von Marie Jones bildete den glanzvoll effektvollen Abschluss der Mini-Spielzeit.

In dieser Version wurde ein siebenbürgisches Dorf von einem Filmteam heimgesucht, das ein großes Hollywood-Epos drehte. Wir lernten Jake und Charlie kennen, zwei Einheimische, die als Komparsen für den Film eingestellt drei Wochen lang für 40 Euro pro Tag die Welt des Films entdeckten.

„Steine in den Taschen“  zeigte die Entstehung eines Films, verwob die 15 Rollen des Sets gespielt von zwei Schauspielern, die in einer Zehntelsekunde von einer Rolle zur anderen wechselten, unterstützt und rhythmisiert am Zymbal von Romulus Cipariu. Wir entdeckten die Geheimnisse des Kinos und vor allem wie zwei Statisten die eigentlichen Hauptrollen zelebrierten.

Daniel Plier hatte dieses rasante Stück in Szene gesetzt und spielte zugleich eine/n der Protagonist/innen. Ali Deak begeisterte mit seinem netten rumänischen Akzent und einer deutschen Sprach- und Ausdruckstechnik, die eine profunde Sprachkenntnis durchblicken ließ. Dies war mir bislang bei dem zumeist im rumänischen Theater spielenden Akteur neu und begeisterte.

Die im Mini-Show-Case betonte Zusammenarbeit mit dem deutschen Staatstheater Temeswar (Timi?oara) war und ist gut, richtig und angesichts der politischen (und auch kommerziellen) Situation wichtig.

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