Fahrradfahren im Alltag: von Sattelhelden und Schönwetterradlern
Posted by PM-Ersteller - 11/09/25 at 07:09:10 a.m.Ob es das Pendeln zur Arbeit, die Gesundheit oder einfach Spaß am Fahren ist – das Fahrrad gehört zum Alltag dazu. Doch wie oft kommt das Fahrrad genau zum Einsatz?
_Ob es das Pendeln zur Arbeit oder zur Uni, die Gesundheit oder einfach Spaß am Fahren ist – das Fahrrad gehört für viele Menschen zum Alltag dazu. Doch wie oft kommt das Fahrrad denn genau zum Einsatz? Nutzen die Menschen ihr Fahrrad täglich, nur bei Sonnenschein oder gar nicht? Die Vergleich.org-Redaktion wollte es genauer wissen und hat in einer Umfrage nachgefragt: „Wie oft nutzen Sie Ihr Fahrrad im Alltag?“ Die Ergebnisse zeigen: Die Mehrheit entscheidet nach Wetter, während das Fahrrad als Hauptverkehrsmittel eher eine Randerscheinung ist._
Ab auf das Fahrrad, aber nur bei Sonne – Freizeit geht vor Alltag
Mit 44 % ist die größte Gruppe der Befragten nur dann mit dem Fahrrad unterwegs, wenn das Wetter mitspielt – also „mehrmals pro Woche, besonders bei gutem Wetter“. Diese Gruppe setzt das Fahrrad vor allem für entspannte Fahrten oder zur kurzen Bewegungseinheit ein: zur Arbeit, wenn der Weg machbar ist, zur nächstgelegenen Öffi-Station, zum Einkaufen, auch zur Schule oder Uni. So geantwortet haben sowohl Männer als auch Frauen mittleren Alters, die gern draußen aktiv sind, aber bei ungemütlichem Wetter andere Prioritäten haben. Klar: Für eine spontane Fahrradtour ist das Wetter immer entscheidend. Und dann kann das Radeln entspannt oder als Workout richtig genossen werden.
Tägliche Radler sind in der Minderheit – und meist männlich
Nur 13 % geben an, das Fahrrad täglich als Ihren fahrbaren Untersatz der Wahl zu nutzen. Darunter waren auffällig viele junge Männer. Sie nutzen bewusst weder Auto noch öffentliche Verkehrsmittel. Für sie ist das Fahrrad mehr als ein Sportgerät. Es ist ein Statement, eine Lebenseinstellung. Sie kennen und lieben die Vorteile des Radfahrens im Alltag. Denn vor allem in Großstädten ist man auf dem Radweg oft schneller und geradliniger unterwegs als in Autos.
Bewegungsdrang am Wochenende – aber keine Alltagstauglichkeit
Ebenfalls 13 % fahren nur am Wochenende, meistens aus Lust an der Bewegung, nicht aus praktischen Gründen. Wenn das schöne Wetter rauslockt und ein hübsches Ziel in erreichbarer Nähe liegt, dann fehlt zum gelungenen Ausflug nicht viel mehr als gute Laune und bequeme Kleidung. Diese Wochenendradelnden sind oft ältere Frauen, die gezielt aktiv sein wollen, aber das Rad darüber hinaus selten in den Alltag integrieren. Das Fahrrad ist in dieser Gruppe kein täglicher Begleiter, sondern eher Teil einer geplanten Aktivität.
Autos und Öffis punkten auch
19 % der Befragten nutzen das Fahrrad „selten“ und ziehen andere Verkehrsmittel vor. Diese Gruppe besteht oft aus älteren Männern, die auf das Auto oder den ÖPNV setzen. Ein Fahrrad kaufen sie entweder gar nicht erst oder es steht einsam im Abstellraum. Für sie steht Komfort im Vordergrund, die körperliche Aktivität und Wetteranfälligkeit durch das Fahrradfahren wird vermieden.
Fahrrad? Nein, danke. Zu viele oder zu wenige Räder.
11 % kennen ihren inneren Radler nicht. Fahrradfahren ist nichts für sie. Die Gründe können vielfältig sein und sind meist auch nachvollziehbar. Körperliche Einschränkungen, Angst im Straßenverkehr, keine Lust auf die mögliche Anstrengung oder schlicht kein Interesse am Radeln. Nicht zu vergessen, dass ein gutes Herren- oder Damenrad einiges kostet, und da sprechen wir noch nicht einmal von E-Bikes. In dieser Gruppe lässt sich kein klares Muster bei Alter oder Geschlecht erkennen. Fahrradfahren ist eben nicht für jede:n etwas. Und das ist auch überhaupt nicht schlimm.
Woher kommen die Ergebnisse?
Vergleich.org hat mithilfe von MakeOpinion 213 Personen in Deutschland befragt. Die Umfrage startete am 24. Mai 2025 und lief ca. 24 Stunden. Fünf Antwortmöglichkeiten waren vorgegeben.
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Frau Anja Krause
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Schnaufen und Staunen: Per Rad durch Slowenien
Posted by PM-Ersteller - 28/05/19 at 10:05:19 a.m.Zum Europäischen Tag des Fahrrads: Die schönsten Radlecken zwischen Alpen und Adria
Poing, den 28. Mai 2019 – Egal ob Tandem, Mountainbike oder Fixie: Zum Europäischen Tag des Fahrrads am 3. Juni wird das Zweirad gefeiert. Auch immer mehr Urlauber entdecken die Fortbewegung per Rad für sich. Stau und Spritkostenfrust adé: Ein gemächliches Reisetempo und frischer Wind um die Nase sorgen für echte „Freude am Fahren“. Slowenien ist ein Eldorado zum Strampeln und Schwitzen. Egal ob sportlicher Trekkingradler oder gemütlicher E-Biker – zwischen Bergwelt und Küste kommen alle auf ihre Kosten. Der deutsche Reiseveranstalter Dein-Slowenien.de zeigt eine Auswahl der schönsten Radlrouten von Alpen bis Adria.
Querfeld Wein: Radeln zwischen den Reben im Vipava Tal
Wenig befahrene Landstraßen, Akazienwälder, schier grenzenlose Weinberge und verschlafene Dörfer machen Vipava zur idealen Fahrrad Umgebung: Das „Schlaraffenland Sloweniens“ wird geprägt durch kühle Bergluft und mediterrane Wärme. Ein perfektes Mikroklima – auch im Winter. Die Hänge des Tals bleiben fast immer ohne Schnee und Eis und bieten so ganzjährig freie Radwege. Die Winzer der Region freuen sich über Besuch und zeigen mit Stolz ihre Keller und Reben.
Zweimal im Jahr, meist im Frühjahr und Herbst, können sich Radler in einer so genannten „Osmica“ oder „Buschenschänke“ stärken. Serviert werden Wein und lokale Spezialitäten, wie etwa der luftgetrockneten Schinken Vipavski Prsut. Aktuelle Öffnungszeiten der Buschenschänken gibt das Tourismusbüro bekannt.
Über Stock und Stein: Der Triglav Nationalpark
Der Nationalpark gleicht einer riesigen Spielwiese für Radsportfans: Egal ob im märchenhaft schönen Soca Tal, am idyllischen See Bohinj oder der bewaldeten Hochebene Pokljuka. Ein dichtes Netz aus Radrouten umspannt das Gebiet. Genussradler und Spitzensportler kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten. Der Lohn für’s Strampeln? Grandiose Aussichten über Berge, Täler, Wasserfälle und Schluchten, durch die sich smaragdgrüne Flüsse winden. Auch eine Teilstrecke des Alpe-Adria-Trails führt entlang dieser einzigartigen Landschaft. Gut trainierte Bike-Liebhaber können sich auf dem MTB-Enduro-Rennen Trans Julius austoben (20.-23. Juni 2019) oder besuchen das Soca Outdoor Festival (28.-30. Juni 2019).
Strampeln mit Meerblick: Die Parenzana Route
Der Namen klingt staubig-steif. Doch hinter dem „Drei-Länder-Radweg der Gesundheit und Freundschaft“ verbirgt sich ein echtes Kleinod für Zweirad Fans: Wo zu Zeiten der k. und k. Monarchie eine Dampflok entlang schnaubte, entstand ab 2004 ein Fahrradweg. Die 116 Kilometer lange Strecke verbindet Italien, Slowenien und Kroatien. 32 Kilometer verlaufen innerhalb Sloweniens – Meerblick und Küsten Highlights inklusive. An den Hafenstädtchen Koper, Izola und Portoroz kommen Radler automatisch vorbei, wenn sie der Routenbeschilderung „D-8“ folgen. Für Badebegeisterte lohnt ein Umweg nach Strunjan: Der Kiesstrand Mesecev Zaliv gilt als einer der schönsten Sloweniens. Kurz vor Portoroz führt die Strecke durch den bekannten 550 Meter langen Valeta-Tunnel – Abkühlung für Hitzegeplagte. Unbedingt einen Abstecher nach Piran einplanen – das „Klein Venedig“ an der Adria. Als entspannter Ausklang des Radltages lohnt ein Abstecher in die Wellness Oase in den Salzgärten vor Piran.
Abgefahren: Radeln im Bergwerk
Zum Abschluss ein skurriles Highlight: Totale Dunkelheit und Stille finden Mountainbiker in den Gängen des Bergwerks Podzemlje Pece im Norden Sloweniens. Mit Helm, Stirnlampe und einem Guide kurven Abenteurer über die rumpeligen Pisten der verlassenen Bergbaustollen. Die unterirdische Tour ist etwa fünf Kilometer lang, geeignet für Kinder ab 10 Jahren und verlangt nach warmer Kleidung – mehr als 10°C schafft die Erdwärme hier nicht.
Slowenien ist mit seiner Küsten Kulisse, den Tälern und Bergpässen ein Land der Kontraste. Ob als Familie oder Rentner, Sportler oder Couch Potato: Für jeden findet sich die geeignete Radroute. Dazu passend bietet Dein-Slowenien.de Inspiration, was es links und rechts der Radwege zu entdecken gibt – egal ob Craft-Beer-Tour, Höhlenwanderung oder Unterkunft.
Über Dein-Slowenien.de
Dein-Slowenien.de ist ein deutscher Reiseveranstalter. Das Unternehmen ist spezialisiert auf maßgeschneiderte Individualreisen zwischen Alpen und Adria. Kern des Produktportfolios sind Touren und Tagesausflüge, die einen engen Bezug zwischen Land und Reisendem herstellen. Chauffeur-Services und Unterkünfte runden das Angebot ab. Alle Dienstleistungen lassen sich über ein einfaches Baukastensystem individuell zusammenstellen. Weitere Informationen finden sich auf www.dein-slowenien.de.
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