Leadvise Reply und Universitätsklinikum Augsburg stärken Patientenversorgung

Intelligente Prozessautomatisierung für den Klinikbetrieb

BildLeadvise Reply, Spezialist für digitale Transformation, hat gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Augsburg (UKA) eine leistungsstarke Automatisierungsplattform eingeführt, die die Digitalisierung des Klinikbetriebs nachhaltig vorantreibt. Die Lösung automatisiert manuelle Verwaltungsprozesse effizient und schafft so die Basis für eine zukunftssichere digitale Infrastruktur und eine bessere Patientenversorgung.

Die Plattform bearbeitet derzeit pro Monat rund 2.500 Dokumente wie etwa medizinische Befunde, und das in weniger als 30 Sekunden pro Fall. Dadurch wird die Bearbeitungszeit signifikant reduziert. Mithilfe von Texterkennung und Barcode-Scanning werden Daten wie Fallnummern automatisch erfasst und zuverlässig in das Krankenhausinformationssystem übertragen. Dadurch werden Fehler minimiert, Mitarbeitende entlastet und Abläufe effizienter gestaltet.

Der Schutz sensibler Patientendaten hat höchste Priorität: Alle Daten werden lokal im Klinikum verarbeitet und erfüllen strenge Datenschutz- und Sicherheitsstandards, einschließlich individueller Zugriffsrechte und regelmäßiger Updates. Die auf Robotic Process Automation (RPA) basierende Plattform ist so konzipiert, dass das Klinikum künftig weitere Prozesse eigenständig automatisieren kann. Begleitende Schulungen und ein internes Kompetenzzentrum gewährleisten die Qualität und eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Lösung.

Dr. Steffen Heider, CIO des UKA, erklärt: „An diesem Beispiel zeigt sich auf einen Blick, wie vielseitig die Vorteile von RPA sind: nahtlose Integration in bestehende Prozesse und Systeme, iterative Prozessoptimierung selbst bei komplexen Abhängigkeiten, problemlose Skalierbarkeit und schnelle Implementierung.“

Mit der neuen Plattform verbessert das UKA nicht nur interne Abläufe, sondern auch die medizinische Versorgung: Befunde stehen Ärzten schneller zur Verfügung, administrative Verzögerungen entfallen. So können Diagnosen zügiger gestellt und Behandlungen früher begonnen werden – ein direkter Vorteil für die Patienten. „Manchmal entscheiden wenige Sekunden über den Erfolg einer Behandlung. In diesen Fällen kann effiziente Datenverarbeitung den Unterschied machen – und genau hier setzt unsere Lösung an“, kommentiert Dr. Heider.

Leadvise Reply
Leadvise Reply ist spezialisiert auf Managementberatung für die Herausforderungen der Digitalisierung mit einem Schwerpunkt auf Branchen wie Telekommunikation, Chemie, Pharma oder das Banken- und Börsenumfeld. Leadvise Reply unterstützt Unternehmen in Digitalisierungs-, Organisations- und Umsetzungsprojekten unter Einsatz fortschrittlicher Technologien wie Robotic Process Automation, intelligenter Prozessautomatisierung, Process Mining oder Kognitiver Assistenten. Der Fokus liegt dabei auf einer ganzheitlichen End-2-End Prozess-Transformation und schließt Strategie, Geschäftsmodellentwicklung sowie Roll-Out-Management ein. www.leadvise.de

Universitätsklinikum Augsburg
Das Universitätsklinikum Augsburg ist eine der jüngsten und zugleich eine der größten Universitätskliniken Deutschlands. Das Klinikum umfasst insgesamt 23 Kliniken und sechs Institute, sowie weitere medizinische Behandlungsbereiche und -zentren. Rund 7.600 Mitarbeitende (Stand: 30.12.2024), 1.160 Ärzte und Ärztinnen sowie etwa 3.100 Pflegende sind darunter für die Gesundheit der Patienten im Einsatz. www.uk-augsburg.de

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Digitalisierung im Rechnungswesen – Künstliche Intelligenz schrittweise einführen

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Rechnungswesen verspricht deutliche Effizienzgewinne: Fehlerquoten werden reduziert und Controlling-Prozesse laufen in Echtzeit ab.

BildWie KI-Tools praktisch angewendet werden können und welche Herausforderungen dabei zu beachten sind, erfahren die Teilnehmenden im IHK Online-Seminar „KI im Rechnungswesen – Jetzt schrittweise einführen!“ am 26. Mai 2025. Die Veranstaltung wird von verschiedenen Industrie- und Handelskammern (IHKs) angeboten und richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus dem Rechnungswesen sowie die Geschäftsführung.

Um die Vorteile von KI im Rechnungswesen voll ausschöpfen zu können, müssen Unternehmen zunächst die Grundlagen schaffen. Neben einer umfassenden Digitalisierung aller relevanten Prozesse ist ein durchgängiger Datenfluss im gesamten Unternehmen unabdingbar. Die Basis für KI-gestützte Anwendungen bilden historische Buchungsdaten, Bilanzierungshandbücher sowie Vorschriften wie HGB und IFRS. Auf dieser Grundlage entwickeln die Systeme ein tiefes Verständnis für Buchungsvorgänge und lernen laufend mit – ein selbstlernendes System entsteht, das sich kontinuierlich verbessert.

Im Controlling lassen sich KI-gestützte Prognosemodelle einsetzen. Diese ermöglichen es, Umsatz, Kosten und Cashflow auf Basis historischer Daten und aktueller Entwicklungen vorherzusagen. Durch die Berücksichtigung saisonaler Muster und externer Einflüsse lassen sich realistische Szenarien simulieren. Gleichzeitig erkennen die Systeme frühzeitig Abweichungen von der Norm und können als Frühwarnsystem bei kritischen Entwicklungen eingesetzt werden. Auch ungewöhnliche Muster, die auf mögliche Fehler oder Betrug hindeuten, können durch KI-Tools aufgedeckt. Die laufende Übernahme aktueller Ist-Werte ermöglicht eine kontinuierliche Aktualisierung der Forecasts – ein entscheidender Vorteil für das Controlling.

Viele gängige Rechnungswesen-Tools haben bereits heute unsichtbare KI-Funktionen integriert – oft unbemerkt im Hintergrund. Diese intelligenten Funktionen unterstützen unter anderem die Belegerkennung, den Zahlungsabgleich und die Datenanalyse. Während früher komplexe Regelwerke notwendig waren, um Buchungen korrekt zuzuordnen, lernen heutige Systeme selbstständig aus den vorliegenden Daten. Je mehr Informationen vorhanden sind, desto präziser werden die Vorschläge der KI – ohne dass der Anwender dies explizit steuern muss.

Trotz der vielen Vorteile ersetzt KI jedoch keine Fachleute im Rechnungswesen. Die KI ergänzt die tägliche Arbeit durch automatisierte Vorschläge und intelligente Analysen. Die abschließende Kontrolle und das fachliche Verständnis bleiben bei den Experten. Notwendig sind immer auch menschliche Plausibilitätsprüfungen: Denn derzeit werden fachliche Begriffe durch die KI oft noch falsch interpretiert.

Information und Anmeldung:

Das Online-Seminar findet am 26. Mai 2025 von 8.30h-12.30h statt. Eine Anmeldung ist über die teilnehmenden IHKs möglich.
https://www.treuz.de/seminare-ki-im-rechnungswesen/

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Jochen Treuz ist Trainer, Berater und Autor mit langjähriger Erfahrung im Rechnungswesen. Er begleitet Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Buchhaltungsprozesse und vermittelt praxisnahes Wissen zur Einführung von E-Rechnungen und KI-Anwendungen im Finanzbereich.

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Prozessautomatisierung: Wegweiser durch die Technologielandschaft

Ein neues Fachbuch schafft den Überblick über Tools für Prozessanalysen, Workflow, Process-Mining, Robotic-Process-Automation und vielen weiteren Technologien.

BildIm Zeitalter der Digitalisierung sind Unternehmen mehr denn je darauf angewiesen, ihre Abläufe effizient zu gestalten und so weit wie möglich zu automatisieren. Hierfür stehen heute zahlreiche leistungsfähige Methoden und Softwarewerkzeuge zur Verfügung. Die Vielfalt der verschiedenen Technologien zur Optimierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen erschwert es jedoch, einen Überblick zu gewinnen und das richtige System für den jeweiligen Zweck auszuwählen.

Das neue Fachbuch „Technologien für Geschäftsprozesse“ von Thomas Allweyer stellt einen Wegweiser durch das Dickicht der verschiedenen Konzepte und Systeme dar. Die wichtigsten prozessbezogenen Technologien werden verständlich und zugleich fundiert erklärt. So erfahren die Leserinnen und Leser, was sich hinter Schlagworten wie Prozess-Orchestrierung, Robotic-Process-Automation oder Process-Mining verbirgt und für welche Aufgaben sich welche Technologie am besten eignet.

Viele Systeme werden mit Hilfe grafischer Prozessmodelle konfiguriert. Das Buch erläutert, welche wichtige Rolle hierfür Modellierungsstandards spielen, wie z. B. BPMN (Business Process Model and Notation) oder DMN (Decision Model and Notation).

Zudem erfolgt ein Blick über den Tellerrand auf angrenzende Themenfelder. So müssen auch herkömmliche Standardsoftwaresysteme, wie z. B. Systeme zur Auftragsverwaltung, so konfiguriert werden, dass die Prozesse möglichst optimal ablaufen. Auch die Beiträge, die aktuelle Konzepte wie Blockchain, Low-Code-Entwicklung und Microservices zur Prozessautomatisierung leisten können, werden diskutiert. Ein weiteres Thema sind die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz beim Management und der Ausführung von Prozessen.

Alle besprochenen Technologien und Standards werden anhand eines einheitlichen Schemas bewertet, aus dem hervorgeht, wo die jeweiligen Schwerpunkte liegen und welche Aufgaben im Zusammenhang mit der Prozessautomatisierung unterstützt werden.

In vielen Fällen ist es sinnvoll, unterschiedliche Technologien miteinander zu kombinieren. Dies wird an zwei Beispielen illustriert: Zum einen einer Architektur für prozessorientierte Anwendungssysteme, zum anderen der unternehmensübergreifenden Integration automatisierter Prozesse.

Das Buch „Technologien für Geschäftsprozesse“ richtet sich einerseits an Studierende IT-bezogener Studiengänge, andererseits an Entscheidungsverantwortliche und IT-Profis, die einen fundierten Überblick über prozessbezogene Technologien erlangen wollen.

Der Autor ist Professor an der Hochschule Kaiserslautern. Er befasst sich seit vielen Jahren mit dem Management und der Automatisierung von Geschäftsprozessen.

Thomas Allweyer:
Technologien für Geschäftsprozesse
BoD, Norderstedt, 2023.
ISBN: 978-3-7578-2876-9
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Thomas Allweyer ist Professor an der Hochschule Kaiserslautern. Er beschäftigt sich mit Geschäftsprozessmanagement, IT-Management und Software-Entwicklung.

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