Mit COSCOM die Digitalisierung auf dem Shopfloor zuverlässig vorantreiben

Maximale Produktivität, sichere Liefertreue und weniger Fachkräftemangel – mit dem COSCOM ECO-System wird die CNC-Fertigung effizient automatisiert.

BildHöhere Produktivität, verlässliche Liefertreue und eine effektive Antwort auf den Fachkräftemangel – auch in der CNC-Fertigung ist Automatisierung das bevorzugte Mittel der Wahl. Das COSCOM ECO-System Connected Shopfloor bündelt sämtliche relevanten Fertigungsdaten zentral und stellt vernetztes Wissen gezielt am „Point of Action“ bereit. Zudem fungiert die Software-Plattform als „Datengeber“ und Speicherort für vollständig automatisierte Handling-Systeme. Dadurch halten zunehmend vollautomatisierte Peripherie- und Rüstprozesse Einzug in die spanende Fertigung. Doch höchste Effizienz lässt sich nur erreichen, wenn alle relevanten Daten zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sind.

Der Trend hin zu einer umfassenden Digitalisierung geht inzwischen über die reine Anbindung von Bearbeitungszentren an die Arbeitsvorbereitung hinaus. Sie wendet sich auch an die Vernetzung von Begleitprozessen, etwa das Werkzeugrüsten mit Lagervorgängen, Montage, Messen und Bereitstellung an den Maschinen. Es gilt, Lücken in der Datenlogistik mit der Zielrichtung in den Shopfloor hinein, zu schließen, die Durchgängigkeit vom ERP-System bis hin zur Maschine vollständig zu ermöglichen und auch Automatisierungssysteme bidirektional anzubinden. Alle notwendigen Fertigungsdokumente und Steuerungsdaten, wie Artikelinformationen, Zeichnungen, Fotos, NC-Programme usw., sollen passend zum versionierten Artikelstand als digitaler Datenstrom in den Shopfloor gelangen. Aktuelle Prozessdaten über Werkzeuge sollen nicht nur dem Werker an der Maschinensteuerung vor Ort visualisiert werden, sondern auch wieder digital in eine zentrale Datenplattform zurückfließen können. Und genau dies macht das COSCOM ECO-System Connected Shopfloor möglich, wie Christian Erlinger, Geschäftsführer der COSCOM Computer GmbH aus Ebersberg, erläutert: „Auf unsere digitale Arbeitsmappe, mit allen relevanten Informationen und Daten, kann nicht nur der Werker am INFO-Point vor Ort direkt an der Maschine zugreifen, sondern sie kann auch direkt von den Automatisierungssystemen rund um die CNC-Werkzeugmaschine für die automatische Verarbeitung genutzt werden. Das COSCOM ECO-System Connected Shopfloor fungiert dabei als zentraler „Datengeber“ und begleitet den Rüstprozess datenlogistisch durch die zielsystemspezifische Bereitstellung aller Werkzeuginformationen, NC-Programme und zusätzlichen Fertigungsinformationen. In der offenen COSCOM Datenplattform werden Fertigungsdaten einmalig erfasst und zentral gepflegt. Die Gefahr der Datenredundanz oder gar des Datenverlusts besteht folglich nicht.

Ganzheitliche Lösungen für die Prozessautomatisierung

Die Mechanisierung des Be- und Entladens von CNC-Drehmaschinen, -Fräsmaschinen und kompletter Bearbeitungszentren schreitet deswegen voran, weil diese wertvollen Investitionsgüter maximal lang produktiv und möglichst ohne Stillstands- und mit minimalen Nebenzeiten in Betrieb sein sollen. Doch muss die Automatisierung wie ein Maßanzug sitzen – gerade für einen Fertigungsbetrieb mit all seinen individuell gestalteten Abläufen im Shopfloor. Daher integriert der Prozessdesign-Profi COSCOM auch Automatisierungssysteme, die über moderne digitale Kommunikationsmöglichkeiten verfügen, wie z.B. DMG, Soflex, Fastems, Erowa uvm. Das Ziel ist, stets gemäß dem Stand der Technik ein Digitalisierungs- und Vernetzungskonzept für die jeweilige Automatisierungslösung bieten zu können. „Für den so wichtigen Rüstprozess an der CNC-Maschine bietet COSCOM einen datentechnisch optimal unterstützten Begleitprozess. Somit ist sichergestellt, dass alle Betriebsmittel, NC-Programme und Technologien in der richtigen Form und Version an der Maschine für die Bearbeitung bereitstehen. Dies stellen wir auch sicher, wenn sich ein Unternehmen für eine vollautomatisierte Lösung, zum Beispiel mit einem Bestückungsroboter entscheidet“, fasst Christian Erlinger den Nutzen der Lösung zusammen.

Sichere, bidirektionale Datenkommunikation im Sinne stabiler Workflows

In der Praxis bedeutet das: Ein Unternehmen entscheidet sich für die Implementierung eines neuen Automatisierungssystems. COSCOM vernetzt durch das optimale datentechnische Zusammenspiel alle Shopfloor-Komponenten zu einer Gesamtprozesslösung. Es erfolgt die schlüsselfertige Übergabe durch professionelles Projektmanagement einschließlich kundenspezifischem Schnittstellendesign. Die COSCOM Datenbankplattform sichert und verwaltet die entstehenden, oft enormen Datenmengen in einem zentralen Datenpool und ist dabei der „Datengeber“, an dem sich die Automatisierungssysteme aktiv bedienen können. Das Ergebnis der Anbindung sind vorhersehbare Prozesse und sichere Workflows durch eine lückenlose Datendurchgängigkeit. Die aktuell gültigen NC-Programme sind für die richtigen Technologien und Betriebsmittel im Zugriff. Darüber hinaus ist die COSCOM Datenbankplattform im Sinne einer bidirektionalen Kommunikation auch „Datenempfänger“ aus den Automatisierungssystemen. So können Automatisierungssysteme autonom Begleitprozesse anstoßen, z.B. eine Werkzeugbereitstellung bei Werkzeugbruch oder Erreichung von Verschleißgrenzen oder auch aktuelle, optimierte Daten für eine Auftragswiederholung revisionssicher im ECO-System ablegen.

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Über die COSCOM Computer GmbH:

COSCOM – Software, Consulting und Projekte – für die Digitalisierung in der Zerspanenden Fertigung

COSCOM ist ein führendes Software-Systemhaus, das Fertigungsdaten in der Zerspanungsindustrie vereinheitlich, vernetzt und optimiert. Die Verbindung zwischen dem ERP-System und der Fertigung steht dabei ganz oben. Rund um die CNC-Maschine werden Projekte in der Werkzeugverwaltung, im Tool- und Datenmanagement, im CAD/CAM und der Maschinensimulation sowie mit Infopoint / DNC-Vernetzung realisiert. Kompetenz im Consulting und zielorientiertes Projektmanagement sind die Basis für den gemeinsamen Erfolg – ein Ansprechpartner, eine Verantwortung, ein erfolgreiches Projekt!

Durch die Vernetzung der COSCOM Software-Produkte entstehen unterschiedliche, schnittstellenfreie Prozess-Lösungen für die Vernetzung aller Teilnehmer im Shopfloor. Die Hauptnutzen für den Anwender liegen dabei in einem effizienteren Zerspanungsprozess mit besserer Produktqualität, höherer Termintreue und geringeren Produktionskosten. COSCOM bietet alles aus einer Hand – von der Softwareentwicklung über Prozessberatung, Vertrieb und Projektmanagement mit Implementierung bis hin zu Schulung/Coaching, Service und Support.

COSCOM ist seit 1978 am Markt aktiv und ist damit einer der erfahrensten Anbieter auf dem Gebiet der Fertigungsautomatisierung und -digitalisierung in der Zerspanung. Aktuell sind europaweit rund 6.000 COSCOM-Lösungen und etwa 25.000 Maschinen und Anlagen mit COSCOM-Systemen vernetzt. COSCOM als Partner, das bedeutet für den Kunden Investitionssicherheit, Zukunftssicherheit und Innovationssicherheit.

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KI für den Mittelstand: Vertical Data Mining als Schlüssel zur Prozessoptimierung

Das ZIM-Projekt „VDM“ der Process.Science GmbH & Co. KG revolutioniert Process Mining mit KI-gestützter, automatisierter Prozessoptimierung für Unternehmen.

BildDas Innovationsprojekt „VDM“ (Vertical Datamine) bringt eine bahnbrechende Entwicklung im Bereich Process Mining voran. Ziel ist es, mittelständischen und großen Unternehmen eine automatisierte, flexible und kosteneffiziente Lösung bereitzustellen, um Geschäftsprozesse zu optimieren. Die Umsetzung erfolgt durch die Process.Science GmbH & Co. KG, einem führenden Unternehmen im Bereich KI-gestützter Datenanalyse. Gefördert wird das Projekt mit rund 215.000 Euro durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM).

Mit Process Mining versteckte Prozesslücken aufdecken und Effizienz steigern

Process Mining ermöglicht Unternehmen, Prozesse datenbasiert zu analysieren und Engpässe sowie Ineffizienzen zu identifizieren. Doch bislang erfordert dies hohe Investitionen in Expertise, Software und Personalressourcen. Hier setzt das Projekt „VDM“ an: Mit einem neuartigen Orchestrationsprogramm und der Nutzung modernster Large Language Models (LLMs) will Process.Science die Komplexität des Process Minings drastisch reduzieren. Der Kern der Innovation liegt in der Automatisierung von Datenanalyse und Prozessvisualisierung.

„Mit VDM wird Process Mining erstmals für Unternehmen ohne aufwändige Implementierung oder externe Beratungsdienste zugänglich,“ erklärt Lucas M. Schroth, Geschäftsführer der Process.Science GmbH & Co. KG. „Unsere Lösung kombiniert modernste KI mit unserem langjährigen Fachwissen, um datenbasierte Entscheidungen zu fördern und die betriebliche Effizienz zu steigern.“ Die Process.Science GmbH & Co. KG mit Sitz in Hamburg ist spezialisiert auf KI-gestützte Lösungen, die Unternehmen helfen, aus komplexen Daten Wettbewerbsvorteile zu generieren.

Einzigartige Vorteile durch KI und Automatisierung

Im Gegensatz zu bisherigen Ansätzen wie XML und BPMN, die entweder unwirtschaftlich oder zu stark auf manuelle Eingriffe angewiesen sind, setzt VDM auf die Stärken spezialisierter LLM-Agenten. Diese Agenten analysieren Daten automatisiert und bieten Unternehmen konkrete Handlungsempfehlungen – ohne die Notwendigkeit eines großen Entwicklerteams.

VDM ermöglicht es mittelständischen Unternehmen, selbst mit begrenzten Ressourcen von den Vorteilen des Process Minings zu profitieren. Interviews und manuelle Datensuchen entfallen, wodurch die Methode erheblich günstiger und schneller wird. Projektziel ist, das Process Mining durch die Entwicklung einer neuartigen fachspezifischen und flexiblen algorithmischen Lösung weitestgehend zu automatisieren und für ein breiteres Anwendungsspektrum verfügbar zu machen. Dies ist derzeit Gegenstand intensiver Forschung im akademischen Bereich und hat enormes Verwertungs- und Wachstumspotenzial als direkt von der KI-Entwicklung profitierender Wirtschaftszweig.

Die Idee zum Projekt „VDM“ ist im Rahmen des Innovationsnetzwerks SAFIR – Separation, Adsorption & Filtration für industrielle Reinigungs- und Recyclingprozesse entstanden, das über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert wird. Im Zuge der Mitgliedschaft werden die Partner:innen aktiv bei der Realisierung von F&E-Projekten sowie der Sicherstellung der Finanzierung unterstützt. Betreut wird SAFIR von der IWS GmbH, die auch das Antragsmanagement der Einzel- und Kooperationsprojekte übernimmt und die Mitglieder intensiv bei der Entwicklung neuer Technologien begleitet.

_Weitere Informationen finden Sie unter __www.safir-zim.de_

Projektbeteiligte „VDM“:

Process.Science GmbH & Co. KG | Hamburg

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Die Innovationsfähigkeit mittelständischer Unternehmen ist der Schlüsselfaktor für Wachstum und Beschäftigung. Viele dieser Unternehmen sind Weltmarktführer mit Hightech-Produkten in bestimmten Marktnischen oder in Zulieferketten für große Unternehmen. IWS steht für den Technologie- und Wissenstransfer zwischen Industrie und Spitzenforschung und agiert branchenübergreifend dort, wo Innovation entsteht. Wir arbeiten in mehreren Technologienetzwerken mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen, die den Nukleus für die gemeinschaftliche Entwicklung hochinnovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen darstellen. Wir machen Ihre innovativen Ideen marktfähig!

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