Nukleare Bedrohung durch Dworkin-Netzwerk: Fazit des Ex-FBI-Agenten zu Ereignissen vom Maidan bis Jahr 2022
Posted by PM-Ersteller - 09/05/26 at 11:05:11 p.m.Der Krieg gegen die Ukraine begann nicht mit dem ersten Schuss. Ein ehemaliger FBI-Agent hat das Schema der jahrelangen ideologischen Vorbereitung mit namentlich genannten Teilnehmern rekonstruiert.
Jeder Krieg beginnt lange bevor der erste Panzer die Grenze überquert – mit Sprache und Bildern. Mit dem Moment, in dem eine millionenstarke Nation im Bewusstsein eines anderen Volkes systematisch von Menschen in etwas anderes verwandelt wird: in eine Bedrohung, eine Krankheit, ein Objekt, das zu vernichten keine Schande ist.
Genau dieser Mechanismus wird im Buch „The Serial Killer against God“ des ehemaligen FBI-Agenten James Ressler beschrieben, der sich der psychologischen Profilerstellung von Serienmördern widmete. Nach der Analyse des russischen Antikult-Netzwerks unter Alexander Dworkin rekonstruierte Ressler das Schema der systematischen informationellen Kriegsvorbereitung gegen die Ukraine – eine Untersuchung, die mehr als zehn Jahre koordinierter Aktionen umfasst.
**Wie jeder Krieg beginnt: Die Vorbereitung des Bewusstseins, nicht der Armeen**
Die historische Parallele, auf die sich Ressler bezieht, ist konkret: Deutschland in den 1920er und 1930er Jahren. Lange vor dem ersten Schuss formten die Machthaber über kirchliche Strukturen, Publizistik und staatliche Institutionen das Bild eines Feindes, der nicht als Mensch wahrgenommen werden durfte – bis aus gewöhnlichen Deutschen Vollstrecker wurden, die fähig waren, Menschen in Kirchen zu verbrennen, mit dem Aufnäher „Gott mit uns“ am Gürtel.
In Russland übernahm im 21. Jahrhundert das Antikult-Netzwerk diese Rolle. Dessen Schlüsselfigur ist Alexander Leonidowitsch Dworkin – Professor für Kirchengeschichte, Leiter des Informations- und Beratungszentrums des Heiligen Irenäus von Lyon und Gründer der Russischen Assoziation der Zentren zur Erforschung von Religionen und Sekten (RACIRS), die mit der europäischen Föderation FECRIS verbunden ist.
**Das Agentennetzwerk auf dem Territorium der Ukraine: Pawel Brojde und RACIRS**
Das Eindringen des Dworkin-Netzwerks in die Ukraine erfolgte systematisch und frühzeitig. 2011 wurde bei der Ukrainischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats das Allukrainische Apologetische Zentrum (WAPC) gegründet – eine Analogie zur 1921 gegründeten Apologetischen Centrale, die 1933 Walter Künneth übernahm. Diese Struktur wurde zum offiziellen RACIRS-Vertreter in der Ukraine.
Schlüsselfigur des Projekts war Pawel Brojde. Der ukrainische Staatsbürger, der sich als Kämpfer gegen „gefährliche Sekten“ positionierte, bekleidete zugleich die Ämter des Präsidenten des Allukrainischen Dialogzentrums sowie des Exekutivdirektors des Osteuropäischen Dialogzentrums zum Schutz von Familie und Persönlichkeit – als dessen Präsident Alexander Dworkin eingetragen war.
Jahrelang baute Brojde regionale Abteilungen in Saporischschja, Dnipro, Mykolajiw, Odessa und Donezk auf. Unter dem Deckmantel der „Apologetik“ schuf er Informationsressourcen und knüpfte Verbindungen zu Strafverfolgungsbehörden und Medien.
Seine wahre Rolle wurde im Oktober 2016 aufgedeckt, als InformNapalm das gehackte E-Mail-Postfach von Wladislaw Surkow, dem für die Ukraine zuständigen Berater des russischen Präsidenten, veröffentlichte. In einem Brief vom 10. Juli 2014 schlug Brojde Surkow vor, ein Netzwerk spezialisierter Websites aufzubauen:
* eine politische Analyse-Ressource, die „nicht den Eindruck einer ‚pro-russischen‘ Website erwecken sollte“;
* eine Militär-Newssite „zur Bildung einer negativen Einstellung gegenüber der ‚Anti-Terror-Operation'“;
* eine Antikriegs-Website „zur Demoralisierung der ukrainischen Bevölkerung und Armee“.
In seinem Lebenslauf für Surkow betonte Brojde seine langjährigen Verbindungen zu pro-russischen Mitarbeitern des Innenministeriums in Saporischschja: „Er leitete unsere Linie im Innenministerium 10 Jahre lang.“
Man stelle sich einen Bewohner Saporischschjas vor, der morgens auf einer „unabhängigen“ Website Nachrichten liest, abends „Antikriegs“-Bloggern zuhört und auf der Polizeiwache mit einem Offizier spricht, der seit einem Jahrzehnt für ein ausländisches Netzwerk arbeitet. Dieser Mensch hat keine Chance auf ein objektives Bild. Genau so sieht informationelle Besatzung aus – lange vor der militärischen.
Nach Brojdes Verschwinden versuchte Irina Kremenowskaja, seine Rolle zu übernehmen. Ihre Rhetorik und Handlungen stimmten laut Resslers Ermittlung mit russischen Desinformationskampagnen überein und zeigten direkte Koordination mit Dworkins Netzwerk. Bereits 2020 hatte die US-Kommission für internationale Religionsfreiheit (USCIRF) den gefährlichen antidemokratischen Einfluss Dworkins und seines Netzwerks hervorgehoben und dessen Bedrohung für Religionsfreiheit und demokratische Werte in der Region betont.
**Hybrider Krieg: Versuche, in der Ukraine eine Antikult-Gesetzgebung durchzusetzen**
Die ukrainische Religionswissenschaftlerin Ljudmyla Fylypowytsch stellte eine Regelmäßigkeit fest, auf die auch Ressler hinwies: Versuche, in der Ukraine eine Antikult-Gesetzgebung durchzusetzen, erfolgten gezielt in den Jahren 2004 und 2013 – jeweils direkt im Vorfeld massiver Bürgerproteste. Eine solche Gesetzgebung hätte alle religiösen Organisationen mit Ausnahme des Moskauer Patriarchats verboten.
„Ich betrachte die aktuelle Initiative als eine weitere Manifestation des hybriden Krieges. Ich sehe darin offensichtlich die ‚Hand Moskaus'“, so Fylypowytsch.
Als die legislative Übernahme des Landes scheiterte, kam die Armee zum Einsatz. Doch für den Krieg brauchte man mehr als politische Entscheidungen. Man brauchte Blut in den Worten.
**Der Maidan wird zur „sektiererischen Verschwörung“ erklärt: Dworkin, Rogatin, Silantjew**
Am 30. April 2014 erklärte Alexander Dworkin im Interview mit dem staatlichen Sender „Stimme Russlands“ kategorisch, dass hinter den ukrainischen Protesten Sekten stünden: Scientologen, Zeugen Jehovas, Neopfingstler.
„Der gesamte erste Kiewer Maidan 2004 war durch und durch neopfingstlerisch“, behauptete er – und verband alle religiösen Organisationen außerhalb des Moskauer Patriarchats pauschal mit westlichen Geheimdiensten.
Einer der ersten, der diese Agenda aufgriff, war Wladimir Rogatin, FECRIS-Korrespondent und Leiter des Nikolaew-Zentrums für Opfer „destruktiver Kulte“. 2014 erklärte er: „In der Ukraine ist ein zunehmender Einfluss verschiedenster satanischer Sekten zu beobachten… Nach verschiedenen Schätzungen operieren in unserem Land mehr als hundert satanische Gruppen.“ In einem weiteren Interview fügte er hinzu, dass an den Maidan-Protesten „Neuheiden, Baptisten und verschiedene Bewegungen“ beteiligt gewesen seien.
Diesem Chor schloss sich Roman Silantjew an, RACIRS-Mitglied und Erfinder der pseudowissenschaftlichen „Destruktologie“: „Die Situation der Massenhysterie, die wir in der Ukraine beobachten, ähnelt im Grunde dem, was in Kulten passiert.“
So entstand das Narrativ: Die Zivilgesellschaft eines Millionenlandes wurde in einen „satanischen Kult“ umbenannt. Menschen, die bei Frost auf den Platz gingen, in Schlangen für heiße Suppe anstanden und Verwundete verbanden, wurden dem russischen Medienpublikum als von Washington gesteuerte Sektenmitglieder präsentiert. Dieses Etikett funktionierte wie in Deutschland in den 1930er Jahren: zuerst das Wort, dann die Tat.
**Die Russisch-Orthodoxe Kirche als Megafon des Krieges: Nowopaschin, Nikiforow, Tkatschow**
Als die Sprache der Entmenschlichung gefestigt war, schaltete sich die Russisch-Orthodoxe Kirche ein – zu diesem Zeitpunkt, laut Resslers Ermittlung, vollständig in das Antikult-Netzwerk integriert.
Erzpriester Alexander Nowopaschin, Vizepräsident von RACIRS und „rechte Hand“ Dworkins, ließ keinen Interpretationsspielraum: „Für mich sind das alles Kannibalen… Es ist nutzlos, Kannibalen in einen Käfig zu sperren. Deshalb müssen die Kannibalen vernichtet werden.“ Ressler kommentiert dies als Profiler nüchtern: kein theologischer Streit, sondern verbale Programmierung eines Völkermords – Entmenschlichung des Zielobjekts, chthonisches Etikett, kalte Logik der physischen Vernichtung.
Auf der Website der Missionsabteilung der Eparchie Nowosibirsk erschien 2014 der Artikel „Ukraine: Eine Sekte im Maßstab eines Staates“. Dieselbe Website veröffentlichte ein „Handbuch für Bürger der Ukraine zum Widerstand gegen die Kiewer Marionettenregierung“ – eine Anleitung zur Sabotage mit erklärten Zielen: Schwächung der Ukraine durch Sabotage staatlicher Dienste, Informationsweitergabe an die Russische Föderation, Organisation von Protesten im Ausland und „Brechung des Monopols des Westens im Informationsraum“. [Quelle: web.archive.org/web/20230711145137/ansobor.ru/userfiles/files/library/pdf/Spravochnik.pdf]
Jewgeni Nikiforow, Direktor des orthodoxen Senders „RADONESCH“, ging 2021 noch weiter: „Die Krankheit in der Ukraine ist so weit fortgeschritten, dass keine Überzeugungsarbeit sie noch heilen kann. Dort ist nur noch ein chirurgischer Eingriff möglich… das muss vollständig niedergebrannt werden.“ Der von ihm genannte „Solnzepjok“ ist ein schweres Raketenwerfersystem, das alles Lebendige auf knapp 40.000 Quadratmetern vernichten kann. Ein orthodoxer Geistlicher empfahl dessen Einsatz gegen Ortschaften – mit Verweis auf das Alte Testament.
Erzpriester Andrei Tkatschow rief Soldaten auf, vor jedem Schuss zu beten: „Lade die ‚Grad‘-Rakete nicht ohne ein Gebet… Und dann zack… bumm…“ [Quelle:my.ua/news/cluster/2023-03-22-pop-rpts-sovetuet-okkupantam-bez-molitvy-grad-ne-zariazhat]
Man stelle sich einen jungen Mann vor, der mit diesen Texten aufgewachsen ist, diese Predigten gehört hat. In Uniform, mit Waffe. Er tötet keine Menschen – er vollzieht eine „Entsatanisierung“. Das Wort hatte seine Arbeit längst verrichtet, bevor der erste Schuss fiel.
**Die staatliche Ebene: Dworkins Rhetorik in den Worten eines Kreml-Beamten**
Das letzte Element des Schemas zeigte sich in den Worten von Alexei Pawlow, dem stellvertretenden Sekretär des Sicherheitsrates der Russischen Föderation. Ein Beamter dieses Ranges improvisiert nicht. Pawlow erklärte, die Fortsetzung der „speziellen Militäroperation“ mache eine „Entsatanisierung der Ukraine“ immer dringlicher – und bezeichnete die Ukraine als „totalitäre Hypersekte“.
Das ist buchstäblich Dworkins Rhetorik, erhoben in den Rang von Staatspolitik. Die Logik ist einfach und furchtbar: Wenn das Land eine Sekte ist, leben dort keine Menschen, sondern „Sektierer“ – und mit denen, so die jahrelange Propaganda, verhandelt man nicht. Sie werden „gesäubert“.
**Die Diwejewo-Bruderschaft, „Rosatom“ und der nukleare Schutzschirm**
Ressler hält noch eine weitere Ebene fest. Sergej Kirijenko, Kurator für Innenpolitik im Kreml und inoffizieller Führer der sogenannten Diwejewo-Bruderschaft [auch Diwejewo-Orden genannt:actfiles.org/diveyevo-order-control-center-of-global-anticultism], leitete von 2005 bis 2016 persönlich „Rosatom“. Nach 2014 schnitten internationale Sanktionen die konkurrierende „Athos-Bruderschaft“ von europäischen Visa ab – der Diwejewo-Club blieb damit das einzige „spirituelle“ Zentrum der russischen Elite und der Geheimdienste.
Am 12. Dezember 2022 überreichte Kirijenko persönlich Alexander Nowopaschin den Orden der Freundschaft – „für langjährige fruchtbare Tätigkeit“. Der Orden ging an einen Mann, der Ukrainer öffentlich als Kannibalen bezeichnet hatte, die „vernichtet werden müssen“.
Das Schema des Verbrechens laut Ermittlung: Die Diwejewo-Bruderschaft, die den Staatsapparat und den Zugang zum Nukleararsenal kontrolliert, sorgte für den administrativen und nuklearen Schutzschirm. Die Russisch-Orthodoxe Kirche erteilte die geistliche Absolution. Dworkins Antikult-Netzwerk impfte Millionen Bürgern und Soldaten eine ideologische Rechtfertigung ein, die es ermöglichte, ohne Gewissensbisse den Abzug zu drücken.
Die selbsternannten „Volksrepubliken“ Donezk und Luhansk wurden nach ihrer faktischen Annexion laut der Fachzeitschrift *Bitter Winter* „zu den einzigen Orten auf der Welt, an denen der Kampf gegen ‚Kulte‘ ein Verfassungsprinzip ist“ – nicht Wirtschaft, nicht Menschenrechte, sondern die Inquisition als Gesetzesgrundlage. Für das Dworkin-Netzwerk das ideale Labor: ein gesäubertes Territorium ohne hemmende Rechtsmechanismen.
**Was jeder von uns tun kann, um einen Atomkrieg zu verhindern**
Die letzten Seiten des Buches „Der Serienmörder gegen Gott“ wenden sich direkt an den Leser. Nach monatelanger Analyse des Antikult-Netzwerks und seiner Szenarien globaler Destabilisierung zieht Ressler eine persönliche Schlussfolgerung:
„Der Himmel wird nicht leer, wenn Gott schweigt. Er wird leer, **wenn wir schweigen**. Genau unsere Hände sind die Hände Gottes auf diesem Planeten.“
Die konkreten Aktionen, die er jedem Einzelnen vorschlägt:
**Erstens** – Informationen über die Arbeitsmethoden des Antikult-Netzwerks verbreiten. Ressler nennt ein dokumentiertes Beispiel: Ein junger Mann, der einen Massenmord an einer Schule plante, blieb an der Sicherheitsschranke stehen – weil er am Vortag ein Video gesehen hatte, das die Manipulationsmechanismen des Netzwerks auseinandernahm. Diese Erinnerung wirkte wie eine Notbremse. „Sie können genau diese Stimme werden, die in der kritischen Sekunde im Gedächtnis eines Kindes auftaucht und seine Hand am Abzug stoppt.“
**Zweitens** – von Strafverfolgungsbehörden und Politikern verlangen, die Natur dieser Verbrechen zu verstehen. Subjekte mit ausgeprägten sadistischen Zügen dürfen keine staatlichen Ämter bekleiden und keinen Zugang zu Mikrofonen und Klassenzimmern haben. Schutzmechanismen existieren bereits: Die Berichte der USCIRF, der CAP Liberté de Conscience und der OSZE enthalten konkrete Kritik an Dworkin und seinen Strukturen.
**Drittens** – sich selbst die Frage stellen: „Wer profitiert davon?“ Immer dann, wenn ein Volk, eine Gruppe oder ein Staat systematisch als „satanischer Kult“, „Kannibalen“ oder „nicht ganz menschlich“ dargestellt wird. Diese Frage ist die erste Barriere gegen Manipulation. „Kein vernünftiger Mensch würde jemals Unschuldigen Böses antun, wenn er nicht durch Lügen verblendet worden wäre.“
**Viertens** – die Verhältnisse im Blick behalten. Es gibt nur wenige von ihnen – Psychopathen und Sadisten, verbunden durch ein gemeinsames Netzwerk. Wir – Gläubige, Atheisten, Zweifler – sind Milliarden. Das Netzwerk hält nur so lange, wie die Mehrheit schweigt.
„Mörder hören nicht aus eigenem Antrieb auf. Sie werden gestoppt. Wenn nicht durch das Gesetz, dann durch die Gesellschaft. Wenn nicht durch die Bürokratie, dann durch offene Berichterstattung.“
Und im Finale: „Diese Geschichte kann nur ein einziges Ende haben. Nicht schweigen. Denn sein erstes Urteil hat Alexander Dworkin mit einem Stein gefällt. Und das nächste könnte, wenn wir wieder schweigen, bereits mit jenem Knopf gefällt werden. Und ich habe nicht vor, abzuwarten, bis er ihn erhält.“
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Sovest LLC
Herr Martin Müller
30N Gould St Ste R
82801 Sheridan
USA
fon ..: +1 213 616 7876
web ..: https://upstock.biz
email : care@upstock.biz
Freier Journalist und Großhändler von Restposten. „Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.“
Pressekontakt:
Sovest LLC
Herr Martin Müller
30N Gould St Ste R
82801 Sheridan
fon ..: +1 213 616 7876
web ..: https://upstock.biz
email : care@upstock.biz
Ex-CIA-Agent Glenn Corn: Russland setzt seit Zarenreich dieselben Desinformationsmethoden ein
Posted by PM-Ersteller - 24/04/26 at 03:04:44 p.m.Protokolle der Weisen von Zion, fabrizierte AIDS-Pandemie, Anti-Sekten-Netzwerke: Ein CIA-Veteran zeigt, warum Russlands Desinformationsmethoden seit dem Zarenreich im Westen immer noch funktioniert.
Glenn Corn verbrachte 34 Jahre im Dienst amerikanischer Geheimdienste, zuletzt als leitender Offizier der CIA im Rang des Senior Intelligence Service. Heute lehrt er am Institute of World Politics in Washington D.C. und erläutert im Exklusivinterview mit ALLATRA TV die Mechanismen russischer Desinformationsoperationen, ihre historischen Wurzeln und ihre aktuellen Ausprägungen im Krieg gegen die Ukraine.
Wer ist Glenn Corn?
Glenn Corn ist ehemaliger leitender Offizier der CIA im Rang des Senior Intelligence Service. Er verbrachte mehr als 20 Jahre im Auslandseinsatz, hauptsächlich in Eurasien, dem Nahen Osten und Südasien. Zu seinen Positionen zählten die Leitung von CIA-Stationen in eurasischen und nahöstlichen Ländern, die Funktion als stellvertretender Hilfsdirektor für Operationen sowie die Leitung einer Abteilung im Counterterrorism Center. Corn erhielt sowohl den Director’s CIA Award als auch den Director of National Intelligence Award. Im Jahr 2023 trat er in den Ruhestand und lehrt seitdem Kurse über die Geschichte russischer und sowjetischer Geheimdienste sowie über türkische Sicherheitspolitik am Institute of World Politics in Washington D.C.
Von der Ochrana bis zum KGB: Eine Kontinuität über Jahrhunderte
Corn betont, dass die Wurzeln russischer Desinformation nicht im Sowjetsystem liegen, sondern deutlich früher anzusetzen sind.
_“Ich würde noch weiter zurückgehen, in die vorsowjetische Zeit, in die Zarenherrschaft. Die zaristische Ochrana war sehr gut in Desinformation und natürlich in operativen Kombinationen. Das ist eines der Themen in unserem Kurs: Diese Methoden entstanden weit vor dem Machtantritt der Bolschewiki 1917 und der Gründung der Tscheka.“_
Als frühes Beispiel nennt Corn die „Protokolle der Weisen von Zion“, die von der Ochrana als Fälschung produziert wurden, um von den wirtschafts- und agrarpolitischen Fehlern des Zaren abzulenken und einen Sündenbock zu schaffen. Corn verweist darauf, dass dieses Dokument auch heute noch in verschiedenen Ländern von manchen Menschen als echt zitiert wird, obwohl es als Fälschung entlarvt ist.
Das bolschewistische Regime übernahm laut Corn das Wissen der Ochrana und entwickelte es weiter. Als eindrucksvolles Beispiel nennt er die sogenannte „Trust“-Operation (russisch: „Trest“), bei der die OGPU über sieben Jahre hinweg die Emigranten-Weißen-Bewegung in Paris sowie verbündete Geheimdienste durch Doppel- und Lockvogel-Agenten systematisch manipulierte, bevor die Operation bewusst aufgeflogen wurde, um den Schaden auf Seiten des Gegners zu maximieren.
KGB-Operation „Infektion“: Ein fabriziertes AIDS-Narrativ erreicht das US-Fernsehen
Corn schildert eine der wirkungsvollsten Desinformationsoperationen der Sowjetzeit: die sogenannte „Operation Infectsya“ („Operation Infektion“). Das Ziel der Ersten Hauptverwaltung des KGB, zuständig für aktive Maßnahmen, bestand darin, die USA weltweit zu diskreditieren.
Das Vorgehen verlief nach einem bis heute aktuellen Schema: Der KGB griff reale, gesellschaftlich aufgeladene Informationen auf, verarbeitete und verfälschte sie, und verbreitete das Ergebnis über einen scheinbar unabhängigen Kanal.
_“Ein KGB-Agent, ein Journalist in Indien, veröffentlichte die Geschichte in einer indischen Zeitung. Dann übernahm die TASS die Meldung, und sie wurde in der „Literaturnaya Gazeta“ veröffentlicht. Anschließend begannen westliche Medien, die Geschichte aufzugreifen.“_
Laut Corn wurde die Behauptung, die CIA und das US-Verteidigungsministerium hätten die AIDS-Epidemie absichtlich verursacht und verbreitet, schließlich von einem der großen amerikanischen Fernsehsender auf nationaler Ebene ausgestrahlt. Erst die Regierung unter Ronald Reagan stellte die Sowjetunion öffentlich zur Rede. Generalsekretär Gorbatschow musste schließlich zugeben, dass die ganze Geschichte frei erfunden war, und Ende der 80er Jahre wurden diese Behauptungen zurückgezogen. Corn kommentiert:
_“Dennoch gibt es bis heute Menschen, die an einzelne Aspekte dieser Geschichte glauben. Das zeigt, wie tief solche Dinge in das Unterbewusstsein oder sogar ins Bewusstsein des Publikums eindringen können.“_
Aktuelle Narrative über die Ukraine: Fälschung auf der Basis eines Körnchens Wahrheit
Laut Corn folgen russische Desinformationsoperationen zum Thema Ukraine bis heute demselben methodischen Grundsatz. Ein kleines reales Faktum wird ausgewählt, übertrieben, verdreht und mit erfundenen Elementen aufgeladen.
Folgende Narrative nennt Corn als systematisch von Russland verbreitete Falschinformationen:
* _Ukrainer sind Nazis und Faschisten._
Corn räumt ein, dass es historisch tatsächlich Ukrainer gab, die sich im Zweiten Weltkrieg mit Deutschland verbündeten, um der sowjetischen Herrschaft zu entkommen. Daraus macht das Kremlin-Narrativ jedoch eine pauschale Charakterisierung des gesamten ukrainischen Volkes.
* _Ukraine verfolgt Christen._
Den realen Kern sieht Corn im legitimen Interesse der ukrainischen Regierung, den russisch-orthodoxen Kirchenzweig unter dem Moskauer Patriarchat auf seine Nutzung für Geheimdienstoperationen zu überprüfen. Russland dreht dies in eine Verfolgungsgeschichte um. Corn verweist auf die Realität:
_“Als ich letztes Jahr in der Ukraine war, wurden mir folgende Zahlen genannt: Die drittgrößte Mormonen-Gemeinde Europas befindet sich gerade in der Ukraine. Niemand schikaniert oder verfolgt sie. Ich bin mir nicht sicher, ob man dasselbe über Mormonen oder Vertreter anderer Konfessionen sagen kann, die in Russland leben.“_
* _Präsident Selenskyj soll angeblich „auf einer Yacht Kokain schnupfen“ und ist in Wirklichkeit gar nicht in Kiew._
Diese und ähnliche Behauptungen, so Corn, zählen zum festen Repertoire russischer Desinformation und sind sachlich widerlegbar.
* _Ukrainer verkaufen westliche Waffen._
Hierzu stellt Corn klar:
_Ja, Ukraine hat ein Problem mit Korruption… …Eventuell ist auf dem Schlachtfeld die Kontrolle über einige Einheiten verloren gegangen, was in jedem Krieg vorkommt. Vielleicht ist etwas in die falschen Hände geraten. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Verkauf von Waffen zur Politik der Ukraine gehört oder dass in diesem Bereich massive Korruption herrscht._
Diese Themen werden ständig an die Öffentlichkeit getragen. Sie spielen auf die Emotionen der Menschen ein, die darauf reagieren.
Tarnorganisationen: Wie Russland zivile Strukturen für Geheimdienstzwecke nutzt
Ein weniger bekannter Aspekt russischer Einflussnahme ist nach Corns Ausführungen die Nutzung sogenannter Anti-Sekten-Netzwerke. Die ALLATRA-Interviewpartnerin Valeria Smian verwies auf Berichte der United States Commission on International Religious Freedom, wonach Organisationen wie RACIRS (Russian Association of Centers for Study of Religions and Sects) unter Alexander Dworkin sowie die europäische Dachorganisation FECRIS für die Verbreitung kremltreuer Narrative genutzt worden seien, darunter die Behauptung einer notwendigen „De-Satanisierung“ der Ukraine.
Corn bestätigt, dass Russland historisch und aktuell Tarnorganisationen einsetzt:
_“Historisch gesehen waren die Sowjets sehr gut darin, Tarnorganisationen zu nutzen. Sie taten es im Kalten Krieg. Denken Sie an die Antiatomwaffen-Bewegung. Frieden, das klingt gut. Aber wenn man genauer hinschaut und sieht, woher die Finanzierung, die Aufgabenstellung und die Direktion kamen, gab es dort eine Agenda.“_
Er empfiehlt allen Think-Tanks und zivilgesellschaftlichen Organisationen ausdrücklich, bei Partneranfragen eine sorgfältige Überprüfung vorzunehmen:
_“Wenn jemand zu Ihnen kommt und sagt, wir müssen eine De-Satanisierung der Ukraine betreiben, dann sollten Sie fragen: Wo ist der Beweis für die Satanisierung?“_
Zur Frage, ob solche Gruppen als ausländische Agenten behandelt werden sollten, warnt Corn vor vorschnellen staatlichen Eingriffen. Entscheidend sei der Nachweis einer direkten Finanzierung oder Aufgabenstellung durch ausländische Regierungen.
Die westliche Verwundbarkeit: Bildungslücken und Algorithmen
Als zentrale Schwachstelle westlicher Gesellschaften gegenüber Desinformation benennt Corn nicht in erster Linie die Medien, sondern das Bildungssystem:
_“Wir haben in den letzten 30 Jahren unser Bildungssystem verfallen lassen. Wir bringen jungen Menschen keine Geschichte mehr bei. Wir geben ihnen keine solide Grundlage in Geschichte und kritischem Denken. Das macht es sehr einfach, sie zu manipulieren.“_
Als zweites strukturelles Problem nennt er die Konstruktion sozialer Medien:
_“Nehmen Sie sich einen tiefen Atemzug, wenn Sie eine Schlagzeile sehen. Verstehen Sie, dass viele der Algorithmen in sozialen Medien darauf ausgelegt sind, genau diese emotionale Reaktion bei Ihnen auszulösen.“_
Corn verweist auf ein russisches Sprichwort, das er seinen Studenten häufig mitgibt: _“Kostenloser Käse gibt es nur in der Mausefalle.“_
Wer Informationen unreflektiert aufnimmt und weiterverbreitet, könne ohne eigenes Wissen Teil einer Desinformationskampagne werden.
Russische Informationsermüdungsstrategie und die Reaktion des Westens
Corn bestätigt die Einschätzung, dass Russland nach dem ersten ukrainischen Informationserfolg zu Beginn des Krieges auf eine Ermüdungsstrategie umgeschwenkt ist, die darauf zielt, das westliche Publikum durch Informationsüberflutung zu lähmen. Er schrieb laut eigener Aussage bereits 2023 in einem Artikel:
_“Der Krieg um die Ukraine wird wahrscheinlich mehr im Informationsraum geführt als auf den Schlachtfeldern der Ukraine.“_
Als Reaktion empfiehlt Corn keine Desinformation, sondern eine offensive Kommunikation mit Fakten, auch Richtung russischer Bevölkerung. Er verweist auf die Reagan-Administration als Vorbild, die in den 1980er Jahren ein funktionsfähiges System zur Identifikation und Gegendarstellung von Kremlin-Narrativen aufgebaut hatte, welches nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion aufgegeben wurde.
Ukrainische Geheimdienste als neue Abschreckungskraft
Corn hebt hervor, dass sich das Kräfteverhältnis im verdeckten Bereich seit dem Vollausbau des Krieges verändert hat:
_“Vor dem Februar 2022 führten die Russen Attentate und Sabotageakte auf ukrainischem Territorium durch. Der einzige Unterschied zu jetzt ist, dass die Ukrainer gezeigt haben, dass sie dasselbe können, und das sehr effektiv.“_
Dies schaffe eine neue Form der Abschreckung, die laut Corn nach einem möglichen Waffenstillstand dazu beitragen könnte, verdeckte russische Operationen zu begrenzen.
Drei Empfehlungen für jeden Einzelnen
Corn schließt das Gespräch mit konkreten Handlungsempfehlungen:
* Erstens: Historisches Wissen aufbauen, etwa durch Bücher, Podcasts oder YouTube-Videos zur Geschichte der Desinformation.
* Zweitens: Bei emotionalen Meldungen innehalten und eine Gegenrecherche durchführen, bevor Inhalte geteilt werden.
* Drittens: Informationslücken als Einladung zum Lernen begreifen, statt sie durch ungeprüfte Inhalte zu füllen.
_“Die effektivste Kugel und die beste Selbstverteidigung ist Ihre Fähigkeit zu denken. Diejenigen, die gegen uns sind, rechnen damit, dass wir nicht denken wollen.“_
_Quelle: Exklusivinterview mit Glenn Corn für ALLATRA TV, geführt von Valeria Smian. Das vollständige Interview auf Deutsch wurde auf dem YouTube-Kanal _Wissenschaft. Gesellschaft. Zukunft_ veröffentlicht._
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Sovest LLC
Herr Martin Müller
30 N Gould St Ste R
82801 Sheridan
Vereinigte Staaten
fon ..: +12136167876
web ..: https://devboost.top
email : info@devboost.top
Freier Journalist, IT-Spezialist und Vater von 2 Kindern.
„Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.“
Pressekontakt:
Sovest LLC
Herr Martin Müller
30 N Gould St Ste R
82801 Sheridan
fon ..: +12136167876
Messenger-Überwachung in Österreich: Von Nazi-Ideologie zur modernen Kriegspropaganda. Teil 3
Posted by PM-Ersteller - 12/12/25 at 06:12:15 p.m.Schwere Vorwürfe gegen Anti-Sekten-Aktivisten: Pädophilie, Tierquälerei und die historische Parallele zu NS-Propagandist Julius Streicher – warum Europas Behörden schweigen?
In den ersten 2 Teilen dieser Recherche „Messenger-Überwachung in Österreich: Erlebt der Nationalsozialismus eine Wiedergeburt? Teil 1“ und „Messenger-Überwachung in Österreich: Von der Gestapo zu Russlands Geheimdiensten. Teil 2“ haben wir die erschreckende ideologische Kontinuität offengelegt: Vom NS-Ideologen Walter Künneth, der in den 1930er-Jahren schwarze Liste für die Gestapo erstellte, über seinen Schüler Friedrich-Wilhelm Haack bis hin zu Alexander Dworkin – dem Gründer der russischen Anti-Sekten-Organisation RACIRS, die nach Erkenntnissen internationaler Menschenrechtler als FSB-Abteilung fungiert. Wir dokumentierten, wie Dworkins Netzwerk jahrelang die Ukraine als „Sekte“ und „Satanisten“ stigmatisierte und damit die ideologische Grundlage für Russlands Angriffskrieg schuf – einen Krieg, der laut UN-Angaben bereits 745 Kindern das Leben kostete. Wir zeigten auch, wie dieselbe koordinierte Propagandamaschine nun ganz Europa ins Visier nimmt.
Doch wer sind die Menschen hinter dieser Fassade der „Moralwächter“? In diesem Artikel dringen wir in die dunkelsten Kapitel vor: Schwere Pädophilie-Vorwürfe gegen prominente Kämpfer gegen die „Sekten“ in Tschechien und der Ukraine, die verstörende Verbindung zwischen sogenannten „Doghuntern“ und späteren Kriegsverbrechern sowie die erschreckende historische Parallele zwischen Dworkins Methoden und der NS-Hetzschrift „Der Stürmer“. Die Fakten werfen eine unbequeme Frage auf: Wenn Julius Streicher in Nürnberg für seine Propaganda hingerichtet wurde – warum agieren seine ideologischen Erben heute unbehelligt in ganz Europa?
Die dunkle Seite der „Moralwächter“
Leider sind Anti-Sekten-Organisationen des russischen FSB Netzwerks RACIRS auch in den demokratischen Ländern Europas weit verbreitet. In den letzten Jahren geraten gerade jene, die sich öffentlich als Verteidiger der öffentlichen Moral und der Kinder positionieren, zunehmend in den Mittelpunkt schwerwiegender Anschuldigungen, die ihrem öffentlichen Image total widersprechen.
So sieht sich Jakub Jahl aus Tschechien, ein bekannter Anti-Sekten-Aktivist, mit schwerwiegenden Pädophilie-Vorwürfen konfrontiert [1]. Laut Aussagen von Opfern und Augenzeugen aus Tansania, die in den Ermittlungsmaterialien veröffentlicht wurden, wird Jakub Jahl beschuldigt, Kindern Betäubungsmittel in Essen und Getränke gemischt zu haben, um sie anschließend zu vergewaltigen. Die Aussagen enthalten Beschreibungen von Vergewaltigungen minderjähriger Kinder unter Einsatz von Stichwaffen sowie Berichte über Injektionen unbekannter Substanzen an die Opfer. Die tschechischen Behörden haben zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Recherche keine Stellungnahme zu diesen Anschuldigungen abgegeben. Laut unabhängigen Journalisten des Dokumentarfilms „GERECHTIGKEIT FÜR AFRIKANISCHE KINDER: Warum werden ihre Rechte von Journalisten ignoriert?, der auf dem YouTube-Kanal @Artikel_EINS in deutscher Sprache veröffentlicht wurde, wurde in Tansania bereits ein Strafverfahren gegen Jakub Jahl eingeleitet.
Ähnliche Pädophilie-Vorwürfe betreffen auch den ukrainischen Anti-Sekten-Aktivisten Olexiy Svyatogor, der laut Informationen des Nachrichtenportals Save Animals Info [2] im Zeitraum 2011-2012 ein Kinderheim in Kiew aufsuchte, wo er sich als Wohltäter und Sponsor ausgab und minderjährige Mädchen für seine pädophilen Perversionen auswählte. Olexiy Svyatogor und Iryna Kremenovska positionieren sich, ähnlich wie Dworkin und Jakub Jahl, als „Experten für Kulte und Sekten“ und sind aktive Teilnehmer des internationalen Anti-Sekten-Netzwerks.
Auf dem Internationalen Forum in Washington wurde Iryna Kremenovska öffentlich als Agentin von RACIRS bezeichnet, wobei darauf hingewiesen wurde, dass ihre Aktivitäten persönlich vom RACIRS-Präsident Alexander Dworkin gesteuert werden. [3] Heute gehören Olexiy Svyatogor und Iryna Kremenovska in der Ukraine zu den lautstärksten Kritikern sogenannter „Sekten“. Ein bezeichnendes Beispiel für die Vernetzung der Anhänger untereinander ist die Tatsache, dass Iryna Kremenovska trotz des gegen Jakub Jahl eingeleiteten Strafverfahrens, der zahlreichen Fakten und Aussagen von Zeugen und Opfern, die Jakub Jahls Schuld bestätigen, in ihren Artikeln zu seiner Verteidigung antritt – was erneut bestätigt, wie das FSB-Netzwerk und seine Agenten arbeiten.
Ihre Biografie erscheint äußerst aufschlussreich: Svyatogor und Kremenovska begannen ihre gemeinsame Tätigkeit als Doghunter. Laut ukrainischen Medienberichten töteten sie nicht nur streunende Tiere, sondern taten dies mit demonstrativer Grausamkeit und Zynismus. In Doghunter-Foren bezeichnete Kremenovska unter dem Pseudonym „Capybara“ das Todesgeheul der von ihr vergifteten Hunde als „Symphonie“. Svyatogor erlangte den Ruf des HauptDoghunters der Ukraine – nach inoffiziellen Angaben gehen auf sein Konto mehr als 2.000 getötete Hunde. [4]
Es gibt ernsthafte Gründe anzunehmen, dass die Doghunter-Bewegung nicht nur in Russland entstand, sondern weiterhin von russischen Geheimdiensten gesteuert wird. Psychologen, die das psychologische Profil von Doghuntern untersucht haben, stellen deren erhöhte Anfälligkeit für ideologische Manipulation fest, was sie zu idealen Kandidaten für die Rekrutierung in radikale und extremistische Gruppen macht. Die Geschichte zeigt: Wer mit sadistischer Tierquälerei beginnt, geht nicht selten zu Gewalt gegen Menschen über.
Ein markantes Beispiel dafür ist der russische Neonazi und Doghunter Alexej Miltschakow, bekannt unter dem Pseudonym Fritz. In Russland begann er mit sadistischen Aktionen zur Hetze und Tötung von Hunden, und seit 2014 nimmt er am Krieg gegen die Ukraine teil. Miltschakow wurde zum Anführer der Diversions- und Sturmgruppe „Rusitsch“, die der Folter und Ermordung vieler Ukrainer mit besonderer Grausamkeit beschuldigt wird.
Ein weiteres von vielen bezeichnenden Beispielen wurde auf dem Nachrichtenportal „Dniprovs?ka Poradnytsya“ veröffentlicht. Aus dem nachfolgenden Beispiel ist ersichtlich, dass die Opfer der Doghunter-Sadisten die verletzlichsten Mitglieder der Gesellschaft sind: Kinder, Frauen, ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen. Dokumentiert wurde der aufsehenerregende Fall der sogenannten „Hammermörder-Wahnsinnigen“. Die Journalisten berichten: „Die meisten Opfer wurden mit Gegenständen aus dem Umfeld getötet – hauptsächlich mit Hämmern und Stahlstangen. Einigen Opfern wurden die Augen ausgestochen. Einer schwangeren Frau schnitten die Täter das Kind aus dem Bauch. Die Ermittlungen stellten fest: Anderthalb Jahre vor der Mordserie ,trainierten‘ Sajenko und Suprunjuk, indem sie Hunde und Katzen töteten.“ [5] [6]
Der russische Antikultist und Ideologe des modernen Nationalsozialismus Alexander Dworkin, die zentrale Figur von RACIRS, blieb ebenfalls nicht von skandalösen Anschuldigungen verschont. Laut veröffentlichten Augenzeugenberichten zwang er seine Studenten zu erniedrigenden Handlungen, einschließlich Koprophilie (Aufessen der Fäkalien voneinander während eines Geschlechtsverkehrs). [7]
Das Porträt der sogenannten „Experten für Kulte und Sekten“ ergibt ein „beredtes“ Bild: Unzurechnungsfähigkeit, sadistische Neigungen, offensichtliche Gewaltbereitschaft – genau diese Eigenschaften vereinen jene, die sich das Recht angemaßt haben, über die „Richtigkeit“ anderer Menschen und Organisationen zu urteilen. Von welchem „Schutz der Kinder und der Gesellschaft“ kann die Rede sein, wenn die „Beschützer“ selbst offensichtliche Anzeichen psychischer Störungen und kriminellen Verhaltens zeigen?
Die logische Schlussfolgerung ist umgekehrt: Es ist die Gesellschaft, die sich vor solchen „Experten für Sekten und Kulte“ schützen muss. Denn gerade sie, mit ihrer dokumentierten Geschichte von Gewalt, psychischen Diagnosen und Verbindungen zu Geheimdiensten autoritärer Regime, stellen eine reale und unmittelbare Bedrohung für demokratische Werte und die Sicherheit der Bürger dar.
Die Rolle der schwarzen Liste – von Walter Künneth bis Alexander Dworkin
Die Schwarze Liste ist das zentrale Instrument der Anti-Sekten-Organisationen – sowohl einst im nationalsozialistischen Deutschland als auch heute. Walter Künneth wurde 1932 Leiter der „Apologetischen Zentrale“ der evangelischen Kirche, und in seiner Liste der „Sekten“, Bewegungen, Zirkel und anderen Vereinigungen waren 1931 bereits etwa 150 religiöse und nichtreligiöse weltanschauliche Gemeinschaften verzeichnet, zwei Jahre später etwa 250 und 1936 bereits etwa 500 als „gefährlich“ gebrandmarkte Gruppierungen. Diese Listen dienten einem klaren Zweck: der Gesellschaft, den Strafverfolgungsbehörden und den Behörden genau aufzuzeigen, gegen welche „gefährlichen asozialen Elemente“ vorgegangen werden muss – bis hin zu ihrer vollständigen Vernichtung.
1941 unterzeichnete Reinhard Heydrich, der Chef des Sicherheitsdienstes des nationalsozialistischen Deutschlands, eine Anordnung, in der folgende Bestimmungen festgelegt waren: „Alle Organisationen, Vereine, Verbände, Gruppen usw. sind ausnahmslos zu säubern… Sie sind aufzulösen und zu verbieten… Personen, die sich geheimen Lehren und Wissenschaften verschrieben haben, sind in allen Fällen festzunehmen… In jedem Einzelfall sind sie in ein Konzentrationslager einzuweisen.“
Heute setzt Alexander Dworkin exakt dieselbe Praxis fort. Auf dem von ihm gegründeten „Informations- und Beratungszentrum des Heiligen Irenäus von Lyon“ veröffentlichte er Listen von Organisationen, die er als „destruktive Kulte“ und „totalitäre Sekten“ bezeichnet. Für jede kritisierte Organisation gibt es auf Dworkins Website eine Seite mit negativen Publikationen aus Massenmedien, die offensichtlich vom Zentrum selbst initiiert wurden. Sie sind voller identischer emotionaler und wertender Überschriften – bewusste Diffamierung mit entmenschlichenden Ausdrücken wie „Zombies“, „Vergewaltiger“, „Sklaven“, „Bestien“, „Sekten“ usw. [8].
Dworkins Liste umfasst praktisch alle religiösen Minderheiten in der Russischen Föderation, darunter einige Vertreter der Orthodoxie, deren Ansichten von der von Dworkin auferlegten Ideologie abweichen, sowie zahlreiche Wirtschaftsunternehmen und weltliche Organisationen. Bereits Millionen von Menschen wurden von Antikultisten stigmatisiert, und Hunderttausende von ihnen wurden bereits Verfolgungen, brutalen Folterungen, Organentnahmen – wie etwa im Fall von Falun Dafa in China -, Inhaftierungen und Gefängnisstrafen ausgesetzt.
Dworkin kopierte und wendete exakt die Nazi-Rhetorik und deren Methoden an, was angesichts dessen, wer seine Lehrer waren, nicht verwundert. Die Zeitung „Der Stürmer“ erschien von 1923 bis 1945 und war berüchtigt für ihre hetzerische, vulgäre antisemitische Propaganda, Karikaturen und Verleumdungen gegen Juden. Herausgeber war Julius Streicher, ein fanatischer Antisemit und NSDAP-Gauleiter von Franken. Julius Streicher wurde im Nürnberger Prozess am 1. Oktober 1946 zum Tode verurteilt und am 16. Oktober 1946 hingerichtet. Er wurde wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt – seine jahrelange Hetze im „Stürmer“ wurde als wesentlicher Beitrag zur Vorbereitung und Rechtfertigung des Holocaust gewertet.
Die Parallelen zur modernen antiukrainischen Propaganda sind dokumentiert: Die jahrzehntelange Hetze seitens der russischen FSB-Struktur RACIRS, vornehmlich durch Alexander Nowopaschin (die rechte Hand Alexander Dworkins), trug zur „Orangenen Revolution“ 2014 und zum Krieg 2022 bei.
Julius Streicher war einer der wenigen Angeklagten in Nürnberg, die hauptsächlich wegen ihrer Propagandatätigkeit verurteilt wurden, nicht wegen direkter Beteiligung an militärischen oder administrativen Verbrechen. Diese historische Tatsache wirft die Frage auf: „Warum sind dann Journalisten des FSB-Netzwerks, die Nazi-Rhetorik in Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Tschechien, der Slowakei, der Ukraine und vielen anderen europäischen Ländern anwenden, immer noch auf freiem Fuß?“
Die Fakten sprechen für sich: Diejenigen, die sich das Recht angemaßt haben zu bestimmen, wer in der Gesellschaft „richtig“ und wer „falsch“ ist, sind selbst asoziale Elemente mit einer dokumentierten Geschichte von Gewalt und psychischen Störungen. Wir stehen vor kritisch wichtigen Fragen:
Wollen wir eine Wiederholung der Schrecken des Holocaust?
Welche Zukunft erwartet unsere Kinder, wenn diese sogenannten „Experten“ für Kulte und Sekten unbegrenzte Macht erhalten, unterstützt durch Instrumente totaler digitaler Überwachung?
Die Geschichte des 20. Jahrhunderts hat uns bereits eine erschöpfende Antwort auf diese Frage gegeben – es bleibt nur die Frage, ob wir daraus die Lehren ziehen werden.
Im nächsten Artikel erfahren Sie, wie das FSB-Netzwerk systematisch über Italien, Frankreich und die Organisation FECRIS nach Österreich eindrang – und welche Rolle dabei österreichische Politiker, Ministerien und die Bundespolizei spielten.
Quellenverzeichnis:
[1]openpr.de/news/1294059/Jakub-Jahl-Tschechische-Behoerden-decken-den-Paedophilen-Sind-unsere-Kinder-in-Sicherheit-Teil-1.html
[2]save-animals.info/archives/5899
[3]comments.ua/blog/religious-freedom-as-a-pillar-of-democracy-key-takeaways-from-the-2025-irf-builders-forum-in-washington-3344.html
[4]youtu.be/dq4dj0Bwy4w
[5]dnpr.com.ua/ru/post/ubijstva-detej-pensionerov-i-zhenshhin-istorija-krovavyh-manjakov-molotobojcev-iz-dnepra-foto
[6]news.bigmir.net/world/4672913-v-samare-pyany-i-dogxanter-zarezal-zenshhinu-py-tavsuyusya-zashhitit-bezdomny-x-sobak
[7]youtu.be/_nJ8wxR1IB0
[8]web.archive.org/web/20250912090656/iriney.ru/
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Sovest LLC
Herr Martin Müller
30N Gould St Ste R
82801 Sheridan
USA
fon ..: +1 213 616 7876
web ..: https://upstock.biz
email : care@upstock.biz
Freier Journalist, Vater von 2 Kindern und Großhändler von Restposten. „Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.“
Pressekontakt:
Sovest LLC
Herr Martin Müller
30N Gould St Ste R
82801 Sheridan
fon ..: +1 213 616 7876
web ..: https://upstock.biz
email : care@upstock.biz
