Radioaktivität und Abfallwirtschaft – Herausforderungen und Lösungswege

Das Seminar setzt keine speziellen Kenntnisse zum Strahlenschutz voraus. Es wendet sich an alle, die in Unternehmen der Abfallwirtschaft und Recyclingindustrie entscheiden müssen.

Bild„Radioaktivität und Abfallwirtschaft – Herausforderungen und Lösungswege an den Schnittstellen von KrWG und StrlSchG“ lautet der Titel des Seminars, das am 17. September 2025 in der Umwelthauptstadt Magdeburg stattfindet. Veranstalter ist das Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V.

Das Strahlenschutzgesetz und die zugehörige Strahlenschutzverordnung legen seit 2019 neue Anforderungen an Industrieunternehmen, die Abfallwirtschaft sowie Strahlenschutz- und Abfallbehörden fest. Dies betrifft u.a.:
– Die Verwertung oder Beseitigung von Abfällen aus strahlenschutzrechtlich genehmigten Tätigkeiten oder von Rückständen mit NORM, die als Schnittstelle zum Abfallrecht die Mitwirkung der Entsorger erfordern.
– Arbeitsplätze in diversen Industrien, in denen Materialien mit erhöhter Radioaktivität natürlichen Ursprungs vorkommen.
– Funde von Strahlenquellen in Altmetallen oder Abfällen bei Müllverbrennungsanlagen oder Deponien, die sachgerechtes Entscheiden erfordern.
Vor diesem Hintergrund stellt das Seminar die aufgrund des Strahlenschutzgesetzes und der neuen Strahlenschutzverordnung eingetretenen Veränderungen vor und diskutiert die Konsequenzen für die Praxis.
Das Seminar setzt keine speziellen Kenntnisse zum Strahlenschutz voraus. Es wendet sich an alle, die als Sachbearbeiter oder Verantwortliche in Unternehmen der Abfallwirtschaft und Recyclingindustrie entscheiden müssen, die sich als Behördenvertreter über die Schnittstelle von Abfallwirtschaft und Strahlenschutz informieren wollen oder die als Mitarbeiter von Betrieben, in denen Abfälle mit Radioaktivität anfallen, nach Lösungen für Entsorgungsaufgaben suchen.

Das IWU ist eine gemeinnützige Einrichtung und macht daher keine Mehrwertsteuer geltend.

Teilnahmepauschale: 399EUR (MwSt.-frei)

Programmablauf, weitere Inhalte und Anmeldung unter https://www.iwu-ev.de/pdf/A250917.pdf

Programm

09.30 Uhr Begrüßung und Organisation

09.40 Uhr Grundlagen
– Das aktuelle Strahlenschutzrecht:
Struktur, Begriffe, Konzepte und seine Schnittstelle zum KrWG

11.00 Uhr Kaffeepause

11.15 Uhr Strahlenschutz bei natürlich vorkommenden Radionukliden
– Tätigkeitsfelder (u.a. neu: Geothermie, Erdöl-Erdgasgewinnung, Zementproduktion, Kohlekraftwerke)
– Anforderungen der Verpflichteten (Geschäftsführer): Anzeigen und Meldungen, …
– Strahlenschutzmaßnahmen
12.15 Uhr Mittagspause

13.00 Uhr Abfälle mit radioaktiven Kontaminationen –
Teil 1: künstliche Radionuklide
– Regelungen zur Freigabe von Abfällen
– Pflichten von Erzeugern, Verwendern und Entsorgern
– Neue Anforderungen für die Praxis

14.00 Uhr Abfälle mit radioaktiven Kontaminationen –
Teil 2: natürlich vorkommende Radionuklide
– Regelungen zu Entlassungen von überwachungsbedürftigen Rückständen
– Pflichten von Erzeugern, Verwendern und Entsorgern

14.45 Uhr Kaffeepause

15.00 Uhr Kontrolle von Abfallströmen auf Strahlenquellen
– Funde in Abfällen in MVA, in Hüttenwerken oder im Metallrecycling
– Pflichten, Verhaltensregeln, Vorgehensweisen
– Lösungen praktischer Fragen

15.30 Uhr Praxisbeispiele; Fallbesprechungen
– Fallbeispiel zur Entsorgung von Abfällen mit natürlichen Radionukliden
– Fallbeispiel zur Freigabe

16.15 Uhr Auswertung und Abschlussdiskussion

16.30 Uhr Ende der Veranstaltung

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V.
Frau Romy Steinke
Maxim-Gorki-Str. 13
39108 Magdeburg
Deutschland

fon ..: +49 391 7447894
web ..: https://www.iwu-ev.de
email : presse@iwu-ev.de

Wir sind ein gemeinnütziger Verein und konzentrieren uns schwerpunktmäßig auf das Organisieren von Fachseminaren und -tagungen für Führungskräfte und das Fachpersonal in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und in öffentlichen Einrichtungen.

Für Sie bieten wir seit 1990 ein umfangreiches Programm berufsbegleitender Fort- und Weiterbildungen, vor allem auf den Gebieten der Verwaltung, des Rechts, der Betriebswirtschaft, im Bereich Arbeitssicherheit, Umweltschutz und des modernen Managements an.

Umweltorientierte Unternehmensführung ist dabei das Ziel unserer Teilnehmer.

Ergänzt wird der Fokus des IWU durch Seminare zu neuen rechtlichen und technischen Entwicklungen für Fachkräfte in Unternehmen der kommunalen Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie der Abfall- und Energiewirtschaft.

Das IWU trägt damit dem Konsens Rechnung, dass Unternehmen im 21. Jahrhundert nicht nur wirtschaftlichen Erfolg, sondern ebenso den Interessen der Gesellschaft und der Umwelt verpflichtet sind.

Seminare des IWU werden durchweg von Fachkräften aus den jeweiligen Bereichen geleitet.
Dazu haben wir einen Pool an hochkarätigen Dozenten, welche in unseren Seminarräumen und Veranstaltungssäalen, ihr KnowHow weitergeben. Dabei hat das IWU zur Umsetzung der aktuellen Weiterbildungsveranstaltungen und Tagungen zahlreiche Innovatoren, Querdenker, Vernetzer und Kommunikatoren als spannende und inspirierende Referenten zur Verfügung. Fachkompetenz wird vorrangig aus Rechtsanwaltskanzleien, Planungs- und Ingenieurbüros, Führungsebenen der Wirtschaft sowie aus Behörden akquiriert.

Das IWU setzt auf flexibles Wissensmanagement, dazu zählt ein weit verzweigtes Netzwerk an fachspezifischen und spezialisierten Kompetenzen.

Pressekontakt:

Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V.
Frau Romy Steinke
Maxim-Gorki-Str. 13
39108 Magdeburg

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Statement von Glatthaar Keller

Schramberg/ Weißenfels/ Simmern. Zur medialen Berichterstattung in Verbindung mit der Warnung des Bundesamts für Strahlenschutz vor Homeoffice im Keller.

Bild„Homeoffice im Keller? Lieber nicht – das Bundesamt für Strahlenschutz warnt vor Homeoffice im Keller.“ Eine Schlagzeile, die in den letzten Tagen die Medien beherrschte.

Dazu stellt Michael Gruben, Geschäftsführer von Glatthaar Keller, richtig: „Mit der pauschalisierten Meinung, dass Homeoffice im Keller auf Grund hoher Radonbelastung gesundheitsschädlich sei, werden Verbraucher, die dies nutzen und in einen Keller bei ihren Neubauten investiert haben, unnötig und zu Unrecht verunsichert. Es fehlt in der medialen Aussage eine klare Unterscheidung zwischen Neubauten und Bestandsimmobilien mit einem Alter von 30, 40 oder noch mehr Jahren. Darüber hinaus muss man zudem konstruktiv eine unbedingte Unterscheidung zwischen einem Mauerwerkskeller und einem Fertigkeller vornehmen.

Für den Verbraucher stellen wir daher klar: Kellergeschosse per se als Geschosse mit hoher Strahlenbelastung einzuordnen, ist irreführend. Besonders Keller, die als sogenannte Fertigteilkeller mit werkseitig vorgefertigten Elementen erstellt werden, eignen sich auf Grund großformatiger Bauteile und dadurch einem Minimum an Fugen besonders für die Herstellung einer undurchlässigen wannenartigen Konstruktion.

Ein Homeoffice-Arbeitsplatz im Keller kann dauerhaft genutzt werden, wenn folgende Eigenschaften erfüllt sind: Der Keller entspricht heutigen Neubaustandards und bietet hinsichtlich der Konstruktionen und der verwendeten Materialien gerade in der Kombination mit durch die energetischen Anforderungen eingesetzten Lüftungsanlagen eine hochwertige Raumnutzung des Kellergeschosses. Der seit ca. 20 Jahren ausgeführte Baustandard gegen die im Erdreich vorhandene Bodenfeuchtigkeit und das im Erdreich vorhandene Wasser bildet für einen Großteil der Häuser einen guten Schutz auch gegen Radon. Kellerabdichtungen bei Fertigkellern in Neubauten werden mit entsprechend langjährig bewährten Produkten ausgeführt. Auch die Rohrdurchführungen durch Außenwände und die Bodenplatte sind mit Systembauteilen ausgeführt. Darüber hinaus werden Keller im Neubau heute als wannenartige, wasserundurchlässige und konvektiv dichte Konstruktion erstellt, die somit eine hohe Undurchlässigkeit gegen Feuchtigkeit, Wasser und auch Radon aus dem Erdreich mitbringen.“

Gruben verweist außerdem darauf, dass lediglich für sogenannten Radonvorsorgegebiete, die durch die Bundesländer festgelegt werden, weitergehende Maßnahmen erforderlich sind, die im Neubaubereich immer individuell geplant und ausgeführt werden müssen. Auch bei Bestandsimmobilien ist eine Radonsanierung möglich.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Glatthaar Keller GmbH & Co KG
Herr Michael Gruben
Joachim-Glatthaar-Platz 1
78713 Schramberg/Waldmössingen
Deutschland

fon ..: +49 (7402) 9294 -1000
web ..: http://www.glatthaar.com
email : glatthaar@presse-marketing.com

Hintergrund
Über Glatthaar Keller
Die Firma Glatthaar Keller wurde 1980 von Joachim Glatthaar gegründet. Seither hat sich das Unternehmen mit Stammsitz in Schramberg-Waldmössingen (Baden – Württemberg) auf die Herstellung und den Bau von Fertigkellern und Bodenplatten spezialisiert. Das Dienstleistungsspektrum umfasst dabei auch Planungsleistungen, Statik, Erdarbeiten sowie Projektleitungen. Das Unternehmen schöpft aus einem Erfahrungsschatz von fast 68.000 Bauprojekten.

Die Glatthaar-Gruppe entwickelt Baulösungen für den weltweiten Einsatz auch in schwierigen Einsatzgebieten: Einzigartige Patente und Marken, wie unter anderem das geschützte AquaSafe®- System, ThermoSafe Wand oder der preisgekrönte TechnoSafe®-Keller, zeichnen glatthaar-fertigkeller als das innovativste Unternehmen im Bereich Fertigkeller aus und unterstreichen die Marktführerschaft. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen in seinem Produktportfolio über eine ThermoSafe® Wand mit einer Kerndämmung bis zu 16 Zentimetern.

Ressourcenschonende Bausysteme und Abfallvermeidung durch moderne Fertigungs-anlagen sowie optimale Logistik und der damit verbundene sparsame Umgang mit Energie ist im Unternehmen gelebtes Selbstverständnis. Daher zeichnen sich die Produkte aus dem Hause glatthaar durch hohe Umweltorientierung aus. Eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung arbeitet in langjährigen Kooperationen mit Instituten, Hochschulen und der Bauindustrie an der Vervollkommnung immer „intelligenterer Keller“ bis hin zu Passivhausqualität.

Ausgewiesene Fachkompetenz und hohe Qualitätsmaßstäbe bei allen Produkten „Made in Germany“ brachten dem Unternehmen auch gerade deshalb zahlreiche Auszeichnungen ein: z.B. als Deutschlands Kundenchampion 2018, den 1. Platz des Golden Cube 2018 für Innovation beim Großen Deutschen Fertighauspreis, die fünfmalige Auszeichnung nach einem FOCUS Money-Test als fairster Fertigkellerhersteller Deutschlands oder die jüngste Auszeichnung als Service-Champion 2019! Im Februar 2020 kam die Auszeichnung als Great Place to Work® hinzu.

Der Unternehmenserfolg basiert auf einer soliden Entwicklung zu einem starken, gesunden mittelständischen Familienunternehmen, das Firmengründer Joachim Glatthaar von einer Ein-Mann-Firma zum europäischen Marktführer für Fertigkeller gemeinsam mit aktuell mehr als 500 Ingenieuren, Betriebswirten, Projektleitern und Verwaltungs-, Produktions- und Montagemitarbeitern aufbaute. Eigenverantwortlichkeit und Motivation der Mitarbeiter sind wesentliches Element für den über 40-jährigen Erfolg. Die Begeisterungsfähigkeit und hohe Identifikation der Mitarbeiter gründet sich dabei auch auf den Fakt, bei einem Markt- und Innovationsführer tätig zu sein, bei dem eine soziale Unternehmens-Leit-Kultur wesentliches Erfolgsmoment ist.

Glatthaar Keller unterhält Niederlassungen in Deutschland, England und der Schweiz. Glatthaar-Produkte werden nach Luxemburg, Großbritannien, Belgien, in die Niederlande und die Schweiz geliefert.
www.glatthaar.com

Pressekontakt:

Presse & Marketing o Agentur für integrierte Kommunikation
Frau Ines Weitermann
Schulzenstraße 4
14532 Stahnsdorf

fon ..: +49 (0) 3329/ 69 18 47
web ..: http://www.presse-marketing.com
email : glatthaar@presse-marketing.com

Radonova -verstärkt Präsenz in Deutschland

Als weltweit führendes Labor auf dem Gebiet der Radonmessung mit Sitz in Schweden -Uppsala, wird Radonova in Zukunft für noch mehr Präsenz in Deutschland sorgen

Dafür hat das Unternehmen, welches weltweit Kunden aus über 50 Ländern bedient, extra einen qualifizierten deutschsprachigen Mitarbeiter in Uppsala eingesetzt.

Noch immer fehlt in unserer Gesellschaft das Bewusstsein für das Vorhandensein und die Gefährlichkeit von Radon, dass nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs darstellt. Und nur wenigen scheint der Fakt bekannt, dass jährlich 1900 Deutsche an Lungenkrebs sterben, der durch eine Radonbelastung ausgelöst wurde.

Umso erstaunlicher ist es, dass die Strahlenbewusstseinsstudie des Bundesamtes für Strahlenschutz von 2019 zeigt, dass die von Radon ausgehende gesundheitsschädigende Gefahr von der Bevölkerung kaum wahrgenommen und stark unterschätztwird. So hat in dieser Umfrage nur jeder vierte Befragte, das sind ca. 22,9 %, die Gefahr von Radon als hoch eingeschätzt.

Hier möchte Radonova ansetzen, um mit Aufklärung das Bewusstsein der Menschen für die Gefahr zu sensibilisieren, die von Radon ausgeht und ihnen natürlich gleichzeitig Mittel an die Hand zu geben, etwas dagegen zu tun. Bereits 2013 wurde in Deutschland und auch in vielen anderen Ländern mit der nationalen Radonrichtlinie EURATOM-Richtlinie BSS 59/2013 eine Maßnahme geschaffen, die Menschen vor Radon am Arbeitsplatz zu schützen.

So beinhaltet diese Richtlinie zum Beispiel die Maßgabe, dass es zur Pflicht wird, die Radonbelastung an Arbeitsplätzen in Gebieten mit einer hohen Radonkonzentration (Bergwerken, Wasserwerken) zu kontrollieren. Radonova stellt sich der Herausforderung, mit zuverlässigen und anwenderfreundlichen Geräten die bevorstehenden Messungen zu unterstützen und mit innovativen Systemen für Kurzzeit-und Langzeitmessungen den kommenden Bedarf abzudecken. Dabei kann Radonovanicht nur für zuverlässige Messergebnisse am Arbeitsplatz garantieren, sondern auch Tests in Eigenheimen und anderen Wohngebäuden anbieten.

Radonova ist unbedingt bemüht, eine qualitativ hochwertige und vertrauensvolle Beziehung zu seinen Kunden aufzubauen, was jetzt mit dem deutschsprachigen Mitarbeiter für Deutschland noch besser umsetzbar ist. Als eines der weltweit führenden Unternehmen ist Radonovanicht nur Vorreiter auf dem Markt der Mess-und Analysetechnik, sondern bieten auch in Sachen Digitalisierung, Prozessoptimierung und Support einen ausgezeichneten Standard.

Mit der Präsenz von Patrik Nötebergim Unternehmenin Uppsala schlägt Radonova nun noch einfacher die Brücke zum Kunden und gewährleistet für diesen mit denSprachkenntnissen, den kulturellen Expertisen, dem umfassenden Know-how und dem technischen Verständnis des erfahrenen Mitarbeiters einenausgezeichneten Service.

Neben Deutschland wird Patrick Nöteberg Radonova mit seinen langjährigen internationalen Erfahrungen aus dem technisch-kaufmännischen Bereich und dem Wissen aus seinem Masterexamen in Physik (Messtechnik)auch in Österreich und der Schweiz unterstützen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Unitronic GmbH
Herr Tomke Schwede
Mündelheimer Weg 9
40472 DÜSSELDORF
Deutschland

fon ..: 017823728329323
web ..: https://radonova.de/
email : info@radonova.de

Pressekontakt:

Unitronic GmbH
Herr Tomke Schwede
Mündelheimer Weg 9
40472 DÜSSELDORF

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email : info@radonova.de