ANINOVA-Stiftung fördert Lebenshof Schokuhminza aus Herne (NRW) mit 15.000 Euro
Posted by PM-Ersteller - 19/03/26 at 07:03:28 a.m.Mit 15.000 Euro unterstützt die ANINOVA-Stiftung den Lebenshof Schokuhminza in Herne beim Ausbau eines sicheren, ganzjährig nutzbaren Außenbereichs für gerettete Rinder.
Die ANINOVA-Stiftung hat ein neues Förderprogramm für vegane Lebenshöfe in Deutschland gestartet. Ziel der Förderung ist es, Höfe zu unterstützen, die Tiere aus der Massentierhaltung retten und ihnen ein dauerhaftes, ausbeutungsfreies Leben ermöglichen. Wie diese Förderung ganz konkret wirkt, zeigt nun ein erstes umgesetztes Projekt: Auf dem Lebenshof Schokuhminza e.V. in Herne (Nordrhein-Westfalen) konnte mithilfe einer Förderung in Höhe von 15.000 Euro ein zentrales Infrastrukturprojekt erfolgreich umgesetzt werden – mit unmittelbaren und langfristigen Verbesserungen für die dort lebenden Rinder.
Auf dem Lebenshof Schokuhminza leben 13 aus der Nutztierhaltung gerettete Rinder. Mit Fördermitteln der ANINOVA-Stiftung konnte ein zuvor stark wetterabhängig nutzbarer Paddockbereich grundlegend erneuert werden. Durch die Stabilisierung und Entwässerung des Untergrunds sowie die Installation einer frostsicheren Tränke steht den Tieren nun ein ganzjährig nutzbarer, sicherer Außenbereich mit dauerhaftem Zugang zu frischem Wasser zur Verfügung.
„Lebenshöfe übernehmen langfristig Verantwortung für gerettete Tiere, stoßen dabei aber häufig an finanzielle Grenzen – unter anderem bei Infrastrukturprojekten. Mit unserem Förderprogramm unterstützen wir genau dort, wo Engagement allein nicht ausreicht und Förderung eine konkrete Verbesserung für die Tiere ermöglicht“, sagt Ada Brandt, Projektmanagerin für die finanzielle Förderung veganer Lebenshöfe bei der ANINOVA-Stiftung.
Das Förderprogramm der ANINOVA-Stiftung umfasst mehrere Ansätze: Neben der Förderung von Infrastrukturprojekten gibt es eine Aufbauförderung für Lebenshöfe in den ersten zwei Jahren, Unterstützung bei Kosten rund um die Tiergesundheit, einen Basisfonds zur Deckung laufender Ausgaben sowie Fördermöglichkeiten für Kommunikationsmaßnahmen wie etwa den Aufbau einer eigenen Website. Für akute Notfälle steht zudem ein eigener Feuerwehrfonds zur Verfügung, aus dem Lebenshöfe kurzfristig Unterstützung beantragen können – beispielsweise nach Bränden oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen.
Das Projekt auf dem Lebenshof Schokuhminza steht beispielhaft für den Ansatz des Förderprogramms. Die ANINOVA-Stiftung plant, noch in diesem Jahr mehr als 50 vegane Lebenshöfe bundesweit zu fördern. Lebenshöfe sind Orte, an denen gerettete Tiere aus der Massentierhaltung nicht länger für die Nahrungs- oder Bekleidungsindustrie genutzt werden, sondern dauerhaft in Sicherheit entsprechend ihren Bedürfnissen leben. Über eine digitale Bewerbungsplattform können sich Höfe bewerben, die konsequent vegan arbeiten und transparente Einblicke in ihre Tierschutzarbeit geben.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
ANINOVA-Stiftung
Frau Ada Brandt
An der Autobahn 23
53757 Sankt Augustin
Deutschland
fon ..: 015117562150
fax ..: 022412615498
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email : ada@aninova-stiftung.de
Die ANINOVA-Stiftung engagiert sich für Tiere, die aus industrieller Tierhaltung gerettet wurden, sowie für die Förderung einer veganen Lebensweise. Ein zentraler Schwerpunkt der Stiftungsarbeit ist die Unterstützung veganer Lebenshöfe, die geretteten Tieren ein lebenslanges, sicheres Zuhause bieten. Darüber hinaus stärkt die Stiftung mit ihrem Projekt „Tierpatenschaft mit Herz“ die individuelle Versorgung geretteter Tiere. Ziel der ANINOVA-Stiftung ist es, gesellschaftliche Verantwortung für Tiere sichtbar zu machen und das auf Ausbeutung basierende Ernährungssystem zu überwinden.
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Tierquälerei im Schlachthof Elsfleth: Ermittlungen laufen – Gerüchte um mögliche Wiedereröffnung
Posted by PM-Ersteller - 04/09/25 at 01:09:48 p.m.Nach ANINOVA-Enthüllungen bleibt der Schlachthof Elsfleth geschlossen, Ermittlungen laufen – doch Gerüchte um eine mögliche Wiedereröffnung sorgen für Empörung.
Ende Oktober 2024 veröffentlichte ANINOVA erschütternde Videoaufnahmen aus dem Schlachthof Elsfleth (Landkreis Wesermarsch, Niedersachsen). Das heimlich gedrehte Material dokumentierte massive Tierquälerei: Rinder und Schafe wurden teils über 160 mal mit Elektrotreibern gequält, geschlagen und getreten. Besonders schwerwiegend: Bei den Betäubungen kam es zu zahlreichen Fehlern – viele Tiere zeigten noch deutliche Anzeichen von Bewusstsein, als ihnen die Kehle durchtrennt wurde.
Unmittelbar nach der Veröffentlichung wurde der Schlachthof durch das zuständige Veterinäramt geschlossen – bis heute ist er stillgelegt. Gleichzeitig leitete die Staatsanwaltschaft Oldenburg auf Grund einer Anzeige durch ANINOVA ein Ermittlungsverfahren ein (AZ 1106 Js 74112/24), das weiterhin andauert. „Wir begrüßen, dass die Staatsanwaltschaft noch immer ermittelt. Es wäre ein fatales Signal, wenn solch brutale Zustände folgenlos blieben“, erklärt Jan Pei fer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA.
Besonders brisant: In der Region kursieren Gerüchte, ein neuer Betreiber wolle den Schlachthof zum Jahresanfang umbauen und wieder in Betrieb nehmen. „Das wäre ein Skandal: Statt eines Neustarts müssen endlich Konsequenzen gezogen werden“, so Peifer.
NGOs wie ANINOVA und andere Organisationen decken immer wieder Missstände in Schlachthöfen auf und machen deutlich, dass es sich hierbei nicht um Einzelfälle handelt. Diese Enthüllungen zeigen strukturelle Probleme im gesamten System auf, die dringend angegangen werden müssen.
„Unsere Arbeit macht Tierquälerei in deutschen Schlachthöfen sichtbar. Die Politik darf nicht länger wegsehen. Wer Tierleid beenden will, sollte auf eine pflanzliche Ernährung umsteigen“, betont Peifer abschließend.
Weitere Informationen hier.
Bildmaterial kann auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.
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ANINOVA e.V.
Herr Jan Peifer
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Der Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org
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Nach Aufdeckung von Tierquälerei im Schlachthof in Elsfleth: Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen
Posted by PM-Ersteller - 15/11/24 at 10:11:00 a.m.Die Tierrechtsorganisation ANINOVA (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) hat vor 14 Tagen erschreckendes Bildmaterial aus dem Schlachthof in Elsfleth, Landkreis Wesermarsch bei Oldenburg veröffentlicht.
Die Aufnahmen zeigten, wie Schafe und Rinder beim Zutrieb in den Schlachthof massiv gequält wurden. So wurden Tiere bis zu 160-mal mit Elektrotreibern geschockt, aber auch getreten und geschlagen. Bei der Betäubung im Schlachthof kam es zu massiven Fehlbetäubungen, teilweise zeigten die Schafe und Rinder noch deutliche Anzeichen von Bewusstsein und huben kontrolliert den Kopf. „Es ist ein Massaker, das dort an den Tieren veranstaltet wurde“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Nachdem ANINOVA das zuständige Veterinäramt in Brake (Unterweser) informiert hatte, wurde der Schlachthof sofort geschlossen. „Bis heute ist er dicht und das ist auch gut so“, sagt Peifer. Auf Grund einer Strafanzeige durch ANINOVA hat nun auch die Staatsanwaltschaft Oldenburg die Ermittlungen aufgenommen (AZ 1106 Js 74112/24). Weitere Informationen hier.
ANINOVA (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) ist Bildmaterial aus dem Schlachthof Elsfleth zugespielt worden. In dem Schlachthof wurden Schafe und Rinder geschlachtet. Die Aufnahmen sind zwischen Ende August und Mitte September 2024 mit versteckter Kamera entstanden. „Ich habe selten solch einen brutalen Umgang mit Tieren gesehen“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Die Tierquälerei begann bereits vor dem Schlachthof. Auf Grund der veralteten Anlieferungssituation blieben immer wieder Rinder im Gang stecken, drehten sich aus Panik um oder verletzten sich. Auf den Videoaufnahmen ist der permanente Einsatz von Elektrotreibern dokumentiert. „Ein Rind wurde sogar 160-mal geschockt, mehrfach auch ins Gesicht, das ist in dieser Form ganz klar gesetzlich verboten“, so Peifer. Immer wieder wurden die Tiere auch geschlagen, getreten oder mit Mistgabeln misshandelt. „Mich hat vor allem geschockt, mit welcher Selbstverständlichkeit Rinder und Schafe gequält wurden, als wäre es das Normalste der Welt“, empört sich Peifer.
Die Tierquälerei findet aber vor allem auch im Schlachthof selbst statt, denn die Betäubung bei den Schafen wurde nicht ausreichend oder falsch durchgeführt. Immer wieder ist auf den Aufnahmen zu sehen, wie Schafe nach der Betäubung noch deutlich den Kopf heben, kontrollierte Bewegungen durchführen, die Augen bewegen oder andere Anzeichen von Bewusstsein zeigten. Dennoch erfolgte der Kehlschnitt. „Es gibt wohl nichts Schlimmeres, was man Tieren antun kann“, so Peifer. Die Videoaufnahmen zeigen diese Verfehlungen an mehreren Schlachttagen im August und September.
Immer wieder ist auch der amtliche Tierarzt auf den Aufnahmen zu sehen, doch bei Tierquälerei schreitet er nicht ein. Auf den Videoaufnahmen im Schlachthof ist der amtliche Tierarzt kein einziges Mal zu sehen. „Auch in diesem Schlachthof hat wieder alles versagt, was nur versagen kann“, kommentiert Peifer.
Nachdem ANINOVA vor ca. 14 Tagen das zuständige Veterinäramt in Brake (Unterweser) informiert hat, wurde der Schlachthof sofort geschlossen. „Bis heute ist der Schlachthof geschlossen und wir hoffen, dass das auch so bleibt“, sagt Peifer. Der Schlachthof selbst hat seine Website und Social-Media-Kanäle bei Instagram sowie Facebook abgeschlachtet. Auf Grund einer Anzeige hat nun auch die Staatsanwaltschaft Oldenburg die Ermittlungen aufgenommen (AZ 1106 Js 74112/24). „Tierquälerei darf nicht unbestraft bleiben, daher erhoffen wir uns eine hohe Strafe für die die Verantwortlichen“, so Peifer abschließend.
Weitere Informationen hier.
Bildmaterial kann angefordert werden.
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ANINOVA e.V. (vormals Deutsches Tierschutzbüro e.V.)
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Der Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org
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