audius zählt zu den Innovations-Champions 2026
Posted by PM-Ersteller - 12/03/26 at 02:03:38 p.m.Innovationen wie die audius Private AI und audius secure.connect stärken die digitale Resilienz des Mittelstands durch verlässliche Cybersicherheit und die sichere Nutzung von Künstlicher Intelligenz.
Weinstadt, 12.3.2026 – audius ist in der Studie „Innovations-Champions 2026“ für seine sehr hohe Innovationskraft ausgezeichnet worden. In der Branche IT-Beratung/IT-Dienstleistung erreicht das Unternehmen einen Spitzenplatz unter den Top 10 in Deutschland. Die Studie basiert auf der Einschätzung von rund 190.000 Führungskräften, die vom Institut ServiceValue in Kooperation mit der Zeitschrift WELT befragt wurden.
audius erschließt mit seinen innovativen Produkten und Services neue Technologien für Unternehmen, die öffentliche Verwaltung und andere Organisationen. Dabei legt das Unternehmen besonderen Fokus auf passgenaue Lösungen, insbesondere für den Mittelstand.
KI, Sicherheit und digitale Souveränität für den Mittelstand
Der Mittelstand steht aktuell vor großen Herausforderungen: Einerseits zwingt der Wettbewerbsdruck zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI), andererseits nehmen die Bedrohungen durch Cyber-Spionage und die regulatorischen Anforderungen – etwa im Kontext von NIS2 – deutlich zu. Mit zwei innovativen Angeboten „Made in Germany“ bietet audius mittelständischen Unternehmen einen Lösungsansatz, der Innovationsfähigkeit mit Sicherheit verbindet.
„Für uns bedeutet Innovation, moderne Technologien mittelstandstauglich umzusetzen und dadurch neue Möglichkeiten zu erschließen. Dabei haben wir die digitale Resilienz unserer Kunden besonders im Blick. Mit einem einzigartigen, durchgängigen Stack – vom Internet Service Provider bis zur fertigen KI-Anwendung – bieten wir einen Closed Loop aus einer Hand“, erklärt Rainer Francisi, CEO und Gründer von audius.
audius secure.connect kombiniert private Leitungen mit Enterprise-grade Security
audius secure.connect bildet das sichere digitale Nervensystem für jedes Unternehmen. Mit einer Standortvernetzung über eine souveräne Infrastruktur, die nicht von ausländischen Cloud-Anbietern kontrolliert wird, bietet sie geopolitische Unabhängigkeit und höchste Vertraulichkeit. So sichert sie die Einhaltung europäischer Datenschutzstandards (DSGVO) und IT-Sicherheitsgesetze out of the box. Die insbesondere für den Mittelstand wichtige Prävention gegen Ransomware-Angriffe erfolgt durch einen integrierten Sicherheitslayer, der Anomalien im Netzwerkverkehr erkennt, bevor Verschlüsselungstrojaner Schaden anrichten können.
audius Private AI schützt vor Know-how-Abfluss bei der KI-Nutzung
Mit der audius Private AI kann der Mittelstand die Potenziale von KI nutzen, ohne dabei die Kontrolle über das Firmenwissen zu verlieren. audius stellt hierfür KI-Technologien wie Large Language Models als private Lösungen bereit. Da die Modelle spezifisch anhand der jeweiligen Unternehmensdaten trainiert werden, verstehen sie das Fachvokabular und die Betriebshistorie besser als jede Standardlösung und liefern entsprechend deutlich mehr relevante Ergebnisse.
Gleichzeitig wird das geistige Eigentum (IP) des Unternehmens geschützt, da die Daten den geschützten Raum der audius-Infrastruktur nicht verlassen und nicht wie oft üblich zum Training öffentlicher Modelle wie ChatGPT verwendet werden. Durch den privaten Betrieb in zertifizierten Rechenzentren der deutschen Unternehmensgruppe audius werden rechtliche Grauzonen bei der KI-Nutzung sowie potenzielle Datenschutzverstöße vermieden.
Auszeichnung für sehr hohe Innovationskraft als Resultat dieses Ansatzes
Das gute Abschneiden in der Studie wertet audius als Bestätigung seines differenzierten Ansatzes, für den Mittelstand digitale Souveränität, Resilienz und Know-how-Sicherung mit technologischer Innovationskraft zu verbinden.
„Wir freuen uns sehr über diesen Spitzenplatz im Innovations-Ranking und sehen uns dadurch in unserem Anspruch bestärkt, Innovationen in KI und IT mittelstandstauglich umzusetzen“, erläutert Francisi die Bedeutung der Auszeichnung für das Unternehmen. „Für unser Team ist diese Auszeichnung zugleich Ansporn, diesen Weg konsequent weiterzugehen.“
Weitere Informationen zur Enterprise-grade Security für den Mittelstand mit audius secure.connect: https://www.audius.de/secure-connect
Mehr Informationen über die vertrauliche Nutzung von KI mit der audius Private AI: https://www.audius.de/private-ai
Zusammenfassung
audius zählt zu den Innovations-Champions 2026 und stärkt mit Lösungen wie audius Private AI und audius secure.connect die digitale Resilienz des Mittelstands durch verlässliche Cybersicherheit und die sichere Nutzung von Künstlicher Intelligenz.
Keywords
Mittelstand, Resilienz, Souveränität, Cybersicherheit, Innovation, digital, KI, privat
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
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Mercedesstraße 31
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Über audius SE
Die im Jahr 1991 gegründete audius SE ist eine weltweit tätige ITK-Gesellschaft. Von der Netzwerktechnik bis hin zur konkreten Softwareanwendung bietet die Unternehmensgruppe die passenden Lösungen für öffentliche Auftraggeber, Mittelständler und international agierende Konzerne. Bei der Betreuung von 350.000 IT-Arbeitsplätzen weltweit sind die über 900 Mitarbeitenden an über 20 Standorten – davon 16 in Deutschland – fokussiert auf den Einsatz zukunftsorientierter Technologien und Best Practices. audius ist der Trusted Partner für individuelle KI-Lösungen im Mittelstand und bietet mit Private AI eine perfekte Kombination aus Innovation und Performance sowie Datenschutz, Sicherheit und digitaler Souveränität. Ein weiterer Geschäftsbereich beschäftigt sich mit Netzinfrastrukturen, insbesondere dem Auf- und Ausbau des 5G-Netzes. Zu den Kunden der Gruppe zählen global agierende Konzerne sowie mittelständische Betriebe. Strategisches Ziel ist es sowohl organisch als auch durch Zukäufe zu wachsen. Die Aktien der audius SE notieren im Basic Board der Börse Frankfurt sowie im Mittelstandssegment m:access der Börse München. https://www.audius.de
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Mikrona Group erwirbt FTC Dental
Posted by PM-Ersteller - 24/07/25 at 12:07:53 p.m.Mikrona Group AG übernimmt FTC Dental und Mydentalexpert – gezielte Expansion im Bereich Endodontie und Fortbildung für Zahnärzte in der Schweiz.
Mikrona Group AG, ein führender Schweizer Anbieter von Lösungen für Kieferorthopädie und digitale Zahnmedizin übernimmt die FTC Frey Trading & Consulting Sàrl sowie die zugehörige Trainingsplattform MYDENTALEXPERT Sàrl. Mikrona Group ist Teil der Healthcare Holding Schweiz AG, die von Winterberg Advisory und KKA Partners verwaltet wird.
Baar, Schweiz – Juli 2025
Healthcare Holding Schweiz AG hat über ihre Tochter Mikrona Group AG die Übernahme der FTC Frey Trading & Consulting Sàrl in Crans-près-Céligny und der zugehörigen Online Trainingsplattform MyDentalExpert Sàrl in St-Cergue im Schweizer Kanton Waadt abgeschlossen. Der Inhaber Bernhard Frey, ein europaweit bekannter Experte im Bereich der Wurzelkanalbehandlung und Zahnerhaltung ist weiter an den Unternehmen beteiligt und bleibt als Geschäftsführer an Bord. Seit etwa 2 Jahrzehnten ist FTC Dental der Spezialist im Bereich Endodontie. FTC Dental vertreibt ein komplettes Programm für die Wurzelkanalbehandlung: Instrumente zur Aufbereitung, Biokeramik, Obturationsgeräte, Mikroskope und Lupenbrillen. Die praxisorientierten Weiterbildungen von FTC Dental werden digital, hybrid, oder hands-on durchgeführt.
Fabio Fagagnini, CEO von Healthcare Holding Schweiz und Mikrona Group erklärt hierzu: „FTC Dental ist eine Marke, die viele Zahnärztinnen und Zahnärzte seit langem kennen. Mit ihrem Ansatz, Produkte zusammen mit praxisorientierten Anwenderkursen zu verbinden, passt sie perfekt in unser Portfolio von Spezialanbietern in der Kieferorthopädie und Zahnmedizin. Wir können so ein Level an Beratung und Expertise bieten, das andere Anbieter nicht erreichen können. Das bringt uns einen unschlagbaren Vorteil bei diesen erklärungsintensiven Produkten.“
Bernhard Frey, Geschäftsführer der FTC Dental, fügt hinzu: „Ich freue mich sehr, mit Mikrona Group und Healthcare Holding Schweiz endlich den richtigen Wachstumspartner gefunden zu haben. Auch der Schweizer Markt für Zahnmedizin ist unter Kostendruck und wartet förmlich auf qualitativ hochwertige und deutlich kostengünstigere Alternativen und Generika im Bereich der Endodontie. Damit helfen wir Zahnärzten und Patienten gleichermassen. Viele Zahnarztpraxen, DSO und Universitäten verwenden bereits unsere Produkte. Wir freuen uns über jede Anfrage für Produkttests oder Weiterbildungen in der Praxis.“
Über FTC Frey Trading & Consulting Sàrl und MyDentalExpert Sàrl
FTC Frey Trading & Consulting Sàrl mit Sitz in Crans-près-Céligny ist seit 2005 ein spezialisierter Anbieter hochwertiger Endodontie-Produkte für Zahnärzte und Endodontologen in der Schweiz und zeichnet sich durch schnellen Service und ein umfangreiches Fortbildungsangebot aus. Unter der Marke FTC Dental bietet das Unternehmen innovative Instrumente, Zubehör und Praxis-Schulungen an. MyDentalExpert Sàrl wurde 2022 in St-Cergue gegründet und ergänzt das Angebot durch eine digitale Weiterbildungsplattform mit praxisnahen Online- und Hybridkursen für Zahnärzte. Beide Unternehmen stehen für Schweizer Qualität, Kundennähe und den Anspruch, Zahnmediziner optimal zu unterstützen. Gegründet und geleitet von Bernhard Frey, haben sich FTC und MyDentalExpert als vertrauenswürdige Partner für moderne Zahnheilkunde etabliert.
Über Mikrona Group AG
Mikrona Group AG mit Sitz in Schlieren, Schweiz ist seit 1959 ein führender Anbieter innovativer Lösungen für Kieferorthopäden und Zahnärzte. Die Gruppe vereint die Marken Mikrona, Ortho Walker und Dental Axess und steht für Schweizer Qualität, Technologiekompetenz und starke Kundennähe. Mikrona ist bekannt für ihre hochmodernen Behandlungseinheiten, die europaweit als die innovativsten und hochwertigsten in der Kieferorthopädie gelten. Mit Ortho Walker vertreibt die Gruppe zudem hochwertige kieferorthopädische Produkte fast aller bewährten Markenhersteller und ist mit großem Abstand Marktführer in der Schweiz. Dental Axess ergänzt das Angebot mit einem umfassenden Portfolio an digitalen Lösungen für Zahntechniker, Zahnärzte und Kieferorthopäden. Mit einem integrierten Ansatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette und einem starken Fokus auf fachliche Weiterbildung positioniert sich die Gruppe als strategischer Partner für moderne, technologieorientierte Zahnarzt- und KFO-Praxen.
Über Healthcare Holding Schweiz AG
Healthcare Holding Schweiz AG ist eine Buy, Build & Technologize Plattform und ein führender Anbieter von Medizintechnik, -produkten und -services in der Schweiz. Die Firmengruppe ist in Baar ansässig und verfolgt eine ambitionierte Wachstumsstrategie durch Akquisitionen meist im Rahmen von Nachfolgeregelungen, durch Partnerschaften und durch organisches Wachstum. Healthcare Holding Schweiz und ihre Gruppenunternehmen sind höchsten Standards im Bereich Innovation und Kundenzufriedenheit verpflichtet. Die Gruppe setzt auf den konsequenten Einsatz von Technologie, um Geschäftsabläufe sicherer und effizienter zu gestalten. Als Marktführer setzt das Unternehmen neue Standards für die Branche und bietet Mitarbeitern attraktive Entwicklungsmöglichkeiten. Das Führungsteam ist sogar ausnahmslos an der Healthcare Holding Schweiz beteiligt und bildet damit eine dynamische Gemeinschaft von Unternehmern. Seit 2023 wird die Gruppe von Fabio Fagagnini als CEO geführt.
Über KKA Partners
KKA Partners wurde 2018 gegründet und ist eine in Berlin ansässige Mittelstandsbeteiliungsgesellschaft, die in führende mittelständische Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz investiert. Die Gründungspartner sind seit über 20 Jahren im Mittelstand verwurzelt und bringen Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit dem Management weiter. KKA setzt auf den eigens entwickelten Ansatz der Technology Enabled Transformation, um mittelständische Unternehmen dauerhaft wettbewerbsfähiger zu machen.
Über Winterberg Advisory GmbH and Winterberg Group AG
Die Winterberg Group AG ist in Zug ansässig und agiert als unabhängiges Family Office für Ihre Gründer. Hierbei investiert Winterberg vor allem in KMUs im deutschsprachigen Raum. Selektiv werden auch Investitionen in Startups und Immobilien erwogen. Die Winterberg Advisory GmbH ist ein General Partner und Fondsmanager, der durch die deutsche BaFin reguliert ist. Winterberg Advisory hat zahlreiche Private Equity Fonds aufgelegt und ist mit ihren Fonds Winterberg Investment VIII und Winterberg Investment IX in die Healthcare Holding Schweiz AG investiert. Die beiden Partner und Executive Directors Fabian Kröher und Florian Brickenstein führen hierbei die Healthcare Holding Schweiz AG über deren Verwaltungsrat.
Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an presse@healthcare-holding.ch
Hinweis für Redakteure: Bitte nennen Sie Healthcare Holding Schweiz AG bei allen Verweisen auf bereitgestellte Zitate und Informationen.
Weitere Informationen über die FTC Dental finden Sie unter www.ftcdental.ch und www.mydentalexpert.ch
Weitere Informationen über Healthcare Holding Schweiz AG finden Sie unter www.healthcare-holding.ch
Diese Pressemitteilung wird von Winterberg Advisory GmbH im Auftrag der Healthcare Holding Schweiz AG erstellt und verteilt.
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Healthcare Holding Schweiz AG
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Neuhofstraße 12
6340 Baar
Schweiz
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Healthcare Holding Schweiz AG ist eine Buy, Build & Technologize Plattform und ein führender Anbieter von Medizintechnik, -produkten und -services in der Schweiz. Die Firmengruppe ist in Baar ansässig und verfolgt eine ambitionierte Wachstumsstrategie durch Akquisitionen meist im Rahmen von Nachfolgeregelungen, durch Partnerschaften und durch organisches Wachstum. Healthcare Holding Schweiz und ihre Gruppenunternehmen sind höchsten Standards im Bereich Innovation und Kundenzufriedenheit verpflichtet. Die Gruppe setzt auf den konsequenten Einsatz von Technologie, um Geschäftsabläufe sicherer und effizienter zu gestalten. Als Marktführer setzt das Unternehmen neue Standards für die Branche und bietet Mitarbeitern attraktive Entwicklungsmöglichkeiten. Das Führungsteam ist sogar ausnahmslos an der Healthcare Holding Schweiz beteiligt und bildet damit eine dynamische Gemeinschaft von Unternehmern. Seit 2023 wird die Gruppe von Fabio Fagagnini als CEO geführt.
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Zukunftsausblick in Deutschland schlecht, doch privat herrscht Zuversicht
Posted by PM-Ersteller - 08/12/22 at 10:12:07 a.m.Umfrage „Zukunft im Wandel“: Ergebnisse und Fazit von Kai Gondlach, Zukunftsforscher und Geschäftsführer des PROFORE Instituts. Haben die Deutschen Angst vor der Zukunft?
Einer aktuellen Umfrage von Zukunftsforscher und Geschäftsführer des PROFORE Instituts für Zukunftsforschung, Kai Gondlach, zum Thema „Zukunft im Wandel“ zufolge, blicken die Befragten privat und beruflich zuversichtlich in die kommenden Jahre. Auf Gesellschaftsebene sieht das ganz anders aus. Es wurden zudem konkrete Maßnahmen genannt, um die Zukunft zu retten.
Leipzig, 08.12.2022. Internationalen Studien zufolge haben zwei Drittel der Jugendlichen in Deutschland Angst vor der Zukunft, drei Viertel aller Befragten stimmen der Aussage „Die Zukunft ist beängstigend“ zu und mehr als die Hälfte meint, die Menschheit sei dem Untergang geweiht. „Dies deckt sich in dieser Vehemenz so nicht mit meiner Erfahrung und Arbeit mit Unternehmen und Beschäftigten in Deutschland“, betont Zukunftsforscher Kai Gondlach und hat zwecks Richtungsbestimmung online eine eigene qualitative Umfrage gestartet. Ziel sei es, ein Bild mit einem konkreten Ausblick für Deutschland zeichnen, Lösungswege skizzieren und Menschen die Angst nehmen zu können. Die Ergebnisse beispielsweise im Vergleich mit der von der internationalen Bewegung Avaaz (https://secure.avaaz.org/page/de/) in Auftrag gegebenen und von der University of Bath, der University of East Anglia und der Oxford Health NHS Foundation Trust durchgeführten Studie könnten unterschiedlicher nicht sein.
Gefragt, ob die rund 200 Teilnehmenden über 16 Jahren am ehesten in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft leben, wie sich ihre Einschätzung der Zukunft im Allgemeinen in den vergangenen Jahren verändert hat und wie sie in die private, berufliche und die gesellschaftliche Zukunft blicken, ergibt sich in Deutschland gemäß Gondlachs Umfrage folgendes Bild:
4 von 5 Befragten geben an, dass sich ihre Haltung gegenüber der Zukunft in den letzten drei Jahren generell verändert hat. Bei diesen wiederum hat sich bei 4 von 5 die Einschätzung der Zukunft „verschlechtert“, nur jeder Zehnte gibt an, die Sicht auf die Zukunft hätte sich verbessert. Bei der nach privat, beruflich und gesellschaftlich differenzierten Einschätzung ergibt sich ein anderes Bild.
– Rund die Hälfte der Befragten (51,3 Prozent) sieht die eigene private Zukunft eher oder sehr zuversichtlich. Inwiefern die Energiekrise und die Inflation die Stimmung trüben, wird die nächste Auswertung Anfang 2023 zeigen.
– Etwas über ein Viertel (26,45 Prozent) sind weniger oder überhaupt nicht zuversichtlich, nur rund 8 Prozent sind ängstlich.
Bei den beruflichen Perspektiven zeigt sich ein noch positiveres Bild: Über die Hälfte (52,7 %) gibt an, eher oder sehr zuversichtlich in die berufliche Zukunft zu blicken; dagegen ist nur etwa jeder sechste Befragte weniger oder überhaupt nicht zuversichtlich (17,55 Prozent) – nahezu gleich viele sind in der Frage neutral eingestellt. Lediglich 5,85 Prozent der Befragten blicken ängstlich in ihre berufliche Zukunft. Deutlich negativer wird die gesellschaftliche Zukunft bewertet: Rund jeder Siebte (14,81 Prozent) ist ängstlich in Bezug auf die gesellschaftlichen Zukünfte. Dieselbe Anzahl Befragter ist eher zuversichtlich, keiner sehr zuversichtlich. Die deutliche Mehrheit (60,85 Prozent) ist hier weniger oder überhaupt nicht zuversichtlich.
Weitere Ergebnisse: Deutlichen Zuspruch erhielt die Aussage „Es wird zu wenig über Zukünfte gesprochen“: 58,1 Prozent stimmen zu, 23,1 Prozent nicht. Auf die Frage, ob Politik, Gesellschaft oder Wirtschaft mehr Verantwortung für die Zukunft übernehmen sollte, ergab sich kein klares Bild. Im Freitextfeld wurde mehrfach erwähnt, dass „jeder Einzelne“ einen Beitrag leisten müsse.
Nach konkreten Verbesserungsvorschlägen gefragt, die sofort umgesetzt werden könnten, wurde eine sehr große Bandbreite an Maßnahmen genannt. Die Highlights:
– Erneuerbare Energien schnell ausbauen – teilweise mit einem global koordinierten Wissenschaftsrat, Ende klimaschädlicher Subventionen; zahlenmäßig die häufigsten Nennungen zu Umweltschutz und Kampf gegen den Klimawandel
– Bildung(schancen) verbessern
– Gemeinwohl- oder Kreislaufwirtschaft einführen
– Künstliche Intelligenz stärker nutzen, um menschliche Schwächen zu kompensieren
– Bedingungsloses Grundeinkommen einführen
Fazit von Kai Gondlach: „Auch wenn meiner Umfrage zufolge auf privater Ebene erfreulicherweise – noch – Zuversicht herrscht: Angst ist immer ein schlechter Treiber für Zukünfte. Der Verunsicherung durch die Energiekrise und die Teuerung in allen Ebenen des Alltags wird zumindest 2023 zunehmen – die gefühlte Intransparenz der Politik wirkt schädlich, Deutschland als Wirtschaftsstandort wieder wettbewerbsfähiger zu machen. Unabhängig von der finanziellen Unterstützung muss ein breiter gesellschaftlicher Diskurs über die Zukunft von Deutschland angestoßen werden. Angefangen in Schulen, in den Wirtschaftsverbänden, Unternehmen und Institutionen, die den gesellschaftlichen Wandel analysieren. Dabei ist der Blick auf die Chancen keine Weltverklärung.“
Studiendesign:
n = 189. Online- und Social Media-Befragung 4. Juli bis 2. November 2022 (Teilnahme weiterhin möglich), Menschen in Deutschland ab 16 Jahren. Die Erhebung stellt keinen Anspruch an Repräsentativität, jedoch ist die demografische Verteilung erstaunlich akkurat mit wenigen Ausreißern: Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz sind deutlich überrepräsentiert, während Berlin, Hamburg und Bremen deutlich unterrepräsentiert sind. Kleine Landgemeinden mit weniger als 5.000 Einwohner:innen sind ebenfalls deutlich unterrepräsentiert, die sonstige Verteilung auf Bundesländer und Gemeindegrößenklassen ist erstaunlich passend.
Etwa die Hälfte der Befragten ist angestellt berufstätig, 11,1 Prozent selbstständig oder freiberuflich, 9 Prozent sind in Rente/pensioniert, 5,8 Prozent Unternehmer:in, gleich viele arbeitslos/-suchend. Die restlichen Nennungen liegen jeweils unter 3 Prozent.
Teilnahmebedingungen siehe https://www.kaigondlach.de/studie-zukunft-im-wandel/
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
PROFORE Gesellschaft für Zukunft mbH
Herr Kai Arne Gondlach
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Deutschland
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email : kontakt@profore-zukunft.de
Über PROFORE und Kai Gondlach:
Die PROFORE Gesellschaft für Zukunft mbH wurde 2022 vom Zukunftsforscher Kai Gondlach mit Sitz in Leipzig gegründet. Ihr Angebot umfasst Zukunftsstudien, Trendreports und -analysen sowie strategische Vorausschau. Der Wissenschaftler und PROFORE-Geschäftsführer ist selbstständiger Zukunftsforscher und gehört im deutschsprachigen Raum zu den gefragtesten Rednern über Zukunfts- und Innovationsthemen. Aktuell schreibt der Mitherausgeber des Bestsellers „Arbeitswelt und KI 2030“ (Springer Gabler) an weiteren Büchern über die Zukünfte.
www.profore-zukunft.de
www.kaigondlach.de
Pressekontakt:
PROFORE Gesellschaft für Zukunft mbH
Frau Angela Zeyn
Markgrafenstr. 2
04109 Leipzig
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