STRATUM 9 bringt erstes industriell einsetzbares DECT NR+ Gateway für mobile Echtzeitanwendungen auf den Markt

Die neue Hardware verbindet DECT NR+ mit bestehenden Ethernet- und Industriearchitekturen und macht deterministische Funkkommunikation für bewegte industrielle Systeme erstmals in der Praxis nutzbar.

BildKufstein, Österreich, 07. Mai 2026 – Die STRATUM 9 GmbH stellt mit dem DECT NR+ Gateway das erste industriell einsetzbare Gateway für mobile Echtzeitanwendungen vor. Das neue Funkmodul ermöglicht deterministische, latenzarme Drahtloskommunikation für bewegte industrielle Systeme und verbindet DECT-NR+-Netze mit bestehender Ethernet-Infrastruktur. Damit adressiert STRATUM 9 insbesondere Anwendungen in Produktion, Intralogistik, Robotik und Maschinenbau.

DECT NR+ ist die erste und bislang einzige nicht-zellulare 5G-Technologie und wurde speziell für zuverlässige, skalierbare und zeitkritische drahtlose Kommunikation entwickelt. Im Unterschied zu klassischen Funktechnologien wie WLAN, bei denen Endgeräte um Übertragungskapazitäten konkurrieren, basiert DECT NR+ auf einem planbaren Zugriffsverfahren. Das schafft die Voraussetzung für vorhersehbare Latenzen und eine stabile Kommunikation auch bei steigender Netzlast – ein entscheidender Vorteil für industrielle Anwendungen mit Echtzeit- und Mobilitätsanforderungen.

„Indem wir DECT NR+ für den industriellen Einsatz zugänglich machen, überwinden wir grundlegende Grenzen drahtloser Kommunikation in industriellen Umgebungen“, so Alfred della Torre Jr., Co-Founder und Geschäftsführer von STRATUM 9.

Mitgründer und technischer Geschäftsführer Hubert Feurstein ergänzt: „Erstmals gelingt eine garantiert deterministische Echtzeit-Kommunikation per Funk im öffentlichen Spektrum, die auch den hohen Anforderungen hochdynamischer industrieller Prozesse standhält.“

Das DECT NR+ Gateway von STRATUM 9 ist speziell für industrielle Umgebungen ausgelegt. Es bietet eine einheitliche Hardware für die Basisstation und mobile Funkteilnehmer und ist sowohl für zeitkritische als auch sensorbasierte Anwendungen (z.B. Smart Metering) geeignet. Die Lösung arbeitet im dedizierten 1,9-GHz-Band, ist robust gegenüber typischen Störeinflüssen in industriellen Umgebungen und unterstützt mobile Anwendungen mit unterbrechungsfreiem Wechsel zwischen Basisstationen.

– Drei zentrale Vorteile für mobile Industrieanwendungen –

Deterministische Kommunikation:
Das DECT NR+ Gateway nutzt ein Scheduled-Access-Verfahren mit fest zugewiesenen Übertragungszeitfenstern. Dadurch werden Kollisionen vermieden und die Kommunikation bleibt zeitlich planbar, auch in dynamischen Anwendungen mit mehreren Teilnehmern. Dies ist insbesondere für bewegte Einheiten, synchronisierte Prozesse und sicherheitsrelevante Signale von Bedeutung.

Transparente PROFINET-/PROFISAFE-Übertragung:
Das Gateway ist die erste DECT NR+ Funkeinheit, die deterministische Echtzeitkommunikation mit einer transparenten PROFINET/PROFISAFE-Übertragung für mobile Anwendungen kombiniert. Es überträgt PROFINET und PROFISAFE ohne Modifikation, Protokollkonvertierung oder Manipulation. Die Kommunikation bleibt vollständig transparent. Dadurch lassen sich bewegte Systeme drahtlos anbinden, ohne bestehende Architekturen anzupassen oder zusätzliche Protokollschichten einzuziehen. Dies ermöglicht den Einsatz in etablierten Automatisierungsstrukturen und reduziert dadurch den Integrationsaufwand.

Seamless Handover für mobile Systeme:
Die Gateway-Lösung ermöglicht unterbrechungsfreie Übergaben zwischen Funkzellen während laufender Kommunikation. So bleibt die Verbindung auch in schnell fahrenden oder kontinuierlich mobilen Anwendungen stabil. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für mobile Roboter, Fördersysteme und andere bewegte industrielle Teilnehmer.
Mit diesen Eigenschaften schafft STRATUM 9 einen konkreten Infrastrukturbaustein für moderne industrielle Kommunikationsarchitekturen. Das Gateway reduziert Verkabelungsaufwand, erhöht die Flexibilität bewegter Systeme und ermöglicht drahtlose Kommunikation dort, wo Kabel mechanisch, wirtschaftlich oder funktional an Grenzen stoßen.

– Bereits in ersten industriellen Anwendungen im Einsatz –

Ein erstes Praxisbeispiel ist die Zusammenarbeit mit dem Komponentenhersteller DETO Automation und der ROFA Gruppe, einem Spezialisten für Fördertechnik, die das Funkmodul für Anwendungen in der Intralogistik und für Elektrohängebahnen einsetzen.

„Mit DECT NR+ haben wir eine Kommunikationslösung zur Verfügung, die aktuelle Bedarfe industrieller Anlagen erstmals vollumfänglich bedient. Der Bedarf an Retrofits für Anlagen ist groß, ebenso wie die Forderung dies im laufenden Betrieb ohne Stillstandszeiten zu realisieren. Genau diese Anforderung können wir für unsere Kunden mit der von STRATUM 9 entwickelten transparenten PROFINET-Übertragung anbieten“, sagt Dipl.-Ing. (BA) Martin Wolf, Geschäftsführer der DETO Automation Deutschland.

– Verfügbar als Hardware, Entwicklungsplattform und Integrationsbasis –

Mit dem Launch erweitert STRATUM 9 sein DECT-NR+-Portfolio um einen sofort einsetzbaren Hardware-Baustein für Evaluierung, Integration und Rollout. Das DECT NR+ Gateway ist ab sofort verfügbar und kann direkt bei STRATUM 9 angefragt werden.

Ergänzend bietet STRATUM 9 weitere Komponenten für die Einführung kundenspezifischer DECT-NR+-Lösungen an. Dazu gehören der lizenzierbare DECT NR+ Software Stack für die Entwicklung eigener Produkte, ein DECT NR+ Starter Kit für schnelle Evaluierung und Prototyping sowie ein Development Package für kundenspezifische End-to-End-Lösungen aus Hardware, Firmware und Cloud-Backend-Services. Unternehmen können damit je nach Bedarf von der frühen Technologievalidierung bis zur vollständigen industriellen Produktintegration unterstützt werden.

„Mit der Weiterentwicklung industrieller Umgebungen wird DECT NR+ eine entscheidende Rolle dabei spielen, intelligentere Anlagen, agilere Logistik und sicherere Betriebsabläufe zu ermöglichen“, so Alfred della Torre Jr. „Mit unserem Gateway schaffen wir dafür eine konkrete, industriell einsetzbare Grundlage.“

Weitere Informationen zum DECT NR+ Gateway unter: https://www.stratum9.at/dect-nr-gateway

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

STRATUM 9 GmbH
Frau Karoline Kopka
Münchner Straße 44
6330 Kufstein
Österreich

fon ..: +43 5372 23699
web ..: http://www.stratum9.at
email : marketing@stratum9.at

Die STRATUM 9 GmbH mit Sitz in Kufstein, Österreich, entwickelt Embedded Systems, IoT-Lösungen und drahtlose industrielle Kommunikationslösungen auf Basis von DECT NR+. Als Mitglied des DECT Forums und Nordic Solution Partner entwickelt das Unternehmen kundenspezifische Hard- und Firmware sowie End-to-End-Integrationsprojekte für industrielle und andere anspruchsvolle IoT-Anwendungen. STRATUM 9 wurde 2022 von Alfred della Torre Jr. und Hubert Feurstein gegründet.

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LAPP entwickelt innovativen Steckverbinder mit Hilfe des digitalen Zwillings

Von der virtuellen Welt ins tatsächliche Leben: Der EPIC® POWER M12L/K Steckverbinder

BildDer Trend zur Miniaturisierung in vielen Bereichen der Industrie setzt sich weiter fort. Die Anwendungen werden kompakter, Bauräume kleiner und die Notwendigkeit, eine steckbare Verbindung herzustellen, steigt. Mit den EPIC POWER M12 Steckverbindern wurde auf diese Marktanforderungen eingegangen und sie wurden konsequent umgesetzt. In der Automatisierungstechnik ist nicht nur die störungsfreie Übertragung von Daten ein sensibles Thema, sondern auch die sichere Leistungsversorgung der einzelnen Komponenten. PROFINET setzt voll auf den standardisierten M12L Stecker.

„Die bisherigen M12 Steckverbinder wurden schon sehr nahe an der Grenze des Machbaren entwickelt. Jetzt haben wir noch einmal alle Stellschrauben überprüft und das Optimum daraus gezogen. Ohne eine Konstruktion mit Hilfe eines digitalen Zwillings wäre das kaum möglich gewesen“, erklärt Martin Guserle, Head of Business Unit EPIC® Connectors bei der U.I. Lapp GmbH.

So wurden schon in der Entwicklung die technischen Eigenschaften der Steckverbinder anhand von virtuellen Modellen simuliert. Die beiden Serien M12K für Energieübertragung bis 630V/12A und M12L bis zu 60V/16A wurden virtuell auf Herz und Nieren geprüft, noch bevor das erste 3D-Druck Modell erstellt wurde. Die Grenze der Leistungsübertragung bei immer kleiner werdenden Steckern wird so zuerst virtuell bewertet und anschließend in erste Prototypen und in die Serie überführt. Das führt zu – im Vergleich mit bisher von Lapp entwickelten Steckverbindern – deutlich geringeren Baugrößen, und das bei einer verbesserten Leistungsübertragung.

Die Anwendungsgebiete für die neuen EPIC® POWER M12L und M12K Steckverbinder sind vielfältig. Sie eignen sich beispielsweise für kleine Roboter, sogenannte „Cobots“, die gemeinsam mit dem Menschen in der Fertigung oder im Lager agieren. Oder auch für fahrerlose Transportsysteme (FTS) wie im LAPP Logistikzentrum in Ludwigsburg. Solch autonom fahrende Transporter bringen ebenfalls beengte Platzverhältnisse für alle Komponenten mit sich. Der Einsatz bei E/A-Modulen für PROFINET ist ein weiteres großes Anwendungsfeld für den EPIC® POWER M12L Steckverbinder. Bis dato waren 7/8″ Steckverbinder die Standard Powerschnittstelle für die Sensor/Aktor-Verteiler. Der Wechsel vom alten Standard hin zu M12L ermöglicht in der Größe um mehr als 50 % reduzierte Boxen. Die PNO hat für alle PROFINET Anwendungen den M12 L-kodiert als Schnittstelle zur Stromversorgung definiert. Für PROFINET Geräte wie intelligente Motoren oder eben E/A-Module ist dies der gesetzte Standard. Hierfür bietet der M12 L-Kodierung die idealen Voraussetzungen.

Martin Guserle: „Wir gehen davon aus, dass in Zukunft der überwiegende Anteil neuer Maschinen und Anlagen mit M12 L-Kodierung als Powerschnittstelle eingesetzt wird.“ Auch die Automatisierungsinitiative Deutscher Automobilhersteller (AIDA) hat sich bereits entschlossen, den M12L ebenfalls als Standard festzulegen.

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Herr Andreas Lapp
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LAPP mit Sitz in Stuttgart ist einer der führenden Anbieter von integrierten Lösungen und Markenprodukten im Bereich der Kabel- und Verbindungstechnologie. Zum Portfolio des Unternehmens gehören Kabel und hochflexible Leitungen, Industriesteckverbinder und Verschraubungstechnik, kundenindividuelle Konfektionslösungen, Automatisierungstechnik und Robotiklösungen für die intelligente Fabrik von morgen und technisches Zubehör. LAPPs Kernmarkt ist der Maschinen- und Anlagenbau. Weitere wichtige Absatzmärkte sind die Lebensmittelindustrie, der Energiesektor und Mobilität.
Das Unternehmen wurde 1959 gegründet und befindet sich bis heute vollständig in Familienbesitz. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschaftete es einen konsolidierten Umsatz von 1.128 Mio. Euro. Lapp beschäftigt weltweit rund 4.575 Mitarbeiter, verfügt über 20 Fertigungsstandorte sowie 43 eigene Vertriebsgesellschaften und kooperiert mit rund 100 Auslandsvertretungen.

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Feldbus ohne Kabel

Patentierte Vorverarbeitung und hochzuverlässige Funkübertragung von Steuerungsdaten ermöglichen ausfallsichere Kommunikation im 5 GHz-Band

BildIndustrielle Daten aus Feldbus-Systemen an schwer zugänglichen Orten verlustfrei und mit höchster Zuverlässigkeit zu übertragen, funktioniert auch ohne Verkabelungsaufwand. Eine geeignete Lösung bietet die Kombination von EchoRing mit der patentierten DATAEAGLE-Technologie von Schildknecht.

Im Unterschied zu klassischen WLAN-Installationen nutzt EchoRing für die Datenübertragung das 5 GHz-Frequenzband, was bei extrem niedrigen Latenzzeiten zugleich einen stabilen und störungsfreien Betrieb gewährleistet. Die Vorteile machen sich vor allem dort bemerkbar, wo Maschinen und Anlagen aus verwinkelten Bereichen oder über mehrere Etagen verteilt in vorhandene Feldbus-Systeme eingebunden werden müssen. Als Alternative zur aufwändigen Installation von Kabelverbindungen oder für die Steuerung Fahrerloser Transportsysteme (FTS) erfolgt die Datenübertragung zwar vielerorts bereits drahtlos per WLAN. Die extrem hohen Feldbus-Anforderungen hinsichtlich geringer Zykluszeiten und absoluter Zuverlässigkeit sind im gängigen 2,4 GHz-Frequenzband aber nur schwer erfüllbar.

In Kooperation mit der Schildknecht AG konnte nun eine Lösung entwickelt werden, die drahtlose Feldbus-Kommunikation ohne jeglichen Leistungsverlust auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen ermöglicht. Als konkreter Anwendungsfall diente die Realisierung einer stabilen PROFINET-Kommunikation zwischen einer gebräuchlichen programmierbaren Steuerung und einem dezentralen I/O Modul.

Um die zu übertragenden Daten zu priorisieren und die Schnittstelle zwischen Funksystem und Steuerung zu entkoppeln, werden die Signale zunächst mit einem DATAEAGLE-Modul vom Typ 4U15 vorverarbeitet und in UDP-Pakete umgewandelt. Die Übertragung zum I/O Modul erfolgt anschließend über ein EchoRing-Funksystem bestehend aus drei Funkmodulen, welche die hochzuverlässige Übertragung bei geringsten Latenzen sicherstellen. Im Ergebnis konnten rund 95% aller UDP-Pakete mit einer maximalen Latenzzeit von 9 Millisekunden absolut zuverlässig im 5,8 GHz-Band übertragen werden.

Während klassische WiFi-Architekturen kaum Möglichkeiten zur Priorisierung einzelner Datenströme bieten, erlaubt die EchoRing zugrundeliegende Token-Ring-Technologie eine am Service Level ausgerichtete, deterministische Kommunikation. Zugleich ist die DATAEAGLE-Technologie in der Lage, Informationen aller gängigen Feldbus-Protokolle (PROFIBUS, PROFINET, CAN) so aufzubereiten, dass eine absolut zuverlässige Funkübertragung gewährleistet werden kann.

„Die Kombination aus EchoRing und DATAEAGLE eröffnet Anwendungsmöglichkeiten, die bislang nur schwer oder gar nicht kabellos realisiert werden konnten“, sagt Bernd Kremer, Leiter Geschäftsentwicklung von R3. „Erstmals ist es nun möglich, die hohen Anforderungen von Feldbus-Systemen nicht nur auf Basis einer Kabelinstallation, sondern auch für eingebundene Funkstrecken voll und ganz zu erfüllen.“ Und Didier Kärst, Leitung Produktmanagement bei Schildknecht, ergänzt: „Wenn örtliche Gegebenheiten den Aufbau stabiler Funkverbindungen über Industrial WLAN nicht zulassen, bietet sich mit EchoRing eine geeignete Lösung. Aus unserer Sicht wird die Kombination von DATAEAGLE und EchoRing vielen Anwendern den Aufbau zuverlässiger Datennetze deutlich erleichtern.“

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R3 – Reliable Realtime Radio Communications GmbH
Herr Mathias Bohge
Bismarckstraße 10-12
10625 Berlin
Deutschland

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email : mathias.bohge@r3.group

R3 – Reliable Realtime Radio mit Sitz in Berlin steht für leistungsstarke Lösungen zur kabellosen Übertragung industrieller Daten. Die von R3 entwickelte EchoRing-Technologie vereint die Zuverlässigkeit einer Kabelverbindung mit der Flexibilität einer drahtlosen Systemauslegung, bei Latenzzeiten von weniger als 5 Millisekunden. EchoRing eignet sich damit für eine große Bandbreite unterschiedlicher Anwendungen in der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation, einschließlich der sicherheitsrelevanten Datenübertragung. Zu den Nutzern der EchoRing-Technologie zählen bereits namhafte Unternehmen wie Airbus, BMW und Kuka.

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Frau Michaela Schöber
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