Stefan Kühn: Die neue Aktienkultur in Deutschland

Das Volumen der von Privatanlegern gehaltenen Investmentfonds hat in Deutschland einen Rekordwert erreicht und erstmals die Marke von einer Billion Euro überschritten.

BildLange Zeit hielten sich die Sparer in Deutschland von Investmentfonds fern, während diese in anderen Ländern, insbesondere in den USA, einen erheblichen Beitrag zum Vermögensaufbau leisten. Der Wirtschaftswissenschaftler und Finanzexperte Stefan Kühn kommentiert diese Entwicklung und beleuchtet die verschiedenen Facetten der deutschen Aktienkultur.

Entwicklung des Fondsmarktes in Deutschland
Rekordniveau erreicht

Im März dieses Jahres wurde nach einer Analyse des Online-Brokers XTB und des Datenspezialisten Barkow Consulting die Billionen-Grenze beim Volumen der von Privatanlegern gehaltenen Investmentfonds überschritten. Kühn kommentiert:

Dieser Meilenstein ist ein deutliches Zeichen für das wachsende Vertrauen der deutschen Sparer in Investmentfonds. Das ist eine positive Entwicklung, die die Vermögensbildung in Deutschland nachhaltig stärken kann.

Diese Entwicklung spiegelt die steigende Akzeptanz von Investmentfonds als Instrument der Vermögensbildung wider und zeigt, dass die Bereitschaft der deutschen Anleger, sich an den Kapitalmärkten zu engagieren, zunimmt.

Beliebte Fonds und ETFs

Bei der Nachfrage nach Fonds und ETFs standen einige Klassiker im Vordergrund, darunter ETFs auf den MSCI World, den MSCI ACWI IMI und den FTSE All World. Aber auch spezialisierte Branchen- und Themenfonds erfreuten sich großer Beliebtheit. Kühn erklärt:

Die Anleger informieren sich sehr genau und gehen damit auch weg von der ,naiven‘ Diversifikation. Hier zeigt sich eine zunehmende Reife und ein besseres Verständnis für die Funktionsweise der Kapitalmärkte.

Besonders hervorzuheben ist der Amundi MSCI Semiconductors ESG Screened, der in den letzten zwölf Monaten um 89% zugelegt hat. Dieser Fonds enthält die weltweit größten Halbleiteraktien, die zusätzlich auf Nachhaltigkeit geprüft wurden, darunter Nvidia, TSMC und Broadcom.

Technologischer Wandel als Treiber des Preisanstiegs
Halbleiter & Künstliche Intelligenz

Ein weiterer beliebter Fonds ist der Xtrackers Artificial Intelligence & Big Data, der Pioniere der künstlichen Intelligenz (KI) und Big-Data-Spezialisten wie Nvidia, Alphabet und Meta enthält. Der Fonds hat in den vergangenen zwölf Monaten um 44 Prozent zugelegt – 18 Prozent mehr als der MSCI World in Euro. Kühn kommentiert:

Die starke Performance dieser Fonds zeigt, wie stark der technologische Wandel den Kapitalmarkt beeinflusst. Anleger, die frühzeitig in diese Bereiche investieren, können von den Wachstumschancen profitieren.

Die Bedeutung von Technologien wie Künstliche Intelligenz und Halbleiter wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen, was sich positiv auf die entsprechenden Fonds auswirken dürfte.

Breite Indexfonds und US-Aktienmarkt

Sehr gefragt waren auch breit angelegte Indexfonds, die den US-Aktienmarkt abbilden. Der iShares Core S&P 500 schnitt mit einem Plus von 31 Prozent ebenfalls besser ab als der MSCI World. Kühn weist jedoch auf ein wesentliches Risiko hin:

Das Währungsrisiko darf nicht vernachlässigt werden. Anleger sollten sich der Währungsrisiken bewusst sein, die mit einem Investment in den US-Aktienmarkt verbunden sind.

Europäische Alternativen
Der Xtrackers Stoxx Europe 600

Wer lieber in Europa bleibt, ist auch nicht schlecht gefahren. Der Xtrackers Stoxx Europe 600, das Pendant zum S&P 500, schaffte eine ordentliche Performance von 16 Prozent. Kühn kommentiert:

Dieser Fonds ist weniger technologielastig, was ein Diversifikationsargument sein kann. Zudem sind die wichtigsten europäischen Aktien deutlich günstiger bewertet als im S&P 500 Index.

Zu den größten Werten im Stoxx Europe 600 zählen Unternehmen wie Novo Nordisk, ASML, Nestlé, AstraZeneca und Shell. Diese diversifizierte Auswahl bietet Anlegern eine gute Balance zwischen Stabilität und Wachstumspotenzial.

Dividendenanlagen

Ein gezieltes Investment in dividendenstarke Aktien bietet ebenfalls attraktive Renditen. Der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders (WKN: A2JAHJ) erzielte über zwölf Monate einen Gesamtertrag von 19 Prozent, wozu auch eine Dividendenrendite von 4,5 Prozent beitrug. Kühn erklärt:

Dividendeninvestments sind besonders für Anleger attraktiv, die regelmäßige Erträge suchen. Die großen Positionen im Fonds wie Verizon, TotalEnergies, Altria Group, IBM und British American bieten stabile und attraktive Dividendenrenditen“.

Zur Rolle der Aktienkultur in Deutschland
Historische Vorsicht und aktuelle Trends

Traditionell waren deutsche Anleger sehr konservativ und hielten einen Großteil ihres Vermögens in Sparbüchern und Geldmarktanlagen. Kühn erklärt

Historisch gesehen waren deutsche Sparer sehr risikoscheu. Doch diese Einstellung ändert sich allmählich, wie die wachsende Beliebtheit von Investmentfonds und ETFs zeigt.“

Dieser Wandel ist notwendig, um in Zeiten niedriger Zinsen und wirtschaftlicher Unsicherheiten eine angemessene Rendite zu erzielen.

Potenzial für weitere Veränderungen

Noch immer halten deutsche Anleger 7,5 Billionen Euro in Spar- und Geldmarktkonten. Diese große Summe zeigt das Potenzial für weitere Umschichtungen in renditestärkere Anlagen. Kühn betont:

Wer langfristig erfolgreich Vermögen aufbauen will, kommt an Aktien nicht vorbei. Es ist wichtig, dass noch mehr Deutsche die Vorteile der Aktienanlage erkennen und nutzen.“

Eine stärkere Aktienkultur könnte nicht nur den individuellen Vermögensaufbau fördern, sondern auch die Gesamtwirtschaft stärken, indem sie den Unternehmen mehr Kapital zur Verfügung stellt.

Herausforderungen und Chancen für die Zukunft.
Bildung und Information

Eine der größten Herausforderungen bleibt die finanzielle Bildung und Aufklärung der Bevölkerung. Noch immer sind viele Deutsche unsicher im Umgang mit Kapitalmarktprodukten und scheuen das Risiko. Kühn erklärt:

Es bedarf einer verstärkten Bildungsinitiative, um das Verständnis und das Vertrauen in Kapitalmarktprodukte zu fördern. Finanzbildung sollte bereits in der Schule beginnen und durch Angebote des lebenslangen Lernens ergänzt werden.

Regulierung und Transparenz

Eine weitere Herausforderung ist die Regulierung und Transparenz der Finanzmärkte. Anlegerinnen und Anleger brauchen klare und verständliche Informationen, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Kühn betont:

Regulierung sollte darauf abzielen, die Transparenz zu erhöhen und den Anlegerschutz zu stärken, ohne die Innovationsfähigkeit der Märkte zu behindern. Ein ausgewogenes Regulierungssystem ist entscheidend für das Vertrauen der Anleger.

Technologische Innovationen

Technologische Innovationen bieten sowohl Chancen als auch Herausforderungen. Digitalisierung und neue Technologien wie Blockchain könnten den Finanzsektor revolutionieren. Kühn sieht in diesem Bereich ein großes Potenzial:

Technologische Innovationen können den Zugang zu Finanzmärkten erleichtern und neue Anlagemöglichkeiten schaffen. Es ist wichtig, dass Investoren diese Entwicklungen verstehen und nutzen.

Fazit

Die Aktienkultur in Deutschland ist im Wandel. Die zunehmende Akzeptanz von Investmentfonds und ETFs zeigt, dass deutsche Anleger die Vorteile von Kapitalmarktinvestitionen zu erkennen beginnen. Als erfahrener Ökonom und Finanzexperte unterstreicht Stefan Kühn die Bedeutung dieser Entwicklung für den langfristigen Vermögensaufbau und betont die Notwendigkeit weiterer Veränderungen in der deutschen Investmentkultur.

Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Trends in den nächsten Jahren entwickeln werden. Eine verstärkte Finanzbildung, ein ausgewogenes Regulierungssystem und die Nutzung technologischer Innovationen könnten dazu beitragen, dass immer mehr Deutsche die Chancen des Kapitalmarktes nutzen und damit nicht nur ihren individuellen Wohlstand steigern, sondern auch zur Stärkung der Gesamtwirtschaft beitragen. In Zeiten niedriger Zinsen und wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt die Anlage in Aktien und andere Kapitalmarktprodukte eine der besten Möglichkeiten, langfristig Renditen zu erzielen und finanzielle Ziele zu erreichen.

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SK Coaching – Stefan Kühn
Herr Stefan Kühn
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Stefan Kühn ist Betriebswirt, Ökonom und Autor; er befasst sich seit einigen Jahren mit den volkswirtschaftlichen Veränderungen und der Interdependenz der Märkte sowie der politischen Einflussnahme in Bezug auf Unternehmen, Gesellschaft und den Geldmarkt. In seinem Buch „Einmal Theorie und Praxis der Finanzmärkte und zurück!“ führen Sie erfahrene Autoren durch das komplexe Geflecht von Fiskal- und Geldpolitik, Aktienmärkten, Klimaneutralität und der aufstrebenden Weltmacht China. Dabei betrachtet er nicht allein rein wissenschaftliche Methoden, sondern bezieht seine Erkenntnisse aus seiner langjährigen Tätigkeit als Unternehmer, ehemaliger Vorstand und Consultant des Managements überwiegend börsennotierter Unternehmen.

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PTG Solutions: Meilensteine im Investitionszyklus von Privatkapital-Gesellschaften!

Nachdem die Private Equity Gesellschaften in ein Unternehmen investiert haben, entwickeln sie es, um Werte zu schaffen, Risiken zu managen und sich für einen Ausstieg zu positionieren.

BildDer interessierte Investor nimmt dabei eine Beteiligung an einer jungen, mit hohem Wachstumspotential ausgestatteten Unternehmung und stellt damit auch der Volkswirtschaft notwendiges Investitionskapital zur Verfügung!

Die Meilensteine im Investitionszyklus von PK-Gesellschaften können je nach Erfolg eines Ziel-Unternehmens im Portfolio variieren. Aber es lassen sich gewisse Grundelemente identifizieren! Nach Angaben der Private Wealth Solutions Group von Blackstone, einem der größten PE-Investor in den USA, beträgt der Lebenszyklus von PE-Fonds i.d.R. 7 bis 10 Jahre und gliedert sich in 3 Phasen: den Fundraising-(Geldbeschaffung-)Zeitraum, den Investitionszeitraum und den ‚Ernte‘-Zeitraum (‚Harvesting‘)!

Fundraising-Periode: In diesen Jahren geht es darum, Kapital für die Gründung des Fonds oder Gesellschaft zu beschaffen. Zu den externen Investoren (Anteilseigner bzw. Limited Partners) zählen Pensionsfonds, Stiftungen (‚Endowments‘ von Universitäten), Versicherungsunternehmen, Family Offices, Dachfonds und vermögende Privatpersonen.

Vor allem die ‚Endowments‘ von Universitäten sind richtungsweisende (‚bellweather‘) Investoren. Dies weil viele Absolventen dieser Universitäten (vor allem die sogenannten 8 Elite-‚Ivy League‘-Universitäten Harvard, Princeton, Cornell, Brown, Columbia, University of Pennsylvania, Dartmouth) ihrer ‚Alma Mater‘ Gelder oder sogar ganze Gebäude und Schulen spenden. Diese müssen zweckgebunden verwaltet werden. In den USA korreliert der Besuch von Top-Universitäten auffällig hoch mit dem beruflichen Erfolg und das basiert nicht nur auf akademischer Leistung! ‚, weiß die PTG Solutions, Plc.

Die Bedeutung institutioneller Investoren
‚So verwaltet das Endowment der prestigeträchtigen Yale University (investments.yale.edu) eine Gesamtsumme von USD 41,4 Mia. (Stand: 30. Juni 2022). Die Stiftung verwaltet Tausende von Fonds mit einer Vielzahl von Zwecken und Einschränkungen. Ungefähr drei Viertel stellen echte Stiftungen dar – Schenkungen, die von Spendern beschränkt werden, um eine langfristige Finanzierung für bestimmte Zwecke zu ermöglichen. Das verbleibende Viertel stellt eine Quasi-Stiftung dar, Gelder, die die Yale Corporation investiert und als Stiftung behandelt. Die Yale University ist eine private Universität und wird nicht vom Staat finanziert
Während der letzten 10 Jahre verzeichnete das Endowment von Yale einen Kapitalgewinn von USD 12,8 Mia.! Die 20-jährige Rendite liegt bei 11,3% und schuf Kapitalgewinne im Umfang von USD 28,9 Mia. In den letzten 30 Jahren betrug die Performance sogar 13,1% p.a.! Dies ist ein Wertzuwachs von USD 47,7 Mia.! Erfolgsrezept ist laut dem Yale Endowment ‚eine nachhaltige und ausgewogene langfristige Anlagepolitik, die auf einem Engagement für Aktien und dem Glauben an Diversifikation basiert

Investitionszeitraum: Als Nächstes kommt die ‚Deal‘-Phase (‚Phase der Einzeltransaktionen‘), in der die Investmentmanager (im Folgenden als Synonym für Fondsmanager, General Partner (GPs) und Anlageverantwortliche bei börsenkotierten PK-Gesellschaften genutzt) sich für gezielte Investitionsmöglichkeiten entscheiden und diese verfolgen und die Anlagen umsetzen. Diese Phase wird auch als ‚Sourcing‘- und ‚Closing‘-Phase genannt. In der Regel wird das Kapital innerhalb der ersten 3 bis 5 Jahre durch Investitionen in diese unentdeckten Gelegenheiten eingesetzt! ‚, erklärt die PTG Solutions, Plc.

Erntezeit: Schließlich kommt die Erntezeit, die ihren Namen zu Recht trägt. Dies ist der Zeitpunkt, an dem sich das Risiko in Form von Renditen für die Anleger auszahlt! Ebenso wird das Kapital an die externen Investoren zurückgegeben. Dies wird auch die Exit- oder Divesture-Phase genannt! ‚ beschreibt die PTG Solutions, Plc.

Investopedia (investopedia.com) unterteilt den Lebenszyklus eines PE-Fonds in 5 Phasen:
1. Die Organisation und Gründung der PK-Fonds.
2. Die Fundraising-Phase. Diese Phase kann bis zu 2 Jahren dauern, sie fällt natürlich deutlich kürzer aus, wenn die PK-Gesellschaft die vorbereitete ‚Pipeline‘ an interessanten, investitionsfähigen Unternehmen gut vorbereitet hat. Diese Pipeline ist ein natürliches Resultat der Analyse (‚Research‘) von vielversprechenden Gesellschaften.

3. Die 3-jährige Phase der Beschaffung von vielversprechenden, investierbaren Unternehmen. Diese Phase läuft parallel zur Fundraising-Phase, denn die PK-Gesellschaften können auch hier auf ihre ‚Pipeline‘ zurückgreifen! ‚, so die PTG Solutions, Plc.

4. Dann folgt der Zeitraum des Portfoliomanagements im Sinne der Unternehmensentwicklung. Bei der Beurteilung von PE-Firmen und ihren Fondsstrategien ist das Investitionsstadium, das ein bestimmter Fonds anstrebt, ein wichtiger Bereich, den Investoren berücksichtigen sollten.

5. Der Abschluss der 7 Jahre dauernde Phase des Ausstiegs aus bestehenden Investitionen durch Börsengänge (IPOs), Verkauf in den Sekundärmarkt oder Verkäufe (‚Trade deals‘) an Unternehmen bildet dann den Abschluss. Selbstverständlich werden den Investoren das Kapital zurückbezahlt, sobald es verfügbar ist.

So lässt sich der Investitionszyklus von PK-Unternehmen einfach wie folgt zusammenfassen: Wenn das Unternehmen so weit gewachsen ist, dass der Fonds mit dem Verkauf eine zufriedenstellende Rendite erzielt, verkauft die Firma ihren Anteil an dem Unternehmen! ‚, erklärt die PTG Solutions, Plc.

In welche Arten von Unternehmen investieren Private-Equity-Firmen?
‚Es gibt 5 grundlegende Kriterien, die bei jeder Investition einer Private-Equity-Gesellschaft erfüllt sein müssen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, muss ein Unternehmen diese Voraussetzungen erfüllen, damit eine Private-Equity-Gesellschaft an ihm interessiert ist:
1. Ein selbständiges, kompetentes Management-Team
2. Zufriedenstellende und nachhaltig wachsende EBITDA (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation)

3. Ein positiver Cashflow
4. Eine erfolgsversprechende Marktpositionierung
5. Eine durchführbare und erfolgsversprechende Ausstiegsstrategie (‚Exit Strategie‘)! ‚, definiert die PTG Solutions, Plc.

Erklärungen zu den betriebswirtschaftlichen Größen
EBITDA – der EBITDA oder Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Goodwillamortisation ist der zentralen Kennziffer zur Beurteilung der Qualität eines Unternehmens.

Cashflow
Der Cashflow oder ‚Geldfluss‘: mit Cashflow wird der in einem Geschäftsjahr erzielte Zufluss bzw. Abfluss liquider Mittel aus der gewöhnlichen Tätigkeit des Unternehmens bezeichnet. Im Unterschied zum Gewinn dürfen fiktive Ausgaben wie Abschreibungen und Rückstellungen – also nicht zahlungswirksame Vorgänge – nicht im Cashflow erscheinen. Der Cashflow ist somit eine zentrale Größe zur Liquiditätssituation eines Unternehmens!

Cash burn
Eng verbunden mit dem Cashflow ist der sogenannte ‚Cash burn‘! Die Cash-Burn-Rate (deutsch etwa: Geldverbrennungsrate, kurz CBR) bezeichnet die Geschwindigkeit, mit der die liquiden Mittel eines Unternehmens aufgebraucht werden oder den Zeitraum, in dem diese liquiden Mittel eines Unternehmens vollständig aufgebraucht sind. Ziel der CBR ist es Hinweise auf den Zeitpunkt zu liefern, an dem damit zu rechnen ist, dass das Unternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Eine hohe CBR ist so zu interpretieren, dass dieser Zeitpunkt in fernerer Zukunft liegt als bei einer niedrigen CBR. Damit ist die Bedeutung gegensätzlich zu dem intuitiven Verständnis des Begriffs ‚Rate‘! ‚, stellt die PTG Solutions, Plc, fest.

Die Cash-Burn-Rate ist insbesondere bei Firmenneugründungen und Start-ups von Belang. Denn in der Anfangsphase des Unternehmens verringern die hohe Fixkostenanteilen, denen nur relativ geringe Umsätze gegenüberstehen, die finanziellen Ressourcen des Unternehmens.

Eine hohe Cash-Burn-Rate (im Sinne eines Zeitraums) galt als Indikator für eine relativ stabile Unternehmenssituation.

Es ist wenig überraschend, dass die Investoren vor allem in Zeiten einer positiven bis überschwänglichen Börsenstimmung bereit sind, hier Konzessionen einzugehen. Die Vernachlässigung ‚klassischer‘ Unternehmenskennzahlen (im Sinne der Fundamentalanalyse) gilt deshalb auch als eine zentrale Ursache für die Dotcom-Blase. Allerdings ist dies in sich auch ein Widerspruch: denn in dieser Phase des Lebenszyklus eines Unternehmens sind solide Finanzierungszahlen im klassischen Sinn gar nicht möglich! Für die Risikokapitalbranche in Deutschland war die ‚Kernschmelze‘ am Neuen Deutschen Markt ein schwerer Rückschlag, von der sich dieser Markt nie erholt hat. Die Performance des TecDax ist dafür beredtes Zeugnis! ‚, ist die PTG Solutions, Plc, betrübt.

Roll-over Equity
… ist der Kapitalbetrag, den ein Unternehmensgründer beim Verkauf bereit ist, in ’sein‘ Unternehmen zu investieren. Bei unserer Arbeit können wir feststellen, dass die Beteiligung des Unternehmers an der Kapitalstruktur ’seines‘ Unternehmens ein attraktiver Motivator für den Abschluss eines Geschäfts ist. Dies geschieht häufig in Form einer Verkäuferfinanzierung und/oder von Roll-over-Eigenkapitals. PK-Firmen finden diese Optionen attraktiv, weil sie es dem Verkäufer ermöglichen, sein Fachwissen weiterhin in die Geschäftstätigkeit des Unternehmens einzubringen! Für den Erfolg eines Unternehmens ist es typischerweise von großer Wichtigkeit, dass der Gründer mit seinem einzigartigen Wissen und Können in der Unternehmung verbleibt! ‚, stellt die PTG Solutions, Plc, fest.

Eigentumsverhältnisse im PE-Bereich
Eine Private-Equity-Gesellschaft ist übrigens selten der alleinige Eigentümer eines Unternehmens, sondern fast immer der Mehrheitseigentümer. Private-Equity-Firmen kontrollieren in der Regel 60-80 % eines Unternehmens. Der andere Teil des Unternehmens gehört häufig dem Unternehmensgründer oder dem Managementteam! ‚, schließt die PTG Solutions, Plc.

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Die PTG Solutions Group, Plc (Aktiengesellschaft), verfolgt bei ihren Private Equity Beteiligungen eine Win-Win-Strategie, bei der sowohl die innovativen Unternehmen als auch die Aktionäre und die PTG selbst profitieren. Durch die gezielte Unterstützung der innovativen Unternehmen auf ihrem Weg zur Marktreife und der erfolgreichen Positionierung in ihren Absatzmärkten wird das Wachstum dieser Unternehmen vorangetrieben und ihr Unternehmenswert gesteigert. Dadurch profitieren nicht nur die Unternehmen selbst, sondern auch die Aktionäre der PTG, die von einer Wertsteigerung ihrer Beteiligungen profitieren. Auf diese Weise wird das gemeinschaftliche Interesse der innovativen Unternehmen, der Aktionäre und der PTG Solutions,Plc an einer nachhaltigen und erfolgreichen Entwicklung der Wirtschaft und der Gesellschaft umgesetzt.

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Interview: Diamanten faszinieren – auch als Geldanlage?

Eignen sich die wertvollen Steine als Sachwertanlage für Privatanleger?

BildVor Millionen von Jahren in der Tiefe der Erde gewachsen, mühevoll gefördert und kunstvoll geschliffen ist der Diamant auch heute etwas ganz Besonderes: Ein wertvolles Naturprodukt, das nicht nur die Damenwelt zu schätzen weiß. Großinvestoren setzen schon lange auf Diamanten als Sachwertanlage zur Sicherung Ihrer Depots.

Gerade in Zeiten niedriger Zinsen und starker Schwankungen an den Börsen suchen Anleger nach Möglichkeiten, ihr Geld sicher zu investieren. Hinzu kommen die Auswirkungen von Corona auf die Wirtschaft und den Euro. Die Szenarien in den Köpfen schüren die Furcht vor einer Währungskrise und verändern das Anlegeverhalten. Sachwerte sind gefragter denn je. Wir nehmen das Investment in Diamanten unter die Lupe und möchten die folgende Frage beantworten: Sind Diamanten als Geldanlage nur für Profis und Großanleger geeignet oder können auch Privatanleger von den Vorteilen profitieren?

Wir befragten dazu den Edelmetall- und Edelsteinexperten Alexander Filkorn, Geschäftsführer und Inhaber der OPHIRA Handelshaus GmbH.

Wo geht der Trend bei Sachwerten für Privatanleger hin?
„Umso länger sich die Niedrigzinsphase und auch die Corona-Krise hinziehen, umso eher scheint sich die Nachfrage nach Sachwerten wie Gold und Silber auf ein normales Niveau einzupendeln. Uns überrascht jetzt ein ganz anderer Trend: Plötzlich ist die Nachfrage nach Diamanten im Vordergrund des Kundeninteresses. Auch Privatkunden entdecken dieses Absicherungsinstrument für sich“, erklärt Alexander Filkorn und fährt fort: „Diamanten sind ein echter Sachwert, der sich unabhängig von der Entwicklung des Geldes entwickelt. Die kostbaren Steine sind wertbeständig, unabhängig von der Börse und den Zinsmärkten, bieten Inflationsschutz und es gibt kein Emittentenrisiko.“

Wo ist der Haken?
„Einen Haken im eigentlichen Sinne gibt es nicht“, lacht Filkorn. „Aber natürlich ist es für den Laien nicht ganz einfach, Diamanten zu kaufen, die sich als Wertanlage eignen. Es gilt die Vier ,C‘ zu beachten: Colour (Farbe), Clarity (Reinheit), Carat (Gewicht in Karat) und Cut (Schliff). Zudem sollten die Diamanten zertifiziert sein.“

Überfordert das den Laien nicht?
„Da es wirklich nicht einfach ist, übernehmen wir die Auswahl der Steine für unsere Kunden“, so Alexander Filkorn weiter. „Der Kauf eines Diamanten ist etwas ganz Besonderes und erfordert freilich höchstes Vertrauen. Die OPHIRA Handelshaus GmbH arbeitet deshalb ausschließlich mit Partnern zusammen, die seit Generationen Erfahrung im Edelsteinhandel haben. Sie verfügen über eine umfassende technische Expertise, haben eine fundierte Marktübersicht und ein internationales Netzwerk hinter sich“, meint Filkorn und ergänzt: „Ganz wichtig für uns und unsere Kunden ist auch, dass wir ausschließlich Diamanten mit anerkannten Zertifikaten kaufen.“

Ist dieser Service nicht auch teuer für den Kunden?
Alexander Filkorn: „Aber nein! Dank unserer langjährigen Erfahrung und den guten persönlichen Kontakten zu seriösen und zuverlässigen Diamantenhändlern weltweit, sind die Konditionen für den Einkauf der wertvollen Steine preiswert. Diese günstigen Konditionen geben wir an unsere Kunden weiter. „

Wie hat sich der Wert der Steine im Laufe der Zeit entwickelt?
„In der Vergangenheit hat sich ihr Wert stetig und ohne dramatische Schwankungen ent¬wickelt und Experten prognostizieren eine wachsende Nachfrage bei sinkendem Angebot. Der Diamantenmarkt wird nicht durch Finanz- oder Rohstoffspekulation verzerrt. Das erlaubt eine günstige Prognose für die Zukunft und das gilt übrigens auch für andere Edelsteine, wie Rubine, Saphire und Smaragde.“

Diamanten und Edelsteine sind sehr wertvoll. Wie viel Geld muss man denn in die Hand nehmen, wenn man diese Anlageform wählt?
„Bereits ab zehn Euro im Monat kann man bei uns ein Diamanten- bzw. Edelsteinkonto eröffnen. Ich muss also kein Vermögen in die Hand nehmen. Die monatlichen Sparraten legt der Kunde selbst fest und kann diese jederzeit ändern oder aussetzen“, erklärt Alexander Filkorn die Möglichkeit bei der OPHIRA Handelshaus GmbH. „Die angesparten Edelsteine können jederzeit verkauft werden und den aktuellen Bestand seines Edelsteinkontos kann der Kunde 24 Stunden am Tag online abrufen. Natürlich kann man bei uns nicht nur sparen, es besteht ab 10.000,- Euro die Möglichkeit einer Einmalanlage. Durch ,Strategie Plus‘ ist das besonders rentabel, denn ähnlich wie beim Bäcker, der den 10. Cappuccino nicht berechnet, zahlen wir unseren Kunden monatlich bis zu 0,6% auf die von ihnen einbezahlte Anlage aus unserem Handelsgewinn. Das ist natürlich keine Garantieverzinsung, aber seit der Auflage des Produktes ,Strategie Plus‘ im März 2012 wurden die 7,2% ,Jahreszins‘ an alle Einmaleinlage-Kunden immer ausgezahlt.“

Wo lagert ein Privatmann seine kostbaren Steine sicher?
Alexander Filkorn. „Wir empfehlen die Edelsteine wie auch Edelmetalle bei uns lagern zu lassen. Eine Lagerung zuhause ist nicht nur problematisch, wenn man gezwungen wird den Tresor zu öffnen. Es ist auch von Vorteil die Werte nicht daheim zu haben, wenn man an die aktuellen Hochwasserkatastrophen denkt. Was nützt ein Tresor, wenn das Haus weggeschwemmt wird? Wenn ein Erdrutsch oder ein Brand alles zerstört? Hinzu kommt, dass Versicherungen diese besonderen Werte häufig ausschließen.
Bei uns liegen die Diamanten in Hochsicherheitstresoren und sind explizit versichert. Wir liefern sie auf Wunsch zweimal im Jahr kostenlos an die Kunden aus.“

Vielen Dank für Ihre Ausführungen, Herr Filkorn. Weitere Informationen finden Sie unter: https://ophira.eu
*Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

OPHIRA Handelshaus GmbH..
Herr Alexander Filkorn
Untere Austraße 56b
74740 Adelsheim
Deutschland

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email : kontakt@ophira.de

Kurzprofil:

Obwohl die Ophira Handelshaus GmbH 2012 gegründet wurde, kann sich Geschäftsführer und Gründer Alexander Filkorn schon heute über die große Nachfrage freuen. Das Unternehmen hat sich auf den kostengünstigen Handel mit Gold, Silber, Platin und Palladium spezialisiert und entwickelt Produkte und Anlagestrategien rund um Edelmetalle. Gerade in Zeiten von Bankenpleiten, Börsencrashs und Niedrigzinsphasen sind Edelmetalle gefragter denn je. Dabei sind sie immer eine gute Alternative und ideal als Beimischung nicht nur für das private Depot.

Alexander Filkorn blickt auf 40 Berufsjahre in der Finanzbranche zurück und hat alle Höhen und Tiefen des Marktes miterlebt. Die Sicherheit, die Gold lange Jahre den Währungen gab und die Wertbeständigkeit von Edelmetallen ganz allgemein, haben den Finanzprofi schon immer fasziniert. Mit einem Goldbarren beispielsweise bekommt man etwas Werthaltiges für sein Geld in die Hand. Und das geht schon mit kleinsten Beträgen, denn es gibt die Barren bereits ab 0,10 Gramm. Für Sparer, die nur kleine Beträge im Monat abzweigen können, hat der Finanzprofi einen Edelmetall-Sparplan entwickelt. Ab zehn Euro im Monat kann man in Edelmetalle anlegen. Wer eine Einmalzahlung ins Auge fasst, ist ab 2000,- Euro mit von der Partie. Mit 7,2 Prozent „Gold-Zinsen“ im Jahr, also 0,6 Prozent im Monat, sind die Anleger gut bedient.

„Wer sein Geld heute mittel- und langfristig neu anlegen will, muss sich schon genau umsehen und sollte nicht alles auf eine Karte setzen“, erklärt Alexander Filkorn. „Der Königsweg ist die richtige Mischung unterschiedlicher Anlagen, Laufzeiten und vor allem verschiedener Risikoklassen. Die Beimischung von Edelmetallen bringt Wertbeständigkeit und auch Sicherheit.“ Er empfiehlt eine Beimischung von zwanzig Prozent.

Weiter Informationen dazu finden Sie unter: https://ophira.de

Pressekontakt:

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Frau Christa Jäger-Schrödl
Vogelbuck 11
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