Einladung zur Pressekonferenz des 71. DGU-Kongresses in der Hamburg Messe

Weltweit drittgrößte urologische Fachtagung

BildDer Countdown läuft: Der Countdown läuft: Vom 18. bis 21. September 2019 findet in der Hamburg Messe der 71. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und damit die weltweit drittgrößte urologische Fachtagung und wichtigste Wissenschafts- und Fortbildungsplattform der Urologie im deutschsprachigen Raum statt. Rund 7000 Fachbesucher aus dem In- und Ausland werden in der Hansestadt erwartet, und Vertreter aller Medien sind herzlich zur Eröffnungs-Pressekonferenz am Donnerstag, 19. September 2019 von 13 bis 14.30 Uhr in Saal 1 der Hamburg Messe eingeladen. DGU-Pressesprecher Prof. Dr. Christian Wülfing freut sich, die Journalisten vor Ort zu begrüßen und wird die Pressekonferenz moderieren, auf der auch der diesjährige DGU-Medienpreis vergeben wird.

Vier Themen rückt die DGU auf die Agenda ihrer Pressekonferenz. Das Tabuthema Peniskrebs gehört dazu. DGU- und Kongresspräsident Prof. Dr. Oliver W. Hakenberg, der den 71. Kongress der Fachgesellschaft unter das Motto „Mensch, Maschine, Medizin und Wirtschaft“ gestellt hat, wird die Konsultationsfassung der ersten S3-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Peniskarzinoms“ präsentieren. Bei der Versorgung des Peniskarzinoms mit seinen schweren psychosozialen Folgen setzt die Deutsche Gesellschaft für Urologie auf drei Maßnahmen: Die neue Leitlinie, das geplante Zweitmeinungsverfahren Peniskarzinom und auf Prävention, denn die HPV-Impfung für Jungen bietet künftigen Generationen Schutz vor HPV-bedingten Krebserkrankungen wie dem Peniskarzinom.

Nicht tabu, sondern in aller Munde ist der Ärztemangel in Deutschland. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. begegnet der Herausforderung mit bewegter Nachwuchs-Werbung und stellt in Hamburg ihren neuen Image-Film vor. Damit erweitert die DGU ihr Instrumentarium zur Nachwuchsgewinnung in einem Fach, das mit 20 Prozent Versorgungszuwachs beste Karrierechancen bietet. Der Initiator des Drehs, DGU-Generalsekretär Prof. Dr. Maurice Stephan Michel, wird auf der Pressekonferenz grünes Licht für die Film-Premiere geben.
Mit der Nutzenbewertung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) wurde 2019 ein neues Kapitel im Ringen um den PSA-Test in der Früherkennung des Prostatakarzinoms aufgeschlagen. Wird der PSA-Test Teil der gesetzlichen Krebsfrüherkennung in Deutschland? Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. begrüßt ausdrücklich, dass mit der laufenden Nutzenbewertung durch den G-BA eine neue wissenschaftliche Evaluation der aktuellen Datenlage vorgenommen wird und veröffentlicht in der Hansestadt ihre wissenschaftliche Stellungnahme zum Nutzen des PSA-Tests. Die Position der DGU ist eindeutig, wie Präsident Prof. Dr. Oliver W. Hakenberg den Medienvertretern vor Ort erklären wird.

Transplantationsexperte Prof. Dr. Paolo Fornara wird in Hamburg neue, dramatische Zahlen zur Situation der Organspende und Nierentransplantation präsentieren. Vor der anstehenden Entscheidung im Bundestag über eine Neuregelung der Organspende in Deutschland erneuert der Past-Präsident der DGU deshalb die Forderung der Fachgesellschaft nach Einführung der doppelten Widerspruchslösung.

Es erfolgt dann die Vergabe des DGU-Medienpreises 2019. Die mit 2500 Euro dotierte Auszeichnung würdigt einen hervorragenden Beitrag zu einem urologischen Thema in der Laienpresse.

Im Anschluss an die Pressekonferenz wird Prof. Dr. Peter Albers, Düsseldorf, die PROBASE-Studie zum Prostatakarzinomscreening vorstellen.

Hinweis: Während des gesamten DGU-Kongresses vom 18. bis 21. September 2019 haben Journalisten Gelegenheit zur Recherche und für Interviews mit den Vertretern der deutschen Urologie. Wir unterstützen Sie gerne bei der Organisation von Einzelinterviews oder der Suche nach dem richtigen Experten für Ihr Thema.
und damit die weltweit drittgrößte urologische Fachtagung und wichtigste Wissenschafts- und Fortbildungsplattform der Urologie im deutschsprachigen Raum statt. Rund 7000 Fachbesucher aus dem In- und Ausland werden in der Hansestadt erwartet, und Vertreter aller Medien sind herzlich zur Eröffnungs-Pressekonferenz am Donnerstag, 19. September 2019 von 13 bis 14.30 Uhr in Saal 1 der Hamburg Messe eingeladen. DGU-Pressesprecher Prof. Dr. Christian Wülfing freut sich, die Journalisten vor Ort zu begrüßen und wird die Pressekonferenz moderieren, auf der auch der diesjährige DGU-Medienpreis vergeben wird.

Vier Themen rückt die DGU auf die Agenda ihrer Pressekonferenz. Das Tabuthema Peniskrebs gehört dazu. DGU- und Kongresspräsident Prof. Dr. Oliver W. Hakenberg, der den 71. Kongress der Fachgesellschaft unter das Motto „Mensch, Maschine, Medizin und Wirtschaft“ gestellt hat, wird die Konsultationsfassung der ersten S3-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Peniskarzinoms“ präsentieren. Bei der Versorgung des Peniskarzinoms mit seinen schweren psychosozialen Folgen setzt die Deutsche Gesellschaft für Urologie auf drei Maßnahmen: Die neue Leitlinie, das geplante Zweitmeinungsverfahren Peniskarzinom und auf Prävention, denn die HPV-Impfung für Jungen bietet künftigen Generationen Schutz vor HPV-bedingten Krebserkrankungen wie dem Peniskarzinom.

Nicht tabu, sondern in aller Munde ist der Ärztemangel in Deutschland. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. begegnet der Herausforderung mit bewegter Nachwuchs-Werbung und stellt in Hamburg ihren neuen Image-Film vor. Damit erweitert die DGU ihr Instrumentarium zur Nachwuchsgewinnung in einem Fach, das mit 20 Prozent Versorgungszuwachs beste Karrierechancen bietet. Der Initiator des Drehs, DGU-Generalsekretär Prof. Dr. Maurice Stephan Michel, wird auf der Pressekonferenz grünes Licht für die Film-Premiere geben.
Mit der Nutzenbewertung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) wurde 2019 ein neues Kapitel im Ringen um den PSA-Test in der Früherkennung des Prostatakarzinoms aufgeschlagen. Wird der PSA-Test Teil der gesetzlichen Krebsfrüherkennung in Deutschland? Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. begrüßt ausdrücklich, dass mit der laufenden Nutzenbewertung durch den G-BA eine neue wissenschaftliche Evaluation der aktuellen Datenlage vorgenommen wird und veröffentlicht in der Hansestadt ihre wissenschaftliche Stellungnahme zum Nutzen des PSA-Tests. Die Position der DGU ist eindeutig, wie Präsident Prof. Dr. Oliver W. Hakenberg den Medienvertretern vor Ort erklären wird.

Transplantationsexperte Prof. Dr. Paolo Fornara wird in Hamburg neue, dramatische Zahlen zur Situation der Organspende und Nierentransplantation präsentieren. Vor der anstehenden Entscheidung im Bundestag über eine Neuregelung der Organspende in Deutschland erneuert der Past-Präsident der DGU deshalb die Forderung der Fachgesellschaft nach Einführung der doppelten Widerspruchslösung.

Es erfolgt dann die Vergabe des DGU-Medienpreises 2019. Die mit 2500 Euro dotierte Auszeichnung würdigt einen hervorragenden Beitrag zu einem urologischen Thema in der Laienpresse.

Im Anschluss an die Pressekonferenz wird Prof. Dr. Peter Albers, Düsseldorf, die PROBASE-Studie zum Prostatakarzinomscreening vorstellen.

Hinweis: Während des gesamten DGU-Kongresses vom 18. bis 21. September 2019 haben Journalisten Gelegenheit zur Recherche und für Interviews mit den Vertretern der deutschen Urologie. Wir unterstützen Sie gerne bei der Organisation von Einzelinterviews oder der Suche nach dem richtigen Experten für Ihr Thema.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Deutsche Gesellschaft für Urologie/Pressestelle
Frau Bettina Wahlers
Wettloop 36c
21149 Hamburg
Deutschland

fon ..: 040 – 79 14 05 60
web ..: http://www.urologenportal.de
email : pressestelle@wahlers-pr.de

Pressekontakt:

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Nach dem G-BA Beschluss: Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. begrüßt neue Nutzenbewertung für PSA-Test

Das Ringen um den PSA-Test in der Früherkennung des Prostatakarzinoms geht in eine neue Runde:

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Einleitung eines Beratungsverfahrens zur Bewertung eines Prostatakrebs-Screenings mittels Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA) auf seiner Sitzung am 20. Dezember 2018 beschlossen. Damit wurde der entsprechende Antrag der Patientenvertretung im G-BA vom Oktober 2018 angenommen. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) begrüßt den Beschluss des G-BA wie auch die Initiative der Patientenvertretung, insbesondere des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS), die den Antrag eingebracht hat.

Hintergrund ist, dass zur Früherkennung eines frühen Prostatakarzinoms alle wissenschaftlichen urologischen Fachgesellschaften national und international neben der rektalen Tastuntersuchung die Durchführung eines PSA-Testes empfehlen. Trotz dieser eindeutigen Positionierung der Fachexperten gilt in Deutschland der PSA-Test nicht als Teil der sogenannten „gesetzlichen Vorsorge“ (Früherkennung) und muss deshalb von Patienten gegebenenfalls selbst bezahlt werden. Da eine unkritische Anwendung des PSA-Testes zur „Überdiagnose“ von Prostatakrebs führen kann und damit auch zur „Übertherapie“, haben sich in der Vergangenheit Experten anderer Fachgesellschaften, insbesondere Epidemiologen und Gesundheitsökonomen, gegen den PSA-Test als Früherkennungsmaßnahme ausgesprochen.

In diesem jahrelangen Streit wurde als Argument immer angeführt, dass die internationale Datenlage bislang keine Senkung der Mortalität am Prostatakarzinom durch PSA-basierte Früherkennung habe nachweisen können. Die DGU hat dabei stets kritisiert, dass eine Senkung der Mortalität zwar ein statistisch wichtiger, aber nicht der entscheidende Parameter bei einer Krebserkrankung mit jahrelanger Laufzeit auch bei Progression der Erkrankung sein dürfe. Entscheidend sei die Betrachtung des Parameters der Entwicklung einer metastasierten Erkrankung, denn diese bedeute Therapie, Nebenwirkungen sowie menschliches Leid und ist mit immensen Kosten für Bildgebung und medikamentöse Therapie verbunden. Diese Argumente wurden bislang von den Kritikern der PSA-basierten Früherkennung in den Wind geschlagen.

Neuere Daten aus Langzeitstudien haben nun aber auch eine deutliche Senkung der Mortalität am Prostatakarzinom durch Therapie nachweisen können. Dies ist beim Prostatakrebs tatsächlich nur in Studien mit sehr langer Laufzeit möglich. Dass diese Nachweise jetzt vorliegen, sollte dazu führen, dass eine Neubewertung erfolgt. Dazu ist der G-BA durch den Antrag des BPS aufgefordert worden. „Aufgrund der neuen Datenlage sollte man ein positives Votum der Gremien erwarten dürfen“, sagt DGU-Präsident Prof. Dr. Oliver Hakenberg.

Bei einer positiven Bewertung durch den G-BA würde der PSA-Test im Rahmen der Früherkennung wohl als GKV-Leistung anerkannt werden müssen. Die federführend von der DGU erstellte „S3-Leitlinie zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms“ empfiehlt schon jetzt, dass Männer über 45 Jahre und einer Lebenserwartung von mehr als zehn Jahren über die Früherkennung zum Prostatakrebs informiert werden und ihnen, wenn sie diese wünschen, auch der PSA-Test empfohlen wird.

Es ist auch kein Zufall, dass die Notwendigkeit des PSA-Testes von den medizinischen Praktikern bezüglich des Prostatakarzinoms, den Urologen, und den betroffenen Patienten, den Vertretern der Prostatakrebskranken, sehr deutlich gesehen wird, während Theoretiker der Medizin wie Statistiker und Epidemiologen Vorbehalte sehen. Die DGU begrüßt es daher ausdrücklich, dass eine neue wissenschaftliche Evaluation der aktuellen Datenlage vorgenommen werden wird. „Die DGU wird diesen Prozess begleiten und sich spätestens im Stellungnahmeverfahren aktiv einbringen“, sagt DGU-Generalsekretär Prof. Dr. Maurice Stephan Michel.

Nach dem G-BA-Beschluss ist zunächst die Beauftragung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit (IQWiG) zur Nutzenbewertung des PSA-Tests als Früherkennungsmaßnahme vorgesehen. Der Abschlussbericht des IQWiG soll im September 2020 vorliegen. Dem folgt ein weiterer Bewertungs- und Abwägungsprozess einschließlich Stellungnahmeverfahren. Die Beschlussfassung ist laut Zeitplan des G-BA zum PSA-Screening für Januar 2022 geplant.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

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