AIRA – AI in Regulatory Affairs

Das Projekt „AIRA“ der Health365 AC GmbH zielt darauf ab, Automatisierung in den komplexen Bereich der Regulatory Affairs (RA) einzuführen. Compliance, Datenschutz und Data-Governance stehen im Fokus.

BildDas Innovationsprojekt „AIRA“ zielt darauf ab, Automatisierung in den komplexen Bereich der Regulatory Affairs (RA) einzuführen. Dabei schafft der Einsatz modernster Sprachmodelle (Large Language Model, kurz LLMs) erstmals die Möglichkeit, zeitaufwändige RA-Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten. Dies soll mit einem virtuellen Assistenten geschehen, der RA-Fachkräfte mit automatisierten Recherchen und Änderungsupdates zu ausgewählten Regulatorien unterstützt. Der Umsetzungspartner Health365 AC GmbH – ein Partner aus dem Innovationsnetzwerk AIMECA – wird im Rahmen des Projekts mit rund 245.000 Euro aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert.

Compliance, Datenschutz und Data-Governance im Fokus

Nationale sowie internationale Regularien gewinnen durch die Digitalisierung und engere globale Vernetzung zunehmend an Bedeutung. Gerade die medial präsente Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) stellt Unternehmen aller Größenklassen vor große Herausforderungen. Und nicht nur Unternehmen selbst, sondern auch Dienstleister:innen im Bereich Regulatory Affairs oder Datenschutz, sehen sich durch die globale Vernetzung mit mehr und schneller aktualisierten RA-Werken konfrontiert.

Die Health365 AC GmbH bietet hier umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Regulatory Affairs, Datenschutz und Data-Governance an, die sich durch tiefgehende Recherche und Compliance auszeichnen. Mit ihrem breit gefächerten Portfolio unterstützt das IT-Unternehmen ihre Kundschaft dabei, den komplexen Anforderungen und dem hohen Druck regulatorischer Vorgaben gerecht zu werden. Dank ihrer fundierten Expertise ist die Health365 AC GmbH bestens mit den Herausforderungen und Regularien in diesen sensiblen Bereichen vertraut.

Large Language Models als Unterstützung für RA-Fachkräfte

Im Projekt „AIRA“ entwickelt das Team ein fortschrittliches LLM-System, das in Kombination mit dem umfassenden Fachwissen der Health365 AC GmbH ein wegweisendes Steuerungsprogramm bietet. Dieses System soll es Nutzer:innen ermöglichen, jederzeit über relevante Änderungen in regulatorischen Texten informiert zu werden, die ihre spezifischen Bedürfnisse betreffen. Zudem wird AIRA proaktiv notwendige Maßnahmen vorschlagen, um die Compliance zu gewährleisten. In einem ersten Schritt evaluiert Health365 AC verschiedene LLMs auf ihre Eignung für den juristischen Kontext und entwickelt – basierend auf aktuellen Erkenntnissen aus der Lawtech-Forschung – eine benutzerfreundliche Oberfläche (UX) für die anspruchsvollen Anforderungen im Bereich Regulatory Affairs.

KI hilft dem Mittelstand internationale Märkte zu erschließen

Gerade kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die über keine dedizierten RA-Teams verfügen, können von dem neuen AIRA-System profitieren. Durch das LLM-Chat-Interface ist es allen Stakeholdern möglich, sich RA-Texte und daraus folgende Konsequenzen explizit und mit Quellenangaben erklären zu lassen. Ein hybrid gepflegter Maßnahmenkatalog z.B. zum Thema DSGVO liefert aktuelle Informationen zu Datenschutz und unterstützt LLM-basiert in Nachfragen und Umsetzung. Auch andere Regularien wie das Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) und die Europäische KI-Verordnung finden in AIRA Berücksichtigung. Auf diese Weise können internationale Märkte für deutsche Produkte besser erschlossen werden, und vormals kostspielige und langwierige Compliance-Prozesse werden automatisiert, verkürzt und mit erheblich geringeren Einstiegshürden als zuvor begonnen.

Die Idee zum Projekt „AIRA“ ist im Rahmen des Innovationsnetzwerks AIMECA – Künstliche Intelligenz in der medizinischen Versorgung entstanden, das über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert wird. Im Zuge der Mitgliedschaft werden die Mitglieder aktiv bei der Realisierung von F&E-Projekten sowie der Sicherstellung der Finanzierung unterstützt. Betreut wird AIMECA von der IWS GmbH, die auch das Antragsmanagement der Kooperations- und Einzelprojekte übernimmt und die Mitglieder intensiv bei der Entwicklung neuer Technologien begleitet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.aimeca.net

Projektbeteiligte „AIRA“:
Health365 AC GmbH | Berlin

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Die Innovationsfähigkeit mittelständischer Unternehmen ist der Schlüsselfaktor für Wachstum und Beschäftigung. Viele dieser Unternehmen sind Weltmarktführer mit Hightech-Produkten in bestimmten Marktnischen oder in Zulieferketten für große Unternehmen. IWS steht für den Technologie- und Wissenstransfer zwischen Industrie und Spitzenforschung und agiert branchenübergreifend dort, wo Innovation entsteht. Wir arbeiten in mehreren Technologienetzwerken mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen, die den Nukleus für die gemeinschaftliche Entwicklung hochinnovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen darstellen. Wir machen Ihre innovativen Ideen marktfähig!

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Liquiditätsreserven sind Top-Thema der Finanzbereiche

In der aktuellen Situation zwischen Krise und zunehmendem Regulierungsdruck auf die klassischen Finanzierer liefert Asset Based Finance oft Antworten auf die Liquiditätsfragen der Unternehmen.

BildDer Fokus der Finanzbranche ist dabei, sich zu verschieben. Das zeigt auch die aktuelle Treasury-Umfrage des Beratungsunternehmens Schwabe, Ley & Greiner (SLG). Besonders die Frage nach der unternehmerischen Liquidität fordert Aufmerksamkeit in immer mehr Bereichen. Sie hat beispielsweise im finanziellen Risikomanagement an Bedeutung gewonnen: Knapp die Hälfte der von SLG befragten Finanzierer und Finanzverantwortlichen der Unternehmen beschäftig das Thema. Daran zeige sich den Studienmacherinnen und -machern zufolge die aktuelle Krise. Doch die andauernde Pandemie, Einschränkungen im Betrieb, Materialsorgen und massiv gestiegene Energiekosten sind nicht die einzigen Herausforderungen.

Laut Studienmachenden fordern auch die neuen EU-Vorgaben zur Nachhaltigkeit sowie daraus resultierende regulatorische Änderungen mit noch vielen Grauzonen Unternehmen und Finanzierer heraus. Das schlägt sich entsprechend auf den Bereich der Unternehmensfinanzierung nieder. Hier gehören ESG-Ratings und nachhaltige Finanzierungen zu den Top-Themen der Stunde. Außerdem steht für fast 30 Prozent der Befragten aus den Unternehmen die Gestaltung von Liquiditätsreserven ganz oben auf ihrer Agenda. Dicht darauf folgt die Festlegung von Finanzierungsstrategien – bei über 28 Prozent der Befragten. Selbst im Asset Management der Unternehmen ist das Halten von Liquidität derzeit von zentralem Interesse: Rund die Hälfte der Befragten möchte erfahren, wie Liquiditätsreserven strategisch und operativ optimiert werden können.

Ist Liquidität eine Frage der Assets?

„Die Umfrage von Schwabe, Ley und Greiner kann als aktueller Beleg dafür gesehen werden, wie sehr das Thema Liquidität Unternehmer und Finanzierer in angespannten Zeiten in Atem hält. Liquide Mittel spielen offensichtlich bei immer mehr unternehmerischen Aufgaben eine tragende Rolle“, sagt Carl-Jan von der Goltz, geschäftsführender Gesellschafter der Maturus Finance GmbH. Egal, ob strategische Planung, operativer Betrieb, Finanzierung oder Anlageverwaltung – Liquidität sei mehr denn je das Zünglein an der Waage. „Wir erleben es bei unserer Arbeit als Finanzierungspartner selbst noch viel stärker als bisher: Liquide Mittel sind die Gretchenfrage der KMU, wenn es um unternehmerische Entscheidung geht. Mithilfe objektbasierter Finanzierung lässt sich diese Frage allerdings oft positiv beantworten“, so von der Goltz weiter.
Besagte Asset Based Finance beinhaltet Modelle wie Sale & Lease Back oder Asset Based Credit. Diese Ansätze stellen die Vermögenswerte der Betriebe ins Zentrum und sind dadurch weitestgehend bonitätsunabhängig. Zudem stehen die benötigten Mittel in der Regel bereits nach wenigen Wochen zur Verfügung.

Finanziell überbrücken, stille Reserven heben

„Das Finanzierungsmodell Asset Based Credit bietet beispielsweise eine Überbrückungsfinanzierung oder stellt Mittel für einen Großeinkauf und die Aufstockung des Lagers bereit. Die Besonderheit des Modells liegt dabei in den Besicherungsmöglichkeiten. Hier kann die gesamte Bandbreite des werthaltigen Anlage- und Umlaufvermögens als Absicherung für den Kredit genutzt werden – von Maschinen und Anlagen über das Warenlager bis hin zu Sachwerten oder Immobilien“, erklärt von der Goltz. Sale & Lease Back hält daneben vor allem produzierende Unternehmen liquide. Dazu verkauft ein Betrieb seine werthaltigen Maschinen-, Anlagen- oder Fahrzeugparks und least sie direkt im Anschluss zur fortgesetzten Nutzung zurück. Dadurch sichert sich das Unternehmen nicht nur frische Mittel, auch der Betrieb läuft wie gewohnt weiter. Sind die jeweiligen Assets in der Bilanz bereits größtenteils abgeschrieben, können in der Regel zudem stille Liquiditätsreserven gehoben werden.

Gerade in Sachen Finanzierungsstrategie, Kapitalbeschaffung und Risikomanagement sind die Modelle der Asset Based Finance geeignete Bausteine – unabhängig der Branche oder Unternehmensphase eines Betriebs. In der aktuellen Situation zwischen Krise und zunehmendem Regulierungsdruck auf die klassischen Finanzierer liefern sie oft Antworten auf die Liquiditätsfragen der Unternehmen.

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Kurzprofil Maturus Finance GmbH
Die Maturus Finance GmbH ist eine bankenunabhängige Finanzierungsgesellschaft und bietet innovative Wege der Unternehmensfinanzierung. Der Finanzdienstleister ist Ansprechpartner für mittelständische Produktionsbetriebe und Händler, die im Rahmen ihrer aktuellen Finanzierungsstruktur Alternativen zu bestehenden Bankverbindungen suchen und ihren unternehmerischen Spielraum erweitern wollen. Finanzierungslösungen werden ab einem Volumen von 250 TEUR bis 15 Millionen EUR angeboten, in Einzelfällen auch darüber hinaus. Dies korrespondiert in der Regel mit Umsatzgrößen der Unternehmen von circa 5 Millionen bis 200 Millionen EUR. Die Maturus Finance GmbH hat ihren Hauptsitz in Hamburg, Deutschland, und ist seit 2015 auch in Österreich vertreten.

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