Das Hafenbistro: Die neue Saison bringt neue Aufgaben

Dieser Beitrag über das Hafenbistro in Loitz steht Redaktionen zur honorarfreien Veröffentlichung zur Verfügung. Bitte um Nennung der Quelle. Abdruckrechte sind ausdrücklich freigegeben.

BildIn diesem Jahr kündigt sich am Hafen der Landstadt Loitz eine stille, aber spürbare Zeitenwende an. Das Wasser der Peene wirkt klarer als sonst, fast als wolle es den Wandel spiegeln, der an Land im Verborgenen seinen Lauf nimmt. Auch rund um das Hafenbistro wird sichtbar: Die Uhren ticken neu – und sie verlangen von allen ein anderes Maß an _Aufmerksamkeit_, _Verantwortung_ und _Herzblut_.

Die diesjährigen Brückenöffnungen begannen nicht mit Pomp und Trubel. Fast beiläufig schwang sich das erste Tor auf, begleitet vom metallischen Ächzen alter Motoren, als sei es eine Geste des Alltags. Und doch markierte dieser unspektakuläre Moment den Übergang: vom reinen _Saisonbetrieb_ hin zu einer _dauerhaften, ernsthaften Aufgabe_. Wo der Hafen einst fast nebenbei genutzt wurde, regiert nun Verbindlichkeit. Eine Verbindlichkeit, die auch das Hafenbistro spürt – es reicht nicht mehr, eine _charmante Raststätte am Wasser_ zu sein.

Ein leiser Meilenstein lässt sich in den digitalen Spuren erkennen. Nach der Umbenennung vom »Hafenimbiss« zum »Hafenbistro« sank die durchschnittliche Sichtbarkeit auf Google Maps um etwa 20 Prozent. Früher, als noch „Imbiss“ über der Tür stand, fanden spontane Besucher den Weg leichter. Sie kamen auf der Suche nach etwas Schnellem: _einer Bratwurst auf die Hand_, _einem kalten Bier im Schatten_, begleitet vom Duft von Grillfett und frisch gezapftem Pils. Heute hingegen weckt das Wort »Bistro« Erwartungen – an _Stil_, _Atmosphäre_, _Besonderes_. Und genau hier zeigt sich die Krux: Im Alltag suchen viele Gäste weiterhin die einfache, ehrliche Stärkung – nicht das große kulinarische Schauspiel.

Trotz Umbenennung und schönerer Verpackung bleibt die Sehnsucht nach unkomplizierter Gastronomie lebendig. Wer bei Google nach »Hafen Snack«, »Schnellimbiss Loitz« oder einfach »Peene Imbiss« sucht, spiegelt genau diese Wünsche wider: _satt werden_, _erfrischt sein_, _verweilen dürfen_ – ohne Schwellenangst, ohne Etikette. Der Alltag verlangt einfache Antworten, keine Inszenierung.

Während sich die städtische Infrastruktur leise verändert – _traditionelle Handwerkerläden verschwinden_, _alteingesessene Händler schließen_ – gewinnen touristische Ankerpunkte an Bedeutung. Die Menschen, die heute Loitz besuchen, kommen selten zufällig. Sie erreichen die Stadt über _Flüsse_, _auf Fahrrädern_ oder _im Rahmen kleiner Ausflüge_. Immer öfter stoßen sie auf Loitz über die Bilderwelt von LOITZ360: ein Sonnenuntergang hinter der Brücke, ein Zelt am Peeneufer, eine Hafenbank, auf der das Licht tanzt. In der Ferne das Klappern von Segelmasten, das leise Rauschen des Flusses und der salzige Atem der nahen Küste – all diese unscheinbaren Eindrücke tragen dazu bei, dass Loitz weit über seine Grenzen hinaus sichtbar bleibt.

Doch Sichtbarkeit allein reicht nicht. Die eigentliche Aufgabe liegt tiefer: Die Stadt lebendig zu halten, jenseits von Event-Tagen oder kurz aufflackernder medialer Aufmerksamkeit. Ein Zeichen dafür ist die Bronzestatue der Stifterin »Sophia Hedwig«, ein Geschenk lokaler Bürger und Unternehmer. Sie erinnert daran, dass echte Entwicklung nicht laut daherkommt, sondern Geduld braucht – und Menschen, die bleiben, selbst wenn der Strom der Landflucht an ihnen zieht. _Vielleicht ist das größte Fest einer Stadt jenes, das niemand bemerkt – weil es sich leise in Alltag und Herz einwächst._

Das Hafenbistro spielt – vielleicht ohne es vollständig zu merken – eine Schlüsselrolle in dieser stillen Bewegung. Es wird nicht genügen, hübsche Begriffe auf Werbeschilder zu malen oder ein paar Sommergäste mit Eis und Kaffee zu bedienen. Die Zukunft liegt in der Kunst, Einfachheit und Verlässlichkeit neu zu denken: _ein ehrliches Lächeln_, das schneller wärmt als jede Marketingfloskel, _ein kaltes Getränk nach einer staubigen Fahrradtour_, _ein schattiger Platz am Wasser_, an dem der Geruch von frisch gemähtem Gras in der Luft liegt – ob für den _Segler mit Salz auf der Haut_ oder die _Radlerin mit zerzaustem Helm_.

Wenn am Abend die Sonne tief über die Peene taucht, sich das Wasser kupferfarben kräuselt und ein weiteres Boot gemächlich durch die geöffnete Brücke gleitet, dann geschieht mehr als nur ein Übergang von Tag zu Nacht. Die Luft riecht nach Fluss, Holz und einem Hauch von Sommerregen, der in der Ferne droht. In diesen Momenten liegt ein stilles Versprechen verborgen: Dass Orte, die Einfachheit bewahren und Herzen berühren, die stärksten Wurzeln schlagen.

Und so beginnt die neue Saison am Hafen von Loitz – nicht mit Blümchen und großen Worten, sondern leise und kraftvoll: mit _Verantwortung_, mit _Aufgaben_ – und vor allem mit der Chance, sich selbst treu zu bleiben.

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Wenn der Drahtesel zum Helden wird

„Mein Drahtesel … und ich“ – Radgeschichten von gestern und heute gesucht.

BildKann man Geschichten über Fahrräder schreiben? Über alte Drahtesel? Über moderne E-Bikes? Ja, kann man. Und deshalb freut sich Papierfresserchens MTM-Verlag bei dieser doch etwas außergewöhnlichen Ausschreibung auf zahlreiche Einsendungen. Noch keine Idee? Wie wäre es denn mit einer Geschichte über den letzten Radurlaub? Oder den Tag, an dem das Bike gestohlen wurde? Vielleicht gibt es ja auch Geschichten über tolle Freundschaften, die durch ein Fahrrad entstanden sind …

Wie immer bei den Anthologieprojekten des Verlags gilt: Es dürfen Erzählungen oder Märchen, Kurzgeschichten und Tatsachenberichte, Gedichte, Haikus … eingereicht werden. Das Buch richtet sich an Mädchen und Jungen ab ca. 8 Jahren und soll diese zum Lesen … und vielleicht auch zum Schreiben eigener Geschichten …. animieren. Es dürfen auch wieder Fotos und Illustrationen eingereicht werden. Und darauf sind die Macher*Innen des Buches schon jetzt gespannt – vielleicht sind ja sogar ein paar historische Bilder dabei.

Mitmachen können deshalb auch bei diesem Projekt wieder Autor*Innen jeden Alters, auch Kinder und Jugendliche sind aufgerufen, sich an dem Buch zu beteiligen. Einsendeschluss für alle Texte ist am 15. Dezember 2023. Die ausführlichen Ausschreibungsunterlagen sind auf der Homepage des Verlags zu finden: www.papierfresserchen.de. Die Beiträge können per E-Mail an info@papierfresserchen.de oder über das Einsendeformular des Verlags eingereicht werden. Das Buch soll Anfang 2024 erscheinen.

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Schnell und nachhaltig: Pflasterfugen mit Mortar Mix sanieren und barrierefreie Verkehrsflächen schaffen

Amberg setzt auf Spezialmörtel für sicheres Pflaster –
Nationales Förderprogramm zur Verbesserung des Radverkehrs bis Ende 2020 nutzen

BildAmberg. Seit November 2019 sind Radfahrer, Rollstuhlfahrer und Nutzer von Rollatoren in der Franziskanergasse im oberpfälzischen Amberg besonders sicher unterwegs. Innerhalb kürzester Zeit wurde hier eine rund 140 Meter lange Kopfsteinpflasterstrecke saniert und barrierefrei gestaltet.

Um eine möglichst ebene Fläche zu schaffen und den Komfort für die Verkehrsteilnehmer deutlich zu erhöhen, wurde das Altmaterial aus den Fugen entfernt und mit dem Korodur Reparaturmörtel neu verfugt. Anschließend wurden die Oberflächen der Steine mit einem speziellen Feinstfräswerkzeug abgefräst. Ermöglicht wurde dieses zeitsparende, effektive und nachhaltige Verfahren durch den Einsatz des Reparaturmörtels Mortar Mix aus dem Hause des ebenfalls in Amberg beheimateten Herstellers Korodur.

Bei der Sanierung der Franziskanergasse handelte es sich um ein Pilotprojekt der Stadt Amberg, das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen des Förderprogramms zur Verbesserung des Radverkehrs bezuschusst wurde. Das Fazit dieses Tests fällt aus Sicht der Stadt Amberg durchweg positiv aus.

Optimierte Befahrbarkeit, weniger Abrollgeräusche

„Die Sanierung hat zum einen für Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer die Befahrbarkeit optimiert. Zum anderen haben sich auch die Abrollgeräusche der Autos und Lieferfahrzeuge wesentlich verringert. Sehr vorteilhaft war auch, dass der betroffene Straßenabschnitt nicht lange abgesperrt werden musste. So konnte der Verkehr durchgängig weiter fließen“, erklärt Josef Setzer, stellvertretender Leiter des Amberger Tiefbauamts.

Johannes Heckmann, Inhaber von Korodur, hatte den Einsatz des hier angewendeten Verfahrens vorgeschlagen. Seine Firma sammelte mit dem ökologisch nachhaltigen Produkt bereits sehr gute Erfahrungen und stellte fest, dass Mortar Mix aufgrund seiner speziellen Materialeigenschaften für Pflastersanierungen perfekt geeignet ist: Mortar Mix verkrallt sich in kürzester Zeit mit dem Pflaster.

Erster Test 2017 in Lenningen

Der nicht-metallische und von Chloriden freie Baustoff aus dem Rapid-Set-Sortiment von Korodur ist ein mineralischer, schnellerhärtender und schwundneutraler Reparaturmörtel. Die Idee, Mortar Mix für Pflastersanierungen einzusetzen, entwickelte der Korodur-Außendienstmitarbeiter Jens Lang gemeinsam mit Günter Durst vom Baustoffhandel Wölpert (Kuchen) und Manfred Blessing, Geschäftsführer des Betonsanier- und Verlegebetriebs Blessing (Notzingen).

2017 wurde Jens Lang vom Baustoffhandel Wölpert angesprochen, der nach geeignetem Material für eine solche Maßnahme in der Gemeinde Lenningen (Baden-Württemberg) suchte. Ein Natursteinpflaster sollte neu ausgefugt und anschließend abgefräst werden, um die Fläche barrierefrei nutzen zu können. Auf dem Markt waren für solche Arbeiten aber nach Kenntnis des Baustoffhändlers noch keine überzeugenden Lösungen für die Fugen erhältlich, die es ermöglicht hätten, die Steine abzufräsen, ohne das Pflaster erneut zu beschädigen. Bei anderen Materialien sollen häufig schon nach kurzer Zeit Risse entstanden sein.

Jens Lang kannte die besonderen Produkteigenschaften von Mortar Mix bereits aus verschiedensten Anwendungen und startete gemeinsam mit Wölpert sowie der Blessing GmbH im Auftrag des Lenninger Tiefbauamts auf 15 Quadratmetern einen ersten Versuch. „Dieser Test verlief auf Anhieb erfolgreich und bildete die Grundlage für ein neues Verfahren, das sich immer wieder bewährt hat. In wenigen Stunden war das Projekt abgeschlossen, und wir konnten unsere Erkenntnisse inzwischen für weitere Sanierungen nutzen“, blickt Jens Lang zurück.
Minutiöser, einfacher Ablauf

In der Folge wurden in Lenningen auf diese Weise rund 300 Quadratmeter Pflasterfläche ausgefugt und egalisiert. Weil für das Abfräsen der Steine sowohl fundiertes Know-how als auch spezielle Maschinen benötigt werden, hat sich die Kombination aus Korodur-Reparaturmörtel und der Verarbeitung durch die Firma Blessing als ideale Verbindung herausgestellt. Insbesondere die Herstellung ansatzloser Flächen für glatte Übergänge ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal, das sich nur mit hochwertigen Maschinen erzielen lässt.

Der Ablauf: Zunächst wird das bestehende Fugenmaterial mit einem Hochdruckreiniger (> 300 bar) aus dem Pflaster entfernt. Nach einer kurzen Trocknungsphase wird ein sogenannter Oberflächenverzögerer appliziert. Nach einer weiteren Trocknung (in der Regel innerhalb von 30 Minuten) wird Mortar Mix flüssig auf die Fläche eingeschwemmt. Bei einer Fugentiefe von drei bis fünf Zentimetern werden rund 20 Kilogramm pro Quadratmeter aufgebracht. Eine Stärke des Reparaturmörtels zeigt sich in der besonders kurzen Aushärtungsphase. Je nach Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit etc. dauert es lediglich ein bis zwei Stunden – schon kann der Handwerksbetrieb damit beginnen, das Pflaster im Rahmen einer Sanierung zu reinigen und die Oberfläche gegebenenfalls abzufräsen.

Weitere Projekte bereits in der Planung

Aufgrund der positiven Erfahrungen ist unter anderem in Amberg geplant, das Verfahren bei der Sanierung weiterer Pflasterflächen einzusetzen. Voraussetzung ist, dass auf dem entsprechenden Straßenabschnitt keine weiteren Arbeiten an Ver- und Entsorgungsleitungen vorgesehen sind und dass die Fahrbahn eine ausreichende Tragfähigkeit besitzt. Außerdem muss die Strecke auch von Fahrradfahrern zu nutzen sein. Die Stadt Amberg möchte die Erneuerung der Radwege möglichst bald angehen. Noch bis zum 31. Dezember 2020 können Kommunen hierfür Mittel aus dem Förderprogramm des BMVI beantragen.

Die Möglichkeit, historische Pflaster zu erhalten, statt sie mit hohem Kostenaufwand entfernen zu müssen, ist für Korodur ein spannendes Betätigungsfeld, das große Wachstums-Chancen verspricht. Um Kommunen und Tiefbaufirmen über dieses nachhaltige Verfahren zu informieren, hat Korodur eine Kurzbroschüre erstellt, die auf der Website www.korodur.de im Download-Bereich kostenfrei bereit steht.

Weitere Infos: www.korodur.de/produkte/mortar-mix.html

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KORODUR International GmbH
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Wernher-von-Braun-Str. 4
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Kurzportrait: KORODUR – weltweit bewährt

Seit 1936 ist das Haus KORODUR Spezialist in der Herstellung mineralischer Hartstoffe für die Verlegung hoch belastbarer, zementärer Industrieböden. Weltweit wurden bislang mehr als 550 Mio. m² KORODUR-Industrieböden verlegt.

Die KORODUR Westphal Hartbeton GmbH & Co. KG wurde von Werner Westphal am 13. Februar 1936 in Berlin gegründet. Im Jahr 1969 ging die KORODUR-Unternehmensgruppe in den Besitz der Familie Heckmann über. 1978 verlagerte KORODUR seinen Hauptsitz von Berlin ins bayerische Amberg.

Von Beginn an ist KORODUR im Ausland aktiv gewesen. Schon der Firmengründer unterhielt intensive Geschäftsbeziehungen zu Ländern wie Italien, Israel, Brasilien und Südafrika. Die KORODUR-Gruppe pflegt seither langjährige, erfolgreiche und vertrauensvolle Exportbeziehungen und konnte diese kontinuierlich ausbauen, z.B. bereits 1978 in die Region Südostasien. Zusammen mit der KORODUR International GmbH, gegründet 1976, hat KORODUR ein Vertriebsnetz über alle Kontinente aufgebaut. Geschäftsbeziehungen bestehen heute mit über 40 Ländern!

Seit 2012 ist KORODUR exklusiver Lizenzpartner für Europa für Produktion und Vertrieb der Rapid-Set®-Produkte, die sich in den USA bereits seit rund 40 Jahren bewähren. Laut Hersteller ist mit ihnen ein Durchbruch auf dem Baustoffmarkt gelungen. Denn das multifunktionale Reparatursystem besitzt gegenüber herkömmlichen Sanierungsmörteln zahlreiche Vorteile in der Verarbeitung, Standfestigkeit und Haltbarkeit.

Pressekontakt:

Perfect Sound PR
Herr Frank Beushausen
Gewerbepark 18
49143 Bissendorf

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