Warum die beste Geldanlage oft nicht die höchste Rendite verspricht

Ullrich Angersbach erläutert, weshalb Diversifikation zu den wichtigsten Grundprinzipien eines langfristig erfolgreichen Vermögensaufbaus gehört.

BildMünchen – Der Diplom-Kaufmann und Kapitalmarktexperte Ullrich Angersbach veröffentlicht regelmäßig Analysen zu den internationalen Finanzmärkten. Im Mittelpunkt seiner Beiträge stehen die Zusammenhänge zwischen Geldpolitik, Inflation, Kapitalmärkten, Vermögensaufbau und langfristigen Investmentstrategien. Ziel seiner Analysen ist es, wirtschaftliche Mechanismen verständlich einzuordnen und Anlegern eine fundierte Grundlage für langfristige Entscheidungen zu vermitteln.

Viele Anleger suchen nach der einen Anlage, die dauerhaft die höchste Rendite verspricht. Mal stehen Technologiewerte im Fokus, dann Edelmetalle, Immobilien oder Anleihen. Kaum ein Börsenjahr vergeht, ohne dass eine Anlageklasse als vermeintlicher Gewinner der Zukunft gehandelt wird. Gleichzeitig zeigt die Geschichte der Kapitalmärkte, dass sich Marktführer regelmäßig abwechseln. Was heute überzeugt, kann morgen bereits unter Druck geraten.

Gerade deshalb gehört Diversifikation zu den wichtigsten Grundprinzipien erfolgreicher Geldanlage. Dennoch wird sie häufig missverstanden. Manche Anleger betrachten sie als Verzicht auf Renditechancen oder als Ausdruck mangelnder Überzeugung. Tatsächlich verfolgt Diversifikation jedoch ein anderes Ziel: Risiken so zu verteilen, dass langfristiger Vermögensaufbau nicht von der Entwicklung einer einzigen Anlageklasse abhängt.

Nach Ansicht von Ullrich Angersbach liegt hierin einer der größten Unterschiede zwischen kurzfristiger Spekulation und nachhaltiger Investmentstrategie.

„Diversifikation ist kein Verzicht auf Rendite. Sie ist der Preis für langfristige Stabilität.“, erklärt Ullrich Angersbach.

Warum Konzentration oft unterschätzt wird

Viele Anleger glauben, sie könnten durch die Auswahl einzelner besonders aussichtsreicher Investments dauerhaft eine überdurchschnittliche Rendite erzielen. In Phasen steigender Märkte scheint diese Strategie zunächst erfolgreich zu sein. Einzelne Aktien oder Branchen entwickeln sich deutlich besser als der Gesamtmarkt und vermitteln den Eindruck, eine breite Streuung sei überflüssig.

Doch genau hier liegt ein häufig unterschätztes Risiko. Wer einen großen Teil seines Vermögens auf wenige Unternehmen, Branchen oder Regionen konzentriert, macht seine Vermögensentwicklung von vergleichsweise wenigen Einflussfaktoren abhängig. Unternehmenskrisen, politische Entscheidungen, technologische Veränderungen oder regulatorische Eingriffe können erhebliche Auswirkungen auf einzelne Märkte haben.

Die Geschichte der Kapitalmärkte liefert zahlreiche Beispiele dafür, dass einst führende Unternehmen oder ganze Branchen innerhalb weniger Jahre deutlich an Bedeutung verloren haben. Für langfristig orientierte Anleger stellt sich daher weniger die Frage, welche Anlageklasse im nächsten Jahr die höchste Rendite erzielt, sondern wie ein Portfolio auch unter unterschiedlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stabil bleiben kann.

Diversifikation bedeutet mehr als viele Wertpapiere zu besitzen

Diversifikation wird häufig mit einer möglichst großen Anzahl verschiedener Wertpapiere gleichgesetzt. Tatsächlich entsteht Risikostreuung jedoch nicht allein durch eine hohe Stückzahl von Investments.

Ein Portfolio aus zwanzig Unternehmen derselben Branche kann trotz seiner Größe ein erhebliches Klumpenrisiko aufweisen. Umgekehrt kann bereits eine überschaubare Anzahl unterschiedlicher Anlageklassen zu einer deutlich ausgewogeneren Vermögensstruktur beitragen.

Nach Einschätzung von Ullrich Angersbach umfasst eine sinnvolle Diversifikation verschiedene Dimensionen:

* unterschiedliche Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Edelmetalle,
* verschiedene Wirtschaftsregionen,
* unterschiedliche Branchen,
* Unternehmen verschiedener Größen,
* sowie Vermögenswerte mit möglichst unterschiedlichen Reaktionsmustern auf wirtschaftliche Entwicklungen.

Erst das Zusammenspiel dieser Faktoren trägt dazu bei, Risiken breiter zu verteilen.

Unterschiedliche Anlageklassen erfüllen unterschiedliche Aufgaben

Kapitalmärkte bestehen aus einer Vielzahl von Anlageformen, die jeweils eigene Chancen und Risiken mit sich bringen. Aktien stehen langfristig häufig für Unternehmenswachstum und Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg. Anleihen können – abhängig von Laufzeit, Bonität und Zinsumfeld – einen anderen Risiko-Rendite-Charakter besitzen. Edelmetalle wie Gold entwickeln sich wiederum oftmals unabhängig von klassischen Unternehmensgewinnen.

Keine dieser Anlageklassen ist grundsätzlich überlegen. Vielmehr reagieren sie unterschiedlich auf Inflation, Geldpolitik, Konjunktur oder geopolitische Ereignisse. Gerade diese Unterschiede machen Diversifikation zu einem wichtigen Instrument des Risikomanagements.

Im vorherigen Beitrag der Reihe erläuterte Ullrich Angersbach, wie Zentralbanken durch ihre Geldpolitik Kapitalmärkte beeinflussen. Diese geldpolitischen Entscheidungen wirken sich jedoch nicht auf alle Anlageklassen gleichermaßen aus. Während steigende Leitzinsen einzelne Marktsegmente belasten können, entwickeln sich andere Vermögenswerte unter denselben Rahmenbedingungen oftmals robuster.

Diversifikation ersetzt keine Analyse

Eine breite Streuung bedeutet nicht, auf fundierte Analysen zu verzichten. Im Gegenteil: Je komplexer Kapitalmärkte werden, desto wichtiger wird das Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge.

Diversifikation schützt nicht vor allgemeinen Marktrisiken. Gerät die Weltwirtschaft in eine schwere Rezession oder kommt es zu einer globalen Finanzkrise, können nahezu alle Anlageklassen gleichzeitig unter Druck geraten. Dennoch zeigen historische Erfahrungen, dass breit aufgestellte Portfolios extreme Schwankungen häufig besser abfedern als stark konzentrierte Investments.

„Niemand weiß, welche Anlageklasse im kommenden Jahr die beste sein wird. Genau deshalb ist eine breite Streuung kein Zeichen von Unsicherheit, sondern von Weitsicht.“, so Ullrich Angersbach.

Langfristiger Vermögensaufbau basiert deshalb nicht auf der Suche nach der perfekten Prognose, sondern auf einer strukturierten Vermögensallokation, die unterschiedliche Entwicklungen berücksichtigen kann.

Psychologische Fehler erschweren rationale Entscheidungen

Neben wirtschaftlichen Faktoren beeinflussen auch psychologische Mechanismen den Anlageerfolg. Viele Investoren neigen dazu, Vermögenswerte zu kaufen, nachdem diese bereits über längere Zeit gestiegen sind. Gleichzeitig werden Positionen häufig verkauft, wenn die Unsicherheit besonders groß erscheint.

Dieses Verhalten kann dazu führen, dass Anleger Trends hinterherlaufen und Risiken unterschätzen. Diversifikation wirkt diesem Muster entgegen, weil sie nicht auf einzelne Marktmeinungen setzt, sondern auf eine ausgewogene Struktur des Gesamtportfolios.

Für Ullrich Angersbach gehört die eigene Disziplin daher zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren einer langfristigen Investmentstrategie. Wer sein Portfolio ausschließlich nach kurzfristigen Schlagzeilen ausrichtet, läuft Gefahr, emotionale Entscheidungen über langfristige Ziele zu stellen.

Diversifikation ist ein langfristiger Prozess

Ein ausgewogenes Portfolio entsteht nicht durch eine einmalige Entscheidung. Wirtschaftliche Entwicklungen verändern sich kontinuierlich. Inflation, Geldpolitik, Staatsverschuldung, Unternehmensgewinne und geopolitische Ereignisse beeinflussen die Finanzmärkte fortlaufend.

Deshalb sollte auch die Vermögensstruktur regelmäßig überprüft werden. Dabei geht es jedoch nicht darum, ständig zwischen Anlageklassen zu wechseln, sondern die ursprünglich definierte Risikostruktur langfristig aufrechtzuerhalten.

Diversifikation versteht sich somit weniger als kurzfristige Marktstrategie, sondern als dauerhaftes Organisationsprinzip eines stabilen Vermögensaufbaus.

Fazit

Die Suche nach der einen perfekten Geldanlage gehört zu den häufigsten Irrtümern privater Investoren. Kapitalmärkte entwickeln sich dynamisch und werden von einer Vielzahl wirtschaftlicher Faktoren beeinflusst. Welche Anlageklasse künftig die höchsten Renditen erzielt, lässt sich im Voraus nicht zuverlässig bestimmen.

Nach Auffassung von Ullrich Angersbach besteht die eigentliche Stärke einer langfristigen Investmentstrategie deshalb nicht in der Vorhersage einzelner Marktbewegungen, sondern in einer durchdachten Vermögensstruktur. Diversifikation reduziert Risiken, schafft Stabilität und ermöglicht es Anlegern, wirtschaftliche Veränderungen gelassener einzuordnen.

Wer Vermögen über Jahrzehnte aufbauen möchte, sollte daher weniger nach dem nächsten Gewinner suchen als nach einem Portfolio, das unterschiedliche wirtschaftliche Szenarien tragen kann.

Diese Analyse ist Bestandteil der fortlaufenden Veröffentlichungsreihe „Die Marktanalysen von Ullrich Angersbach“. Darin untersucht der Diplom-Kaufmann regelmäßig wirtschaftliche Zusammenhänge aus den Bereichen Geldpolitik, Kapitalmärkte, Inflation, Aktien, Anleihen, Gold, Edelmetalle, Staatsverschuldung, Portfolio-Strategien und langfristiger Vermögensaufbau. Die nächste Analyse widmet sich der Frage, welche Rolle Anleihen in einem modernen Portfolio spielen und warum diese Anlageklasse häufig unterschätzt wird.

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Ullrich Angersbach ist Diplom-Kaufmann, Finanzexperte, Buchautor und Marketing-Coach für Finanzdienstleister. Ullrich Angersbach beschäftigt sich seit mehr als vierzig Jahren mit Kapitalmärkten, Vermögensaufbau, Investmentstrategien und wirtschaftlichen Entwicklungen. Seine Fachartikel und Veröffentlichungen behandeln unter anderem die Themen Börsencrash, Finanzkrise, Portfolioaufbau, Risikomanagement, Goldpreisentwicklung, Zentralbanken und langfristige Kapitalmarktstrategien.

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US-KI-Sperre ist ein Weckruf für den deutschen Mittelstand

Abhängigkeit von US-Unternehmen bei Digitalisierung und KI wird zunehmend zum existenziellen Risiko. Europäische Alternativen bieten Abhilfe und sichern Vertraulichkeit sowie digitale Souveränität.

BildWeinstadt, 17.6.2026 – audius, ein Trusted Partner für den KI-Einsatz im deutschen Mittelstand, sieht sich durch die Sperrung der leistungsfähigsten Large Language Models (LLMs) des Anbieters Anthropic in seiner Empfehlung für mehr Autonomie und digitale Souveränität bestätigt.

Der US-amerikanische KI-Entwickler Anthropic kappte am Wochenende nach Regierungsanordnung den Zugang zu seinen fortschrittlichsten KI-Modellen vorerst für alle Nutzer weltweit. Das Handelsministerium habe aus Gründen der nationalen Sicherheit untersagt, ausländischen Staatsbürgern den Zugriff auf die neuen Modelle „Fable 5“ und „Mythos 5“ zu gewähren, teilte Anthropic mit. Um diese Vorgabe zu erfüllen, bleibe nichts anderes übrig, als die Systeme komplett vom Netz zu nehmen.

Dass die US-Regierung ausländische Unternehmen von der Nutzung US-amerikanischer KI-Infrastruktur ausschließt, ist ein weiterer Weckruf für Europa und insbesondere für den deutschen Mittelstand.

„Digitale Souveränität ist auch beim Einsatz von KI die Grundlage für selbstbestimmtes wirtschaftliches Handeln. Wer nicht zum Spielball internationaler Industriepolitik werden will, sollte daher auf private KI-Modelle setzen, die von vertrauenswürdigen Partnern im Inland betrieben und betreut werden“, erklärt Tobias Oberrauch, Geschäftsführer der audius KI GmbH.

Ähnlich sieht es Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst in einer Pressemeldung: „Mehr denn je muss es jetzt darum gehen, Deutschland und Europa digital souverän zu machen. Digitale Souveränität und eigene KI-Kompetenzen gehören mit an die Spitze der politischen Prioritäten.“

Digitale Souveränität als Voraussetzung für Innovation

Innovation und Individualität sind die Erfolgsmotoren des Mittelstands. Künstliche Intelligenz kann dabei entscheidende Wettbewerbsvorteile schaffen – vorausgesetzt, Unternehmen behalten die Kontrolle über ihre Daten und ihr geistiges Eigentum. Zugleich dürfen sie sich nicht vom Goodwill ausländischer Cloud- oder KI-Anbieter abhängig machen.

Vertraulichkeit und Verlässlichkeit sind die zentralen Herausforderungen beim Einsatz von KI. Ohne Zugriff auf vertrauliche interne Daten kann KI nur begrenzten Mehrwert liefern. Gleichzeitig wächst die Bedrohung durch Cyber-Spionage und unerwünschten Datenabfluss über externe Plattformen. Der Schutz des geistigen Eigentums wird damit zum entscheidenden Erfolgsfaktor für den Einsatz von KI im Mittelstand. Die meisten mittelständischen Unternehmen werden keine eigene KI-Infrastruktur betreiben können oder wollen – und benötigen daher einen vertrauenswürdigen Partner.

audius private.AI: Sichere KI „Made and Hosted in Germany“

audius bietet mit audius private.AI eine speziell für den Mittelstand entwickelte Lösung, die den sicheren und souveränen Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglicht. Durch den Einsatz privater LLMs in der audius.cloud bleiben alle Daten und sensiblen Informationen vollständig unter Kontrolle des Unternehmens. Eine Weitergabe an externe KI-Anbieter oder eine Verarbeitung im Ausland erfolgt nicht.

Als Trusted Partner begleitet audius Unternehmen von der ersten Idee bis zum produktiven Betrieb. Kunden erhalten alle notwendigen Komponenten für einen erfolgreichen Einstieg in KI als integrierte Closed Loop aus einer Hand – effizient, skalierbar und sicher. Mit dem praxiserprobten KI-Strategie-Workshop stellt audius ein kompaktes Beratungsformat für den KI-Einstieg im Mittelstand bereit, das schnell Chancen erkennt und evaluiert sowie Maßnahmen und Prioritäten erarbeitet.

audius.cloud: Infrastruktur für digitale Souveränität und KI

Die audius.cloud wird in fünf redundanten Rechenzentren in Deutschland betrieben – mit eigenem Personal und eigenem Internet Service Provider. Dieses Betriebsmodell gewährleistet höchste Sicherheitsstandards und maximale Vertraulichkeit für alle Anwendungen und Daten. Für leistungsfähige KI-Anwendungen stehen zudem entsprechende Kapazitäten auf spezieller KI-Hardware als Service zur Verfügung.

„Ohne Frage ist KI die Chance unserer Generation. Durch sie werden die Karten im Mittelstand neu gemischt. Deshalb sollte jedes Unternehmen eine KI-Strategie entwickeln und umsetzen. Doch ohne digitale Souveränität und Verlässlichkeit wird keine Strategie zum Erfolg führen“, fasst Oberrauch zusammen.

Weitere Informationen über audius private.AI als sichere Basis für KI im Mittelstand:
https://www.audius.de/de/produkte-services/ki/audius-privateai

Einen perfekten Einstieg in die Nutzung für den Mittelstand bietet der audius KI-Strategie-Workshop:
https://landing.audius.de/ki-strategie-workshop

Zusammenfassung
Die neue US-KI-Sperre zeigt einmal mehr, dass die Abhängigkeit von US-Unternehmen bei der Digitalisierung und dem Einsatz von KI ein existenzielles Risiko für den Mittelstand ist. audius bietet europäische Alternativen, die Vertraulichkeit sowie digitale Souveränität sichern.

Keywords
KI, Sperre, Risiko, Mittelstand, private, Cloud, digitale Souveränität, Vertraulichkeit, Alternativen

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Die im Jahr 1991 gegründete audius SE ist eine weltweit tätige ITK-Gesellschaft. Von der Netzwerktechnik bis hin zur konkreten Softwareanwendung bietet die Unternehmensgruppe die passenden Lösungen für öffentliche Auftraggeber, Mittelständler und international agierende Konzerne. Bei der Betreuung von 350.000 IT-Arbeitsplätzen weltweit sind die über 900 Mitarbeitenden an über 20 Standorten – davon 16 in Deutschland – fokussiert auf den Einsatz zukunftsorientierter Technologien und Best Practices. Ein weiterer Geschäftsbereich beschäftigt sich mit Netzinfrastrukturen, insbesondere dem Auf- und Ausbau des 5G-Netzes. Zu den Kunden der Gruppe zählen global agierende Konzerne sowie mittelständische Betriebe. Strategisches Ziel ist es sowohl organisch als auch durch Zukäufe zu wachsen. Die Aktien der audius SE notieren im Basic Board der Börse Frankfurt sowie im Mittelstandssegment m:access der Börse München. https://www.audius.de

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10 Jahre nach Germanwings Absturz: Lehren für das Risikomanagement

Der Pilot, Flugkapitän und frühere CEO der Helvetic Airways Bruno Dobler beschreibt, dass die Lehren aus dem Absturz im Jahr 2015 nicht nur für Airlines, sondern für alle Branchen relevant sind.

BildAnlässlich des zehnten Jahrestages des tragischen Absturzes der Germanwings-Maschine erinnert der erfahrene Pilot und Keynote-Speaker Bruno Dobler an die essenzielle Rolle von effektivem Risikomanagement und präziser Kommunikation in der Luftfahrt und darüber hinaus. Der Flugkapitän und frühere CEO der Helvetic Airways betont, dass die Lehren aus der Tragödie im Jahr 2015 nicht nur für Airlines, sondern für alle Branchen relevant sind.

Am 24. März 2015 zerschellte die Maschine mit dem Flug 9525 an einem Bergmassiv in den Französischen Alpen. Zehn Jahre später lässt sich immer noch nicht genau sagen, was an Bord zuvor passiert war, das zu diesem Unglück führte. Auch wenn die unterschiedlichen Theorien dazu weit auseinandergehen, führt der Absturz vor allem eines vor Augen: Wie fragil die Sicherheit sein kann, wenn es zu einer Verkettung von Problemen und Risikofaktoren kommt. Die gesamte Luftfahrt wurde dadurch aufgerüttelt, ihren Umgang mit Krisen zu überdenken und Sicherheitskonzepte anzupassen. Vor allem eine offene Kommunikation und vertrauensvolle Kommunikation ist dabei ein Schlüsselfaktor. Pilot Bruno Dobler, erfahrener Flugkapitän und Redner, betont, dass dies nicht nur für die Luftfahrt gilt. Für ihn ist dieses Prinzip auch branchenübergreifend entscheidend, um in anderen Unternehmen jegliches Risiko gering zu halten und Krisen rechtzeitig abzuwenden.

Der mitreißende Redner Bruno Dobler, der auf eine beeindruckende Karriere als Verkehrspilot, Unternehmer und CEO zurückblickt, nutzt seine langjährigen Erfahrungen, um aufzuzeigen, was das Business von der Luftfahrt in dieser Hinsicht lernen kann. In seinen Vorträgen betont der Flugkapitän die Notwendigkeit, auf unerwartete Ereignisse vorbereitet zu sein und Risiken frühzeitig zu erkennen. Er vermittelt, wie durch klare Kommunikation, vertrauensvollem Umgang und kontinuierliches Feedback nicht nur Flugzeug-Crews, sondern auch Teams in anderen Branchen Krisen bewältigen und sichere Ergebnisse erzielen können. Dabei schöpft er nicht nur aus seinen Erfahrungen als Pilot und Flugkapitän im Cockpit, sondern auch als Führungskraft im Chefsessel, zum Beispiel als CEO bei der der Helvetic Airways und Mitglied des Bankpräsidiums der Zürcher Kantonalbank.

Mit dieser Perspektive ordnet Bruno Dobler auch das German-Wings-Unglück ein, das sich vor nunmehr zehn Jahren ereignete und noch immer seinen Schatten auf die Luftfahrt von heute wirft. Für den renommierten Redner und Piloten ist ein zentrales Learning aus dieser Tragödie die Früherkennung von Warnsignalen. Unternehmen müssen dazu eine offene Gesprächskultur etablieren, in der Mitarbeitende Probleme frühzeitig ansprechen können, ohne Angst vor Stigmatisierung oder dem Risiko des Arbeitsplatzverlusts oder gar eines Berufsverbots zu haben. Dafür ist laut Flugkapitän Dobler ein entscheidender Faktor die klare und transparente Kommunikation in Krisensituationen. In der Luftfahrt gab es bereits etablierte Verfahren, um Risiken zu minimieren und Fehlerketten zu unterbrechen. Seit dem Absturz der German-Wings-Maschine wurden diese noch weiter ausgebaut. Unternehmen außerhalb der Luftfahrt sollten dies ebenfalls zum Anlass nehmen, ihren Umgang bei Krisen und Problemfällen aus einer neuen Perspektive zu betrachten und weiterzuentwickeln, so Redner und Keynote Speaker Bruno Dobler.

Insbesondere in seinem Vortrag Ready for Takeoff – Vertrauen schafft Sicherheit zeigt der Vortragsredner Bruno Dobler, warum die Grundlage für jedes erfolgreiche Risikomanagement ein gegenseitiges Vertrauen in Zusammenarbeit und Kommunikation sein sollte. Dabei betont der Pilot und Flugkapitän, dass Crews so auf jegliches Risiko optimal vorbereitet sind, und überträgt dieses Prinzip der Flugsicherheit auf jegliche persönliche Herausforderung.

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DER Rednermacher Heinrich Kürzeder kennt die Rednerbranche wie kein anderer. Er hat über 25 Jahre Erfahrung mit Rednern, Speakern und Experten. Als Gründer der Redneragentur 5 Sterne Redner hat der erfahrene Rednermanager die erfolgreichste Speaker Agentur im deutschsprachigen Raum aufgebaut und tausende Redner und Rednerinnen vermittelt.
Als langjähriges Mitglied der German Speakers Association (GSA) und Coach bei vielen Rednerausbildungen, entwickelt er die Speaker-Elite von morgen und ebnet als Juror bei Speaker Slams neuen Talenten den Weg zum Top-Speaker.
Genau hier setzt seine mehr als 25-jährige Erfahrung an, um Veranstalter auf der Suche nach herausragenden Rednern, Speakern und Experten für Tagungen, Kongresse oder anderen Events zu unterstützen.
Redner-Speaker-Experten, empfiehlt Redner und Rednerinnen zu Themen wie KI, VUCA, Diversity, Motivation, Digitalisierung, Kommunikation, Zusammenarbeit, Zukunft, und viele mehr. Kürzeders exklusive Auswahl umfasst führende und bekannte Keynote Speaker, die aktuelle Themen mitreißend vermitteln und ihre Zuhörer begeistern.

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