Prüfen und Messen bedarfsgerecht gestaltet

EMH präsentiert anpassungsfähige Systeme für E-Mobilität und Energiewende

Bild(Brackel, Mai 2026) Eichrechtskonforme Prüfsysteme für die gesamte Bandbreite der E-Mobilität, kundenspezifisch zugeschnittene Technik für das Monitoring von Niederspannungsnetzen: Auf der Fachmesse The smarter E Europe (23. bis 25. Juni 2026, Messe München) präsentiert die EMH Energie-Messtechnik GmbH flexibel angelegte Produkte und Lösungen, die den Anforderungen der Energiewirtschaft bedarfsgerecht angepasst werden können.

Highlight des Messeauftritts von EMH ist das neue EVSE-Testsystem PTS 3.1 genX DC, das in Kombination mit dem Arbeitsnormal PWS 3.3 genX als mobile Lösung die eichrechtskonforme Prüfung von DC-Ladesäulen mit Leistungen bis zu 600 kW ermöglicht. Statt für die Prüfung einen adäquaten und schwergewichtigen Batteriespeicher zu verwenden, basiert das Konzept von PTS 3.1 genX DC auf sogenannter Phantomlast: Der Energiefluss von der Ladesäule zur Autobatterie wird über ein komplexes Verfahren aus dem Ladestrom heraus simuliert, sodass die Funktionalität des Stromzählers auch ohne Zwischenschaltung eines Messgerätes präzise überprüft werden kann. Dem jeweiligen Bedarf entsprechend, kann die Spannungsmessung nur für den Endpunkt des Ladekabels erfolgen (PTS 3.1 genX DC I), oder bei der Kalibrierung werden zusätzlich auch Lasten im Inneren der Ladesäule berücksichtigt (PTS 3.1 genX DC II).

MCS-Prüfungen bis 3 MW möglich
Über die bislang gängigen Ladeleistungen hinaus, ist das PTS 3.1 genX DC in der Version PTS 3.1 genX MCS auch auf die zunehmende Verbreitung von Angeboten im Bereich Megawatt-Charging mit Leistungen bis zu 1.500 V / 2.000 A / 3 MW DC vorbereitet. Das erste System dieser Art lieferte die EMH Energie-Messtechnik GmbH jüngst an den italienischen Ladesäulen-Hersteller Alpitronic aus, der die weltweit einzigartige Technologie für die eichrechtskonforme Prüfung neuer Produkte mit Ladeleistungen bis zu 1 MW einsetzt. Verglichen mit herkömmlichen Prüfkonzepten, konnte EMH via Phantomlast das Gesamtgewicht des Testsystems auf maximal rund 100 kg reduzieren. Dadurch wird die routinemäßige und gesetzlich vorgeschriebene Kontrolle von Ladesäulen auch im Bereich von MCS-Strukturen wirtschaftlich tragfähig. Über die neuesten Technologien für den Einsatz im Megawatt-Charging hinaus, zeigt EMH auf der Fachmesse The smarter E Europe außerdem die Testadapter eMOB I-32.3 AC und eMOB I-200.1 DC, die in Kombination mit den tragbaren Arbeitsnormalen PWS 2.3 genX (AC) oder PWS 3.3 genX (AC & DC) für ein breites Spektrum an Mess- und Prüfaufgaben im Bereich der E-Mobilität eingesetzt werden können.

Sicherstellung stabiler Ortsnetze
Obschon der Schwerpunkt des EMH-Messeauftritts auf der E-Mobilität liegt, widmet sich EMH in München auch den damit verbundenen Konsequenzen für die Sicherstellung der Netzstabilität insgesamt. Zunehmend schwankende Lasten durch Einspeisungen aus regenerativen Quellen sowie variablen Entnahmen in Bereichen wie der E-Mobilität machen es erforderlich, die Netzleittechnik auf der Niederspannungsebene umfassend mit aktuellen Zustandsdaten zu versorgen. Für die notwendige Digitalisierung von Ortsnetzstationen und Kabelverteilschränken hat EMH gemeinsam mit der BeEnergy SG GmbH das Smart Grid Interface Modul SGIM entwickelt, das auf dem EMH-Messestand in München ebenfalls präsentiert wird. Mit unterschiedlichen Funktionsmodulen kundenspezifisch bestückt, erfasst das SGIM alle für den stabilen Netzbetrieb relevanten Messgrößen und speist die digitalisierten Daten per Fernübertragung in die Netzleittechnik ein. Dank unterschiedlicher Bauformen kann das System den unterschiedlichen Einbausituationen heterogen strukturierter Ortsnetze individuell angepasst werden.

EMH auf der The smarter E Europe 2026: Halle B6/Power2Drive Europe, Stand 772

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Über EMH Energie-Messtechnik GmbH

Die 1984 gegründete EMH Energie-Messtechnik GmbH ist spezialisiert auf Prüftechnik für die Energiemesstechnik. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Brackel entwickelt und produziert Präzisionsmess- und -Prüfgeräte für den Bereich Strom, Spannung und Leistung sowie Online-Analysegeräte für das Isolieröl von Leistungstransformatoren. Neben Standardprodukten liefert EMH kundenspezifische Individuallösungen in Form von Sonderanfertigungen. Die Produkte werden im Rahmen der Prüfung von Elektrizitätszählern bei eichrechtlich zugelassenen Prüfstellen und bei Verteilernetzbetreibern bzw. Messstellenbetreibern sowie bei Herstellern von Elektrizitätszählern verwendet. Zum Leistungsspektrum von EMH gehört auch die Kalibrierung von Standards für elektrische Messgrößen. Die Kalibrier- und Messmöglichkeiten der EMH sind in der offiziellen Datenbank der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) deklariert: für Niederfrequenzmessgrößen bis 92 ppm und für Gleichstrommessgrößen bis 230 ppm.

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„Profundes Wissen und Weitsicht bilden die Basis unserer Zukunft“

EMH Energie-Messtechnik GmbH setzt 40-jährigen Erfolgskurs konsequent fort

Bild(Brackel, Dezember 2024) Zukunftssichere Prüfsysteme zu entwickeln, sichert der EMH Energie-Messtechnik GmbH und deren Kunden seit nunmehr 40 Jahren einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Mit den vielfältigen Herausforderungen der Energiewende und insbesondere der E-Mobilität erfährt das „Erfolgskonzept“ von EMH nun eine facettenreiche Bewährungsprobe.

„Die Bedürfnisse der Kunden kontinuierlich in die Produktentwicklung einfließen lassen und gleichzeitig aufmerksam beobachten, auf welche Weise sich die Rahmenbedingungen an den Märkten aller Voraussicht nach weiterentwickeln werden“, beschreibt EMH-Geschäftsführer Karsten Schröder zwei wichtige Voraussetzungen, um als Technologiepartner der Energiewirtschaft langfristig bestehen zu können. „Natürlich braucht es auch profundes Wissen um die nötigen Technologien und durchgehend höchste Qualität“, so Schröder weiter, „damit allein ist der langfristige Erfolg einer Produktlinie längst nicht gesichert.“

„Paradebeispiel“ Elektromobilität
Als Beispiel für die zukunftsorientierte Ausrichtung der EMH Energie-Messtechnik GmbH nennt Karsten Schröder die rasante Entwicklung von Technologien für die E-Mobilität. „Als die rechtlichen Vorgaben für die Vor-Ort-Prüfung und Eichung von Ladesäulen noch gar nicht verabschiedet waren, konnten wir mit dem Prüfadapter eMOB I-32.3 AC bereits ein auf viele denkbare Anforderungen vorbereitetes Produkt präsentieren“, berichtet Schröder. Mit zunehmender Ausweitung der Infrastruktur stand bald darauf auch ein entsprechendes Prüfsystem für DC-Ladesäulen zur Verfügung, und aktuell bereitet sich das Team von EMH bereits auf die nächsten Meilensteine vor: „Damit die verfügbare Batteriekapazität so effizient wie möglich genutzt werden kann, werden die Bordnetze elektrisch angetriebener Pkw bald schon mehrheitlich von 400 auf 800 Volt umgestellt“, erklärt Karsten Schröder. „Die Möglichkeit einer solchen Erweiterung hatten wir bei der Entwicklung entsprechender Prüfsysteme schon im Hinterkopf, also haben wir die Produkte von Anfang an auch für die Messung elektrischer Gleichstromarbeit bis 1.000 Volt ausgelegt.“ Nun arbeitet das EMH-Entwicklungsteam daran, Prüfsysteme für Bordnetze mit Spannungen von 1.500 und 2.000 Volt an den Start zu bringen. Denn, so Schröder: „Es wird nicht mehr lange dauern, bis mit dem so genannten Megawatt-Charging auch Schnellladesäulen für LKW bereitstehen, und dafür braucht es dann natürlich auch die passende und vor allem eichrechtskonforme Prüftechnik.“

Einbindung in einschlägige Gremien
Während bei der Produktentwicklung einerseits alle denkbaren Eventualitäten berücksichtigt werden, bleibt EMH andererseits auch bei der Ausarbeitung der letztlich maßgebenden Regelwerke „am Ball“. Das über 40 Jahre gewachsene Know-how stellt die EMH Energie-Messtechnik GmbH beispielsweise auch den einschlägigen Normierungsgremien auf nationaler und internationaler Ebene zur Verfügung, konkret dem deutschen DKE-Komitee 353 „Elektrostraßenfahrzeuge“ und dem europäischen CENELEC-Fachgremium TC13/WG03 „Messsysteme für elektrische Ladeinfrastruktur“. „Die konkrete Produktentwicklung und der Austausch in den Fachgremien sind ein unverzichtbarer und fortlaufender Prozess“, betont EMH-Geschäftsführer Karsten Schröder, „schließlich müssen mit dem Inkrafttreten neuer oder geänderter Regeln möglichst sofort auch die passenden Lösungen bereitstehen.“

Rückblickend auf die Erfahrungen der vergangenen 40 Jahre, sieht Schröder sein Unternehmen mit dem bislang verfolgten Kurs auch weiterhin gut aufgestellt. „Profundes Wissen und Weitsicht bilden die Basis unserer Zukunft“, sagt er, „und daran halten wir nach wie vor unverändert fest.“

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EMH feiert dieses Jahr 40. Geburtstag!

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Gebündeltes Know-how sichert globalen Markterfolg

EMH & MTE: In der Zählerprüftechnik weltweit führendes Firmenduo

Bild(Brackel, Oktober 2024) 40 Jahre nach Gründung des Unternehmens zählt die EMH Energie-Messtechnik GmbH inzwischen zu den weltweit führenden Anbietern von Prüfsystemen für unterschiedlichste Anwendungen der Energiebranche. Der Erfolg basiert nicht zuletzt auf der Entscheidung, die internationale Präsenz über eine enge Partnerschaft mit der in der Schweiz ansässigen MTE Meter Test Equipment AG gezielt voranzutreiben.

Als EMH im Gründungsjahr 1984 die Entwicklung und Fertigung fortschrittlicher Prüfsysteme für Elektrizitätszähler startete, konzentrierte sich die Vermarktung der Produkte zunächst auf den Kundenkreis der klassischen kommunalen Versorgungsbetriebe. Präzision und umfassender Service als Markenzeichen, bekundeten bald auch Anwender jenseits der Ländergrenzen ihr Interesse an Lösungen aus dem Hause EMH – doch dafür brauchten die Prüftechnik-Spezialisten aus Brackel erst noch das für internationale Geschäfte nötige Know-how.

Mit der Umstrukturierung der Landis & Gyr AG ergab sich dann aber 1995 die perfekte Gelegenheit, die Wissenslücken zu füllen. Der Schweizer Konzern wollte sich von den Aktivitäten im Bereich Zählerprüftechnik trennen – und EMH nutzte die Chance. Im Ergebnis entstand die MTE Meter Test Equipment AG, spezialisiert auf die internationale Vermarktung eigener Prüfzähler sowie der fortan gemeinsam mit EMH entwickelten Produkte.

Einstiegsprojekt vom Blitz getroffen
Den Auftakt der international ausgerichteten Partnerschaft von EMH und MTE bildete die Lieferung von insgesamt elf Zählerprüfanlagen an das wenige Jahre zuvor gegründete malaysische Energieversorgungsunternehmen Tenaga Nasional. In Brackel hergestellt und via Hamburg verschifft, kümmerten sich sieben EMH-Techniker mehrere Wochen lang und überwiegend in Handarbeit um den Aufbau und die Inbetriebnahme der komplexen Systeme. Die Freude über den ersten großen Auslandsauftrag war zunächst aber nur von kurzer Dauer. „Die Montage der Anlagen fiel in die Monsunzeit und wurde von heftigen Gewittern begleitet“, erinnert sich Alfred Meyer, damaliger Projektleiter und später auch Geschäftsführer der EMH Energie-Messtechnik GmbH. „Kaum zurück in Brackel, wurde eine der Anlagen vom Blitz getroffen und einige Kollegen mussten sich wieder auf den Weg machen und den angerichteten Schaden reparieren.“ Die unerwartete Erfahrung führte gleichwohl zu Konsequenzen, berichtet Alfred Meyer: „Für den Einsatz in Regionen mit extremen Witterungsbedingungen können heute alle Anlagen auf Kundenwunsch auch inklusive Überspannungsschutz geliefert werden.“

Internationale Präsenz konsequent erweitert
Das anfängliche Malheur in Malaysia blieb dann aber auch die Ausnahme im gemeinsamen Geschäft von EMH und MTE, und vor allem im asiatischen Raum erfreuen sich die hauptsächlich in Norddeutschland hergestellten Prüftechnik-Produkte nach wie vor großer Beliebtheit. Heute betreiben die beiden Unternehmen eigene Niederlassungen in England, Indien und China, neben der Vermarktung von Zählerprüftechnik gewinnen inzwischen auch weitere Angebote aus dem Portfolio international an Bedeutung. Dazu zählen vor allem Analysesysteme vom Typ HYDROCAL zur Online-Überwachung von Leistungstransformatoren, aber auch das von EMH angebotene Smart Grid Interface Modul SGIM oder innovative Lösungen für die Elektromobilität.

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